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OPC – Traubenkernextrakte für deine Gesundheit?

Traubenkernextrakte – OPC (Oligomere Proanthocyanidine) sind natürliche Antioxidantien mit einer schier fast unglaublichen Anzahl an positiven Eigenschaften.

Je nach Literatur sind sie 20-mal so stark wie Vitamin C. Uns sollen bei über 90 verschiedenen Mangelzuständen hilfreich sein.

Darunter werden z.B. folgende genannt:

Bei Gefäßproblemen, Herz- Kreislauferkrankungen, Diabetes, Augenerkrankungen, Haut- und Bindegewebeproblemen, (Sport)Verletzungen, bei Krebs, gegen freie Radikale, Atemwegserkrankungen sowie bei Nierenproblemen, Schäden durch Alkoholismus, Osteoporose oder auch Arthritis.

Viele der genannten Wirkungsbeispiele sind mittlerweile sogar von der westlichen „Schulmedizin“ (teilweise) nachgewiesen worden!

In diesem Artikel erfährst du mehr über das „Wundermittel“ OPC.

Traubenkernextrakte – In vino veritas? 

Der lateinische Satz des griechischen Lyrikers Alkaios: „in vino veritas“ bedeutet auf deutsch: „Im Wein liegt die Wahrheit“. [1]

Nun, unter „Wahrheit“ versteht wohl jeder etwas Anderes. Aber dass der moderate Konsum von (Rot)Wein gesund ist und das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen senkt, lässt sich klar belegen. [2] [3]

In diesem Kontext wurde 1992 z.B. der Begriff des „Französischen Paradox“ geprägt. Dies besagte, dass Franzosen im Vergleich zu US-Amerikanern trotz eines hohen Alkohol- und Fettkonsums ein dreimal geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben,. [4] [5]

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OPC – Kerngesund? 

Dass Rotwein trinken gesund ist, wäre also geklärt. Ist dies ein Aufruf Alkohol zu trinken? Nein. Jeder sollte das machen, was er für gut und „gesund“ hält. Sicher macht – meiner Meinung nach – aber wohl immer die Dosis das Gift.

Wer aber die Vorteile von OPC „ernten“ will, der nimmt mehr davon auf, wenn er auf die Kerne bzw. Kernextrakte der Trauben zurückgreift.

Dieses (OPC) kann sogenannte „antioxidative Aktivitäten“ erhöhen. Natürlich ist das Extrakt (da konzentrierter) effizienter als der Konsum des Rotweins, weil einfach viel mehr des OPC „auf kleinem Raum“ (der Kapsel) zur Verfügung steht. [6]

Traubenkernextrakte in Kombi mit Vitamin C & E 

Das Vitamin C positive Eigenschaften für die Gesundheit besitzt, ist wohl schon seit Jahrhunderten bekannt, nicht zuletzt durch Seefahrer, die mit dem Mangel an Vitmin C (z.B. Citrusfrüchte, Sauerkraut); Skorbut/Scharbock) zu kämpfen hatten. [7]

OPC wirkt – je nach Literatur – nicht nur 50 mal stärker als Vitamin C, sondern soll in Kombination auch dessen Wirkung noch verstärken. Des Weiteren soll die Kombi mit Vitamin E, Vitamin C und OPC antisklerotische (anti-verhärtende) Wirkung besitzen.[8]

So ergab z.B. eine russische Studie, dass das Fortschreiten von Arteriosklerose (Gefäßverengung) unter anderem durch eine Kombination von Vitamin C, E und Traubenkernextrakt (OPC) positiv beinflusst werden kann.[9] [10]

Mehr über Vitamin C erfährst du hier.

Darüber hinaus gibt es ebenfalls Untersuchungen, die beschreiben, dass Traubenkernextrakte (OPC) auch präventiv eingesetzt werden kann, um vorbeugend bei Arteriosklerose zu wirken. [11]

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OPC und sein Einfluss auf Körperfett 

Weiterhin wurde beschrieben, dass Traubenkernextrakte eine Rolle bei der Verbrennung von Körperfett bei übergewichtigen Menschen/Adipösen eine Rolle spielen können.[12]

In diesem Zusammenhang wurde (in einer anderen Untersuchung) festgestellt, dass OPC (in Form von Traubenkernöl) die Entzündungswerte und die Insulinresistenz von übergewichtigen Frauen verbessert. [13]

Ebenfalls konnte die Erhöhung des menschlichen Energielevels unter Einnahme von OPC beobachtet werden. [14]

OPC und Robert Franz 

Laut dem – wie er oft tituliert wird – „Pharmarebell“ Robert Franz hilft OPC auch bei über 90 Krankheiten und verdünnt insbesondere das Blut, indem die Reibung zwischen den Blutplättchen eliminiert wird.

Dadurch kommt das Blut wieder bis in die kleinsten Äderchen und kann Schlackenstoffe abtransportieren und Nährstoffe anliefern.[15]

Somit läuft man also – nach dessen Aussage – weniger Gefahr Blut zu haben, das so dick wie Konfitüre ist 😉

Franz ist ferner aufgrund seiner eigenen praktischen Erfahrungen der Meinung, dass Traubenkernextrakte (OPC) auch gegen Atomstrahlung hilft, Ablagerungen in Arterien vermindert, unter Zuhilfenahme von Vitamin C auch besser den Zucker über die Leber abbaut, den Histamin-Spiegel senken kann und zu über 90% bei Magen-Darm-Geschwüren Abhilfe schafft.

OPC und das Haarwachstum 

Laut Studien zu OPC kann sich dessen Konsum sehr positiv auf das Haarwachstum auswirken. So wurde gezeigt, dass durch OPC die Zellvermehrung von Haarfollikeln um bis zu 230 % gesteigert werden konnte. [16]

Im Zuge dessen wurde ebenfalls festgestellt, dass der Konsum von Traubenkernextrakt auch den Haarzyklus positiv beeinflussen kann. [17]

Fairer Weise muss man hier dazu gesagt werden, dass die oben beschriebenen Studien die Ergebnisse von Tierversuchen mit Mäusen waren.

Ob sich diese Resultate 1:1 auch auf den Menschen übertragen lassen, ist zumindest (noch) nicht durch wissenschaftliche Studien untermauert worden. Was aber nicht bedeutet, dass es nicht so sein könnte.

Traubenkernextrakte und Krebserkrankungen 

Studien an Menschen ergaben positive Zusammenhänge mit dem Konsum von Traubenkernextrakt und dem Tumorwachstum/ -Entwicklung von Magen-, Darm-, Prostata- und Lungenkrebszellen. [18]

So konnte diese Studie zeigen, dass Traubenkernextrakt mit OPC (und anderen Wirkstoffen) zwar Krebszellen absterben lässt, gesunden Zellen aber unbeeinträchtigt blieben.

OPC und Training 

Zum Thema OPC und dessen Auswirkungen auf sportliche Leistungsfähigkeit konnte darüber hinaus eine Studie zeigen, dass die Kombination von OPC und der Aminosäure L-Arginin (beides bei oraler Gabe) einen positiven Effekt auf die Leistungsfähigkeit besitzt. [19]

Untersucht wurde in diesem doppelblind- Placebo kontrolliertem Studiendesign die Leistungsfähigkeit von 50 untrainierten Männern (durchschnittlich im Alter von 24 Jahren) vor und nach vier Wochen auf einem Radergometer.

Es wurden drei Gruppen gebildet. Eine erhielt 1,5g Arginin mit 300mg Traubenkernextrakt (OPC), die zweite Gruppe die doppelte Menge Arginin (also 3g), ebenfalls in Kombi mit 300mg OPC, die dritte Gruppe war die Placebo Gruppe.

Beide Gruppen konnten nach vier Wochen einen signifikanten Leistungsanstieg verzeichnen, wohingegen die Placebo Gruppe keine Verbesserung zu verbuchen hatte.

Die Gruppe die 1,5g Arginin in Kombi mit 300mg OPC konsumierte, schnitt mit einem Leistungszuwachs von 22,4% sogar besser ab als die 3g Arginin Gruppe mit 18,8%.

Womit einmal wieder gezeigt werden konnte, dass mehr nicht immer besser ist, sondern immer nach einer „optimalen“ Dosierung gesucht werden muss.

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Fazit

Der Extrakt aus Traubenkernen ist im Grunde ein Beiprodukt, ein Abfallprodukt der Wein- bzw. Traubensaftindustrie. Diese Kerne enthalten alle Makronährstoffe sowie – je nach Literatur – 5-8% Polyphenole.

Die Polyphenole aus Traubenkernen sind hauptsächlich sogenannte Flavinoide.

