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432Hz – Musik für’s Training, die von Herzen kommt

Wenn du Musik (beim Training) hören willst, dann rate ich dir zu Musik mit 432Hz. Diese Hertzzahl vermag deine Zellen wieder in Ordnung zu setzen und kann noch vieles mehr.

Erfahre in diesem Artikel mehr über den faszinierenden Vorgang des Hörens und welchen Einfluss 432Hz im Gegensatz zu der üblichen 440Hz Musik auf deinen Körper haben kann.

Musik hören während des Trainings – Pro und Kontra 

Hast du dir schon einmal die Frage gestellt, ob das Hören von Musik während des Sports auch Nachteile haben kann?

Um dies gleich kurz und knapp zu beantworten, findest du hier die Herangehensweise des BSPT, die – wie so oft – lautet: Es kommt „drauf an“.  Sehen oder hören wir uns (zumindest, wenn du diesen Text laut liest) kurz an, was man überhaupt unter Hören versteht.

Je nach Literatur versteht man unter auditiver[1]/auraler[2]/akustischer[3] Wahrnehmung, die Wahrnehmung von Schall bzw. Schwingungen über die Sinnesorgane, wie z.B. den Ohren.

Schwingungen (Oszillationen[4]) können über das jeweilige Medium (z.B. Wasser oder meist Luft) sowie einen Untergrund (i.F.v. Vibrationen) auf den menschlichen Organismus übertragen werden und durch entsprechende Rezeptoren dann wahrgenommen und als Information aufgenommen und im Gehirn verarbeitet werden.

Schallwellen können sich – wie die Wellen im Meer – hinsichtlich ihrer Größe und zeitlich auftretender Häufigkeit (Frequenz[5]) unterscheiden.

432Hz – Musik fürs Hertz? 

Die Anzahl von sich wiederholenden Schwingungen pro Sekunde wird in „Hertz“ (Hz) gemessen.

Diese physikalische Einheit wurde nach dem deutschen Physiker Heinrich Rudolf Hertz (1857 – 1894) benannt. Er war der Erste, der elektromagnetische Wellen nachweisen konnte und gilt seitdem als deren Entdecker.

Jetzt wird sich der ein oder andere sicher fragen, welchen potentiellen (möglichen) negativen Einfluss Musik auf das Training haben kann?! Dient Musik, nicht dazu, einen zu „pushen“?

Nun, wie bereits erwähnt, ist Musik (i.F.v. Schall) ein zusätzlicher Reiz bzw. liefert Informationen, die in unserem „Rechenzentrum“, dem Gehirn bearbeitet werden müssen.

Sehen wir uns dazu kurz an, wie das (Innen)Ohr aufgebaut ist und wie wir überhaupt hören.

Innenohr

Abbildung 1:Blausen 0329 EarAnatomy InternalEar.png Blausen.com staff (2014). „Medical gallery of Blausen Medical 2014“. WikiJournal of Medicine 1 (2). DOI:10.15347/wjm/2014.010. ISSN 2002-4436.

Blausen 0329 EarAnatomy InternalEar.png Blausen.com staff (2014). „Medical gallery of Blausen Medical 2014„. WikiJournal of Medicine 1 (2). DOI:10.15347/wjm/2014.010. ISSN 2002-4436.

Der Hörvorgang 

Zur Anschaulichkeit kann der eigentliche „Vorgang des Hörens“ in mehrere Schritte unterteilt werden. In Wirklichkeit laufen diese natürlich nacheinander und (bei Gesundheit) ohne Unterbrechung ab.

  1. Geräusche werden (i.F.v. Schallwellen) vom Ohr bzw. der sogenannten Ohrmuschel (lat. Auricula, von auris = Ohr; eigentlich „kleines Ohr“/Öhrchen/äußeres Ohr)[6] und über den äußeren Gehörgang dann zum Trommelfell (lat. Membrana tympanica; für Membrana = dünne zarte Haut/Häutchen; und gr. typ/tymp/typein = schlagen[7]) weitergeleitet.

 Anmerkung/Überlegungen: Typ kann Schlag bedeuten. Hiervon stammt auch der Ausdruck/die Redensart: „vom gleichen Schlag sein“; d.h. also die gleiche Herkunft zu haben/gleicher Wesensart zu sein oder ähnliche Charaktereigenschaften zu besitzen?

