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Warum du Meditieren solltest – deine Gedanken erschaffen deine Realität!

Meditation ist eine seit Jahrtausenden in vielen Kulturen praktiziere spirituelle Technik der Entspannung und der „Innenschau“, also der nach innen gerichteten Konzentration und Aufmerksamkeit. [1]

Mittels geeigneter Meditationstechniken bist du in der Lage durch Umprogrammieren deiner unterbewussten Glaubenssätze und abgespeicherten Verhaltensweisen deine äußere wahrgenommene und von dir erlebte, subjektive „Realität“ zu beeinflussen bzw. zu formen.

In diesem Artikel erfährst du warum jeder Mensch meditieren sollte, wie du gesundheitlich und spirituell davon profitierst und wie du mit Hilfe von Meditation sowohl deinen Geist also auch deinen Körper kräftigen kannst.

Denn du siehst die Welt nicht wie sie ist, sondern nur wie du (derzeit) bist…

Meditation macht dich mächtiger als jemals zuvor

Wenn du meinem Fitness-Blog folgst, dann wirst du sicher mit dem Training deines physischen Körpers bereits Erfahrungen gesammelt haben. Doch wie steht es mit dem Training deines Geistes bzw. deines „Bewusstseins“?

Sicher beschäftigst du dich bereits mit den unterschiedlichen Facetten des körperlichen Trainings, wie z.B. verschiedenen Trainingsmethoden, Trainingsparametern, Nahrungsergänzungsmitteln (Supplementen), Ernährungsformen oder speziellen „Tools“.

Alles samt Einflüsse aus deiner externen (Um)Welt. Doch hast du dich schon einmal mit deinen internen Einflüssen auseinandergesetzt? Der Kraft deiner Gedanken und wie diese einen Einfluss auf dein Leben haben?

Your inner world creates your outter world“ (T. Harv Ecker)

Zu deutsch: „Deine innere Welt kreiert deine äußere Welt“

Deine Gedanken erschaffen deine Realität

Man kann ihn mögen oder nicht, aber nicht nur aufgrund seiner sportlichen Errungenschaften kann sich wohl jeder von Arnold Schwarzenegger eine Scheibe abschneiden, auch wenn man selbst keine Wettkampfambitionen hegt. Ihm wird das folgende Zitat zugeschreiben:

Bodybuilding ist wie jeder andere Sport auch. Um erfolgreich zu sein, musst du dich zu 100% deinem Training, deiner Ernährung und deinem Geist widmen.

In diesem Artikel wollen wir uns dem letzten genannten Punkt – dem Geist – widmen, und wie du diesen mittels Meditation auf ein ganz neues Level heben kannst.

Denn nur wenn dein Körper und dein Geist eine Einheit bilden (kohärent sind) kannst du dein volles Potential entwickeln.

Neben all den Einflüssen, die du von außen auf deinen Körper einwirken lassen kannst, ist es der Geist der meist vernachlässigt bzw. unterschätzt wird. Doch ein wahrhaft starker Körper wird auch von einem starken Geist beseelt!

Meditation und Sport

Was haben (Kraft)Sport und Meditation nun gemeinsam?

Zunächst wohl nicht viel mag man sich denken. Konzentriertes, bewegungsloses Sitzen mit nach innen gekehrte Aufmerksamkeit (Meditation) auf der einen Seite und Hantelstemmen auf der anderen Seite.

Lässt man sich jedoch von dem Augenscheinlichen nicht irritieren und blickt tiefer so lassen sich nicht nur gemeinsame Nenner erkennen, sondern auch Ergänzungen und gegenseitige Beeinflussung/Förderung.

Durch regelmäßiges Meditieren kannst du deinen Fokus von deiner Außen- auf deine Innenwelt richten. Du lernst einen Zugang zu deinem Unterbewusstsein herzustellen und herauszufinden was dich bewegt und nach welchen Glaubenssätzen und Verhaltensmustern du lebst.

Aller guten Dinge sind drei – auch beim menschlichen Gehirn

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. So – oder ähnlich – verhält es sich auch bei deinem Gehirn bzw. deinen Gehirnen. Mehrzahl deshalb, weil dein Gehirn im Grunde aus drei großen Teilen aufgebaut ist.

