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Das Lymphsystem – Wie du dich einfach entgiften kannst

Das Thema Entgiftung (engl. detox) ist derzeit in aller Munde und wird schon inflationär gebraucht.

Es gibt bereits unzählige „Detox-Produkte“ von Nahrungsergänzungsmitteln bis hin zu Kosmetika, die zur Entgiftung deines Körpers beitragen sollen. Chlorella, Spirolina, Moringa und Co. sind mittlerweile vielen ein Begriff.

Für jedes Organ gibt es spezielle „Entgiftungs-Produkte“, die dir dabei helfen sollen, Giftstoffe wie z.B. Rückstände von Chemikalien, Schwermetalle (Aluminium, Blei etc.) und die berühmt berüchtigte „Schlake“ loszuwerden.

Doch hast du dich im Kontext deiner „Entgiftung“ schon einmal eingehend mit deinem Lymphsystem beschäftigt?

Erfahre, welche Bedeutung dein Lymphsystem in Bezug auf die Entgiftung deines Körpers hat und wie du es positiv beeinflussen kannst.

Das Lymphsystem – Die „Kläranlage“ des Körpers

Dein Lymphsystem ist – neben deinem Darm – der wichtigste Teil deines physischen Immunsystems.

Mehr über die Bedeutung deines Darmes erfährst du hier.

Je nach Literatur versteht man unter Lymphsystem ein komplexes Netzwerk, das sich aus lymphatischen Organen und einem feinwandigen Lymphgefäßsystem zusammensetzt.

Im Lymphsystem wird die Lymphflüssigkeit gebildet und auch transportiert. Der Mensch hat etwa viermal so viel Lymphflüssigkeit wie Blut.

Während das Blut allerdings konstant durch deinen Herzschlag im Fluss gehalten wird, hat das Lymphsystem keine direkte Pumpe, um die Flüssigkeit zirkulieren zu lassen.

Lymphflüssigkeit sammelt sich in Gewebespalten wo sie in den Lymphknoten gefiltert und anschließend in den Blutkreislauf zurückführt wird.

Lymphsystem reinigen – Alles sollte im Fluss sein         

Da die Lymphflüssigkeit nicht durch deinen Körper gepumpt wird, „steht“ sie quasi, ist aber eigentlich dafür verantwortlich, deine Zellen zu „waschen“.

Du kannst dir dies bildlich wie einen Fluss vorstellen, der aufgestaut wird. Wird der Fluss des Gewässers nun behindert und dort eine Menge Gift hineingeleitet, dann wird alles in diesem Fluss nach und nach absterben.

Ähnliches geschieht auch in deinem Lymphystem, wenn du dieses nicht – wie gesagt -„im Fluss“ hältst.

Wofür ist das Lymphsystem zuständig?

Die Kapillaren des Lymphsystems befinden sich mitten im Gewebe, vergleichbar etwa einer Struktur eines Netzes.

Deine Lymphkapillaren sorgen für den Abtransport des „groben“ Abfalls (durch aufgenommene Nahrung, eingeatmete Luft, etc.), der sich in deinem Körper ansammelt.

Zu diesem Abfall gehören u.a. Bakterien(gifte), – wie bereits erwähnt – Schwermetalle und Chemikalienrückstände, aber auch Viren, Pilze, entartete und/oder auch alte Zellen usw.

Diese Gifte müssen dann natürlich auch abtransportiert werden. Dies geschieht – wenn dein Lymphsystem im Fluss ist – in der Lymphflüssigkeit (der sog. Lymphe) bzw. in den sogenannten Lymphknoten.

Da aber im Gegensatz zum Blutkreislauf das Lymphsystem kein in sich geschlossener Kreislauf ist, wird die (im Idealfall) von Giftstoffen gereinigte Lymphflüssigkeit dann zum sogenannten „Venenwinkel“ trapsortiert und  gelangt von dort aus in den venösen Teil des Blutkreislaufes (siehe Bild).

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Abbildung 1: Das menschliche Lymphsystem. Lymph nodes = Lymphknoten; Spleen = hier: Milz; Thymus =Thymusdrüse.

Methoden zur Lymphfluss Aktivierung 

Dein Lymphsystem kann nur, durch eine tiefe Bauchatmung oder aerobes Training wie z.B. Schwimmen oder Fahrradfahren „in Gang“ gehalten werden.

Eine weitere ganz einfache – wenngleich auch hocheffiziente – Übung zur Reinigung des Lymphsystems ist das Schwingen (nicht springen) auf einem Trampolin.

Dr. Leonard Coldwell empfiehlt hierzu dreimal am Tag exakt sieben Minuten auf einem „Rebounder“ (Minitrampolin) zu schwingen, um das Lymphsystem „auf Trapp“ zu halten.

Dies kannst du in vielen Videos/Interviews von Dr. Coldwell über die Aktivierung deiner Selbstheilkräfte ansehen/nachlesen (einfach danach im Internet suchen).

Ein solches Minitrampolin ist günstig und nimmt nicht viel Platz weg. Ich empfehle dir zu investieren und dir ein solches  anzuschaffen, deine Lymphen und deine Gesundheit werden es dir danken:

Wie kann man das Lymphsystem noch reinigen?

Neben aerobem Training – also Training unter Sauerstoffgewinnung – wie z.B. Intervalltraining auf einem Air-Bike, Schwimmen oder dem Schwingen auf einem Trampolin, gibt es noch die „klassische“ Methode der bekannten manuellen Therapiemethode: die Lymphdrainage.

Therapeuten (meist speziell ausgebildete Physiotherapeuten oder Masseure) die Lymphdrainage anbieten, findest du mittlerweile fast in jedem Ort; nutzt dazu einfach das Internet, um jemanden in deiner Nähe zu finden.

Wann ist eine Lymphdrainage sinnvoll?

Grundsätzlich ist die Reinigung deines Lymphsystems immer von größter Wichtigkeit. Denn du bist nicht das, was du isst, sondern letztlich das, was dein Körper an Giftstoffen nicht auszuscheiden vermag!

Die Lymphdrainage kann aber auch akut immer dann helfen, wenn sich Lymphflüssigkeit im Gewebe anstaut und dadurch Schwellungen verursacht.

Dein Lymphabfluss kann aber auch häufig nach einer Operation behindert sein, wenn während der OP Lymphbahnen durchtrennt worden sind.

Weitere Anwendungsgebiete für Lymphdrainage bzw. die Reinigung des Lymphsystems durch eigene Anwendungstechniken (wie Trampolinschwingen) sind Sportverletzungen oder z.B. auch Venenschwäche.

Kein Fluss – kein Leben ?

Ist dein Lymphsystem nicht „im Fluss“ (Lymphstau), d.h. ist es verschlackt oder durch andere Umstände beschädigt, so hat dies negative Auswirkungen auf deine physische und psychische Leistungsfähigkeit.

Ein Lymphstau kann z.B. folgende Auswirkungen haben: 

  • Schwellungen (Ödeme)
  • Cellulite
  • Vergiftung
  • Chronische Erkrankungen
  • Krebs
  • Infekte

Das Lymphreinigungs-Protokoll 

Wie kann man vorgehen, um sein Lymphsystem optimal zu reinigen? Ich würde folgendes tun:

  • Überprüfung der Darmgesundheit und Ausschluss möglicher Erkrankungen, wie z.B. „Leaky Gut“. Mehr dazu erfährst du: hier. Anschließend eine ausreichende Reinigung des Darms, verbunden mit einer Optimierung der Darmflora.
  • Danach sollte erst eine Reinigung des Lymphsystems erfolgen, um dieses nicht zusätzlich mit Giftstoffen zu belasten.
  • Regelmäßiges Krafttraining und die oben beschriebenen Methoden (wie Trampolinschwingen) solltest du in den Alltag integrieren, um aktiv einem Lymphstau vorzubeugen bzw. dessen Reinigung zu unterstützten.
  • Du solltes ausreichend Flüssigkeit zu dir nehmen. Am besten gefiltertes Wasser ohne Rückstände (keine Plastikflaschen mehr und kein Leitungswasser!) Welche Rolle qualitativ hochwertiges Wasser spielt, kannst du dir in diesem Video Mehr zum Thema Plastik und die damit verbundenen Gefahren findest du: hier.
  • Sämtlichen Fluoridkonsum sofort einstellen! Mehr über die Gefahren von Fluor(id) erfährst du: hier.

Fazit 

Das Lymphsystem ist neben deinem Darm der wichtigste Teil des physischen Immunsystems deines Körpers.

Obwohl das Thema der Entgiftung mittlerweile schon Mainstreamcharakter hat, wird das Lymphsystem dennoch oft vernachlässigt bzw. übersehen. Dabei ist ein gesundes Lymphsystem für deine psychische und physische Leistungsfähigkeit unabdingbar.

Da wir Mitteleuropäer fast alle viel zu flach atmen, wird auch unser Lymphsystem nur noch unzureichend „im Fluss“ gehalten. Dies ist aber wichtig, da das Lymphsystem – wie beschrieben – kein in sich geschlossenen Regelkreis besitzt und über keine „Pumpe“ verfügt.