Wissenschaftliche Untersuchungen konnten zeigen, dass Traubenkernextrakte (OPC) 20-mal stärker Wirken als Vitamin E und sogar 50-mal stärker als Vitamin C.

Des Weiteren soll sich OPC insbesondere aufgrund seiner antioxidativen Wirkungen positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken.

Demzufolge kann es wohl dabei helfen, die Hautreinheit zu verbessern, die Zellgesundheit zu unterstützen oder z.B. auch deren Elastizität und die Flexibilität verbessern.

Andere Studien konnten zeigen, dass OPC den Körper vor Sonnenschäden schützt, das Sehen verbessert, die Flexibilität in den Gelenken den Arterien und im Bindegewebe verbessert sowie Blutzirkulation anregt indem es die Kapillaren, Arterien und Venen kräftigt. [20]

Nicht zu allen positiven Wirkungsweisen und –eigenschaften sind bisher Studien verfügbar. Am besten sollte sich auch im Fall des OPC wohl jeder selbst sein Bild machen.

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Literatur zum Thema:

[1] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15767817

[2] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3023893/

[3] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10940346

[4] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20391297

[5] Vgl. http://heart.bmj.com/content/90/1/107.full

[6] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9875688

[7] Vgl. Walter Alfred Kozian: Skorbut und Beriberi auf deutschen Segelschiffen im Spiegel der Seeamtsentscheidungen. Teil 1: Skorbut. In: Deutsches Schiffahrtsarchiv 22, 1999, S. 109–140.

[8] Vgl. http://online.liebertpub.com/doi/abs/10.1089/109662003772519831

[9] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23176379

[10] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23176379

[11] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23176379

[12] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15042136

[13] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23506314

[14] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18684077

[15] Vgl. Das Robert Franz Buch A-Z.

[16]Vgl.https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10084307?ordinalpos=2&itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_DefaultReportPanel.Pubmed_RVDocSum

[17]Vgl.https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9833041?ordinalpos=3&itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_DefaultReportPanel.Pubmed_RVDocSum

[18] Vgl. http://www.cancerletters.info/article/S0304-3835(12)00732-X/abstract

[19] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20386475

[20] Vgl. http://online.liebertpub.com/doi/abs/10.1089/109662003772519831

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Rosenwurz (Rhodiola rosea) – Weniger Stress & bessere Regeneration

Rosenwurz (Rhodiola rosea) ist eine Heilpflanze bzw. ein Adaptogen, das bereits seit Jahrhunderten Anwendung findet, um z.B. chronische Müdigkeit auf natürliche Art und Weise zu mildern und zu bekämpfen.

Unter Adaptogen versteht man, je nach Literatur, eine alternativmedizinische, pflanzliche Zubereitung, die den menschlichen Organismus dabei unterstützen sollen, sich an Stresssituationen besser anzupassen und dadurch verursachte Erkrankungen zu lindern.

Adaptogene – so der aktuelle Stand der Forschung – sind sowohl ungiftig als auch mit positiver Wirkung versehen.[1]

Reichlich Rosenwurz bei Stress 

Rosenwurz vermag laut alten Überlieferungen und modernen Untersuchungen Müdigkeitserscheinungen, die durch körperliche Aktivitäten ausgelöst werden, deutlich zu reduzieren.

In unserer immer hektischeren, schnelllebigeren und zunehmend stressigeren Welt wird der Gebrauch von Rosenwurz vor allem dann interessant, wenn es sich z.B. um die Themen chronischer Stress, „Chronique Fatique Syndrom“ oder dem auch „Burn-Out Syndrom“ dreht.

Rosenwurz soll auch dann seine entspannende Wirkung entfalten, wenn Müdigkeitserscheinungen nicht nur durch physische Aktivitäten (wie z.B. Training) hervorgerufen werden, sondern durch psychische Überlastungen.

Einigen Studien zur Folge soll die Einnahme von Rosenwurz die kognitiven Fähigkeiten insbesondere dann verbessern, wenn die geistige Leistungsfähigkeit bereits abgenommen hat.

Woran dies liegt ist noch nicht vollständig geklärt und bedarf weiterer Untersuchungen. Es deutet jedoch vieles darauf hin, dass Rosenwurz (Rhodiola) den Neurotransmitter Serotonin erhöht und Corticoide senkt.

Mehr über Neurotransmitter erfährst du: hier.

Außerdem soll Rosenwurz auch den Transport der Serotonin „Vorstufe“ namens 5-Hydroxytryptophan im Gehirn verbessern.[2]

Mehr über den Zusammenhang von Serotonin und (5-Hydroxy)Tryptophan erfährst du hier.

Rosenwurz gegen chronischen Stress 

Wenn du diesem Blog folgst und meine Artikel regelmäßig liest, dann weißt du, dass Stress einer DER Faktoren sein kann, der dich von Fortschritten im Training abhält, selbst dann, wenn du dich vernünftig ernährst und intelligent trainierst.

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Chronischer Stress geht nämlich meist einher mit einer vermehrten Ausschüttung sogenannter Stresshormone. Insbesondere Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin.  Mehr über die Relevanz von Adrenalin erfährst du in dem Buch Dr. Platt, Adrenalin-Dominanz erfolgreich behandeln: Wenn das Stresshormon den Körper regiert.

Dieser „chronische Stress“ lässt dich dann auch die verhassten „Rettungsringe“ an Bauch und Hüfte ansetzen, senkt deinen Testosteronspiegel und und und.

Mehr über Stress und wie ihn bekämpfen kannst erfährst du: hier.

Reduziert Rhodiola Reizüberflutung?

Rhodiola/Rosenwurz reguliert Stress, unterstützt deinen Körper dabei widerstandsfähiger zu werden und hilft darüber hinaus auf diese Weise deinem Immunsystem fit und leistungsfähig zu bleiben.

Dies ist wohl auch auf die Wirkung des Adaptogen zurückzuführen, das direkt in den Körperzellen wirkt und deinen Zellstoffwechsel so positiv beeinflussen kann.

Darüber hinaus gibt es Untersuchungen die Hinweise darauf liefern, dass Rhodiola/Rosenwurz auch eine vorteilhafte Wirkung auf den sogenannten Monamin-Spiegel im Zentralen Nervensystem (ZNS) hat. [3]

Das Lexikon der Neurowissenschaft beschreibt die „Monamin-Hypothese“ wie folgt:

Monoamin-Hypothese w, E monoamine hypothesis, Theorie zur Erklärung der molekularen Vorgänge bei Manie und Depression, nach der die Symptome dieser affektiven Störungen durch eine zu niedrige Aktivität der serotonergen und noradrenergen Synapsen im Gehirn zustandekommen. Sie wird gestützt durch die Tatsache, daß MAO-Hemmer und andere Antidepressiva, die die Konzentration von Serotonin und Noradrenalin im Gehirn erhöhen, gegen Depressionen wirksam sind. Neuropsychopharmakologie.“[4]

Rosenwurz und Regeneration

Studien zu Rosenwurz konnten aufzeigen, dass sich durch dessen Konsum die Regenerationszeit des Peripheren Nervensystems (PNS) – also der Skelettmuskeln – verkürzten kann.

Rhodiola soll dabei u.a. Enzyme, Proteine und RNA quantitativ erhöhen, was für eine verkürzte Regenerationszeit verantwortlich sein kann.

Alles in allem soll – der Stand der Forschung entsprechend –  Rhodiola einen durchweg anabolen (also Stoffwechsel aufbauenden) Effekt haben, da es sowohl die Glykogensynthese in den Muskeln als auch in der Leber optimieren soll. [5]

Mehr „neuraler drive“?

Zu Rosenwurz wird bereits auch in den Bereichen Gedächtnisleistung/Gedächtnissteigerung geforscht.

Erste Anhaltspunkte scheinen nahezulegen, dass Rhodiola die Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen vermag. Anscheinend wird durch die Einnahme von Rosenwurz die bioelektrische Aktivität des Gehirns verstärkt angeregt.

Versuchspersonen berichteten z.B. über größere geistige Leistungsfähigkeit, verbesserten Schlaf (vgl. obige Ausführungen zu Serotonin) oder auch einer besseren Stimmungslage.

Rodiola und Riva-Rocci

Scipione Riva-Rocci war der Erfinder der apparativen Blutdruckmessung (deswegen wird der Blutdruck oft auch unter RR abgekürzt). Die Einnahme von Rosenwurz soll nämlich auch eine positive Wirkung auf dein Herz haben.

Dies lässt sich womöglich im Zusammenhang mit der Optimierung der bereits erwähnten Stresshormone Adrenalin, Cortisol etc. erklären.

