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Serotonin – Superman oder doch nur Schlaftablette?

Wofür benötigt dein Körper Serotonin?

Serotonin (ursprüngliche Bezeichnung: Enteramin) ist ein sogenannter Neurotransmitter.[1] Darunter versteht man – je nach Literatur – Botenstoffe, die an chemischen Synapsen die Erregung von einer Nervenzelle auf eine andere übertragen.

Mehr über Neurotransmitter erfährst du hier.

Serotonin wird ausgehend von der lebenswichtigen Aminosäure Tryptophan gebildet. Diese Aminosäure kann der Körper aber nicht selbständig herstellen, sondern muss diese über die Nahrung aufnehmen.

Mehr über Tryptohan erfährst du hier.

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Abbildung 1: Schematischer Aufbau einer Nervenzelle (Neuron) mit Axon und der Übertragung des elektrischen Impulses durch chemische Botenstoffe im Synaptischen Spalt (kleines Rundes Bild im Bild oben).

Wie wird Serotonin gebildet?

Serotonin wird zu etwa 90% im Magen-Darm-Trakt und zu den restlichen 10% im zentralen Nervensystem (ZNS) erzeugt.[2]

Der Serotoningehalt im Blut ist größtenteils an deine Thrombozyten (Bluttplättchen) gebunden und wird von diesen an die Wirkungsorte im Körper transportiert.[3] [4]

Die Vitamine B3, B6 und C können die Wirkungsweise des Serotonins optimieren. Warum du hochwertige B-Vitamine so dringend benötigst erfährst du hier.

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Abbildung 2: BSPT Vitamin B-komplex forte.

Warum du Vitamin C (in liposomaler/intravenöser Form) konsumieren solltest, erfährst du hier.

Super-Serotonin und seine Funktionen

Serotonin ist einfach super. Es erfüllt eine unglaubliche Bandbreite an wichtigen Funktionen in deinem Körper, was eine Optimierung des Serotoninwertes um so wichtiger macht!

Serotonin – Das „Glückshormon“

Serotonin ist wohl den meisten Menschen im Zusammenhang mit der Bezeichnung „Glückshormon“ bekannt. Dies liegt an dessen Fähigkeit, die Stimmung aufzuhellen und somit die Gemütslage – auf natürlichem Wege – zu steigern.

Des Weiteren besitzt es einen entspannenden (relaxierenden) Effekt auf den menschlichen Organismus. Sicher hast du dies schon einmal bemerkt, wenn du z.B. einen riesen Teller Pizza oder Pasta verdrückt hast. Danach fühlt man sich in der Regel satt und wird müde.

Dies liegt daran, dass die Menge an aufgenommenen Kohlenhydraten die Serotoninproduktion ankurbelt, was dich zwar zufrieden,  aber müde macht

Der Neurotransmitter Serotonin bzw. dessen Ausschüttung im Gehirn, steht demnach indirekt in Verbindung mit der von dir aufgenommenen Nahrung (bzw. der Menge an „freiem“ Tryptophan im Blutplasma).

Macht Schokolade wirklich glücklich?

Schokolade und Süßes machen also nicht wirklich glücklich, sondern stimulieren nur deine Serotoninausschüttung. Ist diese zu niedrig, z.B. aufgrund von chronischem Stress und/oder suboptimaler Regenerationsfähigkeit (z.B. durch zu wenig und zu schlechten Schlaf) so kann Schokolade/Süßes den Serotoninspiegel wieder anheben.

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Abbildung 3: Macht Schokolade wirklich glücklich?

Dies ist allerdings kein „Freifahrtsschein“ zum wahllosen essen von Süßigkeiten. Ganz im Gegenteil! Denn normalerweise solltest du keinen zu niedrigen Serotoninspiegel haben und – falls das doch der Fall sein sollte – sollten lieber die Ursachen dafür geklärt werden und  behoben werden!

Serotonin und weitere Aufgaben

Serotonin wirkt – wie bereits oben erwähnt – in deinem Magen-Darm-Trakt. Ferner

beeinflusst es jedoch auch dein Herz-Kreislauf-System (es steuert hier den Blutdruck und den Gefäßinnendruck) und sogar deinen Augeninnendruck![5] [6] [7]

Es reguliert deinen Appetit und lässt dich müde werden, reguliert deine Körpertemperatur und erfüllt auch viele andere überlebensnotwendige Funktionen im menschlichen Organismus. [8]

Der Großteil des Hormons befindet sich – wie bereits beschrieben – zu 90% im Magen-Darm-Trakt, wo es auch die für die Verdauung notwendigen Darmbewegungen (Peristaltik) reguliert.[9]

Im Blut übernimmt Serotonin die Aufgabe, die Gefäße zu verengen und hat mittel- und unmittelbaren Einfluss auf deine Blutgerinnung (Aggregation). Deine Blutplättchen (Thrombozyten) besitzen nämlich Serotonin Rezeptoren. Serotonin trägt ferner auch zur Wundheilung bei.[10]

Im Nervensystem hingegen fungiert der Neurotransmitter Serotonin als Gegenspieler zu Dopamin (einem weiteren Neurotransmitter). [11]

Serotonin sorgt für die Regulierung deines Schlaf-Wach-Rhythmus, steuert – wie gesagt – die Körpertemperatur aber auch deine Schmerzwahrnehmung und sogar dein Sexualverhalten![12]

Wie zeigt sich ein Serotonin Mangel?

Die Symptome eines Serotoninmangels können – wie so oft – sehr vielfältig sein und lassen sich auf den ersten Blick vielleicht auch nicht immer direkt mit Serotonin in Verbindung bringen.

Mögliche Symptome eines Serotoninmangels sind z.B.:

  • Stimmungsschwankungen
  • Konzentrationsstörungen
  • chronische Müdigkeit
  • Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom
  • Ängstliches/aggressives Verhalten
  • „Burn-Out“ Syndrom
  • Depressionen
  • Migräneattacken
  • Schlaf- und Essstörungen
  • Verminderte Tryptophan Aufnahme
  • Reizdarmsyndrom

Wie kann der Serotoninspiegel positiv beeinflusst werden?

Um etwas zu korrigieren, solltest du erst Ursachenforschung betreiben, um zu ermitteln, weshalb ein Mangel besteht. Gleiches gilt für Serotonin.

Wenn du einen zu niedrigen Serotonin-Spiegel (siehe nachfolgende Tabelle für Einschätzungen) wieder in den Normalbereich bringen möchtest, bietet sich z.B. eine tryptophanreiche Ernährung an. Natürlich immer in Kombination mit Kraftsport und ggf. dem Verzicht auf Kaffee und Nikotin.

Tryptophanreiche Ernährung

Eine serotoninreiche Ernährung behebt nicht zwangsläufig einen Serotonin-Mangels, da Serotonin die sogenannte Blut-Hirn-Schranke nicht passieren kann und somit deine Gehirnbereiche (und somit seine Funktion als Neurotransmitter) nicht erreichen kann.

Tryptophan – aus dem im späteren Verlauf dann Serotonin gebildet wird – kann jedoch (im Gegensatz zu Serotonin) deine Blut-Hirn-Schranke passieren.

Aufgrund dessen ist es dir grundsätzlich möglich, deinen Serotonin-Spiegel durch tryptophanhaltige Lebensmittel und/oder qualitativ hochwertige L-Tryptophan-haltige Nahrungsergänzungsmittel (Supplemente) zu erhöhen.