Somit ist es um so wichtiger, dass du aktiv für die Aufrechterhaltung des „Flusses“ der Lymphe sorgst, um deinen Lymphknoten bei der Entgiftung deines Organismus zu unterstützen.

Noch Mehr zum Thema Entgiftung kannst du auch hier nachlesen.


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Donner im Darm – Wie du richtig kackst!

Dein Darm und Du – Wie ist euer Verhältnis? 

Hast du gewusst, dass dein Darm von über 400 verschiedenen Arten von Bakterien bewohnt wird, die in 50 unterschiedliche Gattungen zerfallen?

Kennst du die Namen deiner Untermieter? Falls nicht, hier mal ein Paar Namen dieser Mieter: Bifidobakterien, Laktobazillen, Bacteroides, (verschiedene) Kokken, Eubakterien und viele mehr…

Die Namen deiner „Nachbarschaftsbewohner“ zu kennen ist in sofern von Bedeutung, da du  ja mit Ihnen sozusagen in einer Art Gemeinschaft lebst.

Wenn also  – ganz wie in deiner Nachbarschaft – ein gepflegter Umgang und ein harmonisches Miteinander nicht klappt, dann führt das meist früher oder später zu Problemen. Gleiches gilt für dich und deine Darmflora!

Dankst du deiner Darmflora? 

Deine Darmflora ist jedoch keine Blume und auch keine Pflanzenwelt, wie man nach der Bezeichnung vermuten könnte. Der Name Darmflora rührt daher, dass man früher annahm, dass Bakterien und andere Mikroorganismen dem Pflanzenreich zuzuordnen seien.

Der korrektere Begriff würde also wohl eher „Darmmikroorganismen“ lauten. In deinem Verdauungssystem beherbergst du an die 10 hoch 13/ 10 hoch 14 Billionen Bakterien. Kaum vorstellbar, oder?

Dein Darm – Eine Wohngemeinschaft stellt sich vor 

Da du der Ernährer deiner Darmbewohner bist, solltest du diese doch auch einmal kennenlernen, um zu wissen, wen du da eigentlich tagtäglich mit durchfütterst und was derjenige eigentlich als Gegenleistung alles für dich tut.

Eine DER Hauptaufgaben deiner Darmbakterien ist es wohl, deinen Darm vor Krankheitserregern zu schützen. Des Weiteren steht auch die Stimulierung deines Immunsystems und der Darmwand ganz oben auf der Tagesordnung.

Dazu kommt z.B. noch der Abbau von Kohlenhydraten und die Aufnahme sowie Verwertung des täglichen Nahrungsbreis,  den du dir so einverleibst.

Alles friedliche Darmbewohner? 

Wie im Leben außerhalb deines Darmes gibt es auch hier ein paar „faule Eier“ bzw. ist es auf den ersten Blick nicht immer ersichtlich, ob jemand nur positive Eigenschaften hat oder in manchen Bereichen wohl eher doch ein zwielichtiges Treiben führt.

Genau so verhält es sich auch mit deinen Darmbakterien, was eine scharfe Trennung und exakte Einteilung in „nur gut“ oder „absolut schlecht“erschwert.

Viele Bakterien haben nämlich sowohl „gute“ als auch „schlechte“ Eigenschaften, die – wie immer – von der Betrachtungsweise abhängen.

Bakterien, die aber eher als „Saubermänner“ gelten, sind z.B. die sogenannten Bifidobakterien und Laktobazillen.

Donnerwetter im Darm? 

Jeder Mensch hat seine ganz individuelle „Wohngemeinschaft“ im Darm bzw. eine eigene, ganz auf seinen Organismus abgestimmte Darmflora.

Diese kann aber gelegentlich auch einmal leicht aus dem Gleichgewicht geraten.

Ein Donnerwetter im Darm ist also meist vorprogrammiert, z.B. wenn folgenden Kriterien gegeben sind:

  • Stress (akut & stark und/oder chronisch)
  • (Darm)Erkrankungen
  • Einnahme von Antibiotika
  • „falsche“ Ernährung
  • zu viel Kohlensäure
  • Leaky Gut (–> mehr hierzu in meinem Artikel „Leaky Gut“)

Was keine Miete zahlt, muss raus? 

Eigentlich muss alles, was keine Miete zahlt, verschwinden, oder? Nun, nicht ganz. Denn im Kontext deiner Darmflora gibt es Bakterien,die immens nützlich sind und solche, die wirklich lieber „gehen“ sollten.

Zu den „Nutz-Bakterien“ gehören die sogenannten Probiotika (von pro bios; lat. = Für das Leben/lebensbejahend).

Diese netten Kerlchen (lebende Mikroorganismen) werden mit der Nahrung aufgenommen und siedeln sich dann in deinem Verdauungstrakt an. Dort haben sie die Aufgabe positive, gesundheitliche Effekte zu erzielen.

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Bei Probiotika handelt es sich dabei meist um sogenannte Bifidobakterien oder Milchsäurebakterien.

Positive Probiotika 

Positive Darmbakterien/Probiotika helfen dir dabei zu entgiften und rücken schädlichen Krankheitserregern und Bakterien zu Leibe. Sie sind also eine Art „Darm-Polizei“, die einen wesentlichen Beitrag zu einem gesunden Immunsystem leistet.

Denn je besser, intakter und gesünder deine Darmflora ist, desto besser ist auch dein Immunsystem. Dies hat wiederum Einfluss auf deine sportliche und geistige Leistungsfähigkeit.

Präbiotika/Ballaststoffe

Neben den PrObiotika gibt es aber auch noch die PrÄbiotika. Diese sind Lebensmittel, die unverdauliche Kohlenhydrate enthalten. Es handelt sich also um Kohlenhydrate, die du bzw. dein Darm nicht einfach eigenständig „aufbrechen“ kann. Man nennt sie auch Ballaststoffe.

Die Besonderheit von Präbiotika liegt darin, dass diese nur von einigen gesundheitsfördernden Mikroorganismen in deinem Dickdarm (vorwiegend Bifidobakterien oder auch den Laktobazillen) gerne “aufgefressen” werden.

Durch diesen Effekt unterstützt und stimulierst du die Aktivität bzw. das „Wachstum“ deiner Mikroorganismen, woraus sich wiederum weitere positive Effekte auf deinen Organismus ergeben können.

Hierfür reichen laut Untersuchungen vier bis fünf Gramm (als Ergänzung zu den mit der „normalen“ Nahrung bereits aufgenommenem) Präbiotika pro Tag für einen erwachsenen Menschen aus.

Präbiotika Praxistipps 

Zwei Beispiele für Präbiotika sind das sogenannte Inulin und die Oligofruktose, kettenförmige Verbindungen aus Fruchtzucker (Fruktooligosaccharide).

Präbiotika werden von deinen Darmbakterien dann zu Säuren und Gasen abgebaut. Dabei kann es zu Blähungen und – in Extremfällen – auch Bauchschmerzen oder Durchfällen kommen.

Inulin ist als ein „Speicherkohlenhydrat“ in vielen pflanzlichen Lebensmitteln enthalten.

Darunter z.B.

Topinambur (Wurzelgemüse)

Schwarzwurzel

Artischocken(herzen)

Chicoreéwurzel

Knoblauch

Zwiebeln

Spargel

Roggen

Synbiotika – die Symbiose aus zwei Welten 

Synbiotika gibt es natürlich auch. Diese sind einfach Kombinationen aus den beiden erstgenannten Pro- und Präbiotika. Diese wirken dann (synergistisch) zusammen, um einen positiven Effekt auf deine Darmflora haben zu können.

Dein Darm und der „Squatty Potty“ 

Darmalarm, wenn dich „die Natur ruft“, musst du wohl oder übel deinem „Geschäft“ nachgehen.

Doch hast du eigentlich gelernt, wie man ordentlich Geschäfte „abschließt“ oder gehörst du eher zu jenen, die nur halbe Sachen machen?

Ab jetzt lautet deine Devise: Wenn schon, denn schon; es sind 35° angesagt.

Wenn du z.B. schon mal in Frankreich oder Italien Urlaub gemacht hast, dann hast du dort sicher die Toiletten gesehen, bei denen du dich zum Geschäft verrichten nicht setzten kannst, sondern hocken musst!

Für ihre antiquierte Bauweise von vielen belächelt,  haben diese Toiletten durchaus einen – im wahrsten Sinne des Wortes – tieferen Sinn.

Denn, richtig kacken, will nun mal gelernt sein!

Welche Fehler du beim Kacken, machst und wie ein Einhorn dir dabei helfen kann 

Mit an ziemlich grenzender Wahrscheinlichkeit sitzt du, wie wohl die meisten Menschen, auf einer Toilettenschüssel in einem mehr oder weniger perfekten 90° Winkel zwischen deinem Oberkörper und den Oberschenkeln.

Dies stellt, anatomisch gesehen, jedoch ein massives Problem dar. Denn in dieser „Stellung“ klemmst du dir stets einen Teil des Mastdarms ab. Hierdurch kann sich dein Darm nicht vollständig entleeren.

Deine Darmgesundheit ist also nicht nur von der Beschaffenheit und Pflege deiner Mikroorganismen abhängig, sondern auch eine Frage der Biomechanik, wenn man so will.