  1. Das Trommelfell wird durch die eintreffenden Geräusche (Schallwellen) zum Schwingen (oszillieren) gebracht.
  2. Diese Schwingungen werden anschließend von den im Mittelohr sich befindenden Gehörknöchelchen (Hammer[8], Amboss[9] & Steigbügel[10]) aufgefangen und an das sog. „ovale Fenster“ (lat. fenestra vestibulli[11]) weitergeleitet.
  3. Der Steigbügel (als „letztes Glied “ in der „Gehörknöchelchen-Kette“) versetzt das besagte ovale Fenster durch seine Vibration in Schwingung (durch eine Art Kolbenbewegung), wodurch der Schall dann ins Innenohr bzw. an die „Hörschnecke“ (lat. cocchlea = Schnecke) weitergeleitet wird.
  4. Die Hörschnecke ist ähnlich aufgebaut wie ein Schneckenhaus oder eine in sich gedrehte Muschel . Sie besitzt drei Gänge, die sich zu einer Spitze (Apex) hin verjüngen. Im Inneren liegt die sich nach „oben“ windenden Vorhoftreppe (scala vestibuli), die im sogenannten Helicotrema in die sich nach unten windende Paukentreppe übergeht und im „runden Fenster“ (lat. finestra tympani) endet.
  5. Die akustischen Schwingungen des Mittelohrs werden im Innenohr zu Druckwellen umgewandelt, die die Endolympe (Flüssigkeit im Schneckengang) in Bewegung bringt.
  6. Im Schneckengang (zwischen Vorhoftreppe und Schneckengang) befindet sich das sogenannte Corti-Organ/Corti’sche Organ, das nach dem italienischen Anatom Alfonso Corti benannt ist. Dieses besitzt sogenannte Haarzellen, die sich zwischen der Basilarmembran (zwischen Schnecken- und Paukengang) und einer Deckschicht (lat. membrana tectoria) befinden.
  7. Bewegen sich nun die Druckwellen durch die Endolymphe des Schneckenganges, werden diese „Härchen“ (die keine Haare im Sinne von Körperhaaren darstellen) bewegt, wodurch ein elektrochemischer Prozess ausgelöst wird, der über afferente Nerven dann zum Gehirn weitergeleitet wird und dort Verarbeitet wird. Afferente Nerven sind sogenannte Sensoren, die eintreffenden Informationen (hier Schallwellen) aufnehmen und in diesem Fall zum Gehirn weiterleiten.
  1. Diese Informationen empfinden wir dann als Geräusch, Musik oder z.B. Sprache.

Ein super Video zum besseren Begreifen, das den Hörvorgang darstellt, findest du hier.

Kammermusik nur mit dem „richtigen“ Kammerton 

Der sogenannte „Kammerton A“ ist die Tonhöhe, von der aus alle anderen Töne z.B. eines Instruments gestimmt werden.

Der Begriff „Kammerton“ stammt von „Kammermusik“ (ital. musica da camera), ursprünglich Musik am fürstlichen Hofe, gleichsam Privatmusik des Fürsten, dann eine besondere Gattung, Richtung, Stil der Musik, die sich dort entwickelte, anders als beispielsweise die Kirchenmusik, die einen strengeren Stil einhielt und von der Opernmusik, Theatermusik, die sich populärer hielt.[12]

Der „Kammerton A“ wurde 1939 in London international einheitlich und offiziell von ehemals 432Hz auf 440Hz angehoben. Darüber und welche Zwecke damit verfolgt wurden, existieren zahlreiche Vermutungen, Meinungen, Behauptungen und Spekulationen.

Bei Interesse ist hier wieder jeder selbst angehalten eigenen Nachforschungen anzustellen. Bitte sieh meine Blogartikel als eine Art „Initialzündung“ an, die dich zu eigenen Recherchen motivieren sollen.

Wie kannst du deine Lieblingsmusik in 432Hz hören/konvertieren?

Wenn du deine (digitale) Lieblingsmusik nun von 440Hz auf 432Hz konvertieren (umwandeln) willst, dann kannst du hierfür z.B. die kostenlose Software „Audacity“ (für Windows & Mac) nutzen.

Die Software ist auch in deutscher Sprache erhältlich. Nutze einfach eine Suchmaschine deiner Wahl, und du wirst sicher schnell fündig werden.