Welche Lebensmittel genau Tryptophan enthalten, kannst du mit einer Suchmaschine deines Vertrauens ganz einfach im Internet recherchieren.

Beachte aber, dass Tryptophan – hinsichtlich seiner Verstoffwechslung – in Konflikt mit anderen Aminosäuren, insbesondere den sogenannten „verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAAs, englische Abkürzung für: Branched Chained Amino Acids) stehen kann.

Das bedeutet, dass eine proteinlastige Ernährung deine Aufnahme von Tryptophan behindern kann!

Wie kannst du deinen Serotoninspiegel messen?

Von oral aufgenommenem Serotonin (z.B. durch Lebensmittel) werden nur noch etwa 75 % in deinen Blutkreislauf aufgenommen und später – nach deren Verstoffwechslung – über den Urin wieder ausgeschieden.[13]

Deshalb lässt sich dein Serotoninspiegel auch über den Urin messen. Hierfür gibt es eigens entwickelte Test-Kits, z.B. von Cerascreen®.

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Abbildung 4: Serotonin Testkit für zu Hause, von Cerascreen®.

Mit diesen Tests kannst du dir ganz einfach zu Hause einen Überblick über deinen Serotoninspiegel verschaffen und anhand der von einem professionellen deutschen Labor ermittelten Werte ggf. Handlungsschritte für dich ableiten.

Deine Werte sollten – je nach Labor & Literatur – etwa in den folgenden Bereichen liegen:

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Abbildung 5: Serotininwerte, Quelle: Cerascreen®.

Serotonin und die Zirbeldrüse

Ein weiterer Stoffwechselweg führt – ausgehend vom Serotonin – zu Melatonin, einem Hormon, das eine wichtige Rolle bei der Funktion deiner Zirbeldrüse spielt.

Dieser Stoffwechselweg wird hauptsächlich über die Steuerung des Tageslichts reguliert, was verdeutlicht, wie wichtig ein gesunder Tag-Nacht-Rhythmus für den menschlichen Organismus ist und welche Bedeutung Sonnenlicht für uns als „Lichtnahrung“ spielt.[14]

Mehr über Sonnenlicht, sogenanntes „Sungazing“ und dessen Bedeutung für deine Gesundheit erfährst du hier.

Welche Rolle das Vitamin-Hormon D3 im Zusammenhang mit Licht spielt und warum es für deine Gesundheit unabdingbar ist, kannst du hier im Detail nachlesen.

Fazit

Serotonin ist ein Neurotransmitter, der eine Vielzahl wichtiger Aufgaben in deinem Körper beeinflusst. Aufgrund dessen sollte er – wie andere Parameter eben auch – regelmäßig überprüft werden, um ggf. eine Optimierung durchführen zu können.

Natürlich kann Serotonin nicht völlig isoliert betrachtet werden und fügt sich – z.B. in Hinsicht der Neurotransmitter – in ein Geflecht anderer relevanter Neurotransmitter ein. Hierzu zählen insbesondere Dopamin, Acetylcholin und G.A.B.A. (γ-Aminobuttersäure).

Besteht ein zu niedriger Serotoninspiegel, solltest du Ursachenforschung betreiben und dann – nach einem Test- professionelle Unterstützung suchen, um diesen und ggf. andere Werte zu verbessern.

Mehr über Test-Kits für zu Hause erfährst du hier.

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Literatur zum Thema:

[1] Vgl. V. Erspamer, B. Asero: Identification of enteramine, the specific hormone of the enterochromaffin cell system, as 5-hydroxytryptamine. In: Nature. Band 169, Nr. 4306, Mai 1952, S. 800–801, PMID 14941051 (englisch).

[2] Vgl. Kim DY, Camilleri M: Serotonin: a mediator of the brain-gut connection. In: Am. J. Gastroenterol.. 95, Nr. 10, Oktober 2000, S. 2698–2709. doi:10.1111/j.1572-0241.2000.03177.x. PMID 11051338.

[3] Vgl. Flachaire E, Beney C, Berthier A, Salandre J, Quincy C, Renaud B: Determination of reference values for serotonin concentration in platelets of healthy newborns, children, adults, and elderly subjects by HPLC with electrochemical detection. In: Clin. Chem.. 36, Nr. 12, Dezember 1990, S. 2117–2120. PMID 2253357.

[4] Vgl. M. M. Rapport, A. A. Green, I. H. Page: Serum vasoconstrictor, serotonin; isolation and characterization. In: Journal of Biological Chemistry. Band 176, Nr. 3, Dezember 1948, S. 1243–1251, PMID 18100415 (englisch).

[5] Vgl. A. G. Ramage, C. M. Villalón: 5-hydroxytryptamine and cardiovascular regulation. In: Trends in Pharmacological Sciences. Band 29, Nr. 9, September 2008, S. 472–481, PMID 19086344 (englisch).

[6] Vgl. Costagliola C, Parmeggiani F, Semeraro F, Sebastiani A: Selective serotonin reuptake inhibitors: a review of its effects on intraocular pressure. In: Curr Neuropharmacol. 6, Nr. 4, Dezember 2008, S. 293–310. doi:10.2174/157015908787386104. PMID 19587851. PMC 2701282 (freier Volltext).

[7] Vgl. Sharif NA: Serotonin-2 receptor agonists as novel ocular hypotensive agents and their cellular and molecular mechanisms of action. In: Curr Drug Targets. 11, Nr. 8, August 2010, S. 978–993. PMID 20426763.

[8] Vgl. R. D. Myers: Serotonin and thermoregulation: old and new views. In: Journal of Physiology (Paris). Band 77, Nr. 2-3, 1981, S. 505–513, PMID 6793718 (englisch).

[9] Vgl. Costedio MM, Hyman N, Mawe GM: Serotonin and its role in colonic function and in gastrointestinal disorders. In: Dis. Colon Rectum. 50, Nr. 3, März 2007, S. 376–388. doi:10.1007/s10350-006-0763-3. PMID 17195902.

[10] Vgl. Josef T. Prchal, Marshall A. Lichtman, William A. Williams, Ernest Beutler, Kenneth Kaushansky, Thomas J. Kipps, Uri Seligsohn: Williams hematology. McGraw-Hill, New York 2006, ISBN 0-07-143591-3 (englisch).

[11] Vgl. E. M. Hull, J. W. Muschamp, S. Sato: Dopamine and serotonin: influences on male sexual behavior. In: Physiology & Behavior. Band 83, Nr. 2, November 2004, S. 291–307, doi:10.1016/j.physbeh.2004.08.018, PMID 15488546 (englisch).

[12] Vgl. M. D. Waldinger, B. Olivier: Selective serotonin reuptake inhibitor-induced sexual dysfunction: clinical and research considerations. In: International Clinical Psychopharmacology. 13 Suppl 6, Juli 1998, S. S27–33, PMID 9728672 (englisch).

[13] Vgl. Feldstein A, Hoagland H, Wong KK, Oktem MR, Freeman H: MAO activity in relation to depression. In: Am J Psychiatry. 120, Juni 1964, S. 1192–1194. PMID 14154756.

[14] Vgl. Klein DC: Arylalkylamine N-acetyltransferase: „the Timezyme“. In: J. Biol. Chem.. 282, Nr. 7, Februar 2007, S. 4233–4237. doi:10.1074/jbc.R600036200. PMID 17164235.