Ab sofort solltest du nur noch hocken 

Da du vermutlich – wie wohl alle in Deutschland über ein Standard-WC verfügst auf dem man nur sitzen und nicht kocken kann -, empfehle ich dir unter deine Füße einen kleinen Hocker zu stellen.

Auf der Klobrille hocken wäre auch etwas umständlich. Durch den Hocker hebst du die Beine an und sorgst damit für eine Verkleinerung des Winkels zwischen deinem Oberkörper und den Oberschenkel (wenn du deinen Oberkörper noch leicht vorneigst, auf etwa 35°).

Somit wird dein Schambein-Mastdarm-Muskel nicht mehr länger beim „Entleeren“ abgeschnürt. Es muss weniger gepresst werden, und dein Darm kann sich auf natürliche Art und Weise vollständig entleeren.

Durch den Hocker reduzierst du die mechanische Belastung auf deinen Darm und minimierst Untersuchungen zu Folge dabei gleichzeitig z.B. das Risiko an Hämorriden oder Darmkrebs zu erkranken!

Fazit 

Über seinen Darm spricht man nicht gerne und über die Verrichtung des Geschäftes schon gleich gar nicht!

Dabei ist dein Darm von entscheidender Bedeutung, wenn es um deine Gesundheit geht. So besitzt dieser neben dem Gehirn das zweitgrößte (autonome) Nervengeflecht in deinem Körper.

Eine gesunde und intakte Darmflora ist deshalb unabdingbar für ein starkes Immunsystem sowie für eine allgemeine geistige und körperliche Leistungsbereitschaft.

Deine Darmflora bzw. Darmgesundheit kannst du sowohl innerlich wie auch äußerlich positiv beeinflussen, indem du auf deine Mikroorganismen achtest (durch eine richtige Ernährung und einen passenden Lebensstil). Darüber hinaus solltest du auf der Toilette ganz einfach eine natürliche (zum Entleeren vorgesehene) Haltung einnehmen.

Ein hervorragendes, einfach zu lesendes und lustiges Buch zu diesem Thema ist „Darm mit Charme – Alles über ein unterschätzest Organ“ von der jungen Ärztin Giulia Enders.

 

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AIRY- Der Blumentopf für bessere Luft und Leistungsfähigkeit

Der AIRY: Durch Zimmerpflanzen entgiftest du deine Raumluft, senkst den Stresspegel und verbesserst deine Gesundheit. Erfahre, wie du all dies ganz einfach noch um den Faktor 8 verstärken kannst.

AIRY – Der etwas andere Blumentopf 

Zimmerpflanzen zeigen, wie wichtig uns Menschen die Natur ist. Ob im Büro, zu Hause oder im Fitnessstudio, man fühlt sich einfach wohl(er), wenn man von Grün umgeben ist!

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Die Farbe Grün hat nachweislich einen positiven Effekt auf dein Zentrales Nervensystem und senkt somit deinen Stresslevel. Mehr darüber erfährst du z.B. in meinem Artikel:

Wie dir L-Theanin dabei hilft besser zu entspannen und zu regenerieren.

Neben der beruhigenden Wirkung und dem reinen positiven „Optikfaktor“ den Zimmerpflanzen bringen, ist mittlerweile auch hinreichend bekannt, dass diese das Raumklima verbessern und Schadstoffe in Nährstoffe umwandeln können.

Wer hat’s erfunden?

Der AIRY Blumentopf ist „Made in Germany“ und wurde in Deutschland von dem Hamburger Unternehmer Helge Knickmeier entwickelt. Nach jahrelanger Forschung, zahlreichen Prototypen und einer Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform „Kickstarter“ ging der AIRY dann in Serie.

Das System hat zudem den Red Dot Design Award 2016 gewonnen und weitere Siegel erhalten, so z.B. von Klimapatenschaft.de.

AIRY – Warum der Name Programm ist und wie das System funktioniert

Die Besonderheit dieses Blumentopfes steckt im Prinzip. Denn anders als herkömmliche Blumentöpfe bietet der AIRY eine bessere Belüftung der Pflanzenwurzeln. Dies soll einen enormen Vorteil hinsichtlich der Luftaufbereitung bringen.

Denn auch in unseren Wohnzimmern, Büros und Fitnessstudio herrscht oftmals „dicke Luft“. Gemeint ist hiermit die Menge an Schadstoffen, denen man tagtäglich ungeschützt ausgesetzt ist und die immer weiter zunehmen.

Die Schadstoffquellen sind dabei vielfältig. So ist fast alles dabei: von minderwertigen Plastikmöbeln, Böden, über Elektrogeräte bis hin zu Baumaterialien, die zusätzlich zu dem Genannten (z.B. durch geöffnete Fenster) täglich ungehindert eindringen können.

Ein Video von AIRY zur Produktbeschreibung findest du hier.

Wie AIRY die Luft entgiften kann 

Zu den  Schadstoffen, die täglich aufgenommenen werden,  gehören z.B. Nikotin, Benzol, Formaldehyd, Toluol etc.

Diese können aber mit Hilfe von Pflanzen aufgenommen und umgewandelt werden. Aber nicht – wie man zunächst denken würde – über die Blätter, sondern vor allem über das Wurzelwerk der Pflanzen.

So nehmen einige Pflanzensorten etwa 90% der in der Umgebungsluft enthaltenen Schadstoffe also über ihr Wurzelwerk auf und wandeln diese dann in Nährstoffe um.

Hier kommt der AIRY ins Spiel, da er eine Belüftung der Wurzeln erlaubt, die achtmal höher ist als bei herkömmlichen Töpfen und Gefäßen.

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Im Freien bepflanzt wird mein AIRY künftig in meinem Büro stehen (siehe Bilder oben).

Lamellen an der Unterseite des Topfes (siehe Bilder) ermöglichen es, dass Luft in den Topf und direkt vorbei am Wurzelwerk und dann durch eine Öffnung wieder nach oben strömen kann (Kamineffekt).

Welche Pflanzen eignen sich besonders für die Luftreinigung? 

Zur Reinigung der Zimmerluft sollen sich in Verbindung mit AIRY vor allem die folgenden Pflanzen eigenen:

  • Bogenhanf
  • Gerbera
  • Friedenslilie
  • Kleine Strahlenaralie
  • Kolbenfaden
  • Flamingoblume
  • Nachtfalter Orchidee
  • Birkenfeige (Fikus)
  • Drachenbaum
  • Efeu
  • Zwerg-Dattelpalme
  • Und einige mehr…
Drachenbaum

Drachenbaum

Efeu

Efeu

Flamingoblume

Flamingoblume

Friedenslilie

Friedenslilie

Gerbera

Gerbera

Neben dem speziellen Belüftungssystem verfügt der AIRY übrigens auch über einen Bioaktiv-Filter.

Was du sonst noch für deine Entgiftung tun kannst 

Wenn dir eine Entgiftung deines Körpers am Herzen liegt und du mehr darüber erfahren willst, wie du das täglich aufgenommenes „Gift“ effizient wieder ausschleusen kannst, dann findest du darüber u.a. in den meinen folgenden Artikeln mehr Infos:

AIRY – Was solltest du beachten? 

Auch wenn er „speziell“ ist, so brauchst du beim Bepflanzen des AIRY eigentlich wenig beachten. Falsch machen kannst du im Grunde kaum etwas.

Der Blumentopf wird mit sogenanntem Blähton geliefert (siehe Fotos), der dann als Drainage fungiert, deine Pflanze mit Feuchtigkeit versorgt, aber auch vor Nässe schützt.

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Blähton und Aktivkohle.

Zusätzlich bekommst du Aktivkohle mitgeliefert, die nochmal zusätzlich zur Reinigung der Luft beiträgt und z.B. auch in Wasserfiltern eingesetzt wird.

Blähton und Aktivkohle können dann – laut Hersteller – mit jedem weiteren beliebigen (und je nach Pflanze erforderlichem) Substrat gemischt werden. Also quasi idiotensicher. 😉 Ich habe mich klassisch für Erde entschieden.

Kleiner Bonus für Vergessliche: Der Topf hat einen integrierten Wassertank. Dies ist vor allem für Gießfaule und alle die erst an ihrem grünen Daumen arbeiten, ein weiteres nettes „feature“.

Airy – Im Detail 

Der hochwirksame Luftreiniger für Zimmerpflanzen ist in verschieden Farmen und Formen erhältlich.

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Ich habe mich für die Topffarbe „Steingrau“ mit „space blue“ Lamellen entschieden (siehe Foto).

Weitere Spezifikationen zu dem (von mir erworbenen) Modell sind die Folgenden: 

  • 1,6 Liter Wasserspeicher
  • Ø Außenhöhe: 27cm Höhe, Innenhöhe: 22cm
  • Wasserstandsanzeiger
  • Blähton als Drainageschicht für den Wasservorrat & Aktivkohle zur Filterung der Schadstoffe
  • AIRY-Booklets (in deutsch & englisch) mit allen Informationen über luftreinigende Pflanzen und Schadstoffen
  • lässt bis zu 40 Kubikmeter Raumluft in 24 Stunden an die Wurzeln und reinigt dabei rund 75% aller Schadstoffe
  • AIRY ist kein Blumentopf. AIRY ist ein pflanzenbasiertes Luftreinigungssystem.
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Mitgelieferte Bedienungsanleitung und die Info Büchlein.

