Zitrusfrüchte

Modifiziertes Citruspektin – viel mehr als nur eine Zitrusfrucht

Modifiziertes Citruspektin (MC) reinigt die Zotten (Microvilli) der Darmwand und unterstützt die Leber bei ihrer Entgiftungsfunktion. Doch MC kann noch sehr viel mehr …

Anmerkung vor dem Lesen:

Dieser Artikel beschäftigt sich mit den positiven Auswirkungen des Konsums von Modifiziertem Citrus Pektin. Um die Vorteile zu verstehen, ist es aus meiner Sicht nötig, zumindest in aller Kürze verschiedene Wirkungsmechanismen kurz und vereinfacht zu erläutern. Dies erfordert jedoch den Gebrauch einiger Fachbegriffe.

Da ich jedoch im Rahmen eines einzigen Artikels nicht alle detailliert erklären kann, wurden diese verlinkt. Wenn du mehr über sie wissen möchtest, kannst du die Verlinkung nutzen oder Edntsprechendes einfach im Internet recherchieren.

Für das Verständnis ist jedoch kein besonderes Fachwissen nötig! 

Pektin vs. Modifiziertes Citrus Pektin – der kleine aber feine Unterschied

Pektin

Du begegnest „normalem“ Pektin meist ohne es zu bemerken bzw. wahrscheinlich ohne dir groß darüber Gedanken zu machen. Denn Pektine sind lösliche Faserstoffe, die sich in den Schalen von Zitrusfrüchten wie z.B. Limetten, Orangen, Grapefruits etc. befinden.

Pektin kann in erster Linie genutzt werden, um deinen Magen-Darm-Trakt von Giftstoffen zu befreien, die du tagtäglich unbewusst u.a. mit der Nahrung aufnimmst und die für eine Vielzahl von Beschwerden und Krankheiten verantwortlich sein können.

In deinem Verdauungstragt sind Pektine in der Lage, sich an sogenannte „Mutagene“ zu binden und diese auszuschleusen.

Mutagene (Stoffe, die Veränderungen in deiner DNS herbeiführen) verfügen über Schadstoffe wie z.B. Schwermetalle (bspw. Quecksilber), radioaktive „Isotope“ und/oder Umweltgifte. Sie sind in der Lage, deine DNS mutieren zu lassen, Zellfunktionen zu (zer)stören und/oder können andere schwere Schäden in deinem Körper anrichten .

Die positiven Auswirkungen des Pektins im Darmtrakt sind seit geraumer Zeit bekannt und wurden auch wissenschaftlich durch unterschiedliche Studien belegt (siehe Literatur zum Thema).

Es besteht jedoch ein „Problem“, wenn man sich die positiven Eigenschaften des Pektins auch für andere Bereiche des Körpers zu nutze machen möchte. Denn die Pektinmoleküle sind „zu groß“, um in andere „Zellbereichen“ des Körpers einzudringen um dort ihre Wirkung zu entfalten zu können.

Hier kommt dann Modifiziertes Citrus Pektin zu Einsatz…

Modifiziertes Citrus Pektin

Um zu verstehen, warum Modifiziertes Citrus Pektin (MCP) effizienter wirkt als „normales Pektin“, ist es von Nöten, sich kurz einen Blick auf die „Größe“ der Pektine zu werfen.

Die Größe bestimmt nämlich, wo sie „eindringen“ und überhaupt wirken können. In der Fachsprache bedient man sich dann der Begriffe „Molekulargewicht“ (gemessen in Kilodalton [kDa]) und „Veresterung“.

Sehen wir uns zunächst die Unterschiede des Molekulargewichts kurz einmal an:

Normales Pektin Modifiziertes Citrus Pektin
Molekulargewicht in kDa 50-300 3-15

Tabelle 1: Unterschiede von „normalem“ Pektin gegenüber „modifiziertem Citrus Pektin“, bezogen auf die Größe (gemessen in kDA), Quelle: eigene Darstellung in Anlehnung an: „From Citrus Fruit to Mediacl Breakthrough“, 2012.

Diese Gegenüberstellung soll dir dabei helfen, den Größenunterschied besser zu verdeutlichen.

So wird schnell deutlich, dass „normale“ Pektinmoleküle „zu groß“ sind, um in deinen Blutkreislauf zu gelingen, um von dort in die Zellen transportiert werden zu können in denen sie ihre positiven Wirkungen entfalten können.

Ein ähnliches Problem tritt z.B. auch bei Vitamin C auf, das ebenfalls in einer speziellen Darreichungsform, eingenommen werden muss (sogenanntes „liposomal Vit. C“). Mehr über liposomal Vitamin C erfährst du hier.

