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Warum du liposomales Vitamin C benötigst – Teil I

In Teil I dieser Artikelserie lernst du, was ein Liposom ist, welche positiven Eigenschaften Vitamin C besitzt, welche Probleme es bei der Aufnahme von „herkömmlichem“ Vitamin C geben kann und wie du von den Vorteilen von liposomalem Vitamin C profitieren kannst.

Klein aber oho: das Liposom!

Um verstehen zu können, was liposomales Vitamin C so besonders macht, werde ich dir kurz erklären, was ein Liposom ist. Dabei möchte ich so präzise wie möglich sein ohne zu viele Fachbegriffe zu verwenden, um die Thematik einfach aber informativ zu halten.

Unter einem Liposom kannst du dir ein winzig kleines „Gefäß“ oder besser „Bläschen“ (in Nanometergröße) vorstellen, das zum Transport von Wirkstoffen in deinen Körper eingesetzt werden kann. Dies geschieht hauptsächlich im medizinischen, kosmetischen oder im Nahrungsergänzungsmittelbereich.

Der Wortteil „lipos“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet generell immer, dass es sich um Fett(e) handelt. Der zweite Wortteil „soma“ bedeutet übersetzt Körper. Aus „lipos“ und „soma“ wird dann Liposom – also eine Art „Fettkörper“ oder „Fettbläschen“.

Liposome sind also – vereinfacht ausgedrückt – eine Art „Bläschen“, die im Inneren eine wässrige Lösung transportieren und diese mit einer sogenannten Doppelschichtmembran umschließen.

Abbildung 1 zeigt dir schematisch dargestellt ein solches Liposom und seine Doppelschichtmembran (zur besseren Veranschaulichung im Querschnitt).

Auf die ebenfalls abgebildete „Mizelle“, die nur eine einfach Membranschicht enthält, wird in diesem Artikel nicht weiter eingegangen. Sie sei aber der Vollständigkeit halber und zur Abgrenzung erwähnt.

Liposom

Abbildung 1: Liposom im Querschnitt mit Doppellipidschicht. Phospholipide in Wasser.svg.

Die Doppelschichtmembran der Liposome heißt „Doppel-Schicht“, da sie eine innere und äußere Schicht an Molekülen bzw. Membran besitzt. Die innere Schicht bezeichnet man als „lipohil“ ( —> wieder von „lipos“, Fett abgeleitet), d.h. „fettliebend“. Dieser innere Teil ist darüber hinaus nicht polar.

Die äußere Schicht der Moleküle hingegen ist „hydrophil“, d.h. wasserliebend. Denn „hydro“oder „hýdor“ (von griechisch „Wasser“ und „phílos“ für „liebend“) bedeutet „Wasser liebend“. Diese äußere Schicht besitzt dann – im Gegensatz zur inneren- auch eine Polarität.

Aufgrund dieses besonderen Aufbaus mit einer Doppelschichtmembran wird diese auch als „amphiphil“ bezeichnet.

Tut dir etwas weh, dann greif zu Vitamin C

Vitamin C, auch „Ascorbinsäure“ (L-Threo-hex-2-enono-1,4-lacton) genannt, ist wohl eines der am bekanntesten Vitamine. Es gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen und grenzt sich somit von den fettlöslichen Vitaminen (D, A,K & E —> Eselsbrücke: „DA(N)KE“) ab.[1]

Vitamin C ist farb- und geruchslos und für deinen Körper essentiell. Das beutet, es kann nicht selbst vom menschlichen Organismus hergestellt oder gespeichert werden. Es muss folglich kontinuierlich zugeführt werden.

Vitamin C erfüllt u.a. die folgenden Aufgaben in deinem Körper:

  • starkes Antioxidant
  • fängt freie Radikale ein
  • stärkt das Immunsystem
  • verstärkt die Regeneration, Wundheilung und Narbenbildung
  • beugt Krankheiten wie z.B. Arteriosklerose oder Krebs vor
  • optimiert die Eiweißaufnahme
  • unterstütz die Bildung von Botenstoffen
  • ist unterstützender Faktor zur Bildung von Kollagen (unterstützt die Regeneration von Bindegewebe, Knorpeln und Knochen)
  • beeinflusst die Hormon- und Neurotransmitterbildung (mehr über die Bedeutung von Neurotransmitter erfährst du hier und hier.)
  • Beteiligt an der Bildung von Carnitin, Cholesterin, Gallensäure etc.