So lässt sich durch Rhodiola ggf. ein erhöhter Blutdruck senken und allgemein der „Stress“ für dein Herz reduzieren. Vielleicht „nimmst du dir dann nicht mehr alles so zu Herzen“?!

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Rosenwurz bei Krebs?

Einer russischen Tierstudie nach soll die orale Einnahme von Rhodiola das Krebswachstum um 39% reduzieren und die Bildung von Metastasen um 50% senken.[6]

Ob dieses Effekte auf den menschlichen Organismus übertragbar sind, kann man natürlich nicht pauschal beantworten. Was jedoch durch diese Studie gezeigt werden konnte, waren die verschiedenen antioxidativen Stoffe in Rhodiola und deren Effekte gegen freie Radikale.

Dosierungsempfehlung 

Natürlich sollte jeder stets eigenverantwortlich handeln und sich selber Gedanken zu Einnahmeschemata machen.

Bei der Einnahme von Rhodiola rosea ist aber grundsätzlich auf das Extrakt „SHR-5“ zu achten, falls du dich für ein qualitativ hochwertiges Rhodiola/Rosenwurz Supplement entscheidest.

Entweder SHR-5 oder auch 3% Rosavin kommen hier in Frage. Dosierungen von 200-700mg/Tag sollten unproblematische sein, wobei es sich hierbei natürlich um keine Einnahmeempfehlung handelt!

Ein gutes Rhodiola Produkt ist folgendes von Thorne:

Fazit 

Qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungsmittel aus Rhodiola rosea bzw. Rosenwurz sind eine geeignete Möglichkeit, um deinen Stresspegel auf natürliche Art und Weise positiv zu regulieren.

Natürlich sollte immer erst geklärt werden, was die Ursachen für etwaigen, chronischen Stress, andauernde Müdigkeit etc. sind. Es sollten nicht nur Symptome bekämpft werden. Dabei können viele Ursachen im Spiel sein, wie z.B. „ermüdete“ Nebennieren. Mehr dazu erfährst du: hier.

Da Rosenwurz als natürliches Adaptogen wirkt, hat es im Grunde wohl keine wirklichen „Nebenwirkungen“. Es besteht allerdings die Möglichkeit, dass es das Blut verdünnt. Wer damit Probleme hat oder sich Operationen unterziehen muss, der sollte vor der Einnahme mit einem Arzt eines Vertrauens sprechen.

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Literatur zum Thema:

[1] Vgl. Robyn Klein (2004): Allostasis Theory and Adaptogenic Plant Remedies (Memento vom 17. Oktober 2006 im Internet Archive)

[2] Vgl. Neuropsychiatr Dis Treat. 2013; 9: 639–658. Published online 2013 May 14. doi:  10.2147/NDT.S43419, PMCID: PMC3660126

Mood disorders and complementary and alternative medicine: a literature review

Naseem Akhtar Qureshi1 and Abdullah Mohammed Al-Bedah2

[3] Vgl. Vgl. J Ethnopharmacol. 2009 Mar 18;122(2):397-401. doi: 10.1016/j.jep.2009.01.007. Epub 2009 Jan 9. Monoamine oxidase inhibition by Rhodiola rosea L. roots. van Diermen D1, Marston A, Bravo J, Reist M, Carrupt PA, Hostettmann K.

[4] Vgl. Copyright 2000 Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg

[5] Vgl. J Sports Med Phys Fitness. 2010 Mar;50(1):57-63.

Effects of chronic Rhodiola Rosea supplementation on sport performance and antioxidant capacity in trained male: preliminary results.

Parisi A1, Tranchita E, Duranti G, Ciminelli E, Quaranta F, Ceci R, Cerulli C, Borrione P, Sabatini S.

[6]Vgl. https://www.researchgate.net/publication/266611219_The_influence_of_Rhodiola_rosea_extracts_on_non-specific_and_specific_cellular_immunity_in_pigs_rats_and_mice

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7 gesundheitsgefährdende Dinge, die die meisten Menschen nicht über Plastik wissen Nr. 4 hat selbst mich überrascht!

1. Probleme durch Plastik

Wenn wir umgangssprachlich von einfach von „Plastik“ sprechen, dann ist damit der Begriff für verschiedene Kunststoffe gemeint, d.h. einem Material, das nicht natürlich vorkommt und nur aus Erdöl hergestellt werden kann. 

„Die Menge an Kunststoff, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht

bereits aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal mit Plastikfolien einzupacken.“

(Zitat aus „Plastic Planet“)

2. Schrift gleich Gift – Was steht drauf und was ist drin?

Wenn man sich mit dem Thema Plastik auseinandersetzt, so stößt man immer wieder auf eine Vielzahl unterschiedlicher Abkürzungen, von denen man meist keinen Schimmer hat.

Um etwas Licht ins Dunkle zu bringen, findest du hier eine (sicher nicht vollständige) Auflistung der gängigsten Plastikarten und ein paar Beispiele aus deinem Alltag.

Was bringt dir diese Auflistung? Du brauchst dir sicher nicht die einzelnen Abkürzungen zu merken, denn bei Bedarf, kannst du dieses hier nachlesen.

Aber du bekommst eine Übersicht darüber, was in deinem Alltag letztlich alles aus Plastik besteht. Dinge mit denen du womöglich auch tagtäglich Hautkontakt hast oder – noch schlimmer- durch die Nahrung/Atmung aufnimmst. Damit wird möglicherweise auch dein Hormonhaushalt beeinflusst.

  • Polycarbonat (PC) (z.B. hitzbeständige Trinkgefäße wie Babyflaschen, mikrowellengeeignetes Geschirr) *
  • PET (z.B. Getränkeflaschen, Verpackungen für Lebensmittel und Kosmetikartikel)
  • Polyurethan (PU): (z.B. Textilfaser Elastan, Matratzen, Autositze, Sitzmöbel, Küchenschwämme, Dämmstoffe)
  • Polyethylen (PE) (z.B. Getränkekästen, Fässer, Schüsseln, oder „Plastiktüten“, Folien)
  • Polyvinylchlorid (PVC) (z.B. Abflussrohre, Fensterrahmen)
  • Weich-PVC (z.B.: Bodenbeläge, Dichtungen, Schläuche, Kunstleder, Tapeten, Bekleidung, Babyartikel, Kinderspielzeuge)
  • Polypropylen (PP) (z.B. Lebensmittelverpackungen, medizinische Geräte, Sitzbezüge
  • Polystyrol (PS) (z.B. Styropor, Isolierung elektrischer Kabel, Gehäuse, Schalter, Verpackungen, Verpackungsfolien, Joghurtbecher)
  • Polyethylenterephthalat (C-PET) (z.B. Teile von Haushalts- und Küchengeräten, Computer, Sicherheitsgurte)

Aus Polycarbonat wird Bisphenol A freigesetzt. Dieser „Weichmacher“ hat einen Sonderstatus, da er eine extrem hormonell wirksame Substanz ist. Siehe hierzu den Nachfolgenden Punkt …

3. Bisphenol A (BPA)

Der Stoff Bisphenol A, meist nur unter seiner Abkürzung „BPA“ bekannt, hat eine ähnliche Wirkung wie das weibliche Sexualhormon Östrogen.

Er wird zur Herstellung von z.B. Polycarbonat oder auch Epoxiden verwandt. Diese Chemikalie(n) wird bzw. werdend dann von deinem Körper aufgenommen, wenn du z.B. Getränke aus (extrem weichen/dünnen) Plastikflaschen trinkst oder viel Produkte konsumierst, die in Plastik verpack waren und die BPA enthalten.

Insbesondere Bisphenol A wird –laut Studien & Untersuchungen – vermehrt in Zusammenhang mit gravierenden Gesundheitsschäden/Krankheiten/hormonellen Störungen gebracht. Hierzu zählen unter anderem:

  • Krebs
  • Unfruchtbarkeit
  • Fettleibigkeit
  • Allergien
  • Herzkrankheiten
  • „Verweiblichung“ beim Mann (Östrogenüberschuss)
  • Sexual- und Gehirnstörungen
  • Enzymblockaden
  • Begünstigung anderer schwerer Krankheiten

BPA-freie Alternativen sind Plastikflaschen, wie z.B. die von NALGENE.  Diese kannst du zum Sport verwenden. Grundsätzlich solltest du aber lieber auf Glasflaschen umsteigen bzw. diesen den Vorzug geben.

Weitere Alternativen für ein sauberes Wasser, sind hochwertige elektrische Wasserionisierer. Erfahre in meinem Video mehr darüber, wie du mit einem Ionisierer schön, straff und Fit wirst.