Dem Neocortex (erstes Gehirn), dem Limbischen System (Mittelhirn/zweites Gehirn) und dem Kleinhirn (Cerebellum/drittes Gehirn).[2] Es existieren natürlich je nach Literatur verschiedene Gliederungen des Gehirns, der Einfach halt halber beschränken wir uns in diesem Artikel auf die oben genannte.

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Warum wir uns an dieser Stelle überhaupt mit dem Aufbau (stark vereinfacht) eines menschlichen Gehirnes befassen liegt daran, dass wir begreifen müssen, dass wir nicht unsere Gedanken sind, und vieles von dem was uns tagtäglich passiert aufgrund unbewusster Gedanken/Verhaltensmuster angezogen wird und eben nicht bewusst gedacht/erdacht wird.

Dein Geist herrscht zwar über Materie (bzw. die von dir wahrgenommene Realität), doch mit positivem Denken alleine ist es meist nicht getan, hierfür solltest du dich dann der Meditation bzw. geeigneter Meditationstechniken bedienen.

Warum positives Denken alleine nicht ausreicht

Das Schaubild oben zeigt dir den großen Bereich des sogenannten Neocortex, dem Sitzt deines bewussten Denkens. Dieses macht etwa 5% deines „Bewusstseins“ aus.

Die übrigen 95% liegen fast komplett in den Hirnwindungen des Cerebellums (siehe Bild).

Da es sich hierbei um ein sehr komplexes Thema handelt möchte ich im Rahmen dieses Artikels nichts zu sehr in den Aufbau des Gehirns einsteigen.

Es lässt sich aber erkennen, dass – wenn dein Bewusster Geist – lediglich 5% beträgt, positives Denken allein nicht ausreichen, um tatsächliche Veränderungen in deinem Leben zu realisieren bzw. zu manifestieren.

Beispiel:

Du trainierst, weil du nicht dünn sein willst. Du sagst dir also jeden Tag „Ich will nicht dünn sein, deswegen stemme ich Gewichte“.  Dabei arbeiten jetzt also 5% des Neocortex (bewusste, von dir aktiv gedachte Gedanken).

In deinem Unterbewusstsein hast du aber, vielleicht aufgrund einer schon Jahrzehnte zurückliegenden Erfahrung/eines Glaubenssatzes etwas anderes übernommen, etwa: „Ich bin ein Versager und Schwächling“.

Dies sorgt für einen gewaltigen innerlichen Konflikt, indem sich die 5% des neuen „positiven“ Denkens gegen eine Übermacht von 95% alten „negativen“ Denkens stemmen müssen.

Ein Aussichtloser Kampf? Nicht unbedingt. Denn mittels Meditation lernst du einen Zugang zu deinem Unterbewussten Geist (dem göttlichen in dir) herzustellen, alte Denkmuster/Glaubenssätze zu ermitteln und zu eliminieren bzw. durch neue zu ersetzen.

Meditation reinigt deine Festplatte

Stelle dir dein Gehirn wie die Software/das Betriebssystem deines Körpers („Computers“) vor.

Mittels Meditation lernst du das Betriebssystem nach „Viren“ zu durchsuchen und dann deine Festplatte (Gehirn) zu reinigen. Ein Prozess der wohl nicht von heute auf morgen funktioniert, aber regelmäßig ausgeführt werden sollte.

Das Thema der Körperentgiftung oder des „Detox“ wie es neudeutsch jetzt heißt ist heutzutage in aller Munde und wird schon fast inflationär gebraucht! Natürlich ist dieser sinnvoll und wichtig, mehr darüber erfährst du hier.

Doch wann hast du dir das letzte Mal dein Gehirn „gewaschen“? (Natürlich im positiven Sinne) Noch Nie? Dann wird es höchste Zeit! Aber nicht durch Massenmedien, die Nach-richten, dich manipulieren und sagen was du zu tun und denken hast, sondern von dir selber.

Also nicht durch Tageschaus und Co., sondern durch deine eigene „Innenschau“!

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Welche Meditation ist die „Richtige“

Wie bei so vielen Dingen gibt es auch bei der Meditation kein „richtig“ oder „falsch“. Letztlich geht es eher darum von einer Mediation als ein anderer Mensch aufzustehen, als der sich zum meditieren hingesetzt hat.