Fazit 

Der AIRY Blumentopf macht einen kleinen aber feinen Unterschied: Indem er sich den sogenannten Kamineffekt zunutze macht, strömt warme Luft unten in den Topf, wird angesaugt und verlässt ihn oben wieder.

In einem herkömmlichen Blumentopf entsteht nur an der Oberfläche der Erde Kontakt mit der Umgebungsluft.

Im Jahr 2003 entstand der erste Prototyp des AIRY. Seitdem wurde die Idee allerdings bis zum heutigen Produkt erheblich weiterentwickelt.

Ein AIRY Blumentopf kostet bei Amazon knapp 80€.

Für einen Blumentopf ist das auf den ersten Blick eine stolze Summe, aber da du nun weißt, was drinnen steckt und wie er dabei helfen kann, schlechte in gute Luft umzuwandeln, dich bei der Entgiftung unterstützt und deinen Stress zu reduzieren vermag, ist dies sicherlich definitiv eine gute Investition.

 

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Moringa oleifera – DAS Superfood für deine Gesundheit?

Moringa oleifera bzw. der Moringa-Baum (auch als Baum des Lebens oder Wunderbaum bezeichnet), hat in der ayurvedischen Heilkunst eine sehr lange Tradition. Es sind vor allem die Moringablätter, die so reich an Nährstoffen sind, wie kaum eine andere Pflanze, die hier von Bedeutung sind. Aber ist Moringa DAS Superfood?

Moringa – ein Wunderbaum mit Zauberblättern?

Moringa oleifera kommt ursprünglich aus den nordindischen Provinzen am Fuße des Himalaya. Aufgrund seiner Mineralstoffdichte wurde er bereits vor tausenden von Jahren von den indischen Veden verwendet.

Der Anbau des Baumes verbreitete sich dann von Südindien bis Sri Lanka (früher noch Ceylon genannt, bekannt von Ceylon Zimt) und im Laufe der Zeit dann bis nach Afrika.

In jüngerer Vergangenheit (19. Jahrhundert) wurde der Moringa Baum auch von den Briten verstärkt in Indien angebaut. Hauptsächlich als Meerettich-Ersatz, da die Wurzeln sehr reich an scharfen Senfölglykosiden sind (daher auch der Name „Meerettich-Baum“).

Die Blätter liefern Inhaltsstoffe, die positive Auswirkungen auf viele Krankheiten haben sollen bzw. allgemein das Wohlbefinden verbessern und dir Kraft und Vitalität schenken und dich stärken.

Die Kraft der Moringa Blätter

Es gilt als eine der nährstoffreichsten Gewächse, die es gibt. Doch es sind vor allem die Blätter, die einen wahren Mineral- bzw. Vitalstoff-Cocktail liefern sollen.

So sind die Blätter reich an Aminosäuren, die z.B. für den Gewebeaufbau und Sauerstofftransport enorm wichtig sind.

Aber auch Antioxidantien wurden in Hülle und Fülle nachgewiesen, was dir dabei hilft, deinen Organismus vor freien Radikalen zu schützen, die nicht selten Mitauslöser für viele Krankheiten sein können.

Besonderheit namens Zeatin

Eine weitere Besonderheit von Moringa ist der Bestandteil Zeatin. Dieser kommt – verglichen mit anderen Pflanzen – in den Blättern des „Wunderbaumes“ in bis zu 1000-facher Konzentration vor.

Bei Zeatin handelt es sich um ein Wachstumshormon, das dem Baum ermöglicht, im Monat, bis hin zu 30 cm zu wachsen (im ersten Jahr manchmal sogar bis zu 8 Meter!).

Im menschlichen Organismus hingegen fungiert Zeatin als Botenstoff, der dafür sorgt, dass all die in Moringa enthaltenen Wirkmechanismen auch von deinem Körper aufgenommen werden können und dort ankommen, wo sie von Nutzen sind.

Moringa Inhaltsstoffe im Detail

Welche „Wunderstoffe“ stecken also in Moringa, und sind es wirklich mehr als in anderen so genannten Superfoods?

Moringa Blätter sind insbesondere reich an:

  • Eisen (Sauerstoffversorgung)
  • essentiellen Aminosäuren (insbesondere für Zellstoffwechsel, Entgiftung)
  • Kalium (Energiestoffwechsel)
  • Kalzium
  • Magnesium (verantwortlich für über 300 enzymatische Reaktionen, mehr dazu hier)
  • Omega 3 Fettsäuren (mehr dazu hier)
  • Vitamin A (optimale Augenfunktion)
  • Vitamin C (starkes Immunsystem, mehr dazu hier)
  • Zeatin (wichtiger Botenstoff im Gehirn)
  • Zink (Immunsystem)

Moringa ist auch in Europa mittlerweile recht bekannt, und so hat es sich natürlich auch die Nahrungsergänzungsmittel Industrie zu Nutze gemacht und bewirbt es – je nach Literatur bzw. Hersteller –  mit auf den ersten Blick atemberaubenden Werten.

Moringa – Mythos oder Wahrheit?

So wird zum Teil von den folgenden Mineralstoffwerten berichtet:

  • 17 Mal höherer Kalziumgehalt als in Milch
  • 4 Mal höherer Betacarotingehalt als in Karotten
  • 15 Mal mehr Kalium als in Bananen
  • 25 Mal mehr Eisen als im Spinat
  • 7 Mal mal mehr Vitamin-C Gehalt als z.B. in Orangen

Viele der aufgelisteten Werte können wie gesagt – je nach Literatur – nach oben oder unten extrem schwanken.

Es stellt sich also die Frage, ob diese alle zutreffen können. Wie so oft liegt die „Wahrheit“ wohl irgendwo dazwischen.

Nichts desto trotzt bleibt Moringa trotzdem eine super „Mineralstoff Bombe“, die -wie erwähnt- eine Vielzahl an wichtigen Mineralstoffen liefern kann.

Als Kaufempfehlung empfehle ich dir dieses Produkt:

 Es enthält folgende Vorteile:

Das Moringa-Blattpulver wurde in Kapseln verpackt, um den Konsum praktischer zu gestalten.

Zusätzlich enthalten sie Moringa-Blattextrakt für eine höhere Vitalstoffdichte, und sie wurden schonend bei maximal 42°C verarbeitet!

Das Produkt hat eine rückstandskontrollierte, geprüfte Qualität und wurde in Deutschland hergestellt.

Moringa – Wie es deine Gesundheit unterstützt

Neben den bereits erwähnten Eigenschaften als Mineralstofflieferanten können dir die Inhaltsstoffe aber womöglich auch noch auf viele andere Arten und Weisen behilflich sein.

So haben Tierstudien bereits gezeigt, dass Moringa sowohl den Blutzuckerspiegel wie auch den Cholesterinspiegel senken kann. Entsprechende Wirkungen sollten also auch beim Menschen eintreten.

In anderen Versuchen (in vitro) wurde ebenfalls positive Auswirkungen gegenüber Krebszellen nachgewiesen.

Auch im Hinblick auf die Entgiftung deines Körpers kann Moringa eine große bzw. sehr reinigenden Wirkung haben. Dies ist nicht verwunderlich, wenn man Folgendes einmal betrachtet:

Wasseraufbereitung mittels Moringa

Mit Hilfe der gemahlenen Moringasamen lässt sich stark verschmutztes Wasser zum Teil soweit reinigen, dass man es wieder trinken kann.

Schweizer Wissenschaftler konnten nachweisen, dass Moringa Samen Stoffe enthalten, die verschmutztes Wasser filtrieren und somit wieder trinkbar machen können.

So reicht wohl nur 1g Samen aus, um zwei bis drei Liter Wasser zu reinigen. Das Pulver der Samen muss dazu einfach nur in den Behälter mit dem verschmutzten Wasser gekippt und umgerührt werden!

Fazit

Moringa olifera ist also eines der weniger bekannten, sogenannten „Superfoods“. Aber wie bei so Vielem, ist es nicht DIE alleinige, einzige Lösung.

Es kann dir aber sicherlich unglaublich behilflich sein, wenn du deinen Körper mit ausreichend Vital- bzw. Mineralstoffen versorgen willst.

Darüber hinaus unterstützt es dich bei der Reinigung deines Körpers, insbesondere bei einer „Darmsanierung“ und Entgiftung.

Neben diesen Eigenschaften wurden bereits viele weitere positive Eigenschaften nachgewiesen, die zahlreichen Krankheiten entgegenwirken können.