 4. Die Plastik Insel aus Müll

Im Nordpazifik ist mittlerweile eine komplette „Insel“ bzw. ein „Teppich“ aus weltweiten Plastikabfällen entstanden. Je nach Quellenangaben schwankt die Größe und diese geht bis hin zu einer Größe Zentraleuropas![1]

Der Film Plastic Planet von Werner Boote erklärt, dass laut Schätzungen in diesem Gebiet mittlerweile sechs Kilogramm Plastik auf ein Kilogramm Plankton kommen. [2]

Natürlich kommt es bei Meerestieren dann sehr häufig zu Verwechslungen  zwischen den feinen Plastikteilen und ihrer natürlichen Nahrung.

Zum einen sterben sehr viele der Meeresbewohner an den Folgen dieses Plastikkonsums und zum anderen isst du das von denen Fischen & Meeresfrüchten aufgenommene Plastik dann indirekt auch wiederum mit.

Jedem, der mehr über Plastik und insbesondere die gesundheitlichen Probleme, die bei dessen Verzehr entstehten, wissen möchte empfehle ich den Film „Plastic Planet“.

5. Chemikalien in Plastik töten die weibliche Libido

Phthalate, die in diversen Plastikprodukten enthalten sind, sollen die weibliche Libido senken. [3]

Phtalate lassen sich dabei ebenfalls in sehr vielen Alltagsgegenständen finden. Vom Duschvorhang über PVC Fußböden und Auto-Armaturenbis wieder hin zum Essen!

Zwar macht natürlich die Dosis das Gift, aber wenn derartige Stoffe nun mal einen Effekt auf deinen Hormonhaushalt haben, dann gilt auch hier: möglichst einschränken oder nach Alternativen suchen.

6. Du kannst der Plastikindustrie nicht trauen

Die Kunststoffindustrie macht 800 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr. Allein in Europa verdienen mehr als eine Million Menschen ihr tägliches Brot in der Plastikindustrie. Jeder Industriezweig ist heute auf Kunststoff angewiesen.“ (zitiert aus „Plastic Planet“)

Dementsprechend groß ist auch die Plastik-Lobby! Wahrscheinlich darf auch die Plastik-Industrie nicht lügen, indem sie Dinge verspricht, die nicht stimmen. Vielleicht dürfen sie auch nicht lügen…[4]

Aber es gibt einen kleinen, aber feinen entscheidenden Unterschied zwischen Lügen und nicht die Wahrheit erzählen.

So wissen wir z.B. nicht wirklich, ob die Plastiktüte, die wir kaufen, nun wirklich vollständig abbaubar ist oder unserer Erde die nächsten 1000 Jahre noch zur Last fallen wird.

7. Chemikalien in Plastik lassen Genitalien schrumpfen

Ein weiteres Phthalat, das sogenannte Di- isononyl (DiNP), steht laut einer Studie in Verbindung, männliche Genitalien schrumpfen zu lassen. [5]

Das Perfide an der ganzen Sache ist, dass DiNP eigentlich als Ersatz für ein ähnliches Gift verwendet werden sollte, welches ebenfalls die Entwicklung männlicher Geschlechtsorgane bremst.

Der Einfluss des DiNPs  ist aber schon vor der Geburt im Mutterleib verhanden und nicht nur im erwachsenen Alter!

Fazit:

Die Plastikindustrie lebt  – wie wohl so viele andere Industriezweige auch –  von unserer allgemeinen Unwissenheit. Denn wohl kaum einer von uns kennt alle Inhaltsstoffe der Produkte, die wir kaufen.

Woher sollen wir also z.B. wissen, ob die Plastiktüten, die wir kaufen, nun wirklich abgebaut werden können oder nicht?!

Natürlich liegt es letzten Endes nur bei uns Konsumenten, uns darüber zu informieren, was in den Produkten enthalten ist, die wir auf unsere Haut schmieren und in unsere Körper stopfen.

Wenn wir also etwas kaufen, von dem wir nicht wissen, was es ist, und es kaum aussprechen können und schon gar nicht wissen, wie es unseren Körper und Geist beeinflusst, warum zum Teufel kaufen wir es dann?!

Gibt es Alternativen? Vielleicht sind Hanfkunststoffe ja ein sinnvoller Ansatz? Bereits Henry Ford fertige in den 40er Jahren z.B. einen Auto-Prototypen, der  teilweise aus Hanf bestand! Dieser war 10-mal leichter als die herkömmlichen Konstruktionen UND um ein vielfaches stabiler.

Warum hat es sich jedoch nicht durchgesetzt? Drei mal darfst du raten. Auch hier lässt der Lobbyismus dgrüßen 😉

Mehr über einen weiteren Giftstoff, Fluorid, und wie du ihn umgehen kannst, erfährst du in meiner Artikelserie: Die Zirbeldrüse – Warum Sie Ihr Hirn entkalken sollten.

Hast du durch diesen Artikel etwas über die Gefahren von Plastik gelernt? Dann teile Ihn mit deinen Freunden und hilf auch Ihnen sich über die Gesundheitsprobleme durch Plastikkonsum zu informieren.

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Literatur zum Thema:

[1] Vgl. Die Welt – 8.12.06, Zugriff vom 15.08.2016 (http://www.welt.de/wissenschaft/article701251/Riesige-Flaeche-Plastikmuell-schwimmt-im-Pazifik.html)

[2] Vgl. Plastik Planet

[3] Vgl. Barrett, E. et al. Environmental phthalate exposure is associated with low interest in sexual activity in premenopausal women. Fertility and Sterility.

[4] Vgl. Federal Trade Commission. FTC Staff Warns Plastic Waste Bag Marketers That Their “Oxodegradable” Claims May Be Deceptive.

[5] Vgl. Bornehag, C. et al. Prenatal Phthalate Exposures and Anogenital Distance in Swedish Boys. Environmental Health Perspectives.

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Wie Ackerschachtelhalm deine Gesundheit stärken kann

Was ist Ackerschachtelhalm?

Der Schachtelhalm (Ackerschachtelhalm, Zinnkraut oder equisetum arvense) fällt wohl in die Kategorie „der Prophet im Eignen Land zählt nicht“, da er weder selten noch schwer zu bekommen ist.

Er treibt von März bis Anfang Mai quasi auf jedem Acker und die Heilkraft dieses unverwüstlichen einheimischen Krautes wurde bereist von Römern, Griechen, Arabern beschreiben.

So schrieb z.B. auch Sebastian Kneipp über den Ackerschachtelhalm, dass dieser einzigartig und unersetzlich sei.

Was der Schachtelhalm bzw. Zinnkraut alles Tolles kann und wie du von der Einnahme profitieren kannst erfährst du in diesem Artikel…

10 Heilanzeigen bei denen Ackerschachtelhalm universell Anwendung finden kann:

  • Vermeidung von Arterienverkalkung
  • Asthma/Bronchitis
  • Entzündung der Schleimhäute
  • Milzschwellung
  • Leberstauung
  • Beschwerden beim Wasserlassen
  • Infektionskrankheiten
  • Zahn- & Mundfäule
  • Nieren- und Blasenleiden
  • Wurzelentzündungen/Geschwüren

Silicium – Die Wirkung des Schachtelhalms

Seinen Ruf als universelles Heilkraut verdankt der Ackerschachtelhalm wohl nicht zuletzt aufgrund seines recht hohen Anteils an Silicium (Kieselsäure), dessen Wirkung ebenfalls sehr breit gefächert ist.

Silicium oder Kieselerde ist in nahezu allen deinen Organen enthalten und sorgt dafür das diese optimal funktionieren. (mit einer Dosierung von etwa 20-30mg Silicium/Tag)

Hier sind 7 weitere geniale Wirkungen von Silicium auf deinen Organismus:

  • Kräftigt dein Immunsystem
  • Verbessert den Zellstoffwechsel
  • Stärkt dein Bindegewebe
  • Trägt zu flexibleren Gefäßen bei
  • Verlangsamt den Alterungsprozess
  • Desinfizierend
  • Entzündungshemmend

Interessant ist -aufgrund der entzündungshemmenden Eigenschaft- z.B. Wirkung bei Tennis- und oder Golfer Ellenbogen. Solltest du also Beschwerden in diesem Bereich haben, die auf entzündliche Prozesse zurückzuführen sind, dann kann dir das im Ackerschachtelhalm enthaltene Silizium womöglich dabei helfen die Sache wieder „in der Griff“ zu bekommen.

Erfahre mehr darüber, wie du einen „Tennis- oder Golferarm“ einfach wieder in den Griff bekommst.

Moderne Medizin – mehr als mittelalterliche Methoden?