Als ich mit Meditation begonnen habe, habe ich z.B. nach einer Methode von Dr. Joe Dispenza meditiert. Jede dieser Meditationen beginnt mit einer sogenannten „Induktion“, die dich auf deinen Körper fokussieren soll und äußere Ablenkungen minimiert.

Danach geht es darum sich quasi zu transzendieren und sich frei von den „großen Drei“ – wie Dispenza – sie nennt zu machen. Dazu gehören, Materie, Geist und Zeit. Ziel ist es so im Einkang mit dir selber zu sein, dass du Zugang zu der in dir innewohnenden Kraft und deinem Unterbewusstsein bekommst.

Wichtig für jede Meditation ist, diese frei von Ablenkungen durchzuführen. Egal ob durch Familie, Freunde, Haustiere, Handy, Computer etc. Diese Zeit sollte nur dir gehören und immer am gleichen Ort durchgeführt werden.

Meditation ist Kopf und Herzenergie – gemeinsam, statt einsam

Gedanken im Gehirn – ob bewusst oder unbewusst – laufen immer elektronisch bzw. elekrochemisch ab. Mehr dazu erfährst du hier.  Deine Herzfrequenz ist magnetisch.

Durch Meditation lernst du Kopf und Herz wieder in Einklang zu bringen. Denn wenn du etwas denkst, aber nicht die entsprechende Emotion dazu hast (und umgekehrt) werden sich deine Wünsche nicht realisieren.

Leider sind viele Menschen heutzutage zu sehr in ihrem Verstand gefangen, weswegen wir all zu oft nur noch dinge ver-stehen aber nicht begreifen!

Die Sucht nach Verhaltensmustern

Warum die meisten Menschen sich nicht weiterentwickeln liegt daran, dass Ihr Körper süchtig nach bestimmten Seinszuständen ist.

Du denkst also z.B. „Ich bin schwach, ein Versager, ich schaffe das eh nicht“ usw. Jeder dieser (oder anderer Gedanken) beeinflusst nachweislich chemisch deinen Organismus/Körper, indem z.B. permanent Stresshormone wie Adrenalin oder Cortisol ausgeschüttet werden.

Geschieht dies über Tage, Jahre, Monate, Jahre, Jahrzehnte hinweg, gewöhnt sich dein Körper im wahrsten Sinne des Wortes daran und erkennt dies als den Status Quo, also als Normalzustand an.

Beginnst du nun durch Meditation solche destruktiven Verhaltensmuster/Überzeugungen zu ermitteln und durch geeignete Techniken aufzulösen, wird sich dein Körper natürlich zunächst dagegen sträuben! Wie ein Nikotinsüchtiger, der nach seiner nächsten Zigarette lechzt.

Doch lasse dich dadurch nicht beirren und absolviere am besten täglich deine Meditation!

Durch tägliches Meditieren wirst du nicht nur den Fokus während deines Trainings und allen anderen Lebensbereichen verbessern, sondern du wirst auch lernen im „hier und jetzt“ zu leben.

Keine Konzentrationsprobleme mehr, keine Ängste durch das Denken an eine Zukunft die du nicht willst oder eine Vergangenheit die längst passé ist.

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Fazit

Meditaion ist ein äußerst komplexes Thema und der Rahmen eines Blogartikels reicht bei weitem nicht aus, um so ein spannendes aber auch vielschichtiges Thema gebührend darzustellen.

Dieser Artikel soll dir einen ersten Einblick in dieser äußerst sinnvollen und belebenden Technik der „Innenschau“ geben.

Lasse dich nicht zu sehr von deiner äußeren Welt beeinflussen und lerne, dass letztlich alles eine Manifestation deiner bewussten/unbewussten Gedanken ist.

Ein sehr spannendes Feld, dass einen sogar in die Welt der Quantenphysik fürht in der man lernt, dass alle Möglichkeiten unserer „Realität“ letztlich zur selben Zeit existieren und auch unserer Vorstellung von linear verlaufender Zeit höchstwahrscheinlich falsch ist.

Du entscheidest selber wie tief du in den „Kaninchenbau“ eintauchen willst und wirst überrascht und fasziniert sein, was dich auf deiner spirituellen Reise so alles erwarten wird.

