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Warum dein Handy und dein Computer erhebliche negative Auswirkungen auf deinen Körper und deine Leistungsfähigkeit haben können

Heutzutage ist der englische Begriff des „detox“ fast schon in aller Munde. Gemeint ist hiermit eine „Entgiftung“ des Körpers. Es handelt sich um Gifte, die  i.d.R. durch die Nahrung aufgenommenen werden (Umweltgifte).

Doch wie verhält es eigentlich mit den unterschiedlichen Formen von Strahlungen, die du tagtäglich – in der Regel unwissentlich – aufnimmst?

Was ist mit z.B. mit Wlan, Bluetooth, Handyfunk, Strommasten, Microwellen, DECT-Strahlung, GPS-Frequenzen und mehr los?

Wie viel „Strahlungsdosis“ ist unbedenklich, und welche gesundheitlichen Vorteile hast du, wenn du dich nicht permanenter Strahlung (in welcher Form auch immer) aussetzt?

Dieser Artikel gibt einen Überblick über potenzielle Gefahren unterschiedlicher Formen von Strahlungen, die negative Auswirkungen auf deine Leistungsfähigkeit haben können sowie über Möglichkeiten, wie du dich aus meiner Sicht schützen kannst …

Warum du kein schnurloses Telefon verwenden solltest

Schnurlose Telefone funktionieren heute nach dem sogenannten DECT-Datenübertragungsstandard[1] (Digital Enhanced Cordless Telecommunications).

Dieser „sendet“ mit einer „gepulsten hochfrequenten Strahlung“ samt hoher Intensitäten. In der Regel bist du dieser Strahlung ungeschützt ausgesetzt. Das, was „strahlt“, sind sowohl die Basisstation des Telefons (strahlt konstant) als auch das Mobilteil (strahlt nur, wenn telefoniert wird).

Insbesondere solch eine konstante, Strahlung kann sich negativ auf deinen Körper auswirken, da dieser in einen Stresszustand versetzt wird. Dies wirkt sich  negativ auf deine Neurotransmitter aus.[2]

Neurotransmitter sind Botenstoffe, die in deinem Gehirn zur Weiterleitung elektrischer Impulse an Synapsen dienen. Mehr über die (aus meiner Sicht) vier wichtigsten Neurotransmitter Dopamin, Acetylcholin, GABA und Serotonin erfährst du unter anderem hier, hier und auch hier.

Durch die Beeinflussung der Neurotransmitter wird dein Körper indirekt in einen physischen Stesszustand versetzt, indem in Folge dessen z.B. die sogenannte Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (verstärkt bei Kindern & Jugendlichen) tangiert wird.[3]

Mehr über deine Nebennieren und wie du diese in ihrer Funktion ganz einfach unterstützen kannst, erfährst du hier.

Bei dauerhafter DECT-Strahlung können u.a. folgende Probleme auftreten:

  • Schlafstörungen (negative Beinflussung der Neurotransmitter GABA/Serotonin)
  • Infektanfälligkeit
  • Immunschwäche
  • Allergien
  • Herz-/Kreislauferkrankungen
  • Stimmungsschwankungen
  • vegetative Störungen

Hierbei handelt es sich bei all diesen  Problemen um Symptome/Erkrankungen, die man wohl in der Regel nicht in Verbindung mit übermäßigem „Strahlenkonsum“ eines Haustelefons in Verbindung bringen würde. Oder?

Selbst die EU warnt in einer Presseerklärung vom 27.5.2011 vor dem Gebrauch von permanent „strahlenden“ Telefonen.

Mittlerweile gibt es aber Telefone, bei denen die Basisstation nicht mehr permanent strahlt, und auch das Mobilteil nur reduziert strahlt. Dies wiederum  „nur“ beim Telefonieren.

Leider funktionieren diese sogenannten „Öko“ oder „ECO“-Modi aber wohl nicht immer wie versprochen …

Wer beruflich oder privat viel telefoniert, sollte sich – meiner Meinung nach – dringend ein solches „strahlungsarmes“ Telefon zulegen.

Nach meiner Recherche sind verlässliche Modelle, die der Marken Swissvoice oder Orchid.

Ich habe mir folgendes Modell von Swissvoice bestellt:

Warum du dein Mobiltelefon so wenig wie möglich nutzen solltest

Natürlich hat auch das von vielen so heiß geliebte Mobiltelefon oder smart phone wohl eine ähnlich negative Auswirkung auf deinen Körper.

So wurde z.B. gezeigt, dass Medizinstudenten die ihr smart phone täglich länger als zwei Stunden nutzen, eine deutlich schlechtere Schlafqualität hatten als Studienkollegen, die weniger Zeit am bzw. mit ihrem Handy verbrachten.

Neben der schlechteren Schlafqualität litten die Studenten darüber hinaus auch an Müdigkeit während des Tages. Dies kann nicht nur negative Auswirkungen auf die geistige Aufnahmefähigkeit haben.[4]

Ferner wurde beschrieben, dass durch das Telefonieren mit dem Handy (im 1800 MHz GSM Bereich) auch sogenannter oxidativer Stress entstehen kann (entsteht durch freie Radikale, die Zell- und andere Schäden verursachen können).[5]

Menschen mit Herzschrittmachern, implantierten Defibrillatoren oder auch Hörgeräten wird abgeraten, ihr Mobiltelefon zu nahe (8 inch = ca. 20cm) an diesen technischen Geräten zu tragen, um möglichen Fehlfunktionen oder Beeinträchtigungen durch Mobiltelefone vorzubeugen.[6]

Natürlich macht auch bei der „Strahlung“ wohl letztlich die Dosis das Gift. Hier stellst sich mir dann aber die Frage, wie viel „Passivstrahlung“ man tagtäglich abbekommen kann, auch ohne selbst mit dem Handy zu telefonieren oder mit dem eigenen Computer im WLAN zu surfen.