Wenn du noch mehr über dieses Thema erfahren willst dann empfehle ich dir hierzu dieses Buch:

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Literatur zum Thema

Lydia M. Marero,Improving nutrition with Moringa miracle trees in Senegal“, BP-II.10, Jan-Dec.2004, (Verbesserung der Ernährung mit den Moringa Wunder-Bäumen in Senegal) (Studie als PDF)

Jed W. Fahey, Sc.D., “Moringa and other highly nutritious plant resources: Strategies, standards and markets for a better impact on nutrition in Africa“, International Workshop on Moringa and Nutrition, November 16-18, 2006, (Moringa und andere sehr nahrhafte Pflanzenressourcen: Strategien, Standards und Märkte für eine bessere Auswirkungen auf die Ernährung in Afrika) (Studie als PDF)

Ndiaye M, Dieye AM, Mariko F,Tall A,Sall Diallo A, Faye B., “[Contribution to the study of the anti-inflammatory activity of Moringa oleifera (moringaceae)]“, Dakar Med, 2002, [Beitrag zur Untersuchung der entzündungshemmenden Aktivität von Moringa oleifera (moringaceae)] (Studie als PDF)

Il Lae Jung, “Soluble Extract from Moringa oleifera Leaves with a New Anticancer Activity“, PLoS ONE, April 18, 2014, (Der lösliche Extrakt von Moringa oleifera Blättern besitzt eine neuartige Krebsaktivität) (Studie als PDF)

Abdull Razis AF, Ibrahim MD, Kntayya SB, “Health benefits of Moringa oleifera“, PubMed, 2014, (Der gesundheitliche Nutzen von Moringa oleifera) (Studie als PDF)

Abd El Latif A, El Bialy Bel S, Mahboub HD, Abd Eldaim MA, “Moringa oleifera leaf extract ameliorates alloxan-induced diabetes in rats by regeneration of β cells and reduction of pyruvate carboxylase expression“, Biochem Cell Biol., 2014 Oct., (Der Moringa oleifera Blattextrakt lindert alloxaninduzierten Diabetes bei Ratten durch die Regeneration von β -Zellen und die Verringerung der Pyruvat-Carboxylase-Aktivität) (Studie als PDF)

Ndong, Moussa Uehara, Mariko Katsumata, Shin-Ichi Suzuki, Kazuharu, “Effects of Oral Administration of Moringa oleifera Lam on Glucose Tolerance in Goto Kakizaki and Wistar Rats“, Journal of clinical biochemistry and nutrition, 2007, (Effekte der oralen Verabreichung von Moringa Oleifera Lam. auf die Glukose-Toleranz von Goto Kakizaki und Wistar-Ratten) (Studie als PDF)

Ghasia, E.Nwobodob, J.O Ofilic, “Hypocholesterolemic effects of crude extract of leaf of Moringa oleifera Lam in high-fat diet fed wistar rats“, Journal of Ethnopharmacology, January 2000, (Hypocholesterinämische Auswirkungen der Rohextrakte vom Blatt des Moringa oleifera Lam. auf, die mit fettreicher Diät gefütterten Wistar-Ratten) (Studie als PDF)

Nicole Idohou-Dossou, “Impact of daily consumption of Moringa (Moringa Oleifera) Dry Leaf Powder on Iron Status of Senegalese Lactating Women“, African Journal of Food, Agriculture, Nutrition and Development, Juni 2011, (Auswirkungen des täglichen Verzehrs von getrocknetem Moringa ( Moringa Oleifera ) Blattpulver auf den Eisenstatus senegalesischer stillender Frauen) (Studie als PDF)

Nandave, Mukesh, Ojha, Shreesh Kumar, Joshi, Sujata, Kumari, Santosh, Arya, Dharamvir Singh, “Moringa oleifera leaf extract prevents isoproterenol induced myocardial damage in rats: evidence for an antioxidant, antiperoxidative, and cardioprotective intervention“, Journal of medicinal food, 2009, (Moringa oleifera Blatt-Extrakt verhindert die durch Isoproterenol induzierte myokardiale Schädigung bei Ratten: Beweise für eine antioxidative, antiperoxidative und kardioprotektive Wirkung) (Studie als PDF)

Posmontier, Bobbie, “The medicinal qualities of moringa oleifera“, Holistic nursing practice, 2011, (Die heilenden Eigenschaften von Moringa oleifera) (Studie als PDF)

Verma, Arti R.Vijayakumar, M.Mathela, Chandra S.Rao, Chandana V, “In vitro and in vivo antioxidant properties of different fractions of Moringa oleifera leaves“, Food and chemical toxicology : an international journal published for the British Industrial Biological Research Association, 2009, (In vitro und in vivo antioxidative Eigenschaften von verschiedenen Abschnitten der Moringa oleifera Blätter) (Studie als PDF)

Karadi, Ravindra V.Gadge, Navneet B.Alagawadi, K R.Savadi, “Effect of Moringa oleifera Lam. root wood on ethylene glycol induced urolithiasis in rats“, Journal of ethnopharmacology, 2006, (Wirkung von Moringa Oleifera Lam. Wurzelholz auf Ethylenglykol-induzierte Urolithiasis bei Ratten) (Studie als PDF)

Nährwert-Tabelle Moringa: (Tabelle als PDF)

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Kyowa Glutamin – Besser als alles andere?

Glutamin – DIE Aminosäure?

Obwohl Glutamin als nicht essentielle (also nicht lebensnotwendige) Aminosäure eingestuft wird, kann man sie dennoch unter bestimmten Umständen als essentiell betrachten.

Denn unter gewissen Umständen verliert dein Körper vermehrt Glutamin und dies macht eine externe Aufnahme von Glutamin sehr sinnvoll.

Zu derartigen Umständen gehören z.B. Stresssituation (Beruf, Sport, Alltag, Prüfungen etc.).

Erfahre in diesem Artikel alles, was du über Glutamin wissen solltest und wie du gute von schlechten Produkten unterscheiden kannst.

Wozu extra Glutamin einnehmen?

Auch wenn Glutamin – je nach Literatur – als nicht essentiell eingestuft wird, spielt es dennoch eine enorme Rolle. Glutamin hat Einfluss auf deine Fettverbrennung und sogar auf deinen Muskelaufbau.

Hilft viel Glutamin auch viel?

Dein Körper ist in der Lage, Glutamin (zw. Glutaminsäure) eigenständig herzustellen oder es einfach mit der Nahrung aufzunehmen. Du fragst du dich jetzt sicher: Wozu also noch mehr Glutamin in Form von Nahrungsergänzungen einnehmen?!

Ganz einfach. Viel hilft manchmal einfach viel. Da viel aber immer relativ ist, gleich vorab einen groben Richtwert für deine tägliche Zufuhr:

Die extra Aufnahme von Glutamin ist immer vom Einzelfall bzw. deinem Ziel abhängig. So kann es unter Umständen sein, dass auch eine recht hohe Dosis von bis zu 80g hochwertigem Glutamins am Tag über einen gewissen Zeitraum Sinn machen. Doch dazu später mehr.

Glutamin tut Gutes

Wie bereits kurz angedeutet, ist Glutamin für eine Vielzahl von wichtigen Prozessen in deinem Körper verantwortlich oder zumindest daran beteiligt. Dies macht eine extra Zufuhr sehr sinnvoll.

So ist es z.B. für eine optimale Hirnfunktion (kognitive Leistungsfähigkeit) mitverantwortlich. Es sorgt für die Regeneration deiner Muskelmasse, ist an der Bildung von Haut, Haaren und Nägeln sowie an Botenstoffen beteiligt

Selbst dein Immunsystem kann durch eine gesonderte Aufnahme dieser Aminosäure gestärkt werden!

Du siehst also, wie wichtig eine ausreichende Glutaminaufnahme sein kann, insbesondere dannn wenn du viel Stress ausgesetzt bist und du deine Regenerationsfähigkeit verbessern willst. Dies kann auch dann nach einem intensiven Training der fall sein, um deinem Gehirn und deinen Muskeln bessere/schnellere Erholung zu ermöglchen.

Wie viel Glutamin brauchst du?

Sicherlich fragst du dich jetzt: Wieviel brauche ich eigentlich?

Wenn du diesen Fitness Blog ließt, dann gehe ich stark davon aus, dass du auch regelmäßig trainierst. Also werde ich dir im Folgenden im Zusammenhang mit Training (Kraft- & Muskelaufbautraining) mehr Empfehlungen über die Dosierung und Aufnahme von Glutamin geben.

Da Glutamin in erster Linie von deiner Darmwand aufgenommen wird, spielt es auch im Zusammenhang mit „Leaky Gut“ (Durchlässiger Darm) eine wichtige Rolle. Mehr über die Beudeutung von Glutamin und „Leaky Gut“ erfährst du ausführlich in meinem Artikel: Wie dich ein Leaky Gut deine Erfolge kosten kann.

Glutamin unterstützt übrigens auch den Abtransport von Ammoniak, der beim Abbau aller Aminosäuren/Proteinen entsteht. Es wirkt zudem basisch auf deinen Körper.

An dieser Stelle möchte ich nur kurz auf das Thema Darm/Darmsanierung und Glutamin eingehen, da es wichtig für die empfohlene Dosierung ist.

Mehr Details erfährst du – wie bereits erwähnt – in dem oben verlinkten Artikel. Mit „Darmsanierung“ ist hier bildlich gesehen gemeint, dass du mit Glutamin beispielsweise eine durchlässige Darmwand „abdichten“ kannst.

Die Faustformel zur Glutamin Dosierung 

Als Faustformel kannst du dir merken: Je geringer die aufgenommene Menge und die damit verbundenen Nebenwirkungen sind, desto sinnvoller/notwendiger ist vermutlich deine „Darmsanierung“.

Das heißt, wenn du schon bei unter 10g Glutamin plötzlich Nebenwirkungen spürst, dann solltest du dringend über eine Darmsanierung nachdenken.