Die Wirkung von Ackerschachtelhalm hat nichts mit Esoterik zu tun und selbst wenn du nicht an pflanzliche Heilwirkungen glaubst so kann dir dann auch unsere „moderne“ westliche Medizin die Wirkung von Zinnkraut erklären.

Denn neben Kieselsäure enthält der Schachtelhalm ebenfalls Flavinoide und Kalium.

Flavinoide besitzen starke antioxidative Wirkung und tragen so nachweislich zu deiner Gesundheit bei.[1]

So konnten Studien aufzeigen, dass Falvinoide z.B. die Sterblichkeit durch Herz-Kreislauferkrankungen senken können und die Blutgerinnung positiv beeinflussen können. Des Weiteren wurde erforscht, dass Flavinoide auch eine direkte positive Wirkung auf Krebs bzw. dessen Entstehung haben. [2] [3]

Kalium ist dir sicher ein Begriff. Es ist ein lebenswichtiger Mineralstoff und wird u.a. zur Aufrechterhaltung deines Blutdrucks, zur Säuren-Basen-Regulierung, de Freisetzung von Hormonen und der Kohlenhydratverwertung und Eiweißsynthese benötigt. [4] [5]

So wird auch heute noch in der westlichen Medizin Zinnkraut verwendet, z.B. als harntreibendes Mittel, bei entzündlichen Erkrankungen der Harnwege und zur Durchspülungstherapie.

Schön „schachtliger“ Schachtelhalm – Wo du ihn bekommst

schachtelhalm

Wie anfangs bereits erwähnt, musst du keine großen Anstrengungen unternehmen, um dir dieses tolle Heilkraut zu besorgen.

Wenn du magst, dann kannst du ihn dir ganz einfach selber pflücken. Halte nach ihm Ausschau, du wirst ihn meist an Äckern (daher der Name Ackerschachtelhalm), Wegrändern, Bahngeleisen, Wissen, Bachflächen usw. finden.

Bitte darauf achten, dass du Ackerschachtelhalm nicht mit dem giftigen „Sumpfschachtelhalm“ verwechselst! Beim Menschen sind zwar keine ernsthaften Vergiftungen bekannt, trotzdem ist von dem Verzehr des Sumpfschachtelhalmes abzuraten!

Da es nicht leicht ist beide zu unterscheiden ist Schachtelhalm auch nicht unbedingt als kulinarische Delikatesse bekannt und findet selbst in gängigen Wildkräuterrezepten so gut wie keine Beachtung.

Wenn du von den Inhaltsstoffen des Zinnkrautes profitieren willst, dann kannst du dir aus diesen einen Tee kochen, was allerdings eine recht mühselige Angelegenheit ist.

Dann anders als bei anderen Kräutern muss man den Schachtelhalm erst in Wasser kochen (ca. 20 Min), damit sich die Kieselsäure und die übrigen Mineralstoffe aus den Zellen lösen können.

Detaillierte Rezepte findest du ganz einfach im Internet.

Wenn du nicht selbst auf die Jagt nach Zinnkraut gehen willst, und/oder die Zubereitungszeit zu lange und aufwendig ist, dann kannst du dir Schachtelhalm natürlich auch kaufen oder in Form von hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln einnehmen.

Du kannst mittlerweile auch hier zwischen einer Vielzahl an Produkten wählen. Von getrockneten Kräutern bis hin zu diversen Pflegeprodukten.

Fazit

Gut oder schlecht ist nur eine Frage der Betrachtungsweise. So auch beim Zinnkraut/Schachtelhalm. Für die einen ist es Fluch (Unkraut) und für die anderen Segen (Heilkraut).

Wie bei so vielen anderen Heilkräutern ist auch beim Ackerschachtelhalm dessen Wirkung schon seit Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden bekannt.

So wurde Ackerschachtelhalm bereits von Hildegard von Bingen und im antiken Rom/Griechenland angewendet, um zahlreiche Krankheiten und Beschwerden zu lindern.

In alten Kräuterbüchern waren die heutigen Bezeichnungen Ackerschachtelhalm und Zinnkraut aber noch nicht bekannt. Denn, wie bei vielen anderen Dingen auch, hat auch hier die Bezeichnung über die Jahrhunderte hinweg oft gewechselt und war und ist auch regional verschieden.

So war das was wir heute als Zinnkraut bzw. (Acker)Schachtelhalm kennen z.B. im Werk „Garten der Gesundheit“ (1485) noch als „Roßagel“ bekannt.

Auch unsere westliche „moderne“ Medizin weiß um die positiven Eigenschaften dieses Krautes und setzt es auch heute noch ein, um Patienten Linderung zu verschaffen.

Die Einnahme von Zinnkraut macht Sinn, wenn du dein Bindegewebe stärken möchtest und in Kombination mit organischem Silizium eventuell vorhandene entzündliche Beschwerden, nicht nur im Ellenbogenbereich, beseitigen/lindern möchtest.

Hast du schon einmal Zinnkraut/Ackerschachtelhalm verwendet? Welche Kräuter nimmst du, um deinen Organismus zu stärken? Hinterlasse deinen Kommentar.

Literatur zum Thema:

[1] Vgl. Rudolf Hänsel, Otto Sticher (Hrsg.): Pharmakognosie. Phytopharmazie. 9. Auflage. Springer Medizin Verlag, Heidelberg 2009, ISBN 978-3-642-00962-4, S. 1098–1152.

[2] Vgl. Bernhard Watzl, Gerhard Rechkemmer. Basiswissen aktualisiert: Flavonoide. Ernährungs-Umschau, Band 48 , 2001, Heft 12, ernaehrungs-umschau.de

[3] Vgl. Anja Klappan: Einfluss des Flavonoids Quercetin auf den mTOR-Signalweg von Zervix- und Mammakarzinomzellen, Dissertation an der LMU München, 2014.

[4] Vgl. Effect of potassium intake on blood pressure. In: J Am Soc Nephrol. 1(1), Jul 1990, S. 43–52. PMID 2104250

[5] Vgl. Frassetto u. a.: Estimation of net endogenous noncarbonic acid production in humans from diet potassium and protein contents. In: Am J Clin Nutr. 68(3), Sep 1998, S. 576–583. PMID 9734733

Zitrusfrüchte

Modifiziertes Citruspektin – viel mehr als nur eine Zitrusfrucht

Modifiziertes Citruspektin (MC) reinigt die Zotten (Microvilli) der Darmwand und unterstützt die Leber bei ihrer Entgiftungsfunktion. Doch MC kann noch sehr viel mehr …

Anmerkung vor dem Lesen:

Dieser Artikel beschäftigt sich mit den positiven Auswirkungen des Konsums von Modifiziertem Citrus Pektin. Um die Vorteile zu verstehen, ist es aus meiner Sicht nötig, zumindest in aller Kürze verschiedene Wirkungsmechanismen kurz und vereinfacht zu erläutern. Dies erfordert jedoch den Gebrauch einiger Fachbegriffe.

Da ich jedoch im Rahmen eines einzigen Artikels nicht alle detailliert erklären kann, wurden diese verlinkt. Wenn du mehr über sie wissen möchtest, kannst du die Verlinkung nutzen oder Edntsprechendes einfach im Internet recherchieren.

Für das Verständnis ist jedoch kein besonderes Fachwissen nötig! 

Pektin vs. Modifiziertes Citrus Pektin – der kleine aber feine Unterschied

Pektin

Du begegnest „normalem“ Pektin meist ohne es zu bemerken bzw. wahrscheinlich ohne dir groß darüber Gedanken zu machen. Denn Pektine sind lösliche Faserstoffe, die sich in den Schalen von Zitrusfrüchten wie z.B. Limetten, Orangen, Grapefruits etc. befinden.

Pektin kann in erster Linie genutzt werden, um deinen Magen-Darm-Trakt von Giftstoffen zu befreien, die du tagtäglich unbewusst u.a. mit der Nahrung aufnimmst und die für eine Vielzahl von Beschwerden und Krankheiten verantwortlich sein können.

In deinem Verdauungstragt sind Pektine in der Lage, sich an sogenannte „Mutagene“ zu binden und diese auszuschleusen.

Mutagene (Stoffe, die Veränderungen in deiner DNS herbeiführen) verfügen über Schadstoffe wie z.B. Schwermetalle (bspw. Quecksilber), radioaktive „Isotope“ und/oder Umweltgifte. Sie sind in der Lage, deine DNS mutieren zu lassen, Zellfunktionen zu (zer)stören und/oder können andere schwere Schäden in deinem Körper anrichten .

Die positiven Auswirkungen des Pektins im Darmtrakt sind seit geraumer Zeit bekannt und wurden auch wissenschaftlich durch unterschiedliche Studien belegt (siehe Literatur zum Thema).