 

Probleme bei der Aufnahme von Vitamin C

So toll Vitamin C auch ist, es gibt dennoch ein kleines Hindernis, wenn es um höhere Dosierungen geht. Denn – wie bei allen Nahrungsergänzungsmitteln –  entscheidet auch bei Vitamin C letztlich die sogenannte Bioverfügbarkeit (also wie viel Wirkstoff tatsächlich vom Körper aufgenommen werden kann) über dessen Wirksamkeit für deinen Körper.

Wenn du also „herkömmliches“ Vitamin C in Tablettenform, in Form von Brausetabletten, Kapseln oder flüssig zu dir nimmst, liegt die tatsächliche Bioverfügbarkeit (unabhängig von der Dosierungsmenge) je nach Qualität des Produktes bei gerade einmal 5-15%.

Ein einfaches Beispiel:

Du führst beispielsweise deinem Körper eine Menge von 1000 mg Vitamin C in Form von Brausetabletten zu. Von diesen 1000mg kommen in deinem Körper dann  -je nach Qualität des Präparates-  unter Umständen aber nur 50-150mg tatsächlicher Wirkstoff an.

Das liegt zum Großteil daran, dass oral aufgenommene Stoffe grundsätzlich den Magen-Darm-Trakt und damit die Magensäure passieren müssen, um anschließend vom Dünndarm aufgenommen werden zu können. Erst dann können sie in den Blutkreislauf gelangen.

Ein gewisser Teil wird zwar schon über die Mundschleimhaut aufgenommen, die Hauptresorption ist und bleibt aber dennoch das Duodenum (Zwölffingerdarm) und das sogenannte „proximale“ Jejunum (Leerdarm).[2] [3]

Das kann somit einen Wirkstoffverlust von bis zu 95% bedeuten!

Leider ist es nicht möglich diesen Verlust dadurch auszugleichen, indem man einfach die Dosis des zugeführten Vitamin C erhöht. Denn mit steigernder verabreichten Vitamin C-Dosis sinkt auch die Aufnahmefähigkeit des Körpers.[4] [5]

Der Anteil an Vitamin C, der dann nicht weiter vom Körper aufgenommen werden kann, muss anschließend hauptsächlich von den Bakterien der Dickdarmflora und z.T. auch von den Nieren abgebaut werden.

Das erklärt, warum es bei einer zu hohen Dosis an „herkömmlich“ aufgenommenem Vitamin C auch häufig zu Magen-Darm-Beschwerden wie z.B. Durchfall und oder Bauchschmerzen kommen kann. [6]

Liposomales Vitamin C: Qualität vor Quantität

Durch die oben genannten besonderen Eigenschaften von Liposomen können diese den Magen-Darm-Trakt wesentlich unbeschadeter passieren. Das in liposomaler Form zugeführte Vitamin C gelangt somit in deutlich höherer Konzentration in deinen Blutkreislauf von wo aus es sich dann im gesamten Organismus verteilen kann.

Wenn wir bei dem oben genannten Beispiel bleiben, so zeigt sich die bessere Aufnahmefähigkeit ganz deutlich:

Nimmst du also oral 1000mg in Form von liposomalem Vitamin C auf, so liegt dessen Bioverfügbarkeit bei 900-950 mg.

Hier liegt die Wirksamkeit bei bis zu 95%!

Natürlich ist auch hier die Wirksamkeit von der Qualität des Produktes abhängig. Das von uns im BSPT-Studio eingesetzte liposomale Vitamin C ist Mega-Liposomal Vitamin C™, von Aurora Nutrascience, aus Kanada.

Du erhältst Mega-Liposomal Vitamin C™ bei uns im BSPT-Studio oder –> hier <–.

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Anwendung und Dosierungen:

Natürlich soll auch an dieser Stelle erwähnt werden, dass allgemeine Dosierungsempfehlungen keinen Richtwert für Jedermann darstellen können!

Die exakte Verzehrmenge erfordert eine obligatorische Messung des Hormonhaushaltes, um optimale Resultate erzielen zu können.