Als Einstieg in diese Thematik – einfach und auch wissenschaftlich belegt – empfehle ich dir neben dem oben verlinkten Erstwerk von Dr. Joe Dispensa auch sein zweites Buch: „Ein neues Ich: Wie Sie Ihre gewohnte Persönlichkeit in vier Wochen wandeln können„, sein drittes Buch: „Du bist das Placebo – Bewusstsein wird Materie“ sowie den Film „What the Bleep do we know“.

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[1] Vgl. Almut-Barbara Renger und Christoph Wulf (Hrsg.): Meditation in Religion, Therapie, Ästhetik, Bildung, Paragrana. Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie, Band 22, 2013, H. 2.

[2] Vgl. Dr. Dispenza – Ein neues Ich (2012), S. 170.

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Serotonin – Superman oder doch nur Schlaftablette?

Wofür benötigt dein Körper Serotonin?

Serotonin (ursprüngliche Bezeichnung: Enteramin) ist ein sogenannter Neurotransmitter.[1] Darunter versteht man – je nach Literatur – Botenstoffe, die an chemischen Synapsen die Erregung von einer Nervenzelle auf eine andere übertragen.

Mehr über Neurotransmitter erfährst du hier.

Serotonin wird ausgehend von der lebenswichtigen Aminosäure Tryptophan gebildet. Diese Aminosäure kann der Körper aber nicht selbständig herstellen, sondern muss diese über die Nahrung aufnehmen.

Mehr über Tryptohan erfährst du hier.

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Abbildung 1: Schematischer Aufbau einer Nervenzelle (Neuron) mit Axon und der Übertragung des elektrischen Impulses durch chemische Botenstoffe im Synaptischen Spalt (kleines Rundes Bild im Bild oben).

Wie wird Serotonin gebildet?

Serotonin wird zu etwa 90% im Magen-Darm-Trakt und zu den restlichen 10% im zentralen Nervensystem (ZNS) erzeugt.[2]

Der Serotoningehalt im Blut ist größtenteils an deine Thrombozyten (Bluttplättchen) gebunden und wird von diesen an die Wirkungsorte im Körper transportiert.[3] [4]

Die Vitamine B3, B6 und C können die Wirkungsweise des Serotonins optimieren. Warum du hochwertige B-Vitamine so dringend benötigst erfährst du hier.

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Abbildung 2: BSPT Vitamin B-komplex forte.

Warum du Vitamin C (in liposomaler/intravenöser Form) konsumieren solltest, erfährst du hier.

Super-Serotonin und seine Funktionen

Serotonin ist einfach super. Es erfüllt eine unglaubliche Bandbreite an wichtigen Funktionen in deinem Körper, was eine Optimierung des Serotoninwertes um so wichtiger macht!

Serotonin – Das „Glückshormon“

Serotonin ist wohl den meisten Menschen im Zusammenhang mit der Bezeichnung „Glückshormon“ bekannt. Dies liegt an dessen Fähigkeit, die Stimmung aufzuhellen und somit die Gemütslage – auf natürlichem Wege – zu steigern.

Des Weiteren besitzt es einen entspannenden (relaxierenden) Effekt auf den menschlichen Organismus. Sicher hast du dies schon einmal bemerkt, wenn du z.B. einen riesen Teller Pizza oder Pasta verdrückt hast. Danach fühlt man sich in der Regel satt und wird müde.

Dies liegt daran, dass die Menge an aufgenommenen Kohlenhydraten die Serotoninproduktion ankurbelt, was dich zwar zufrieden,  aber müde macht

Der Neurotransmitter Serotonin bzw. dessen Ausschüttung im Gehirn, steht demnach indirekt in Verbindung mit der von dir aufgenommenen Nahrung (bzw. der Menge an „freiem“ Tryptophan im Blutplasma).

Macht Schokolade wirklich glücklich?

Schokolade und Süßes machen also nicht wirklich glücklich, sondern stimulieren nur deine Serotoninausschüttung. Ist diese zu niedrig, z.B. aufgrund von chronischem Stress und/oder suboptimaler Regenerationsfähigkeit (z.B. durch zu wenig und zu schlechten Schlaf) so kann Schokolade/Süßes den Serotoninspiegel wieder anheben.

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Abbildung 3: Macht Schokolade wirklich glücklich?