Es besteht jedoch ein „Problem“, wenn man sich die positiven Eigenschaften des Pektins auch für andere Bereiche des Körpers zu nutze machen möchte. Denn die Pektinmoleküle sind „zu groß“, um in andere „Zellbereichen“ des Körpers einzudringen um dort ihre Wirkung zu entfalten zu können.

Hier kommt dann Modifiziertes Citrus Pektin zu Einsatz…

Modifiziertes Citrus Pektin

Um zu verstehen, warum Modifiziertes Citrus Pektin (MCP) effizienter wirkt als „normales Pektin“, ist es von Nöten, sich kurz einen Blick auf die „Größe“ der Pektine zu werfen.

Die Größe bestimmt nämlich, wo sie „eindringen“ und überhaupt wirken können. In der Fachsprache bedient man sich dann der Begriffe „Molekulargewicht“ (gemessen in Kilodalton [kDa]) und „Veresterung“.

Sehen wir uns zunächst die Unterschiede des Molekulargewichts kurz einmal an:

Normales Pektin Modifiziertes Citrus Pektin
Molekulargewicht in kDa 50-300 3-15

Tabelle 1: Unterschiede von „normalem“ Pektin gegenüber „modifiziertem Citrus Pektin“, bezogen auf die Größe (gemessen in kDA), Quelle: eigene Darstellung in Anlehnung an: „From Citrus Fruit to Mediacl Breakthrough“, 2012.

Diese Gegenüberstellung soll dir dabei helfen, den Größenunterschied besser zu verdeutlichen.

So wird schnell deutlich, dass „normale“ Pektinmoleküle „zu groß“ sind, um in deinen Blutkreislauf zu gelingen, um von dort in die Zellen transportiert werden zu können in denen sie ihre positiven Wirkungen entfalten können.

Ein ähnliches Problem tritt z.B. auch bei Vitamin C auf, das ebenfalls in einer speziellen Darreichungsform, eingenommen werden muss (sogenanntes „liposomal Vit. C“). Mehr über liposomal Vitamin C erfährst du hier.

Um von den Vorteilen der Pektine zu profitieren, ist es also nötig, MCP zu verwenden, dessen Molekülgröße in dem oben gelisteten Bereich zwischen 3-15 kDa liegt.

Die Wirkungsmechanismen der MCP-Produkte konnten nur erzielt werden, wenn sie maximal diese genannte Größe aufwiesen (entsprechende Verweise findest du weiter unten). 

Die Veresterung

Neben dem passenden Molekulargewicht spielt – wie oben bereits erwähnt -, auch die sogenannte „Veresterung“ eine Rolle.  Ganz einfach erklärt, handelt es sich dabei um den Wirkungsgrad bzw. die Effizienz unterschiedlicher Produkte von MCP.

Die Frage ist also: Wieviel (bezogen auf die konsumierte Menge) des Wirkstoffes geht beim Konsum verloren?

Je größer also die Veresterung, desto schlechter!

MCP – Wofür kannst du es nutzen?

Modifiziertes Citruspectin gegen Krebs

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“One day, they will find out that there is a cure for cancer in the peel of an orange.”

(Dr. Ruth Cohen)

zu deutsch etwa:

„Eines Tages wird man herausfinden, dass sich in der Schale einer Orange ein Mittel gegen Krebs befindet“.

Modifiziertes Citrus Pektin war beim Menschen bei der Bekämpfung unterschiedlichster Krebsformen wirksam. So z. B. bei Formen des Prostatakrebs, des Brustkrebs und anderen.

Entsprechende Belege wurden u.a. im „Journal of National Cancer Institute“ veröffentlicht. Weitere aussagekräftige Studien wurden z.B. an der Columbia University durchgeführt. (Entsprechende Verweise siehe unten).

MCP gegen Schwermetallbelastung

Ein weiterer großer Vorteil des MCP ist seine Fähigkeit, Schwermetalle aus dem Körper auszuleiten.

Warum Schwermetalle eine extreme Belastung für deinen Organismus darstellen und welche negativen Folgen dies z.B. auf dein Hormonsystem hat, kannst du zum Teil hier und hier nachlesen.

Schwermetalle werden in unserer „modernen“ Nahrung meist unbewusst aufgenommen, insbesondere durch den Konsum von Fisch und/oder Meeresfrüchten.

Doch auch das in Amalgamfüllungen enthaltenes Quecksilber kann eine massive Belastung für deinen Körper bzw. dein Hormonsystem darstellen, da es sich z.B. negativ auf deine Schilddrüsenfunktion auswirken kann.

Schwermetalle können dann unterschiedliche Syptome/Probleme auslösen. Darunter z.B. chronische Schmerzen, Bluthochdruck, Stoffwechselprobleme, Krebs etc. Wer würde bei solchen Symptomen oder Erkrankungen z.B. an Amalgamfüllungen als mögliche Ursache denken…?

Hier kommt dann MCP zum Einsatz, das aufgrund seiner „Struktur“ Schwermetallpartikel „umhüllen“ kann und das in der Lage ist, diese dann aus deinem Körper hinauszutransportieren.

Meiner Meinung nach „bist du nicht das, was du isst“, sondern „das, was dein Körper nicht ausschleusen kann…“.

Da mittlerweile all unsere Nahrungsmittel irgendeine Art von Umweltgift enthalten, wird es um so wichtiger, dieser Tatsache schon präventiv Rechnung zu tragen und vorzubeugen sowie das Möglichstes zu tun, um so viel Schaden vom Organismus abzuwenden wie möglich.

Persönliche Erfahrung mit Modifiziertem Citrus Pectin

Ich persönlich nehme derzeit (zur Entstehungszeit dieses Artikels) MCP in Form von Pectasol ein.

Dieses Produkt ist – wie alle MCP-Produkte – nicht billig. Man bekommt dann aber auch das für sein Geld , was man bezahlt. AlsoQualität immer in der Hoffnung, dass Pectasol die richtige Molekularmasse und eine geringe Veresterung besitzt.

Ich nutze ich es vor allem um meine Microvilli in Darmwand zu reinigen und die Leber in ihrer Funktion zu unterstützen.

Dies soll sich insbesondere speziell auf die Bauch- und Beinbizepsfalten positiv auswirken, die dabei sinken sollen.

Was die einzelnen Hautfalten über dein Hormonhaushalt aussagen, erfährst du im Rahmen meines Metamorphose-Programms: hier.

Bevor ich Pectasol verwendet habe, hatte ich gute Erfahrungen bei der Entgiftung mit unterschiedlichen Formen von Chlorella und oder liposomal Vit. C gemacht.

ich empfehle ich dir bei Bedarf auch Pectasol zu konsumieren und zwar zunächst in Form einer „Kur“ (Dose von 454g).

Dosierungsempfehlungen sind dann üblicherweise immer individuell bedingt bzw. ich werde dich dann ggf. im Rahmen des Metamorphose-Programms  beraten.

Nachtrag:

Nach intensiver Recherche ist es mir gelungen einen Online-Shop zu finden, der Pectasol sehr viel billiger anbietet als auf amazon. Im „Cold Liver Oil Shop“ gibt es Pectasol (454g Dose) schon für 65 €, zzgl. Versandkosten (7,90€). Meines Wissens derzeit die günstigste Möglichkeit. Die Lieferzeit betrug wenige Tage, also unwesentlich länger als Bestellungen auf amazon…

Nachtrag zwei:

Bei einer Dosierung von 25g, früh auf nüchternen Magen kann es  zu Durchfall, ca. eine Stunde nach Einnahme kommen. Für wen dies arbeitstechnisch ungeeignet ist, der kann Pectasol auch vor dem Schlafen gehen einnehmen ohne, dass er mit Durchfall zu rechnen hat.

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Um Pectasol gut in Wasser aufzulösen sollte man es sehr gut verrühren. Eine leichte Klümpchenbildung lässt sich aber nicht ganz vermeiden.

 

Fazit

Modifiziertes Citrus Pektin hebt sich praktisch in allen Belangen von vielen anderen Nahrungsergänzungsmitteln ab. Sicherlich auch im Preis.

Doch wenn man vom positiven Nutzen ausgeht, der durch zahlreiche Studien bereits belegt wurde, relativiert sich das Preis-/Leistungsverhältnis meiner Meinung nach schnell wieder, und der Preis wird zu einem (Mehr)wert bzw. einer sinnvollen Investition in deine Gesundheit.

Nichtsdestotrotz empfehle ich dir im ersten Schritt andere Möglichkeiten der Entgiftung, wie z.B. unterschiedliche Chlorellaformen und natürlich eine ausreichende Versorgung deines Körpers mit Protein.