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Inositol – Ein Weg heraus aus Stress, Angst & Depression ?

Was ist Inositol?

Inositol – Das Schlafmittel der Natur. Diese Verwandte der B-Vitamine sorgt für Entspannung deines Nervenkostümes und und trägt zu einem erholsameren Schlaf bei. Erfahre, was Inositol so alles drauf hat und wie du davon vielfach profitieren kannst.

Wie ich bereits in meinem Artikel „7 einfache Tricks um schneller zu regenerieren“ und „Du kannst nicht mehr ruhig schlafen? 3 einfache Wege, um deine Schlafqualität umgehend zu verbessern.“ beschrieben habe, ist Inositol – je nach Literatur – meist zur Gruppe der B-Vitamine zu zählen und kann so als Vorstufe aller Neurotransmitter angesehen werden.

Durch Inositol wachsen Nervenzellen heran und diese werden in ihrer Funktion positiv beeinflusst.

Somit fungiert Inositol quasi als „Joker“.

Meiner Meinung nach können durch die Einnahme alle eventuellen temporären oder genetischen Neurotransmitter-Defizite gemindert oder – je nach Ausprägung – sogar behoben werden.

Bist du dauerhaft physischem oder psychischem Stress ausgesetzt, dann kann dir Inositol dabei helfen, deine Leistungen zu steigern indem es nervenbedingte Schlafstörungen sowie Unruhe und Nervosität lindert.

Neben dieser positiven Eigenschaft in Zusammenhang mit der Regenerationsfähigkeit trägt Inositol auch dazu bei, dein Haarwachstum zu stärken. Es kräftigt deine Nägel und hilft beim Abtransport von Fetten.

Inositol kannst du ganz einfach in Pulverform konsumieren. Am besten in Kombination mit unserem hochwertigen Magnesiumpräparat, Multi Magnesium 7, etwa 30 Min vor dem zu Bett gehen.

Die Dosierung ist abhängig von vielen Faktoren und zwar insbesondere von (d)einem möglichen Neurotransmitterdefizit.

Neurotransmitter sind Botenstoffe in deinem Gehirn, die u.a. für die Reizübertragung verantwortlich sind.

Vereinfachte Einteilung der vier relevantesten Neurotransmitter. Quelle: Eigene Darstellung.

Vereinfachte Einteilung der vier relevantesten Neurotransmitter. Quelle: Eigene Darstellung.

Das Bild zeigt dir die grobe Einteilung der vier relevantesten Neurotransmitter (NT). Die zwei belebenden NT, Dopamin & Acetylcholin sowie die zwei entspannend wirkenden NT G.A.B.A. (Gamma Amino-Buttersäure -> wobei das letzte A hier für Acid = engl. für Säure steht) und Serotonin.

Inositol in der Kosmetikindustrie

Wahrscheinlich ist es dir noch gar nicht aufgefallen, aber du hast sicher schon Inositol konsumiert – und zwar wahrscheinlich über deine Haut. Denn natürlich hat auch die Kosmetikindustrie die positiven Eigenschaften von Inositol erkannt und sich zu nutze gemacht.

So enthalten heute vor allem Pflegeprodukte Inositol, die die Faltenbildung minimieren und die Haut glätten sollen, da dieses Feuchtigkeit spendet und antistatische Eigenschaften besitzt.

Demnach soll es die deine Haut glätten helfen, dich re-hydrieren und deine Haare pflegen. Inositol findest du sowohl in Produkten der Discounter wie auch in teuren Markenprodukten.

Sein Einsatz reicht vom Shampoo bis hin zur Antiagingcreme. Oftmals findest du Inositol bei Pflegeprodukten auch unter der Bezeichnung „Inosit“, „Myo-Inosit“ oder auch „Cyclohexanhexol“.

Inositol gegen Depressionen

Sicher hast du schon oft die Redensart „das geht mir auf die Nerven“ verwendet, wenn deine Geduld mal wieder auf die Probe gestellt wurde. Doch was geschieht, wenn sich Dinge tatsächlich manifestieren? Was, wenn dir wirklich etwas auf die Nerven geht?

Falls deine Nervenfunktion eingeschränkt ist, dann zeigt sich bei langanhaltendem Stress, dass die Signalweiterleitung von Nervenzelle zu Nervenzelle tatsächlich beeinträchtigt wird.

In extremen Fällen wie z.B. Depressionen konnte nachgewiesen werden, dass die Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit von Betroffenen zu geringe Mengen an Inositol aufwies. [1]

Das Problem bei der Behandlung von Patienten, die unter Depressionen leiden, war/ist oftmals deren Behandlung mit Anti-Depressiva, die Lithiom enthalten (z.B. zur Behandlung von manisch-depressiven Patienten). Dieses senkt den Level an Inositol im Gehirn noch weiter statt ihn anzuheben.

Laut Dr. Atkins konnten gleich zwei Studien zeigen, dass Patienten die unter Depressionen litten und deren Inositolwerte wieder auf ein gesundes Maß angehoben wurden, wahre „Wunder“ bewirken konnte. [2]

In Zusammenhang seiner Depressionsbehandlungen empfahl Dr. Atkins 6-12g Inostiol/Tag, über einen Zeitraum von vier Wochen.


Nachzulesen in:  Dr. Atkins‘ Vita-Nutrient Solution: Nature’s Answer to Drugs


Neben der Behandlung von Depressionen mit Inositol konnten auch Erfolge bei der Behandlung von anderen psychischen Krankheiten gezeigt werden.

Darunter z.B. Panikattaken, Alzheimer, Esstörungen sowie bei Zwangsstörungen und/oder Neurosen. [3] [4] [5] [6]

Inositol und Angst

Interessantes Inositol. Es konnte gezeigt werden, dass die positiven Auswirkungen eines entsprechenden Inositolkonsums nicht bei den oben bereits genannten Fakten aufhören.

Denn Inositol kann weit mehr. Es hilft nämlich auch gegen Angstzustände wie z.B. Agoraphobia (der Angst sich in der Öffentlichkeit zu bewegen).

Dr. Atkins konnte bei Angstzuständen ebenfalls mit einer Dosierung von 6-12g/Tag gute Ergebnisse erzielen.

Selbst bei sehr hohen Dosierungen von 18g Inositol/Tag konnten übrigens keinerlei Nebenwirkungen festgestellt werden. [7] Darüber hinaus berichtet eine Studie darüber, dass Inositol in seiner Wirkung sogar gleich auf liegt mit einem Antidepressivum namens „Fluoxamin“. [8]

Inositol – Allgemeine Dosierungsempfehlungen

Da dein Körper Inositol – zumindest zu einem gewissen Teil, (wahrscheinlich im Darm) – selber herstellen kann, wird es nicht als essentiell angesehen.

Natürlich kann diese „Eigenproduktion“ nur optimal funktionieren, wenn du sonst gesund bist und alle Organe ebenfalls einwandfrei Arbeiten.

So kann kein Inositol in deinem Darm produziert werden, wenn deine Darmwand z.B. für alle möglichen Stoffe zu durchlässig ist, weil du womöglich an einem sogenannten „Leaky Gut“ leidest.

Wie dich ein Leaky Gut deine Erfolge kosten kann, kannst du hier im Detail nachlesen.