Dies ist allerdings kein „Freifahrtsschein“ zum wahllosen essen von Süßigkeiten. Ganz im Gegenteil! Denn normalerweise solltest du keinen zu niedrigen Serotoninspiegel haben und – falls das doch der Fall sein sollte – sollten lieber die Ursachen dafür geklärt werden und  behoben werden!

Serotonin und weitere Aufgaben

Serotonin wirkt – wie bereits oben erwähnt – in deinem Magen-Darm-Trakt. Ferner

beeinflusst es jedoch auch dein Herz-Kreislauf-System (es steuert hier den Blutdruck und den Gefäßinnendruck) und sogar deinen Augeninnendruck![5] [6] [7]

Es reguliert deinen Appetit und lässt dich müde werden, reguliert deine Körpertemperatur und erfüllt auch viele andere überlebensnotwendige Funktionen im menschlichen Organismus. [8]

Der Großteil des Hormons befindet sich – wie bereits beschrieben – zu 90% im Magen-Darm-Trakt, wo es auch die für die Verdauung notwendigen Darmbewegungen (Peristaltik) reguliert.[9]

Im Blut übernimmt Serotonin die Aufgabe, die Gefäße zu verengen und hat mittel- und unmittelbaren Einfluss auf deine Blutgerinnung (Aggregation). Deine Blutplättchen (Thrombozyten) besitzen nämlich Serotonin Rezeptoren. Serotonin trägt ferner auch zur Wundheilung bei.[10]

Im Nervensystem hingegen fungiert der Neurotransmitter Serotonin als Gegenspieler zu Dopamin (einem weiteren Neurotransmitter). [11]

Serotonin sorgt für die Regulierung deines Schlaf-Wach-Rhythmus, steuert – wie gesagt – die Körpertemperatur aber auch deine Schmerzwahrnehmung und sogar dein Sexualverhalten![12]

Wie zeigt sich ein Serotonin Mangel?

Die Symptome eines Serotoninmangels können – wie so oft – sehr vielfältig sein und lassen sich auf den ersten Blick vielleicht auch nicht immer direkt mit Serotonin in Verbindung bringen.

Mögliche Symptome eines Serotoninmangels sind z.B.:

  • Stimmungsschwankungen
  • Konzentrationsstörungen
  • chronische Müdigkeit
  • Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom
  • Ängstliches/aggressives Verhalten
  • „Burn-Out“ Syndrom
  • Depressionen
  • Migräneattacken
  • Schlaf- und Essstörungen
  • Verminderte Tryptophan Aufnahme
  • Reizdarmsyndrom

Wie kann der Serotoninspiegel positiv beeinflusst werden?

Um etwas zu korrigieren, solltest du erst Ursachenforschung betreiben, um zu ermitteln, weshalb ein Mangel besteht. Gleiches gilt für Serotonin.

Wenn du einen zu niedrigen Serotonin-Spiegel (siehe nachfolgende Tabelle für Einschätzungen) wieder in den Normalbereich bringen möchtest, bietet sich z.B. eine tryptophanreiche Ernährung an. Natürlich immer in Kombination mit Kraftsport und ggf. dem Verzicht auf Kaffee und Nikotin.

Tryptophanreiche Ernährung

Eine serotoninreiche Ernährung behebt nicht zwangsläufig einen Serotonin-Mangels, da Serotonin die sogenannte Blut-Hirn-Schranke nicht passieren kann und somit deine Gehirnbereiche (und somit seine Funktion als Neurotransmitter) nicht erreichen kann.

Tryptophan – aus dem im späteren Verlauf dann Serotonin gebildet wird – kann jedoch (im Gegensatz zu Serotonin) deine Blut-Hirn-Schranke passieren.

Aufgrund dessen ist es dir grundsätzlich möglich, deinen Serotonin-Spiegel durch tryptophanhaltige Lebensmittel und/oder qualitativ hochwertige L-Tryptophan-haltige Nahrungsergänzungsmittel (Supplemente) zu erhöhen.

Welche Lebensmittel genau Tryptophan enthalten, kannst du mit einer Suchmaschine deines Vertrauens ganz einfach im Internet recherchieren.

Beachte aber, dass Tryptophan – hinsichtlich seiner Verstoffwechslung – in Konflikt mit anderen Aminosäuren, insbesondere den sogenannten „verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAAs, englische Abkürzung für: Branched Chained Amino Acids) stehen kann.