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Des Weiteren gibt es mittlerweile zahlreiche Musiktitel im Internet von allen erdenklichen Musikrichtungen – auch in 432Hz. Meist wirst du auch bei aktuellen Liedern fündig, wenn du hinter deinen Wunschtitel einfach 432 tippst.

Was kann 432Hz Musik? 

Musik in 432Hz soll Musik in ihrer ursprünglichen „göttlichen“ Art und Weise darstellen. Sie soll unsere Zellen „in Ordnung“ bringen bzw. uns in Resonanz mit der Erde schwingen lassen.

Des Weiteren gibt es Erfahrungsberichte, die davon sprechen, dass der Klang von 432Hz z.B. angeblich die Konzentration fördern soll und dich beruhigen kann. Entsprechenden Musikstücke sollen auch das Erreichen eines meditativen Zustandes fördern.

So könnte es durchaus sein, dass 432Hz Musik tatsächlich die Gehrinhälften synchronisiert und einen auf zellulärer Ebene wieder „restrukturiert“.

Was „restrukturiertes“ bzw. „hexagonales“ Wasser ist, und was es mit ursprünglichem Quellwasser zu tun hat, erfährst du hier.

Warum du meditieren solltest, und wie deine Gedanken deine Realität erschaffen, erfährst du hier.

Eigene Erfahrungen 

Natürlich möchte ich mit dir hier auch meine eigenen Erfahrungen mit 432Hz bzw. 440Hz Musik teilen.

Nachdem ich begonnen hatte 432Hz Musik zu hören, kann ich nur sagen, dass es mir mit der Zeit immer schwieriger fällt, über längere Zeit (>60 Min am Stück) einer 440Hz Musik zu lauschen.

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Abbildung 2: Stößlein 432Hz Workout Mix. „Back to the 80s“.

Anfangs konnte ich – um ehrlich zu sein – keinen Unterschied zwischen den besagten Frequenzen hören, aber ich konnte sie mit der Zeit spüren!

Wenn ich jetzt über längere Zeit einer 440Hz Musik lausche, dann ist dies richtig anstrengend für mein Gehör bzw. meinen Organismus, und ich schalte das Radio (z.B. während einer längeren Autofahrt) dann lieber ganz ab.

Fazit

Musik zum Hören beim Training stellt einen zusätzlichen, afferenten (sensorischen) Reiz dar, den dein Organismus im Gehirn verarbeiten muss. Alleine deswegen stellt sich die Frage, ob Musik (zunächst unabhängig des Genres und der Frequenz) deine Leistung reduziert.

Natürlich wirst du deswegen wohl nicht 20kg weniger auf der Bank drücken, dennoch scheint es mir ein nicht zu unterschätzender Faktor zu sein.

Wenn du Musik (beim Training) hören möchtest, dann würde ich dir zu 432Hz Musik raten, da sich diese auch anders „anfühlt“.

Prominente Befürworter der 432Hz Musik sollen übrigens z.B. Luciano Pavarotti, Placido Domingo, Birgit Nilson oder Montserrat Caballé sein.

Probiere es aus selbst einmal aus, und schreibe dann hier deinen Kommentar zu diesem interessanten Thema. Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann abonniere den Fitness-Blog und den Newsletter.


[1] auditiv (den Gehörsinn betreffend) – von lat. „audire“ = hören/gehorchen/erfahren.

[2] aural (med. gebräuchliches Adjektiv; das Ohr betreffend) – von lat. „auris“ = das Ohr.

[3] Akustik (die Lehre vom Schall) – von gr. „akoyein“ = hören.

[4] Oszillation – von lat. „oscillare“ = schaukeln, Lateinisch Griechischer Wortschatz in der Medizin, 1991, S. 154.

[5] Frequenz – von lat. „frequentia“ = Häufigkeit

[6] Vgl. Lateinisch Griechischer Wortschatz in der Medizin, 1991, S. 45.

[7] Vgl.ebda., S. 235 f.

[8] Hammer = lat. Malleus; vgl. ebda., S.129.

[9] Amboss = lat. Incus, vgl. ebda., S.104.

[10] Steigbügel= lat. stapedis von stare= stehend; pedis = Fuß; vgl. ebda., S.209.

[11] Vgl. Lateinisch Griechischer Wortschatz in der Medizin, 1991, S. 80.

[12] Vgl. Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bde. in 32 Teilbänden. Leipzig 1854-1961. Quellenverzeichnis Leipzig 1971. Online-Version vom 27.10.2017.

 

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