Also spielt nicht nur eine gesunde Bakterienkultur in deinem Darm eine wichtige Rolle für eine optimale Inositol Produktion, sondern auch gesunde, funktionierende Nieren und eine optimale Entgiftungsfunktion deiner Leber zu bewerkstelligen.

Demnach kommst du auf einen täglichen Inositolbedarf von grundsätzlich 4-8g. Geht man davon aus, dass dein Körper dreiviertel des benötigten Inositols selbst herstellen kann und dass wir alle vermutlich unter Nährstoffmangel (bedingt durch schlechte/unzureichend mineralisierte Ernährung) leiden, so bleibt noch eine externe notwendige Zufuhr von etwa 1-2g/Tag.

Diese solltest du in Form von hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln zu dir nehmen. Am besten etwa 30 Minuten vor dem Schlafen gehen.

Fazit

Wenn du deinen Stresslevel senken möchtest, besser schlafen und dich regenerieren möchtest, dann ist Inositol ein effizientes „Werkzeug“. Auf seine Einnahme solltest du dann auf keinen Fall verzichten.

Eine bessere Regeneration verleiht dir mit Sicherheit eine wesentlich höhere Stresstoleranz, die dich im Alltag den physischen wie psychischen Stress besser verkraften lässt und dir zu mehr Energie verhilft.

Des Weiteren unterstützt Inositol – genau wie Cholin und Methionin-  deine Leber bei der Entgiftung (bzw. dem Verbrennen von aufgenommenem und/oder gespeichertem Körperfett) und kann so positiv zu einer Beschleunigung deines Fettstoffwechsels beitragen.  [9]

Was hältst du von Inositol? Hast du schon Erfahrungen damit gemacht?

Teile deine Meinung und hinterlasse einen Kommentar.

Literatur zum Thema:

[1] Vgl. Levine. Controlled trials of inositol in psychiatry. European Journal of Neuropsychopharmacology. 1997 May;7(2):147-55. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9169302

[2] Vgl. Dr. Atkins vita-nutrient solution – Your complete Guide to Natural Health, S. 78.

[3] Vgl. Levine et al. Double-blind, controlled trial of inositol treatment of depression. The American Journal of Psychiatry 1995. 152(5): 792-794. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7726322

[4] Vgl. Benjamin et al. Double-blind, placebo-controlled, crossover trial of inositol treatment for panic disorder. The American Journal of Psychiatry 1995 Jul;152(7):1084-6.. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7793450

[5] Vgl. Gelber et al. Effect of inositol on bulimia nervosa and binge eating. The International Journal of Eating Disorders. 2001 Apr;29(3):345-8.. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11262515

[6] Vgl. Fux et al. Inositol treatment of obsessive-compulsive disorder. The American Journal of Psychiatry. 1996 Sep;153(9):1219-21. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8780431

[7] Vgl. Fux,M., et al., American Journal of Psychiatry, 1996; 153: 1219-21.

[8] Vgl. Palatnik et al. Double-blind, controlled, crossover trial of inositol versus fluvoxamine for the treatment of panic disorder. Journal of Clinical Psychopharmacology. 2001 Jun;21(3):335-9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11386498

[9] Vgl. Dr. Atkins Vita Nutrient Solution, S. 79.

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Warum dein Frühstück nicht aus Kohlenhydraten bestehen sollte

Gastbeitrag von Sarah Kleber

Sarah Kleber ist eine Kollegin aus Stuttgart und  Gründerin sowie Inhaberin von YourPERFORMCoach.

Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Thema Hormone und ebenfalls mit den Elementen Training, Ernährung und Regeneration.

Anbei findest du ihren ersten Gastartikel auf www.bernd-stoesslein.de zum Thema Frühstück und der ewige Frage: Was soll ich essen? 

Hierzu schreibt Sarah:

Es gibt verschiedene Sichtweisen das Thema Kohlenhydrate betreffend!

Wichtig ist, ein Thema nicht nur von einer Seite zu sehen und dann Schlussfolgerungen zu ziehen, sondern jede vorhandene Facette im Auge zu behalten und das gesamte Bild zu betrachten bevor man eine Entscheidung fällt.

Denn in Bezug auf unseren Hormonhaushalt und unser Nervensystem sind
Kohlenhydrate am Morgen ungeeignet.

Aber wer möchte schon auf Brötchen, Müsli und Croissant am Morgen verzichten?

Natürlich verzichten wir sehr ungerne darauf, doch die Frage ist, was Kohlenhydrate in unserem Körper „anrichten“ und ob sie uns das liefern, was wir tatsächlich benötigen.

Tatsache ist:

Am Morgen möchtest du fit, leistungsfähig und vital sein.

Am Abend möchtest du entspannt, frei von Stress und relaxt sein.

Wenn du dich bei deinen Bekannten, Freunden und bei deiner Familie umsiehst, wirst du wahrscheinlich häufig feststellen, dass dies Gegenteil der Fall ist.

Die meisten Menschen sind morgens angespannt, müde und haben eine geringe Leistungsfähigkeit.
Am Abend passiert genau das Gegenteil. Da gibt es dann noch einmal ein richtiges Leistungshoch und das Einschlafen fällt unheimlich schwer.

Wenn auch du diese Erfahrung gemacht machst, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass dein Hormonhaushalt durcheinander geraten ist. Hier würde eine Hormonanalyse eine endgültige Klarheit über deinen Hormonhaushalt bringen und Aufschluss darüber geben, wie du diesen wieder auf natürliche Art und Weise in Balance bringst.

Was hat dies jetzt aber mit dem Frühstück zu tun?

Tatsache ist, dass es sich beim Frühstück um die wichtigste Mahlzeit des Tages handelt!

Warum?

Weil das Frühstück deinen Hormonhaushalt, deine Leistungsfähigkeit, dein Blutzuckermanagement und deine Lernfähigkeit bestimmt.

Kohlenhydrate sorgen dafür, dass im Gehirn ein Neurotransmitter namens Serotonin ausgeschüttet wird bzw. dessen Aufnahme im Gehirn verbessert wird.
Serotonin ist ein Gewebehormon und Neurotransmitter, der dich entspannt und müde macht.

Eiweiß und gesunde Fette schütten Dopamin aus bzw. sorgen ebenfalls dafür, dass die Aufnahme von Dopamin im Hirn effizienter wird.
Dopamin ist der Gegenspieler zum Serotonin, das dich fit und leistungsfähig macht.

Wann möchtest du fit und leistungsfähig sein? Mit Sicherheit am Morgen!

Wann möchtest du entspannt und müde sein? Am Abend!

Aus hormoneller Sicht und aus der Sicht des Nervensystems hat es daher überhaupt keinen Sinn, am Morgen Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Die Folge ist nämich, dass du entspannt und müde wirst und deine Leistungsfähigkeit gering ausfällt.

Das gilt übrigens auch für unsere Kinder!

Ein Kind benötigt in der Schule eine hohe Aufnahme- und Lernfähigkeit. Mit Kohlenhydraten wie dem klassischen Schulbrot wird genau das Gegenteil bewirkt. Wenn das Kind aber hochwertiges Eiweiß wie z.B. ein Ei mit ein paar Nüssen/Sonnenblumenkernen und etwas Gemüse bekommt, steigert sich seine Ausnahme- und Lernfähigkeit um ein Vielfaches.