Du solltest etwa 20g als Einzeldosis ohne Probleme aufnehmen können und zwar ohne Darmprobleme wie etwa Durchfall zu bekommen.

Ein Spitzenwert wäre es, wenn dein Körper eine Einmaldosis von bis zu 80g Glutamin vertragen kann. Mehr ist pro Tag aber auch nicht wirklich zu empfehlen!

Die 80g kannst du aber z.B. auch auf 10g alle zwei Stunden aufteilen.

Der Glutamin Geheimtrick 

Eine Dosierung von 80g pro Tag empfehle ich nur Kraftsportlern, die bereits sehr hart trainieren, an einem Plateau angelangt sind und nach einer Möglichkeit suchen, durch einen cleveren Trick ein solches Plateau zu durchbrechen, um mehr Kraft und/oder Muskelmasse aufzubauen.

Diesen Trick habe ich von einem der renommiertesten Strength Coaches der Welt: Charles Poliquin.

Mehr über Charles Poliquin und warum er von meiner BAMBOO BENCH begeistert ist, erfährst du auf meiner Seite: http://www.bernd-stoesslein.de/bamboo-bench/

Die BAMBOO BENCH für schmerzfreies Bankdrücken und mehr Muskelfaserrekrutierung kannst du dir bei uns im Shop zulegen, unter:

http://www.bernd-stoesslein.de/produkt/bamboo-bench/  

 Warum der Glutamin Trick so gut funktioniert 

Hochdosiertes Glutamin über einen Zeitraum von fünf Wochen einzunehmen funktioniert deshalb so gut, weil es deine Darmwand regelrecht „abdichtet“. So können keine unerwünschten Stoffe mehr in deinen Blutkreislauf gelangen, die dich krank und schwach machen.

Durch diese extreme Zufuhr an Glutamin sorgst du dafür, dass deine Darmwand optimal geschlossen ist und du wirkst somit Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie Entzündungen optimal entgegen.

Deine Muskelzuwächse hängen darüber hinaus sehr von der Stärke deines Immunsystems ab. Je stärker also dein Immunsystem ist,  desto besser sind die Zuwächse!

Die Glutamin „Kur“ sorgt dafür, dass du dein Immunsystem regelrecht „boostest“. So kannst du Glutamin dafür nutzen entweder Stagnationsphasen zu überwinden oder im Winter dein Immunsystem zu stärken. Damit beugst du Krankheiten vor.

Übrigens, wenn du übertrainiert bist, dann sinken deine Glutaminwerte drastisch !

Welche Glutamin Werte sind normal? 

Die Personal Trainer, Fitness Trainer, Strength Coaches oder Trainingsfanatiker unter euch werden sich jetzt bestimmt fragen, ob man Glutamin auch im Blut messen kann?

Ja, das ist möglich und wie wir wissen, gilt: „Blut lügt nicht“.

Blutwerte von 600-900 µmol sind absolut normal. Natürlich gilt auch bei dieser Werten, wie bei allen anderen Parametern, die durch ein Blutbild ermittelt werden, natürlich die „Vorgeschichte“. Also z.B., ob bestimmte Erkrankungen vorliegen, ob Glutamin durch Nahrungsergänzungen extern zugeführt wurde usw.

Gibt es Nebenwirkungen von Glutamin?

Im Zuge des Artikels habe ich immer wieder von Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Glutamin gesprochen. Nun möchte ich dir ein paar dieser möglichen Nebenwirkungen auflisten.

Beachte: Das mit der Nahrung aufgenommene Glutamin, so wie auch das durch Nahrungsergänzungsmittel konsumierte, sollte in der Regel nicht zu Nebenwirkungen führen. Bis zu 80g/Tag solltest du problemlos aufnehmen können.

Mit Nebenwirkungen ist mal mehr und weniger zu rechnen, falls deine Darmwand zu durchlässig ist und du möglicherweise an dem erwähnten „Leaky Gut“ leidest!

Sollte dies der Fall sein, kann es u.a. zu folgenden Nebenwirkungen kommen:

  • Kopfschmerzen
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Verstopfung
  • Hitzegefühle
  • Kribbeln/zittrige Finger

Fazit und Kaufempfehlung

Glutamin ist in deinem Organismus die am meisten vorkommende Aminosäure; sie ist aber auch diejenige, die am meisten unterschät wird.

Der Einsatz dieser Aminosäure ist für dich sinnvoll, wenn du Trainingsplateaus durchbrechen willst, dein Immunsystem stärken willst und insbesondere deine Darmgesundheit verbessern willst

Alles hervorragende Eigenschaften, die eine extra Aufnahme auf jeden Fall empfehlenswert machen.

Glutamin Produkte gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Doch hier ist Vorsicht geboten!

Kaufe bitte niemals billiges Glutamin. Dieses wird oft aus sehr minderwertigen Rohstoffen hergestellt und schadet nicht nur deinem Geldbeutel, sondern möglicherweise auch deiner Gesundheit.

Auch bei Glutamin bekommt man eben das, was man bezahlt. Egal für welche Produkt du dich entscheidest. Achte immer darauf, dass es sich im Kyowa Glutamin handelt! So wie bei diesem Produkt:

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Literatur zu Glutamin

Alton Meister: Glutamate, glutamine, glutathione, and related compounds. Academic Pr.,1985, ISBN 0121820130

Charlotte W. Pratt: Essential biochemistry. Wiley, 2011, ISBN 0470504773

Christoph Raschka: Sport und Ernährung : Wissenschaftlich basierte Empfehlungen und Ernährungspläne für die Praxis. Thieme, 2012, ISBN 3131671513

Donald J. Voet: Lehrbuch der Biochemie. Wiley-VCH, 2010, ISBN 3527326677

James N. Parker: Glutamine – A Medical Dictionary, Bibliography, and Annotated Research Guide to Internet References. ICON Group International Inc., 2004, ISBN 0597844399

Reinhard Renneberg: Biotechnologie für Einsteiger. Springer Spektrum, 2013,ISBN382743047X

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Inositol – Ein Weg heraus aus Stress, Angst & Depression ?

Was ist Inositol?

Inositol – Das Schlafmittel der Natur. Diese Verwandte der B-Vitamine sorgt für Entspannung deines Nervenkostümes und und trägt zu einem erholsameren Schlaf bei. Erfahre, was Inositol so alles drauf hat und wie du davon vielfach profitieren kannst.

Wie ich bereits in meinem Artikel „7 einfache Tricks um schneller zu regenerieren“ und „Du kannst nicht mehr ruhig schlafen? 3 einfache Wege, um deine Schlafqualität umgehend zu verbessern.“ beschrieben habe, ist Inositol – je nach Literatur – meist zur Gruppe der B-Vitamine zu zählen und kann so als Vorstufe aller Neurotransmitter angesehen werden.

Durch Inositol wachsen Nervenzellen heran und diese werden in ihrer Funktion positiv beeinflusst.

Somit fungiert Inositol quasi als „Joker“.

Meiner Meinung nach können durch die Einnahme alle eventuellen temporären oder genetischen Neurotransmitter-Defizite gemindert oder – je nach Ausprägung – sogar behoben werden.

Bist du dauerhaft physischem oder psychischem Stress ausgesetzt, dann kann dir Inositol dabei helfen, deine Leistungen zu steigern indem es nervenbedingte Schlafstörungen sowie Unruhe und Nervosität lindert.

Neben dieser positiven Eigenschaft in Zusammenhang mit der Regenerationsfähigkeit trägt Inositol auch dazu bei, dein Haarwachstum zu stärken. Es kräftigt deine Nägel und hilft beim Abtransport von Fetten.

Inositol kannst du ganz einfach in Pulverform konsumieren. Am besten in Kombination mit unserem hochwertigen Magnesiumpräparat, Multi Magnesium 7, etwa 30 Min vor dem zu Bett gehen.

Die Dosierung ist abhängig von vielen Faktoren und zwar insbesondere von (d)einem möglichen Neurotransmitterdefizit.

Neurotransmitter sind Botenstoffe in deinem Gehirn, die u.a. für die Reizübertragung verantwortlich sind.

Vereinfachte Einteilung der vier relevantesten Neurotransmitter. Quelle: Eigene Darstellung.

Vereinfachte Einteilung der vier relevantesten Neurotransmitter. Quelle: Eigene Darstellung.

Das Bild zeigt dir die grobe Einteilung der vier relevantesten Neurotransmitter (NT). Die zwei belebenden NT, Dopamin & Acetylcholin sowie die zwei entspannend wirkenden NT G.A.B.A. (Gamma Amino-Buttersäure -> wobei das letzte A hier für Acid = engl. für Säure steht) und Serotonin.

Inositol in der Kosmetikindustrie

Wahrscheinlich ist es dir noch gar nicht aufgefallen, aber du hast sicher schon Inositol konsumiert – und zwar wahrscheinlich über deine Haut. Denn natürlich hat auch die Kosmetikindustrie die positiven Eigenschaften von Inositol erkannt und sich zu nutze gemacht.

So enthalten heute vor allem Pflegeprodukte Inositol, die die Faltenbildung minimieren und die Haut glätten sollen, da dieses Feuchtigkeit spendet und antistatische Eigenschaften besitzt.