Um von den Vorteilen der Pektine zu profitieren, ist es also nötig, MCP zu verwenden, dessen Molekülgröße in dem oben gelisteten Bereich zwischen 3-15 kDa liegt.

Die Wirkungsmechanismen der MCP-Produkte konnten nur erzielt werden, wenn sie maximal diese genannte Größe aufwiesen (entsprechende Verweise findest du weiter unten). 

Die Veresterung

Neben dem passenden Molekulargewicht spielt – wie oben bereits erwähnt -, auch die sogenannte „Veresterung“ eine Rolle.  Ganz einfach erklärt, handelt es sich dabei um den Wirkungsgrad bzw. die Effizienz unterschiedlicher Produkte von MCP.

Die Frage ist also: Wieviel (bezogen auf die konsumierte Menge) des Wirkstoffes geht beim Konsum verloren?

Je größer also die Veresterung, desto schlechter!

MCP – Wofür kannst du es nutzen?

Modifiziertes Citruspectin gegen Krebs

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“One day, they will find out that there is a cure for cancer in the peel of an orange.”

(Dr. Ruth Cohen)

zu deutsch etwa:

„Eines Tages wird man herausfinden, dass sich in der Schale einer Orange ein Mittel gegen Krebs befindet“.

Modifiziertes Citrus Pektin war beim Menschen bei der Bekämpfung unterschiedlichster Krebsformen wirksam. So z. B. bei Formen des Prostatakrebs, des Brustkrebs und anderen.

Entsprechende Belege wurden u.a. im „Journal of National Cancer Institute“ veröffentlicht. Weitere aussagekräftige Studien wurden z.B. an der Columbia University durchgeführt. (Entsprechende Verweise siehe unten).

MCP gegen Schwermetallbelastung

Ein weiterer großer Vorteil des MCP ist seine Fähigkeit, Schwermetalle aus dem Körper auszuleiten.

Warum Schwermetalle eine extreme Belastung für deinen Organismus darstellen und welche negativen Folgen dies z.B. auf dein Hormonsystem hat, kannst du zum Teil hier und hier nachlesen.

Schwermetalle werden in unserer „modernen“ Nahrung meist unbewusst aufgenommen, insbesondere durch den Konsum von Fisch und/oder Meeresfrüchten.

Doch auch das in Amalgamfüllungen enthaltenes Quecksilber kann eine massive Belastung für deinen Körper bzw. dein Hormonsystem darstellen, da es sich z.B. negativ auf deine Schilddrüsenfunktion auswirken kann.

Schwermetalle können dann unterschiedliche Syptome/Probleme auslösen. Darunter z.B. chronische Schmerzen, Bluthochdruck, Stoffwechselprobleme, Krebs etc. Wer würde bei solchen Symptomen oder Erkrankungen z.B. an Amalgamfüllungen als mögliche Ursache denken…?

Hier kommt dann MCP zum Einsatz, das aufgrund seiner „Struktur“ Schwermetallpartikel „umhüllen“ kann und das in der Lage ist, diese dann aus deinem Körper hinauszutransportieren.

Meiner Meinung nach „bist du nicht das, was du isst“, sondern „das, was dein Körper nicht ausschleusen kann…“.

Da mittlerweile all unsere Nahrungsmittel irgendeine Art von Umweltgift enthalten, wird es um so wichtiger, dieser Tatsache schon präventiv Rechnung zu tragen und vorzubeugen sowie das Möglichstes zu tun, um so viel Schaden vom Organismus abzuwenden wie möglich.

Persönliche Erfahrung mit Modifiziertem Citrus Pectin

Ich persönlich nehme derzeit (zur Entstehungszeit dieses Artikels) MCP in Form von Pectasol ein.

Dieses Produkt ist – wie alle MCP-Produkte – nicht billig. Man bekommt dann aber auch das für sein Geld , was man bezahlt. AlsoQualität immer in der Hoffnung, dass Pectasol die richtige Molekularmasse und eine geringe Veresterung besitzt.

Ich nutze ich es vor allem um meine Microvilli in Darmwand zu reinigen und die Leber in ihrer Funktion zu unterstützen.

Dies soll sich insbesondere speziell auf die Bauch- und Beinbizepsfalten positiv auswirken, die dabei sinken sollen.

Was die einzelnen Hautfalten über dein Hormonhaushalt aussagen, erfährst du im Rahmen meines Metamorphose-Programms: hier.

Bevor ich Pectasol verwendet habe, hatte ich gute Erfahrungen bei der Entgiftung mit unterschiedlichen Formen von Chlorella und oder liposomal Vit. C gemacht.

ich empfehle ich dir bei Bedarf auch Pectasol zu konsumieren und zwar zunächst in Form einer „Kur“ (Dose von 454g).