Wer also seinem Kind einen großen Gefallen sowohl in Bezug auf die Leistungen in der Schule als auch hinsichtlich der eigenen Leistungsfähigkeit im Erwachsenenalter tun will, sollte auf das klassische Schulbrot bzw. auf Kohlenhydrahte verzichten.

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass Kohlenhydrate am Abend dick machen.

Der einzige Grund, warum Menschen die abends keine Kohlenhydrate zu sich nehmen besser abnehmen, ist die Tatsache, dass sie dadurch die Gesamtzufuhr von Kohlenhydraten insgesamt verringern. Das Abnehmen hat aber in diesem Fall nichts mit dem Zeitpunkt der Aufnahme von Kohlenhydraten zu tun.

Zum Abschluss noch eine Frühstücksidee, die Ihr sehr leicht „umsetzen“ könnt:

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Himbeer-/Heidelbeer-Smoothie

50g Himbeeren
50g Heidelbeeren
15g Chia-Samen
1 EL Leinsamen
100g Speisequark mit 40% Fett
70-100g griechischer Joghurt mit 10% Fett
150 ml Kokosmilch
Ca. 150 ml Wasser

Alles in den Mixer und ca. 1 Minute mixen.

Guten Appetit!

 

 

Wie sieht dein Frühstück normalerweise aus? Isst du noch Kohlenhydrate oder hast auch du dein Frühstück schon optimiert? Hinterlasse einen Kommentar.

 

 

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Warum dein Handy und dein Computer erhebliche negative Auswirkungen auf deinen Körper und deine Leistungsfähigkeit haben können

Heutzutage ist der englische Begriff des „detox“ fast schon in aller Munde. Gemeint ist hiermit eine „Entgiftung“ des Körpers. Es handelt sich um Gifte, die  i.d.R. durch die Nahrung aufgenommenen werden (Umweltgifte).

Doch wie verhält es eigentlich mit den unterschiedlichen Formen von Strahlungen, die du tagtäglich – in der Regel unwissentlich – aufnimmst?

Was ist mit z.B. mit Wlan, Bluetooth, Handyfunk, Strommasten, Microwellen, DECT-Strahlung, GPS-Frequenzen und mehr los?

Wie viel „Strahlungsdosis“ ist unbedenklich, und welche gesundheitlichen Vorteile hast du, wenn du dich nicht permanenter Strahlung (in welcher Form auch immer) aussetzt?

Dieser Artikel gibt einen Überblick über potenzielle Gefahren unterschiedlicher Formen von Strahlungen, die negative Auswirkungen auf deine Leistungsfähigkeit haben können sowie über Möglichkeiten, wie du dich aus meiner Sicht schützen kannst …

Warum du kein schnurloses Telefon verwenden solltest

Schnurlose Telefone funktionieren heute nach dem sogenannten DECT-Datenübertragungsstandard[1] (Digital Enhanced Cordless Telecommunications).

Dieser „sendet“ mit einer „gepulsten hochfrequenten Strahlung“ samt hoher Intensitäten. In der Regel bist du dieser Strahlung ungeschützt ausgesetzt. Das, was „strahlt“, sind sowohl die Basisstation des Telefons (strahlt konstant) als auch das Mobilteil (strahlt nur, wenn telefoniert wird).

Insbesondere solch eine konstante, Strahlung kann sich negativ auf deinen Körper auswirken, da dieser in einen Stresszustand versetzt wird. Dies wirkt sich  negativ auf deine Neurotransmitter aus.[2]

Neurotransmitter sind Botenstoffe, die in deinem Gehirn zur Weiterleitung elektrischer Impulse an Synapsen dienen. Mehr über die (aus meiner Sicht) vier wichtigsten Neurotransmitter Dopamin, Acetylcholin, GABA und Serotonin erfährst du unter anderem hier, hier und auch hier.

Durch die Beeinflussung der Neurotransmitter wird dein Körper indirekt in einen physischen Stesszustand versetzt, indem in Folge dessen z.B. die sogenannte Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (verstärkt bei Kindern & Jugendlichen) tangiert wird.[3]

Mehr über deine Nebennieren und wie du diese in ihrer Funktion ganz einfach unterstützen kannst, erfährst du hier.

Bei dauerhafter DECT-Strahlung können u.a. folgende Probleme auftreten:

  • Schlafstörungen (negative Beinflussung der Neurotransmitter GABA/Serotonin)
  • Infektanfälligkeit
  • Immunschwäche
  • Allergien
  • Herz-/Kreislauferkrankungen
  • Stimmungsschwankungen
  • vegetative Störungen

Hierbei handelt es sich bei all diesen  Problemen um Symptome/Erkrankungen, die man wohl in der Regel nicht in Verbindung mit übermäßigem „Strahlenkonsum“ eines Haustelefons in Verbindung bringen würde. Oder?

Selbst die EU warnt in einer Presseerklärung vom 27.5.2011 vor dem Gebrauch von permanent „strahlenden“ Telefonen.

Mittlerweile gibt es aber Telefone, bei denen die Basisstation nicht mehr permanent strahlt, und auch das Mobilteil nur reduziert strahlt. Dies wiederum  „nur“ beim Telefonieren.

Leider funktionieren diese sogenannten „Öko“ oder „ECO“-Modi aber wohl nicht immer wie versprochen …

Wer beruflich oder privat viel telefoniert, sollte sich – meiner Meinung nach – dringend ein solches „strahlungsarmes“ Telefon zulegen.

Nach meiner Recherche sind verlässliche Modelle, die der Marken Swissvoice oder Orchid.

Ich habe mir folgendes Modell von Swissvoice bestellt:

Warum du dein Mobiltelefon so wenig wie möglich nutzen solltest

Natürlich hat auch das von vielen so heiß geliebte Mobiltelefon oder smart phone wohl eine ähnlich negative Auswirkung auf deinen Körper.

So wurde z.B. gezeigt, dass Medizinstudenten die ihr smart phone täglich länger als zwei Stunden nutzen, eine deutlich schlechtere Schlafqualität hatten als Studienkollegen, die weniger Zeit am bzw. mit ihrem Handy verbrachten.

Neben der schlechteren Schlafqualität litten die Studenten darüber hinaus auch an Müdigkeit während des Tages. Dies kann nicht nur negative Auswirkungen auf die geistige Aufnahmefähigkeit haben.[4]

Ferner wurde beschrieben, dass durch das Telefonieren mit dem Handy (im 1800 MHz GSM Bereich) auch sogenannter oxidativer Stress entstehen kann (entsteht durch freie Radikale, die Zell- und andere Schäden verursachen können).[5]

Menschen mit Herzschrittmachern, implantierten Defibrillatoren oder auch Hörgeräten wird abgeraten, ihr Mobiltelefon zu nahe (8 inch = ca. 20cm) an diesen technischen Geräten zu tragen, um möglichen Fehlfunktionen oder Beeinträchtigungen durch Mobiltelefone vorzubeugen.[6]

Natürlich macht auch bei der „Strahlung“ wohl letztlich die Dosis das Gift. Hier stellst sich mir dann aber die Frage, wie viel „Passivstrahlung“ man tagtäglich abbekommen kann, auch ohne selbst mit dem Handy zu telefonieren oder mit dem eigenen Computer im WLAN zu surfen.