Dass – ich nenne sie mal „Handy-Zombies“ – immer weiter zunehmen, bedarf wohl keiner Belege durch Studien, da man hierzu nur einmal nach draußen gehen muss, um seine Mitmenschen beim telefonieren zu beobachten …

Um dies dennoch mit ein paar Zahlen zu untermauern, kann man nachlesen, dass z.B. 17,9% der Studenten ihr Handy während des Autofahren nutzen und fast 96% dies ständig im Hörsaal nutzen und so der Handystrahlung ausgesetzt sind.[7]

Die gleiche Studie zeigte auch, dass immerhin schon 34,5% dieser Studenten unter sogenannter „Ringxiety“ litten. Dabei handelt es sich um ein „Phantomklingeln“. Sie hörten ein Klingeln, das gar nicht vorhanden war…[8]

Eine solche „Mobiltelefon- und/oder Smart Phone-Sucht“ besitzt ein ähnliches Suchtpotenzial wie etwa das Glücksspiel oder Videospiele. Bei Entzug kann es sowohl zu körperlichen wie geistigen Entzugserscheinungen kommen.[9]

Hierzu gehören z.B. Symptome wie:

  • Angstzustände
  • Unruhe
  • Nervosität
  • Reizbarkeit

Fazit

Den meisten Menschen scheint es mittlerweile bewusst zu sein, dass ein exzessiver Gebrauch der Handys, Schnurlostelefonen, Wlan-(Routern), Mikrowellen & Co. nicht unbedingt zur Verbesserung unserer Gesundheit beiträgt.

Einige negative Ursachen von zu viel Strahlung ( ganz gleich welcher Art) sind mittlerweile durch diverse Studien belegt. Fraglich bleibt jedoch, welche Langzeitfolgen entstehen können, bei einem ständig zunehmenden „Electrosmog“.

Hier liegt es wohl wieder in der Verantwortung des Einzelnen zu überlegen, ob und wie er sich gegen diese – aus meiner Sicht – immer stärker werdende Abhängigkeit von der Elektronik zur Wehr setzen kann …

Eine der von mir derzeit getesteten Möglichkeiten ist z.B. der sogenannte „i-Like E-Chip“, der schädlichen Elektrosmog „vitalisieren“ soll … Mehr Infos dazu findet du hier.

Vieles was du zur „EMR-Protection“ benötigst findest du ferner bei YSHIELD, hier.

 

Wie ist deine Meinung zum Handy, WLAN & Co?

Hinterlasse einen Kommentar oder schreibe eine E-Mail an:

info@bernd-stoesslein.de

 

 Literatur zum Thema:

[1] Vgl. emf-portal.de, Quelle: http://www.emf-portal.de/viewer.php?aid=19075&l=g, Zugriff. v. 25.12.2015.

[2] Vgl. Veränderung klinisch bedeutsamer Neurotransmitter unter dem Einfluss modulierter hochfrequenter Felder – Eine Langzeiterhebung unter lebensnahen Bedingungen. Von: Buchner K, Eger H; Erschienen in: Umwelt – Medizin – Gesellschaft 2011; 24 (1): 44 – 57.

[3] Vgl. Geronikolou SA1, Chamakou A2, Mantzou A3, Chrousos G4, Kanaka–Gantenbein C5.; Sci Total Environ. 2015 Dec 1;536:182-8. doi: 10.1016/j.scitotenv.2015.07.052. Epub 2015 Jul 21. Frequent cellular phone use modifies hypothalamic-pituitary-adrenal axis response to a cellular phone call after mental stress in healthy children and adolescents: A pilot study.

[4] Vgl. Yogesh S, Abha S, Priyanka S. ndian J Physiol Pharmacol. 2014 Jan-Mar;58(1):100-3. Mobile usage and sleep patterns among medical students.

[5] Vgl. Electromagn Biol Med. 2015 Mar;34(1):72-6. doi: 10.3109/15368378.2014.881370. Epub 2014 Feb 5. Evaluation of selected biochemical parameters in the saliva of young males using mobile phones.

Abu Khadra KM1, Khalil AM, Abu Samak M, Aljaberi A.

[6] Vgl. Radiofrequency Safety-Office of Engineering and Technology (OET): Frequently Asked Questions about the Safety of Radiofrequency (RF) and Microwave Emissions from Transmitters and Facilities Regulated by the FCC. Available from: http:. [Last accessed on 2014 May 9].

[7] Vgl. Subba SH, Mandelia C, Pathak V,  Redddy D,  Goeal A, et al. Ringxiety and the phone usage patterns among the students of a medical college in South India. 2013; 7:205-9.

[8] Vgl. Subba SH, Mandelia C, Pathak V,  Redddy D,  Goeal A, et al. Ringxiety and the phone usage patterns among the students of a medical college in South India. 2013; 7:205-9.

[9] Vgl. Paul B, Saha I, Kumar S, Samim Ferdows S K, Ghose G. Mobile phones: Time to rethink and limit usage.Indian J Public Health 2015;59:37-41, Available from: http://www.ijph.in/text.asp?2015/59/1/37/152856

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