Demnach soll es die deine Haut glätten helfen, dich re-hydrieren und deine Haare pflegen. Inositol findest du sowohl in Produkten der Discounter wie auch in teuren Markenprodukten.

Sein Einsatz reicht vom Shampoo bis hin zur Antiagingcreme. Oftmals findest du Inositol bei Pflegeprodukten auch unter der Bezeichnung „Inosit“, „Myo-Inosit“ oder auch „Cyclohexanhexol“.

Inositol gegen Depressionen

Sicher hast du schon oft die Redensart „das geht mir auf die Nerven“ verwendet, wenn deine Geduld mal wieder auf die Probe gestellt wurde. Doch was geschieht, wenn sich Dinge tatsächlich manifestieren? Was, wenn dir wirklich etwas auf die Nerven geht?

Falls deine Nervenfunktion eingeschränkt ist, dann zeigt sich bei langanhaltendem Stress, dass die Signalweiterleitung von Nervenzelle zu Nervenzelle tatsächlich beeinträchtigt wird.

In extremen Fällen wie z.B. Depressionen konnte nachgewiesen werden, dass die Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit von Betroffenen zu geringe Mengen an Inositol aufwies. [1]

Das Problem bei der Behandlung von Patienten, die unter Depressionen leiden, war/ist oftmals deren Behandlung mit Anti-Depressiva, die Lithiom enthalten (z.B. zur Behandlung von manisch-depressiven Patienten). Dieses senkt den Level an Inositol im Gehirn noch weiter statt ihn anzuheben.

Laut Dr. Atkins konnten gleich zwei Studien zeigen, dass Patienten die unter Depressionen litten und deren Inositolwerte wieder auf ein gesundes Maß angehoben wurden, wahre „Wunder“ bewirken konnte. [2]

In Zusammenhang seiner Depressionsbehandlungen empfahl Dr. Atkins 6-12g Inostiol/Tag, über einen Zeitraum von vier Wochen.


Nachzulesen in:  Dr. Atkins‘ Vita-Nutrient Solution: Nature’s Answer to Drugs


Neben der Behandlung von Depressionen mit Inositol konnten auch Erfolge bei der Behandlung von anderen psychischen Krankheiten gezeigt werden.

Darunter z.B. Panikattaken, Alzheimer, Esstörungen sowie bei Zwangsstörungen und/oder Neurosen. [3] [4] [5] [6]

Inositol und Angst

Interessantes Inositol. Es konnte gezeigt werden, dass die positiven Auswirkungen eines entsprechenden Inositolkonsums nicht bei den oben bereits genannten Fakten aufhören.

Denn Inositol kann weit mehr. Es hilft nämlich auch gegen Angstzustände wie z.B. Agoraphobia (der Angst sich in der Öffentlichkeit zu bewegen).

Dr. Atkins konnte bei Angstzuständen ebenfalls mit einer Dosierung von 6-12g/Tag gute Ergebnisse erzielen.

Selbst bei sehr hohen Dosierungen von 18g Inositol/Tag konnten übrigens keinerlei Nebenwirkungen festgestellt werden. [7] Darüber hinaus berichtet eine Studie darüber, dass Inositol in seiner Wirkung sogar gleich auf liegt mit einem Antidepressivum namens „Fluoxamin“. [8]

Inositol – Allgemeine Dosierungsempfehlungen

Da dein Körper Inositol – zumindest zu einem gewissen Teil, (wahrscheinlich im Darm) – selber herstellen kann, wird es nicht als essentiell angesehen.

Natürlich kann diese „Eigenproduktion“ nur optimal funktionieren, wenn du sonst gesund bist und alle Organe ebenfalls einwandfrei Arbeiten.

So kann kein Inositol in deinem Darm produziert werden, wenn deine Darmwand z.B. für alle möglichen Stoffe zu durchlässig ist, weil du womöglich an einem sogenannten „Leaky Gut“ leidest.

Wie dich ein Leaky Gut deine Erfolge kosten kann, kannst du hier im Detail nachlesen.

Also spielt nicht nur eine gesunde Bakterienkultur in deinem Darm eine wichtige Rolle für eine optimale Inositol Produktion, sondern auch gesunde, funktionierende Nieren und eine optimale Entgiftungsfunktion deiner Leber zu bewerkstelligen.

Demnach kommst du auf einen täglichen Inositolbedarf von grundsätzlich 4-8g. Geht man davon aus, dass dein Körper dreiviertel des benötigten Inositols selbst herstellen kann und dass wir alle vermutlich unter Nährstoffmangel (bedingt durch schlechte/unzureichend mineralisierte Ernährung) leiden, so bleibt noch eine externe notwendige Zufuhr von etwa 1-2g/Tag.

Diese solltest du in Form von hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln zu dir nehmen. Am besten etwa 30 Minuten vor dem Schlafen gehen.

Fazit

Wenn du deinen Stresslevel senken möchtest, besser schlafen und dich regenerieren möchtest, dann ist Inositol ein effizientes „Werkzeug“. Auf seine Einnahme solltest du dann auf keinen Fall verzichten.

Eine bessere Regeneration verleiht dir mit Sicherheit eine wesentlich höhere Stresstoleranz, die dich im Alltag den physischen wie psychischen Stress besser verkraften lässt und dir zu mehr Energie verhilft.

Des Weiteren unterstützt Inositol – genau wie Cholin und Methionin-  deine Leber bei der Entgiftung (bzw. dem Verbrennen von aufgenommenem und/oder gespeichertem Körperfett) und kann so positiv zu einer Beschleunigung deines Fettstoffwechsels beitragen.  [9]

Was hältst du von Inositol? Hast du schon Erfahrungen damit gemacht?

Teile deine Meinung und hinterlasse einen Kommentar.

Literatur zum Thema:

[1] Vgl. Levine. Controlled trials of inositol in psychiatry. European Journal of Neuropsychopharmacology. 1997 May;7(2):147-55. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9169302

[2] Vgl. Dr. Atkins vita-nutrient solution – Your complete Guide to Natural Health, S. 78.

[3] Vgl. Levine et al. Double-blind, controlled trial of inositol treatment of depression. The American Journal of Psychiatry 1995. 152(5): 792-794. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7726322

[4] Vgl. Benjamin et al. Double-blind, placebo-controlled, crossover trial of inositol treatment for panic disorder. The American Journal of Psychiatry 1995 Jul;152(7):1084-6.. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7793450

[5] Vgl. Gelber et al. Effect of inositol on bulimia nervosa and binge eating. The International Journal of Eating Disorders. 2001 Apr;29(3):345-8.. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11262515

[6] Vgl. Fux et al. Inositol treatment of obsessive-compulsive disorder. The American Journal of Psychiatry. 1996 Sep;153(9):1219-21. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8780431

[7] Vgl. Fux,M., et al., American Journal of Psychiatry, 1996; 153: 1219-21.

[8] Vgl. Palatnik et al. Double-blind, controlled, crossover trial of inositol versus fluvoxamine for the treatment of panic disorder. Journal of Clinical Psychopharmacology. 2001 Jun;21(3):335-9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11386498

[9] Vgl. Dr. Atkins Vita Nutrient Solution, S. 79.

Leaky Gut

Wie ein „Leaky Gut“ dich deine Erfolge kosten kann

Das „leaky gut syndrome“ (LGS) zu deutsch etwa „Durchlässiges Darm Syndrom“ (von engl. „leaky„ für durchlässig) ist eine immer stärker werdende Erkrankung, unter der – meist ohne es zu wissen – mittlerweile Millionen Menschen leiden!

Dabei beschränken sich die negativen Folgen des LGS nicht nur auf den Magen-Darm-Trakt, sondern können leider auch eine Vielzahl anderer Gesundheitsprobleme verursachen.

Man geht davon aus, dass das LGS und seine fortschreitenden Stadien für eine Vielzahl von Krankheiten verantwortlich sind. Dies wirdhäufig nicht als mögliche Ursache in Betracht gezogen wird.

Zu den potenziell durch das LGS verursachten Krankheiten gehören u.a.:

  • Lebensmittelallergien
  • niedriger Energielevel
  • Gelenkschmerzen
  • Schilddrüsenprobleme
  • Autoimmunkrankheiten
  • langsamer Stoffwechsel
  • usw.

Was ist das „Leaky Gut Syndrome“?

Leaky bedeutet durchlässig und bezieht sich in diesem Kontext auf deine Darmwand. Diese ist zu einem gewissen Teil durchlässig und ermöglicht somit bestimmten Stoffen das Hindurchdifundieren („hindurchgehen“) in deinen Blutkreislauf.

Dies ist auch notwendig, damit z.B. Nährstoffe aus den aufgenommenen Nahrungsmitteln ins Blut gelangen können und zu den Organen transportiert werden, bei denen die Wirkstoffe benötigt werden.

Beginnt deine Darmwand aber so durchlässtig zu werden, dass auch andere, „größere“ Stoffe aus dem Darm in deinen Blutkreislaug gelingen können, die dort nichts zu suchen haben, kann ein Teufelskreis von Problemen in Gang gesetzt werden.