Dass – ich nenne sie mal „Handy-Zombies“ – immer weiter zunehmen, bedarf wohl keiner Belege durch Studien, da man hierzu nur einmal nach draußen gehen muss, um seine Mitmenschen beim telefonieren zu beobachten …

Um dies dennoch mit ein paar Zahlen zu untermauern, kann man nachlesen, dass z.B. 17,9% der Studenten ihr Handy während des Autofahren nutzen und fast 96% dies ständig im Hörsaal nutzen und so der Handystrahlung ausgesetzt sind.[7]

Die gleiche Studie zeigte auch, dass immerhin schon 34,5% dieser Studenten unter sogenannter „Ringxiety“ litten. Dabei handelt es sich um ein „Phantomklingeln“. Sie hörten ein Klingeln, das gar nicht vorhanden war…[8]

Eine solche „Mobiltelefon- und/oder Smart Phone-Sucht“ besitzt ein ähnliches Suchtpotenzial wie etwa das Glücksspiel oder Videospiele. Bei Entzug kann es sowohl zu körperlichen wie geistigen Entzugserscheinungen kommen.[9]

Hierzu gehören z.B. Symptome wie:

  • Angstzustände
  • Unruhe
  • Nervosität
  • Reizbarkeit

Fazit

Den meisten Menschen scheint es mittlerweile bewusst zu sein, dass ein exzessiver Gebrauch der Handys, Schnurlostelefonen, Wlan-(Routern), Mikrowellen & Co. nicht unbedingt zur Verbesserung unserer Gesundheit beiträgt.

Einige negative Ursachen von zu viel Strahlung ( ganz gleich welcher Art) sind mittlerweile durch diverse Studien belegt. Fraglich bleibt jedoch, welche Langzeitfolgen entstehen können, bei einem ständig zunehmenden „Electrosmog“.

Hier liegt es wohl wieder in der Verantwortung des Einzelnen zu überlegen, ob und wie er sich gegen diese – aus meiner Sicht – immer stärker werdende Abhängigkeit von der Elektronik zur Wehr setzen kann …

Eine der von mir derzeit getesteten Möglichkeiten ist z.B. der sogenannte „i-Like E-Chip“, der schädlichen Elektrosmog „vitalisieren“ soll … Mehr Infos dazu findet du hier.

Vieles was du zur „EMR-Protection“ benötigst findest du ferner bei YSHIELD, hier.

 

Wie ist deine Meinung zum Handy, WLAN & Co?

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 Literatur zum Thema:

[1] Vgl. emf-portal.de, Quelle: http://www.emf-portal.de/viewer.php?aid=19075&l=g, Zugriff. v. 25.12.2015.

[2] Vgl. Veränderung klinisch bedeutsamer Neurotransmitter unter dem Einfluss modulierter hochfrequenter Felder – Eine Langzeiterhebung unter lebensnahen Bedingungen. Von: Buchner K, Eger H; Erschienen in: Umwelt – Medizin – Gesellschaft 2011; 24 (1): 44 – 57.

[3] Vgl. Geronikolou SA1, Chamakou A2, Mantzou A3, Chrousos G4, Kanaka–Gantenbein C5.; Sci Total Environ. 2015 Dec 1;536:182-8. doi: 10.1016/j.scitotenv.2015.07.052. Epub 2015 Jul 21. Frequent cellular phone use modifies hypothalamic-pituitary-adrenal axis response to a cellular phone call after mental stress in healthy children and adolescents: A pilot study.

[4] Vgl. Yogesh S, Abha S, Priyanka S. ndian J Physiol Pharmacol. 2014 Jan-Mar;58(1):100-3. Mobile usage and sleep patterns among medical students.

[5] Vgl. Electromagn Biol Med. 2015 Mar;34(1):72-6. doi: 10.3109/15368378.2014.881370. Epub 2014 Feb 5. Evaluation of selected biochemical parameters in the saliva of young males using mobile phones.

Abu Khadra KM1, Khalil AM, Abu Samak M, Aljaberi A.

[6] Vgl. Radiofrequency Safety-Office of Engineering and Technology (OET): Frequently Asked Questions about the Safety of Radiofrequency (RF) and Microwave Emissions from Transmitters and Facilities Regulated by the FCC. Available from: http:. [Last accessed on 2014 May 9].

[7] Vgl. Subba SH, Mandelia C, Pathak V,  Redddy D,  Goeal A, et al. Ringxiety and the phone usage patterns among the students of a medical college in South India. 2013; 7:205-9.

[8] Vgl. Subba SH, Mandelia C, Pathak V,  Redddy D,  Goeal A, et al. Ringxiety and the phone usage patterns among the students of a medical college in South India. 2013; 7:205-9.

[9] Vgl. Paul B, Saha I, Kumar S, Samim Ferdows S K, Ghose G. Mobile phones: Time to rethink and limit usage.Indian J Public Health 2015;59:37-41, Available from: http://www.ijph.in/text.asp?2015/59/1/37/152856

Süßigkeitenauswahl

Warum Du einfach immer wieder naschen musst

Du bist ein Zuckerjunkie und kannst es einfach nicht lassen zu naschen? Ein Nachtisch geht immer? Erfahre was Dich süchtig nach Süßem macht und warum Zucker Deinem Verstand und Deinem Körper schadet!

Wie Zucker Dir das Hirn versüßt

Warum isst Du eigentlich gerne Süßes und warum hat man immer noch Platz für einen Nachtisch, obwohl es einem fast schon die Hosenknöpfe wie Kesselnieten unter Hochdruck vom Bund absprengt?

Dazu begeben wir uns kurz auf das hochinteressante Feld der Neurowissenschaft und der Menschenforschung.

Denn unter deren Gesichtspunkt ist Essen nämlich eine natürliche „Belohnung“. Oder anders erklärt: Essen muss schmecken, damit Du damit positive Eigenschaften verknüpfst.

Denn der Grund dafür, dass Du heute existierst ist, dass Deine Vorfahren Dinge gegessen haben, die es ihnen ermöglichte zu überleben und, um sich fortzupflanzen.

Also müssen Dinge wie die Fortpflanzung und die Nahrungsaufnahme in Deinem Gehirn Freude auslösen, um Dich dazu zu bewegen, diese „Verhaltensmuster“ zu verstärken und zu wiederholen.

Aus diesen, nennen wir sie mal prähistorischen Verhaltensmustern bildete sich dann im Laufe der Zeit das sogenannte „mesolimbische System“ aus. Also Dein „positives Belohnungszentrum“.

Dein positives Belohnungszentrum ist also an der Entstehung Deiner Emotion „Freude“ beteiligt, indem es dort direkt/indirekt den Neurotransmitter Dopamin ausschüttet.

Immer wenn Du etwas tust, dass Dir Spaß und Freude bereitet, „verwendet“ die sogenannte „ventrale tegmentale Zone“ (VTZ) Deines Mittelhirnes, als Teil des limbischen Systems, seine Neuronen, um gebündelt den Neurotransmitter Dopamin auszuschütten.[1]

Dein mesolimbisches System wird dabei übrigens nicht nur durch Süßigkeiten stimuliert, sondern auch durch Drogen, wie Alkohol, Nikotin oder Opiate! Dein Hirn kann nämlich nicht zwischen diesen potenziellen Suchtquellen unterscheiden! Dazu gleich mehr…

Der Neurotransmitter Dopamin wird verwendet, um einem bestimmten Teil Deines Gehirns ein Signal zu übermitteln. Er „sendet“ an Deinen sogenannten Nucleus accumbens.