Das bedeutet, dass eine proteinlastige Ernährung deine Aufnahme von Tryptophan behindern kann!

Wie kannst du deinen Serotoninspiegel messen?

Von oral aufgenommenem Serotonin (z.B. durch Lebensmittel) werden nur noch etwa 75 % in deinen Blutkreislauf aufgenommen und später – nach deren Verstoffwechslung – über den Urin wieder ausgeschieden.[13]

Deshalb lässt sich dein Serotoninspiegel auch über den Urin messen. Hierfür gibt es eigens entwickelte Test-Kits, z.B. von Cerascreen®.

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Abbildung 4: Serotonin Testkit für zu Hause, von Cerascreen®.

Mit diesen Tests kannst du dir ganz einfach zu Hause einen Überblick über deinen Serotoninspiegel verschaffen und anhand der von einem professionellen deutschen Labor ermittelten Werte ggf. Handlungsschritte für dich ableiten.

Deine Werte sollten – je nach Labor & Literatur – etwa in den folgenden Bereichen liegen:

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Abbildung 5: Serotininwerte, Quelle: Cerascreen®.

Serotonin und die Zirbeldrüse

Ein weiterer Stoffwechselweg führt – ausgehend vom Serotonin – zu Melatonin, einem Hormon, das eine wichtige Rolle bei der Funktion deiner Zirbeldrüse spielt.

Dieser Stoffwechselweg wird hauptsächlich über die Steuerung des Tageslichts reguliert, was verdeutlicht, wie wichtig ein gesunder Tag-Nacht-Rhythmus für den menschlichen Organismus ist und welche Bedeutung Sonnenlicht für uns als „Lichtnahrung“ spielt.[14]

Mehr über Sonnenlicht, sogenanntes „Sungazing“ und dessen Bedeutung für deine Gesundheit erfährst du hier.

Welche Rolle das Vitamin-Hormon D3 im Zusammenhang mit Licht spielt und warum es für deine Gesundheit unabdingbar ist, kannst du hier im Detail nachlesen.

Fazit

Serotonin ist ein Neurotransmitter, der eine Vielzahl wichtiger Aufgaben in deinem Körper beeinflusst. Aufgrund dessen sollte er – wie andere Parameter eben auch – regelmäßig überprüft werden, um ggf. eine Optimierung durchführen zu können.

Natürlich kann Serotonin nicht völlig isoliert betrachtet werden und fügt sich – z.B. in Hinsicht der Neurotransmitter – in ein Geflecht anderer relevanter Neurotransmitter ein. Hierzu zählen insbesondere Dopamin, Acetylcholin und G.A.B.A. (γ-Aminobuttersäure).

Besteht ein zu niedriger Serotoninspiegel, solltest du Ursachenforschung betreiben und dann – nach einem Test- professionelle Unterstützung suchen, um diesen und ggf. andere Werte zu verbessern.

Mehr über Test-Kits für zu Hause erfährst du hier.

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info@bernd-stoesslein.de


Literatur zum Thema:

[1] Vgl. V. Erspamer, B. Asero: Identification of enteramine, the specific hormone of the enterochromaffin cell system, as 5-hydroxytryptamine. In: Nature. Band 169, Nr. 4306, Mai 1952, S. 800–801, PMID 14941051 (englisch).

[2] Vgl. Kim DY, Camilleri M: Serotonin: a mediator of the brain-gut connection. In: Am. J. Gastroenterol.. 95, Nr. 10, Oktober 2000, S. 2698–2709. doi:10.1111/j.1572-0241.2000.03177.x. PMID 11051338.

[3] Vgl. Flachaire E, Beney C, Berthier A, Salandre J, Quincy C, Renaud B: Determination of reference values for serotonin concentration in platelets of healthy newborns, children, adults, and elderly subjects by HPLC with electrochemical detection. In: Clin. Chem.. 36, Nr. 12, Dezember 1990, S. 2117–2120. PMID 2253357.

[4] Vgl. M. M. Rapport, A. A. Green, I. H. Page: Serum vasoconstrictor, serotonin; isolation and characterization. In: Journal of Biological Chemistry. Band 176, Nr. 3, Dezember 1948, S. 1243–1251, PMID 18100415 (englisch).