Denn auch MCP kann deinen Organismus nur unterstützen, wenn du eine optimale „Grundbasis“ schaffst. Meiner Meinung nach sollte diese „Basis“ immer aus einer Kombination aus erholsamen Schlaf (Regeneration), optimalem Krafttraining, einer darauf abgestimmten Ernährung sowie einem guten Stressmanagement basieren.

Nachdem du dich um diese Grundpfeiler gekümmert hast und mit Chlorella & Co. bereits zur Entgiftung deines Körpers beitragen hast, dann rate ich dir Pectasol zu konsumieren.

Hast du bereits Erfarungen mit Pectasol bzw. Modifiziertem Citruspectin gemacht?

 Oder hast du eine Frage? Dann schreibe einen Kommentar oder deine E-Mail an:

info@bernd-stoesslein.de

 

 

 

Literatur zum Thema: 

Azemar M, Hildenbrand B, Haering B, Manfred E. Heim, ME, Unger, C. Clinical benefit in patients with advanced solid tumors treated with modified citrus pectin: a prospective pilot study. Clinical Medicine: Oncology 2007:1; 73-80.

Eliaz I, Hotchkiss AT, Fishman ML, Rode D. The effect of modified citrus pectin on urinary excretion of toxic elements. Phytother Res. 2006 Oct;20(10):859- 64.

Eliaz I, Gaurdino J, Hughes K: The health benefits of modified citrus pectin: in Patil BS, Brodbelt JS, Miller EG, and Turner ND (ed.): Potential health benefits of citrus. ACS Symposium Series 936. 2006: 199-210.

Eliaz I, Weil E, Wilk B. Integrative medicine and the role of modified citrus pectin/alginates in heavy metal chelation and detoxification—five case reports. Forsch Komplement Med. 2007 Dec;14(6):358-64.

From Citrus Fruit to Mediacal Breakthrough – The unique history and future of Modified Citrus Pectin, Better Health Publishing, Santa Rosa, CA, 2012.

Guess B, Scholz M, Strum S, Lam RY, Johnson HJ, Jennrich RI. Modified citrus pectin (MCP) increases the prostate specific antigen doubling time in men with prostate cancer: A Phase II clinical trial. Prostate Cancer Prostatic Dis. 2003;6(4):301-4.

Jiang, J, Isaac Eliaz, I, Sliva, D. Synergistic effect of modified citrus pectin with two novel poly botanical compounds, in the suppression of invasive behavior of human breast and prostate cancer cells. 2011

Weiss, T, McCulloch, M, Eliaz, I. Modified citrus pectin induces cytotoxicity of prostate cacner cells in co-cultures with human endothelial monolayers. International Conference on Diet and Prevention of Cancer. 1999 Tampere, Finland.

 

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Warum Natron der wahre Feind der Pharmaindustrie ist

Wie Natron vielleicht dein Leben retten könnte

Natriumhydrogencarbonat ist ein Natriumsalz der Kohlensäure, zählt zu den Hydrogencarbonaten und ist meist als „Hausmittel“ unter dem Begriff Kaiser Natron bekannt. [1]

Kaiser Natron ist seit über 100 Jahren ein altbewährtes Hausmittel, das alle Säuren bindet und neutralisiert. Das Besondere an dieser „Küchenzutat“ ist, dass sie mild-alkalisch wirkt.

Im englischsprachigen Raum ist Natrium hydrogencarbonat als Baking Soda bekannt und wird meist als Backtriebmittelersatz anstelle von Backpulver oder zum Säubern und Reinigen von Salat und rohem Obst verwendet. [2]

Was ist nun das Besondere an dem alkalischen/basischen pH-Wert, den Natron besitzt?

Ein „positiver“ (alkalisch/basisch) pH-Wert hilft dir deinen Säure-Basen-Haushalt zu optimieren und eine Reihe von Krankheiten zu bekämpfen bzw. vorzubeugen.

Denn Körperzellen besitzen einen bestimmten pH-Wert, der aufrechterhalten werden muss, damit diese optimal funktionieren.

Verschiebt sich dieses Säure-Basen-Verhältnis hin zum „Sauren“, ist das alles andere als „lustig“!

Denn eine chronische Übersäuerung deines Körpers lässt dich im wahrsten Sinne des Wortes „rosten“. Dein Gewebe fängt an zu korrodieren und behindert alle zellulären Regelmechanismen in ihrer Funktion.

Dies hat auch einen negativen Einfluss auf deine „Zellatmung“. Können deine Zellen nämlich zum Atmen nicht auf Sauerstoff  zurückgreifen, stellen sie auf „Zuckeratmung“ um, was langfristig im schlimmsten Fall zu Krebs führen kann! [3]

Für diese Erkenntnis wurde der Deutsche, Prof. Dr. Otto H. Warburg,  1931 für seine Arbeit „Die Entdeckung der Natur und der Funktion des Atmungsferment“ mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin ausgezeichnet.[4]

Prof. Warburg fand heraus, dass Krebszellen von Sauerstoffatmung auf Zuckeratmung umschalten, weil ihnen kein Sauerstoff mehr zur Verfügung steht.

Krebszellen schalten dann von aerober Atmung (Sauerstoffatmung) auf anaerobe Atmung (Blutzuckeratmung) um. Dieses „Umschalten“ auf Blutzuckeratmung sorgt dafür, dass der pH-Wert extrem sinkt und der Körper dann „übersäuert“. [5]

Dies wiederum führt nicht selten zu ernstzunehmenden Erkrankungen wie z.B. Krebs, Diabetes, kardiovaskulären Erkrankungen, Osteoporose, Gastritis, etc.

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Es konnte gezeigt werden, dass die orale Einnahme von Natron die Tumor-pH-Werte signifikant erhöhte und dadurch die Metastasen Bildung deutlich reduziert werden konnte. (Zur Erinnerung: ein „positiver“ pH-Wert ist basisch/alkalin)

An der Universität von Arizona wurden viele Untersuchungen durchgeführt, um Natron als mögliches Heilmittel gegen Krebs einzusetzen. Im Zuge dessen konnten Dr. R. J. Gillies bestätigen, dass eine Alkalisierung (also das „basisch-machen“) von Tumoren bzw. den direkt vom Tumor umgebenen Zellmillieu erfolgreich durch den Einsatz von Natron erreicht werden konnte. [6]

BSPT-Tipp:

Kaiser Natron gibt es für ein paar Euro, in so gut wie jedem Supermarkt, oder bei amazon. Sehr viel Nutzen, für so wenig Geld. Es gilt also doch meist:

„Simplicity is the key to Succes“ (Bruce Lee)

Natron und Limetten: ein dynamisches Duo

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Ich habe bereits über die Vorteile eines Einsatzes von Limetten in Kombination mit Himalajasalz berichtet und erhalte durchweg positives Feedback von meinen Kunden, die diesen Tipp im Rahmen meines Metamorphose-Programms umsetzen.

Doch Limetten haben sich auch in Kombination mit Natron als ein bewährtes Heilmittel erwiesen, maßgeblich natürlich durch die Alkalisierung des pH-Wertes. Denn auch eine Limette hat einen basischen pH-Wert, trotz ihres sauren Geschmacks.

So konnte gezeigt werden, dass z.B. „Limonoide“ (natürliche Substanzen in Limetten und anderen Zitrusfrüchten) das Wachstum von Brustkrebszellen hemmen können.[7] [8] Die Kombi mit Natron könnte diesen positiven Effekt noch verstärken.

Darüber hinaus kann die Kombi aus Limetten und Natron sich positiv auf die Hemmung der Bildung von Östrogen auswirken, was Limonoide (z.B. aus Limetten), neben Crysin, zu einem natürlichen Aromatase-Hemmer macht.

Neben Brustkrebs wurden ebenfalls positive Auswirkungen von Limonoiden bei anderen Krebsarten festgestellt, darunter u. a. Darm- Bauchspeicheldrüsen- und Lungenkrebs sowie bei Leukämie und anderen Erkrankungen.

Doppelt positiv ist, dass Limetten und Natron sich nicht nur positiv auf den pH-Wert und damit die Bekämpfung von Krebszellen auswirken, sondern auch keinen negativen Effekt auf gesunde Zellen haben. Ganz im Gegensatz zu einer Chemotherapie. [9]

Sinnvolle Kombi aus Natron und Himalajasalz

Natron in Kombi mit Himalajasalz:

1/2 Teelöffel Natron & 1/2 Teelöffel Himalaya-Salz in ein Glas Wasser (500ml) geben,
mischen und trinke! Einmal morgens und einmal abends.