Aber keine Angst, Du must kein Neurowissenschaftler sein, um diesen Prozess zu verstehen!

Du brauchst Dir nur zu merken, das Dein Nucleus accumbens, eine Kernstruktur in Deinem unteren Vorderhirn ist. Diese ist mit Deinem präfrontalen Cortex verbunden, einem Teil Deines Frontallappens der Großhirnrinde (an der Stirnseite des Gehirns).

Die Verbindung zwischen Deinem nucleus accumbens und Deinem präfrontalen Cortex bestimmt dann z. B. darüber, ob Du Dich für oder gegen ein weiteres Stück Torte entscheidest! Der präfrontale Cortex aktiviert dabei übrigens auch Hormone die Dir solche Sachen „sagen“ wie:

„Mmh. Dieser Kuchen schmeck richtig gut. Das speichere ich jetzt mal als positives Erlebnis ab“.

So viel an dieser Stelle, als kurzer Exkurs in die Wirrungen Deines Gehirns. Wenn Du mehr darüber erfahren willst dann google einfach die entsprechenden Begriffe, um Dich mit der Materie vertrauter zu machen.

Oder ließ dazu auch: Sport macht Schlau, von Friedrick Beck

 

Warum Du gerne süß schmeckst

Sicher hast Du auch schon feststellen müssen, dass nicht alle Lebensmittel (wenn man Süßigkeiten überhaupt so bezeichnen kann – wo doch „Füllstoff mit Suchtpotential“ meiner Meinung nach eine bessere Bezeichnung wäre) die selbe Reaktion auslösen.

Deswegen ziehen die meisten Menschen Süßigkeiten bitter schmeckenden Lebensmitteln oder sauren Sachen vor. Der Grund dafür liegt in Deinen Genen!

Denn in der Steinzeit gab es keinen Supermarkt und keine Nährwerttabellen auf Mammuts oder Beeren, Sträuchern oder Früchten!

Also musste Dir der Geschmack Auskunft darüber geben, ob etwas genießbar, giftig oder schon verdorben ist.

So hat Dir Dein mesolimbisches System gesagt:

„Hey das schmeckt süß, also ist es eine gesunde Kohlenhydratquelle. Immer rein damit“.

Doch nun bist Du kein Höhlenmensch mehr und wenn Du nicht als kauziger Bergeremit in einer finsteren Höhle haust, dann Lebst Du wie die meisten von uns in einer Industrienation und wirst permanent vom Staatsfeind Nummer eins, dem Zucker bedroht!

Denn der Zuckerkonsum nimmt weltweit kontinuierlich zu. Während vor etwa 10 Jahren jeder (Amerikaner) täglich zusätzlich „nur“ ca. 22 TL Zucker konsumierte, sind es heute (bei den Briten) bereits schon 238 TL, an zusätzlichem Zucker. Pro Tag! [2] [3]

In einer Welt, die von Fertigprodukten und Süßigkeiten überschwemmt wird, ist es mittlerweile quasi unmöglich abgepackte Lebensmittel zu finden, die nicht mindestens eine Art von Zucker enthalten. Ob nun zur Haltbarmachung, als Geschmacksverstärker oder beides. [4]

Viele dieser Zucker Zusatzstoffe bleiben einem als Konsument dabei nicht selten verborgen und erfordern schon ein geübtes Auge, um sie zu entlarven.[5]

So besteht die Gefahr eines erhöhten Zuckerkonsums also nicht nur primär durch zu viel Nascherei, sondern sekundär durch trojanische „Lebensmittel Pferde“. Produkte von denen Du es nie gedacht hättest, die aber trotzdem künstlich hinzugefügte Zuckerarten enthalten!

Das Gefährliche dabei ist, wie bereits erwähnt, dass die neuronalen Mechanismen die dabei in Gang gesetzt werden, zu einem ähnlichen Suchtpotenzial führen können wie bspw. bei Nikotin, Kokain oder Heroin. Nämlich indem das Belohnungszentrum stimuliert und Konsumenten abhängig gemacht werden. [6]

Damit eine Sucht entstehen kann braucht es aber auch ein „suchtanfälliges“ Gehirn. Was bedeutet, dass nicht jeder bei gelegentlichem Naschen sofort auch abhängig von Zucker wird. Die potentielle Gefahr besteht aber!

Bei einer Sucht besteht eine Diskrepanz zwischen Neurotransmittern im Gehirn. Insbesondere eine Imbalance zwischen Serotonin und Dopamin. So kann Suchtverhalten insbesondere dann entstehen, wenn der Serotoninspiegel zu niedrig und der Dopamin Spiegel gleichzeitig zu hoch ist oder aber auch wenn beide Neurotransmitter dem Körper nicht in ausreichenden Mengen zur Verfügung stehen!

Die süße Sucht sucht viele heim

Der Suchtfaktor, als Folge eines kontinuierlichen übermäßigem Zuckerkonsums ist dabei nicht das einzige Problem. Denn neben dem Entstehen einer psychischen Abhängigkeit hinterlässt die ganze Nascherei eine Vielzahl an weiteren negativen Nebenwirkungen!

Hier sind 10 sehr häufig auftretende Probleme eines krankhaften Zuckerkonsums:

  • Verursacht Übergewicht und Adipositas
  • Fördert Herzerkrankungen
  • Begünstigt die Entstehung von Diabetes Typ II
  • Begünstigt das Wachstum von Krebszellen
  • Potenzieller Auslöser von Depressionen
  • Potenzieller Auslöser von Hyperaktivität
  • Potenzieller Auslöser von Angstzuständen
  • Schwächt das Immunsystem
  • Zerstört die Darmflora
  • Potenzieller Auslöser von unreiner Haut (Akne)

Der Entzug vom Zucker

Zeige mir Fakten zur Zuckersucht wirst Du Dir womöglich denken. Zucker soll genau so süchtig machen wie Drogen? Gibt es dann nicht auch Entzugserscheinungen?

In der Tat wurde lange abgestritten, dass so etwas wie eine „Zuckersucht“ wirklich existiert. Mittlerweile gibt es aber wissenschaftliche Tierstudien, die ein Suchtpotenzial von Zucker zumindest an Ratten nachweisen konnten.

So ergibt eine Studie von Carlo Colantuoni von der Princeton University, dass „Testratten“ an heftigen Entzugserscheinungen zu leiden hatten, als man ihnen ihren so lieb gewonnenen Zucker verweigerte.[7]

Zu den Entzugserscheinungen zählten u.a.:

  • Zähneklappern
  • Zittern
  • Angstzustände
  • Pfotentremor (Muskelzucken)
  • Permanentes Kopfzucken

Als ihnen wieder Zucker gewährt wurde, fraßen sie davon mehr als je zuvor.

Weitere Beweise für Entzugserscheinungen von Zucker (ebenfalls in Tierversuchen mit Ratten getestet) wurden durch den sogenannten „erzwungenen Schwimmtest“ geliefert.

In diesem wurden Ratten in Wasser gesetzt, das so tief war, dass sie zum Schwimmen gezwungen waren. Die jenigen Ratten, die auf Entzug von Zucker waren wiesen dabei ein passives Verhalten auf, indem sie sich nur treiben ließen, während die „gesunden“ Ratten, die keinem Zuckerkonsum ausgesetzt waren, ihrem natürlichen Instinkt folgten und versuchten sich in Sicherheit zu bringen und an Land zu schwimmen. [8]

Natürlich kann man hier wieder den Einwand geltend machen, dass es sich „nur“ um Tierstudien handelt. Die Frage bleibt meiner Meinung nach aber, ob unser Gehirn sich denn wirklich so viel anders verhält, wenn es mit exzessivem Zuckerkonsum konfrontiert wird!