Dosierungsempfehlungen sind dann üblicherweise immer individuell bedingt bzw. ich werde dich dann ggf. im Rahmen des Metamorphose-Programms  beraten.

Nachtrag:

Nach intensiver Recherche ist es mir gelungen einen Online-Shop zu finden, der Pectasol sehr viel billiger anbietet als auf amazon. Im „Cold Liver Oil Shop“ gibt es Pectasol (454g Dose) schon für 65 €, zzgl. Versandkosten (7,90€). Meines Wissens derzeit die günstigste Möglichkeit. Die Lieferzeit betrug wenige Tage, also unwesentlich länger als Bestellungen auf amazon…

Nachtrag zwei:

Bei einer Dosierung von 25g, früh auf nüchternen Magen kann es  zu Durchfall, ca. eine Stunde nach Einnahme kommen. Für wen dies arbeitstechnisch ungeeignet ist, der kann Pectasol auch vor dem Schlafen gehen einnehmen ohne, dass er mit Durchfall zu rechnen hat.

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Um Pectasol gut in Wasser aufzulösen sollte man es sehr gut verrühren. Eine leichte Klümpchenbildung lässt sich aber nicht ganz vermeiden.

 

Fazit

Modifiziertes Citrus Pektin hebt sich praktisch in allen Belangen von vielen anderen Nahrungsergänzungsmitteln ab. Sicherlich auch im Preis.

Doch wenn man vom positiven Nutzen ausgeht, der durch zahlreiche Studien bereits belegt wurde, relativiert sich das Preis-/Leistungsverhältnis meiner Meinung nach schnell wieder, und der Preis wird zu einem (Mehr)wert bzw. einer sinnvollen Investition in deine Gesundheit.

Nichtsdestotrotz empfehle ich dir im ersten Schritt andere Möglichkeiten der Entgiftung, wie z.B. unterschiedliche Chlorellaformen und natürlich eine ausreichende Versorgung deines Körpers mit Protein.

Denn auch MCP kann deinen Organismus nur unterstützen, wenn du eine optimale „Grundbasis“ schaffst. Meiner Meinung nach sollte diese „Basis“ immer aus einer Kombination aus erholsamen Schlaf (Regeneration), optimalem Krafttraining, einer darauf abgestimmten Ernährung sowie einem guten Stressmanagement basieren.

Nachdem du dich um diese Grundpfeiler gekümmert hast und mit Chlorella & Co. bereits zur Entgiftung deines Körpers beitragen hast, dann rate ich dir Pectasol zu konsumieren.

Hast du bereits Erfarungen mit Pectasol bzw. Modifiziertem Citruspectin gemacht?

 Oder hast du eine Frage? Dann schreibe einen Kommentar oder deine E-Mail an:

info@bernd-stoesslein.de

 

 

 

Literatur zum Thema: 

Azemar M, Hildenbrand B, Haering B, Manfred E. Heim, ME, Unger, C. Clinical benefit in patients with advanced solid tumors treated with modified citrus pectin: a prospective pilot study. Clinical Medicine: Oncology 2007:1; 73-80.

Eliaz I, Hotchkiss AT, Fishman ML, Rode D. The effect of modified citrus pectin on urinary excretion of toxic elements. Phytother Res. 2006 Oct;20(10):859- 64.

Eliaz I, Gaurdino J, Hughes K: The health benefits of modified citrus pectin: in Patil BS, Brodbelt JS, Miller EG, and Turner ND (ed.): Potential health benefits of citrus. ACS Symposium Series 936. 2006: 199-210.

Eliaz I, Weil E, Wilk B. Integrative medicine and the role of modified citrus pectin/alginates in heavy metal chelation and detoxification—five case reports. Forsch Komplement Med. 2007 Dec;14(6):358-64.

From Citrus Fruit to Mediacal Breakthrough – The unique history and future of Modified Citrus Pectin, Better Health Publishing, Santa Rosa, CA, 2012.

Guess B, Scholz M, Strum S, Lam RY, Johnson HJ, Jennrich RI. Modified citrus pectin (MCP) increases the prostate specific antigen doubling time in men with prostate cancer: A Phase II clinical trial. Prostate Cancer Prostatic Dis. 2003;6(4):301-4.

Jiang, J, Isaac Eliaz, I, Sliva, D. Synergistic effect of modified citrus pectin with two novel poly botanical compounds, in the suppression of invasive behavior of human breast and prostate cancer cells. 2011

Weiss, T, McCulloch, M, Eliaz, I. Modified citrus pectin induces cytotoxicity of prostate cacner cells in co-cultures with human endothelial monolayers. International Conference on Diet and Prevention of Cancer. 1999 Tampere, Finland.

 

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