[5] Vgl. A. G. Ramage, C. M. Villalón: 5-hydroxytryptamine and cardiovascular regulation. In: Trends in Pharmacological Sciences. Band 29, Nr. 9, September 2008, S. 472–481, PMID 19086344 (englisch).

[6] Vgl. Costagliola C, Parmeggiani F, Semeraro F, Sebastiani A: Selective serotonin reuptake inhibitors: a review of its effects on intraocular pressure. In: Curr Neuropharmacol. 6, Nr. 4, Dezember 2008, S. 293–310. doi:10.2174/157015908787386104. PMID 19587851. PMC 2701282 (freier Volltext).

[7] Vgl. Sharif NA: Serotonin-2 receptor agonists as novel ocular hypotensive agents and their cellular and molecular mechanisms of action. In: Curr Drug Targets. 11, Nr. 8, August 2010, S. 978–993. PMID 20426763.

[8] Vgl. R. D. Myers: Serotonin and thermoregulation: old and new views. In: Journal of Physiology (Paris). Band 77, Nr. 2-3, 1981, S. 505–513, PMID 6793718 (englisch).

[9] Vgl. Costedio MM, Hyman N, Mawe GM: Serotonin and its role in colonic function and in gastrointestinal disorders. In: Dis. Colon Rectum. 50, Nr. 3, März 2007, S. 376–388. doi:10.1007/s10350-006-0763-3. PMID 17195902.

[10] Vgl. Josef T. Prchal, Marshall A. Lichtman, William A. Williams, Ernest Beutler, Kenneth Kaushansky, Thomas J. Kipps, Uri Seligsohn: Williams hematology. McGraw-Hill, New York 2006, ISBN 0-07-143591-3 (englisch).

[11] Vgl. E. M. Hull, J. W. Muschamp, S. Sato: Dopamine and serotonin: influences on male sexual behavior. In: Physiology & Behavior. Band 83, Nr. 2, November 2004, S. 291–307, doi:10.1016/j.physbeh.2004.08.018, PMID 15488546 (englisch).

[12] Vgl. M. D. Waldinger, B. Olivier: Selective serotonin reuptake inhibitor-induced sexual dysfunction: clinical and research considerations. In: International Clinical Psychopharmacology. 13 Suppl 6, Juli 1998, S. S27–33, PMID 9728672 (englisch).

[13] Vgl. Feldstein A, Hoagland H, Wong KK, Oktem MR, Freeman H: MAO activity in relation to depression. In: Am J Psychiatry. 120, Juni 1964, S. 1192–1194. PMID 14154756.

[14] Vgl. Klein DC: Arylalkylamine N-acetyltransferase: „the Timezyme“. In: J. Biol. Chem.. 282, Nr. 7, Februar 2007, S. 4233–4237. doi:10.1074/jbc.R600036200. PMID 17164235.

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Rosenwurz (Rhodiola rosea) – Weniger Stress & bessere Regeneration

Rosenwurz (Rhodiola rosea) ist eine Heilpflanze bzw. ein Adaptogen, das bereits seit Jahrhunderten Anwendung findet, um z.B. chronische Müdigkeit auf natürliche Art und Weise zu mildern und zu bekämpfen.

Unter Adaptogen versteht man, je nach Literatur, eine alternativmedizinische, pflanzliche Zubereitung, die den menschlichen Organismus dabei unterstützen sollen, sich an Stresssituationen besser anzupassen und dadurch verursachte Erkrankungen zu lindern.

Adaptogene – so der aktuelle Stand der Forschung – sind sowohl ungiftig als auch mit positiver Wirkung versehen.[1]

Reichlich Rosenwurz bei Stress 

Rosenwurz vermag laut alten Überlieferungen und modernen Untersuchungen Müdigkeitserscheinungen, die durch körperliche Aktivitäten ausgelöst werden, deutlich zu reduzieren.

In unserer immer hektischeren, schnelllebigeren und zunehmend stressigeren Welt wird der Gebrauch von Rosenwurz vor allem dann interessant, wenn es sich z.B. um die Themen chronischer Stress, „Chronique Fatique Syndrom“ oder dem auch „Burn-Out Syndrom“ dreht.

Rosenwurz soll auch dann seine entspannende Wirkung entfalten, wenn Müdigkeitserscheinungen nicht nur durch physische Aktivitäten (wie z.B. Training) hervorgerufen werden, sondern durch psychische Überlastungen.