Auch wenn man von den Ergebnissen aus Tierstudien keine direkten Ursache-Wirkuns-Beziehungen beim Menschen ableiten kann, so liefern solche Untersuchungsergebnisse doch aber immerhin eine erste Einsicht in neurochemische Abläufe, im Bezug auf Zuckersucht und Symptome von Entzugserscheinungen.

Fazit

Exzessiver Zuckerkonsum schadet definitiv Deinem Hirn und Deinem gesamten Organismus.

Grundsätzlich vertrete ich die Auffassung von Paracelsus, der Gift über die Dosis definierte.

So verhält es sich meiner Meinung nach auch bei Zucker, doch hier besteht die große Gefahr in den versteckten Zuckern.

So konsumieren wir so oft eben unwissentlich Zucker, auch wenn es sich dabei nicht unbedingt um Süßigkeiten handelt! Am Ende kann dann das böse „Erwachen“ kommen, obwohl man doch „gar nicht so viel genascht hat“!

Vorsicht auch bei übermäßigem Fruchtkonsum. Denn der oftmals vermeintlich gesunde Fruchtzucker (Fruktose) hält nicht das, was man sich von der landläufigen Meinung oft verspricht!

Mehr darüber erfährst Du in den Artikeln Warum Fruktose nicht gut ist und Warum diese 3 Lebensmittel in Deinem Magen „explodieren“.

Welche fatalen Auswirkungen Zucker und allgemein eine falsche Ernährung insbesondere für Kinde rund Jugendliche hat, erfährst Du in meinem Buch „KLEINE FETTMONSTER“.

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 Literatur zum Thema:

 

[1]  Thews: Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen; 6.Auflage

[2] Dietary sugars intake and cardiovascular health: a scientific statement from the American Heart Association, Circulation. 2009 Sep 15;120(11):1011-20. doi: 10.1161/CIRCULATIONAHA.109.192627. Epub 2009 Aug 24, Zugriff v. 24.2.15 (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19704096)

[3] Sweet poison: why sugar is ruining our health, The Telegraph, Zugriff v. 24.2.15, (http://www.telegraph.co.uk/foodanddrink/healthyeating/9987825/Sweet-poison-why-sugar-is-ruining-our-health.html)

[4] Vgl. Added Sugar in the Diet, Harvard T.H. Chan. The Nutrition Source, Zugriff, v. 24.2.15. (http://www.hsph.harvard.edu/nutritionsource/carbohydrates/added-sugar-in-the-diet/)

[5]Vgl. The Amount of hidden sugarin your dietmight shock you, in Academic conversation, journalistic flair, Zugriff v. 24.2.15 (https://theconversation.com/the-amount-of-hidden-sugar-in-your-diet-might-shock-you-21867).

[6] Vgl. The Neurobiologie of Drug Addiction, 7: Summary: addictive drugs activate the reward system via increasing dopamine neurotransmission, in National institute of Drug Abuse, Zugriff v. 24.2.15, (http://www.drugabuse.gov/publications/teaching-packets/neurobiology-drug-addiction/section-iv-action-cocaine/7-summary-addictive-drugs-activate-reward).

[7] Vgl. Evidence that intermittent, excessive sugar intake causes endogenous opioid dependences, in Obes Res. 2002 Jun;10(6):478-88., Colantuoni C1, Rada P, McCarthy J, Patten C, Avena NM, Chadeayne A, Hoebel BG., Zugriff v. 24.2.15, (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12055324).

[8] Vgl. Neurosci Biobehav Rev. 2008;32(1):20-39. Epub 2007 May 18. Evidence for sugar addiction: behavioral and neurochemical effects of intermittent, excessive sugar intake. Avena NM1, Rada P, Hoebel BG, Zugriff v. 24.2. 15, (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17617461).

The rotating meat and nuts breakfast

 

They say breakfast is the most important meal of the day! Are they right? Guess what, they are! What you first eat in the morning will affect your body throughout the entire day!

Getting up in the morning, what is it normaly like? It’s like in this song from Dolly Parton which goes like: „Tumble outta bed, and I stumble to the kitchen pour myself a cup of ambition and yawn and stretch and try to come to life. Jump in the shower and the blood starts pumpin (…)“ and so on.

But what normally ocures, is that most people do not think about their breakfast. Sometimes they do not even have one! If they do it might consist of toast with jelly, a croissant or some cereals, adding some juice or milk. Have you ever thought of some quality ground beef which comes along with some delicious nuts? Probalbly you have, but for breakfast?! I don’t think so!

The rotating meat and nuts breakfast is strongly promoteted by the well known Strenght Coach Charles Ppoliquin (aka Strenght Sensei) and I definitely agree with him saying:

When people ask me for the best single dietary tip for optimal leanness, energy and sustained mental focus, I invariably tell them to try the rotating meat and nuts breakfast. Clients ranging from NHL & NFL stars to corporate executives rave about the increased mental acuity and focused energy they derive from adopting this food combination. When I work with clients, it is the first meal I get them to change. I get them to start on a Saturday, so that they come up with more excuses than a pregnant Catholic nun for why they could not do it.“ [1]

By replacing your common breakfast which might probably consist of lots of (useless) carbohydrates, to a meat and nuts alternative you will not only get leaner but also have way more energy throughout your whole day! Changing the majority of your macronutrients from carbohydrates to protein and „good“ fats will prevent the raise of your blood sugar and help you with keeping it stabilized. Therefore you are more unlikely to get snack attacks in the evening, wich mostly are the result of a lowered blood sugar. So instead of raising your blood sugar, consume a meat and nuts breakfast, in order to raise your  neurotransmitters dopamine and acetylcholine. Doing so you will benefit from  way more energy and focus for a whole day.

You see, that having a meat and nuts breakfast will not only support you with a healty lifestyle but will also prevent you from beeing pissed of because your blood sugar is below normal and you being aggressive due to hunger!

Eat clean organic food, your health will thank you!

Bernd Stoesslein

 

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UPDATE

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As an alternative it does not have to be only meat and nuts. First of all you can change your meat from red beef to white and second, you might change the source of protein as well, e.g. going from meat to fish or eggs. Again, do not be afraid of cutting your carbs as it will not affect your energy level in a negative way. And it defenitely won’t lower your power for your workout! Consuming a high protein, high (good) fat diet will give you an incredible pump as well and it will furthermore increase your vascularity! But a low carb lifestyle doesn’t mean absolutely no carbs! Regarding your breakfast try to rotate your protein intake for a greater variety. Think about beef protein, deer, turkey, chicken, salmond, eggs etc.  I personally stay away from pork, as it has a negative influence to your pineal gland! If you go for eggs (especially in the morning), prefer the whole egg, as the yolk is very rich of essential amino acids! Converning nuts I absolutely prefer brazil nuts (Para nuts) as they contain the lowest amount of carbohydrates.

There will be recipies here for download soon.

Of course for free!

 

 

 

 

 

 

[1] Vgl. Poliquin (2014) http://www.strengthsensei.com/the-meat-and-nut-breakfast/