So verwenden wir liposomal Vitamin C mit unseren Kunden im Rahmen unseres „Metamorphose-Programms“. Dies u.a. zur Optimierung des Hormonhaushaltes, des Immunsystems, der allgemeinen Gesundheit, des Schlafes und der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit.

Mehr über das Metamorphose-Programm erfährst du hier.

Ferner nutzen wir liposomal Vitamin C bei rehabilitativen Maßnahmen, zur einer besseren Regeneration, insbesondere bei Weichgewebsverletzungen und/oder nach Erschütterungen.

Fazit

Vitamin C ist wohl mit Abstand das bekannteste Vitamin. Es ist essentiell und kann nicht vom Körper gespeichert werden, was – wie schon ausgeführt – eine kontinuierliche Aufnahme notwendig macht. Doch „herkömmliche“ Vitamin C Präparate weisen eine schlechte Bioverfügbarkeit auf, die auch durch eine erhöhte Zufuhr nicht kompensiert werden kann.

Eine Alternative wäre mit Sicherheit eine intravenöse Gabe von Vitamin C, die für viele neben dem unangenehmen Prozedere auch immer zwingend das Beisein eines Mediziners erfordert und somit eine tägliche Aufnahme erschwert.

Meiner Meinung nach stellt nur die Aufnahme von liposomalem Vitamin C eine ernsthafte und effiziente Alternative zur intravenösen Zufuhr dar. Im BSPT-Studio verwenden wir deshalb Mega-Liposomal Vitamin C™. Du erhältst dieses im BSPT-Studio oder —> hier <—.

Welche Erfahrungen hast du mit Vitamin C gemacht?

Wenn du eine Frage hast dann,

schreibe einen Kommentar oder

sende ein E-Mail mit deiner Frage an:

info@bernd-stoesslein.de

 

Literatur zum Thema

[1] Vgl. Biesalski H. K., Köhrle J., Schümann K. (2002) Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. Prävention und Therapie mit Mikronährstoffen. Georg Thieme Verlag, Stuttgart.

[2] Vgl. Hänsel R., Sticher O. (2010) Pharmakognosie – Phytopharmazie. 9. Auflage. Springer Medizin Verlag, Heidelberg.

[3] Schmidt E. und Schmidt N. (2004) Leitfaden Mikronährstoffe. Orthomolekulare Prävention und Therapie. 1. Auflage. Urban & Fischer Verlag, München.

[4] Vgl. MacDonald L., Thumser A.E., Sharp P. (2002) Decreased expression of the vitamin C transporter SVCT1 by ascorbic acid in a human intestinal epithelial cell line. Br J Nutr; 87: 97-100.

[5] Vgl. Pietrzik K., Golly I., Loew D. (2008) Handbuch Vitamine. Für Prophylaxe, Beratung und Therapie. Urban & Fischer Verlag, München.

[6] Vgl. Pietrzik K., Golly I., Loew D. (2008) Handbuch Vitamine. Für Prophylaxe, Beratung und Therapie. Urban & Fischer Verlag, München.

Bildnachweise

Abb. 1: Quelle: „Phospholipide in Wasser“ von Phospholipids_aqueous_solution_structures.svg: User:LadyofHatsderivative work: Matt (talk) – Phospholipids_aqueous_solution_structures.svg. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Phospholipide_in_Wasser.svg#/media/File:Phospholipide_in_Wasser.svg

3 Antworten

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  1. […] Ob du aber wirklich genug Vitamin C aussschließlich durch Früchte aufnehmen kannst oder ob du nicht lieber zu einem qualitativ hochwertigen Nahrungsergänzungsmittel greifst, erfährst du in meinem Artikel: Warum du liposomal Vitamin C benötigst. […]

  2. […] zum Thema Bioverfügbarkeit erfährst du in dem Artikel: Warum du liposomales Vit. C benötigst – Teil I  und: Wie du mit Kurkumin auf einfache Weise deine Gesundheit stärken […]

  3. […] C auf, das ebenfalls in einer speziellen Darreichungsform, eingenommen werden muss (sogenanntes „liposomal Vit. C“). Mehr über liposomal Vitamin C erfährst du […]

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