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Abbildung 1: Leaky Gut Syndrome „Teufelskreis“

Wird deine Darmwand nun ZU durchlässig für Stoffe, die dort nichts zu suchen haben, wie z.B. Gluten, schädliche Bakterien und/oder unverdauliche Bestandteile der aufgenommenen Nahrung, können Immunreaktionen in Gang gesetzt werden, die negative Folgen haben können.[1]

Entzündungen der Darmwand führen zu der beschriebenen Symptomatik, dass die Nährstoffe der aufgenommenen Makro- und Mikronährstoffe nicht mehr richtig aufgenommen werden und die Stoffe, die eigentlich zur Ausscheidung im Darm verweilen sollten, plötzlich auch in den Blutkreislauf gelangen.

Durch eine Immunreaktion des Körpers verursacht dies zunächst Magen-Darm Probleme und kann – wenn sie nicht kuriert werden – zu Autoimmunkrankheiten führen!

Leaky Gut und seine Auswirkungen auf den restlichen Körper

Abbildung 2 skizziert (in einer sehr vereinfachten Darstellung) noch einmal die beschädigte Darminnenwand (blau) von der aus Stoffe wie Gifte, Medikamente, Speisepartikel, Krankheitserreger etc. in den Blutkreislauf gelangen, die normalerweise vom Körper ausgeschieden werdend.

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Abbildung 2: Leaky Gut Syndrom, beschädigte Darmwand, mit erhöhter Durchlässigkeit.

Neben Magen-Darm-Beschwerden können dann durch LGS weitere Symptome auftreten: z.B:

  • Blähungen
  • Schilddrüsenprobleme wie z.B. Hashimoto
  • „Adrenal Fatique“ (Nebennierenermüdung)
  • Gelenkbeschwerden
  • Arthritis
  • Kopfschmerzen
  • Hautprobleme (Akne, Ekzeme etc.)
  • Gewichtszunahme

Mögliche Symptome

Du siehst, dass „Leaky Gut“ sich also nicht nur lokal auf den Magen-Darm-Trakt beschränkt,sondern auch noch weitere negative Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben kann.

Doch woran erkennst du nun, dass du möglicherweise an einer zu durchlässigen Darmwand leidest?

Es ist – meiner Meinung nach – der deutlichste Hinweis auf Leaky Gut, wenn du bereits unter mehreren Lebensmittel Unverträglichkeiten leidest. Dabei können unerwünschte Teile schlecht verdauter Nahrungsmitteln in deinen Blutkreislauf eingedrungen sein, und diese haben allergische Reaktionen ausgelöst.

Dies muss dann nicht immer zwangsläufig gleich zu einer allergishcen Raktion führen, bei der du anschwillst und plötzlich feuerrot wirst, aber es kann eben auch zu einem der anderen genannten Probleme führen, die man nicht sofort mit einer zu durchlässigen Darmwand in Verbindung bringt.

Wer würde z.B. bei Arthritis, Ekzemen, Depressionen, Angstzuständen, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen oder chronischer Müdigkeit schon vermuten, dass die Ursache in einer zu durchlässigen Darmwand liegt …

Ursachen für Leaky Gut

Meiner Meinung nach existiert eine Vielzahl an Auslösern für einen „leaky gut“, aber vier davon kristallisieren sich schwerpuntmäßig deutlich heraus. Dazu gehören:

  • eine schlechte Ernährung
  • zu viel Stress
  • ein zu hoher Konsum von Giften (Schwermetalle, Phytoöstrogene etc.)
  • eine ungesunde Darmflora

Schlechte Ernährung

Mit schlecht ist hier eine Ernährungsform gemeint, die unzureichend an qualitativ hochwertigen Lebensmitteln ist, aber reich an Lebensmitteln ist, die mit Zusatzstoffen, Plastik, Zucker, Fast Food und auch Milchprodukten (von A1 Milch!) ist.

Warum sich beispielsweise „herkömmliche“ Milchprodukte von Ziegen-Schafs– oder Büffelmilchprodukten (sogenannte A2 Milch) unterscheiden,d und warum diese besser zu deiner Gesundheit beitragen können, erfährst du hier.

Neben Milchprodukten und Zucker sind es auch gentechnisch verarbeitete Lebensmittel und mit Pesti- und Fungiziden behandelte Lebensmittel, die deinem Darm das „Leben“ schwermachen und zu LGS führen können. Gluten zählt ebenfalls zu den Inhaltstoffen von Nahrungsmitteln, die du möglichst meiden solltest.

Zu viel Stress

Durch zu viel bewusstem oder unbewusstem Stress wird dein Immunsystem geschwächt, was die Wahrscheinlichkeit an LGS zu erkranken deutlich erhöhen kann. Somit fällt es dem Darm auch schwerer, Bakterien oder z.B. Giftstoffe zu bekämpfen.

Was du gegen chronische Müdigkeit und Stress tun kann erfährst du hier und hier.

Zu hoher Konsum von Giften

Leider muss man sagen, dass heutzutage (fast) alles, was wir essen, mehr oder weniger mit Toxinen versetzt ist, vor allem, da immer mehr und mehr Lebensmittel in Plastik verpackt werden.

Neben den Plastik enthaltenen Giften – wie Schwermetallen (z.B. Quecksilber) und künstlichen Ötrogenen (Xenoöstrogene) trägt meiner Meinung nach auch der übermäßige und meist unnötige Konsum von Antibiotika und anderen Medikamenten dazu bei, dass unsere Gesundheit in Leidenschaft gezogen wird; dies gilt nnicht nur für den Bereich des „Leaky Gut“.

Gifte aus dem Körper auszuleiten ist übrigens eines der ersten Dinge, die wir mit Kunden im Rahmen unseres Metamorphose-Programms durchführen. Mehr über das 15-Wochen-Programm und wie du dabei auch noch gleichzeitig Körperfett ab- und Muskelmasse aufbauen kannst, erfährst du hier.

Wie du Gifte aus dem Körper ausleiten kannst, erfährst du hier.

Ungesunde Darmflora

Es stellt sich mir die Frage, ob eine „ungesunde“ Darmflora nun die Folge oder eine mögliche Ursache für „Leaky Gut“ ist. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass eine „Darmsanierung“ bei den meisten Menschen einen großen Nutzen hinsichtlich einer allgemeinen Gesundheit hat.

Sicher tragen probiotische Nahrungsmittel zu einer gesunden Darmflora bei. Wenn diese aber bereits geschädigt ist, dann bezweifle ich, ob hier und da ein Naturjoghurt ausreicht, um den Darm und damit letztendlich den Rest des Körpers gesünder zu machen.

Mögliche Testverfahren zur Bestimmung eines LGS

Es gibt mittlerweile auch Testverfahren zur Bestimmung eines eventuellen „Leaky Gut“, den sogenannten lactose mannitol test oder durch due Bestimmung von  Zonulin im Serum (Zonulin ist ein Protein, das an der Regelung der sog. „tight junctions“ in der Darmwand beteiligt ist).

Was kannst du gegen Leaky Gut tun?

Im BSPT-Studio haben wir mit unseren Kunden positive Erfahrungen bei der Behandlung von Leaky Gut sowohl mit Nahrungsmitteln als auch mit bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln (Supplements) gemacht.

Im Folgenden geben wir diese Erfahrungen wieder und weiter, und du solltest testen, welche davon auch bei dir helfen könnten.

Lebensmittel gegen Leaky Gut:

  • Rinderbrühe (enthält Prolin, Glycin und Kollagen)
  • Kokosöl (enthält besser verdauliche MCT-Fette)
  • Probiotika
  • fermentierte Lebensmittel (z.B. Sauerkraut)
  • weitere Nahrungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel:

  • Glutamin (entzündungshemmend)
  • Verdauungsenzyme (für eine optimale Verdauung)
  • Lakritze (die Wurzel, nicht die Süßigkeit)
  • Chlorella (unterstützt die Entgiftung)
  • weitere Supplements (abhängig vom Einzelfall)

Welche Produkte nutzen und empfehlen wir im BSPT-Studio?

Da wir immer wieder gefragt werden, welche Produkte wir erfolgreich nutzen bzw. empfehlen, listen wir dir hier einige der Supplemente auf, mit denen wir z.T. sehr gute Resultate mit unseren Kunden erzielen konnten

 

Fazit

Viele Krankheiten können Leaky Gut, also eine zu durchlässige Darmwand als Ursache haben. Wir haben festgestellt, dass immer mehr Kunden höchstwahrscheinlich unter dem LGS leiden, ohne es zu wissen.

Eine durchlässige Darmschleimwand kann eine Reihe von Problemen verursachen und beschränkt sich nicht nur auf den Magen-Darm-Trakt. Zur Bestimmung eines LGS gibt es mittlerweile zwei recht gute Testverfahren, den Lactose Mannitol-Test oder mit Hilfe einer Bestimmung von Zonulin im Serum.

Wenn du mehr über dieses Thema wissen möchtest und/oder dich gerne professionell in Sachen Ernährung und Training beraten lassen willst, dann schreibe jetzt einfach eine Mail an:

info@bernd-stoesslein.de

[1] Vgl. Kiefer D, Ali-Akbarian L (2004). “A brief evidence-based review of two gastrointestinal illnesses: irritable bowel and leaky gut syndromes”. Alternative Therapy Health Medicine 10 (3): 22–30.