Durch das Kombination von Natron und Himalaya-Salz, „kreierst“ du ein mineralreiches Wasser, welches mehr Wasserstoff und Sauerstoff für deine Zellen und den ganzen Körper generiert, als jedes herkömmliche Leitungs- oder Falschenwasser.

Es entspricht dann dem pH-Wert des menschlichen Blutes, denn Natron alleine könnte auf Dauer zu basisch für dein – von Natur aus eher saures – Darmmilieu sein.

Mithilfe dieses Getränkes kannst du auch zur Balance und Versorgung diedeiner Lunge und Niere mit mehr Sauerstoff beitragen, was für den Ausgleich des pH-Wertes im Körper von Nöten ist.

Gesundes menschliches Blut hat einen pH-Wert im Bereich zwischen 7,35 und etwa 7,45.

Der pH-Wert von Natron in Wasser liegt bei 8,2 und ist somit leicht alkalisch. Der pH-Wert von Himalaya Salz (gelöst in Wasser) liegt ca. bei 6,50 (je nach Wasserquelle).

Durch die Kombination aus Himalaja Salz und Natron Du erhältst du  ein mineral-und elektrolytreiches Getränk.Der pH-Wert dieses Drinks liegt dann etwa bei „optimalen“ 7,35-7,5.

Natron als Hilfsmittel gegen Sodbrennen Säure Reflux und Verdauungsstörungen

Natron kann ebenfalls als sehr effizientes Mittel gegen Sodbrennen, Säure-Reflux oder auch bei Verdauungsstörungen eingesetzt werden.

Das Problem bei Sodbrennen, Säure-Reflux oder auch Verdauungsstörungen liegt – unseren Erfahrungen nach – meist nämlich nicht an zu viel produzierter Magensäure, sondern an deren Mangel.

Ein Mangel an Magensäure kann dazu führen, dass konsumierte Speisen viel zu lange im Magen verweilen und nicht effizient genug zersetzt werden können. Dadurch fangen sie im ungünstigsten Fall zu gären an und können zu Magenbeschwerden und Reflux-Symptomen führen.

BSPT-Tipp:

Bei nur temporär auftretendem Sodbrennen haben wir gute Erfolge mit folgender Dosierung erzielt: Ein EL Kaiser Natron, in 500 ml Wasser mischen und trinken. Bei chronischen Beschwerden kann eine „Darmsanierung“ bzw. eine gezielte Entgiftung deines Körper Sinn machen, da eine Vielzahl anderer Ursachen deine Beschwerden hervorrufen kann.

 

Symptome einer Übersäuerung

Wie erkennst du Anzeichen einer Übersäuerung? Warnhinweise für eine drohende oder bereits akute Übersäuerung können u.a. die folgenden Hinweise sein:

  • Leistungsknick (insb. Nachmittagstief)
  • Abgeschlagenheit bis chronischer Müdigkeit (adrenal fatique)
  • Konzentrationsstörungen und anderen Hirnleistungsstörungen
  • zunehmendes Gewicht bis hin zu Übergewicht und Adipositas
  • gesteigertes Hungergefühl
  • gesteigertes Bedürfnis nach Stimulanzien wie Kaffee oder Zucker
  • Veränderungen im Bindegewebe (Cellulite) und Muskulatur (Verspannung)
  • wiederkehrende Infektionen, Entzündungen und geschwächtes Immunsystem
  • Gelenk- und Muskelschmerzen
  • Allergien

Selbstheilungs-Coach Kurt Hörman sagt: „Die Folgen einer latenten Übersäuerung beginnt schleichend, und die Symptome sind äußerst vielfältig – je nachdem wo die Übersäuerung Ihre Spuren hinterlässt.“[10]

BSPT-Anmerkung:

Die Schulmedizin spricht von Übersäuerung (Azidose) und meint damit eine Übersäuerung des Blutserums. Dies entspricht einem medizinischen Notfall und ist hier nicht gemeint. Hier geht es um die Säurelast und Regulationsstörung im Zellmilieu (Bindegewebe, Matrix) und in den Gewebszellen.

Weitere interessante Einsatzmöglichkeiten von Natriumhydrogencarbonat sind:

  • Veraduungsprobleme: Wenn ein Völlegefühl auftritt, nach den Mahlzeiten 1 TL Kaisernatron in einem Wasserglas.
  • Zähne putzen: einfach auf die nasse Zahnbürste geben. Zum reinigen und polieren.
  • Zahnfleischpflege: 1 TL in warmem Wasser, zum gurgeln.
  • Deodorant: Einfach mit einem Feuchten Tuch oder zur Not auch mit dem Finger in den Achseln verteilen.
  • Mundgeruch: 1 TL Kaisernatron in ein lauwarmes Glas Wasser geben und gurgeln.

Welche Alternativen zu Natron existieren?

Natürlich gibt es eine Vielzahl von Alternativen zu Natron, Limetten etc. mit denen du deinen Säure-Basen-Haushalt ausgleichen kannst bzw. einer Übersäuerung entgegenwirken kannst.

Privat wie auch im BSPT-Studio nutzen wir sehr erfolgreich einen Wasserionisierer von Aquion.

Die Vorteile eines qualitativ hochwertigen Ionisierers liegen in der einfachen Anwendung. Dieser ist bei uns täglich unzählige Mahle im Einsatz und stellt somit eine komfortablere Alternative zu Natron dar.

Einfach Wasserhahn aufdrehen und der Ionisierer filtert 99,99% aller Verunreinigungen aus dem Trinkwasser und die pH-Wert-Stufe kann beliebig und je nach Bedarf gewählt werden.

Fazit

Um geistig und körperlich leistungsfähig zu bleiben und um Krankheiten vorzubeugen bzw. die Heilung zu unterstützen, ist ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt unabdingbar.

Für nur ein paar Euro ist Kaiser Natron in nahezu jedem Supermarkt erhältlich und du kannst damit ganz einfach einer Übersäuerung deines Körpers entgegenwirken.

In Kombination mit Limetten erhöhst du die alkaline Wirkung von Natron noch weiter.

Selbst bei schwerwiegenden Krankheiten kann dir so ein einfaches „Hausmittelchen“ wie Natron, erstaunlich effektiv und effizient bei der Heilung helfen.

Gerade deshalb ist es schwer,  verlässliche Studien und oder „stichhaltige“ Belege zu finden (von Erfahrungsberichten abgesehen), die die positiven Eigenschaften von so etwas Trivialem wie Natron belegen. Denn die Pharmaindustire hat natürlich überall Ihre „Hand“ drauf, und es  liegt nicht in ihrem Interesse den „Deckel“ von ihrer angepassten Welt zu nehmen!

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Wenn du mehr über das Thema Säure-Basen-Haushalt wissen möchtest oder dich gerne professionell coachen lassen möchtest, dann schreibe mir einfach eine Mail an:

info@bernd-stoesslein.de


Literatur zum Thema:

[1] Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Natriumhydrogencarbonat, Zugriff v. 23.9.15.

[2] Vgl. Eintrag zu Natriumhydrogencarbonat in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 12. Februar 2008; Zugriff v. 23.9.15.

[3] Vgl. http://www.selbstheilungonline.de/files/Hexagonwassertherapie/5%20Aufbautherapie%20III%20Entzündung,%20Krebs/Mitgliederinfos%20Immunabwehr/3%20Der%20Totalangriff%20auf%20unser%20Immunsystem_DOC.pdf, Zugriff v. 23.9.15.

[4] Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Warburg_(Biochemiker) , Zugriff v. 23.9.15.

[5] Vgl. http://www.selbstheilung-online.de/index.php/das-therapie-konzept/aufbautherapie-iii-entzuendungstherapie/99-prof-dr-otto-h-warburg-die-zellularen-bedingungen-zum-ausbruch-degenerativer-erkrankungen-und-krebs, Zugriff v. 23.9.15.

[6] Vgl. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1450580  , Zugriff. V. 23.9.2015.

[7] Vgl. Food Funct. 2013 Feb;4(2):258-65. doi: 10.1039/c2fo30209h.

Limonoids and their anti-proliferative and anti-aromatase properties in human breast cancer cells. Kim J1, Jayaprakasha GK, Patil BS.

[8] Vgl. Cancer Causes Control. 2010 Feb;21(2):237-42. doi: 10.1007/s10552-009-9454-4. Epub 2009 Oct 24.

Citrus fruit and cancer risk in a network of case-control studies.

[9] Vgl. http://www.cienciasdelasalud.edu.ar  , Zugriff v. 23.9.2015.

[10] Vgl. Kurt Hörmann, Quelle: http://www.selbstheilungscoach.eu/gesund-bleiben/säure-basen-regulation /  , Zugriff v. 23.9.15.