Einigen Studien zur Folge soll die Einnahme von Rosenwurz die kognitiven Fähigkeiten insbesondere dann verbessern, wenn die geistige Leistungsfähigkeit bereits abgenommen hat.

Woran dies liegt ist noch nicht vollständig geklärt und bedarf weiterer Untersuchungen. Es deutet jedoch vieles darauf hin, dass Rosenwurz (Rhodiola) den Neurotransmitter Serotonin erhöht und Corticoide senkt.

Mehr über Neurotransmitter erfährst du: hier.

Außerdem soll Rosenwurz auch den Transport der Serotonin „Vorstufe“ namens 5-Hydroxytryptophan im Gehirn verbessern.[2]

Mehr über den Zusammenhang von Serotonin und (5-Hydroxy)Tryptophan erfährst du hier.

Rosenwurz gegen chronischen Stress 

Wenn du diesem Blog folgst und meine Artikel regelmäßig liest, dann weißt du, dass Stress einer DER Faktoren sein kann, der dich von Fortschritten im Training abhält, selbst dann, wenn du dich vernünftig ernährst und intelligent trainierst.

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Chronischer Stress geht nämlich meist einher mit einer vermehrten Ausschüttung sogenannter Stresshormone. Insbesondere Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin.  Mehr über die Relevanz von Adrenalin erfährst du in dem Buch Dr. Platt, Adrenalin-Dominanz erfolgreich behandeln: Wenn das Stresshormon den Körper regiert.

Dieser „chronische Stress“ lässt dich dann auch die verhassten „Rettungsringe“ an Bauch und Hüfte ansetzen, senkt deinen Testosteronspiegel und und und.

Mehr über Stress und wie ihn bekämpfen kannst erfährst du: hier.

Reduziert Rhodiola Reizüberflutung?

Rhodiola/Rosenwurz reguliert Stress, unterstützt deinen Körper dabei widerstandsfähiger zu werden und hilft darüber hinaus auf diese Weise deinem Immunsystem fit und leistungsfähig zu bleiben.

Dies ist wohl auch auf die Wirkung des Adaptogen zurückzuführen, das direkt in den Körperzellen wirkt und deinen Zellstoffwechsel so positiv beeinflussen kann.

Darüber hinaus gibt es Untersuchungen die Hinweise darauf liefern, dass Rhodiola/Rosenwurz auch eine vorteilhafte Wirkung auf den sogenannten Monamin-Spiegel im Zentralen Nervensystem (ZNS) hat. [3]

Das Lexikon der Neurowissenschaft beschreibt die „Monamin-Hypothese“ wie folgt:

Monoamin-Hypothese w, E monoamine hypothesis, Theorie zur Erklärung der molekularen Vorgänge bei Manie und Depression, nach der die Symptome dieser affektiven Störungen durch eine zu niedrige Aktivität der serotonergen und noradrenergen Synapsen im Gehirn zustandekommen. Sie wird gestützt durch die Tatsache, daß MAO-Hemmer und andere Antidepressiva, die die Konzentration von Serotonin und Noradrenalin im Gehirn erhöhen, gegen Depressionen wirksam sind. Neuropsychopharmakologie.“[4]

Rosenwurz und Regeneration

Studien zu Rosenwurz konnten aufzeigen, dass sich durch dessen Konsum die Regenerationszeit des Peripheren Nervensystems (PNS) – also der Skelettmuskeln – verkürzten kann.

Rhodiola soll dabei u.a. Enzyme, Proteine und RNA quantitativ erhöhen, was für eine verkürzte Regenerationszeit verantwortlich sein kann.

Alles in allem soll – der Stand der Forschung entsprechend –  Rhodiola einen durchweg anabolen (also Stoffwechsel aufbauenden) Effekt haben, da es sowohl die Glykogensynthese in den Muskeln als auch in der Leber optimieren soll. [5]

Mehr „neuraler drive“?

Zu Rosenwurz wird bereits auch in den Bereichen Gedächtnisleistung/Gedächtnissteigerung geforscht.

Erste Anhaltspunkte scheinen nahezulegen, dass Rhodiola die Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen vermag. Anscheinend wird durch die Einnahme von Rosenwurz die bioelektrische Aktivität des Gehirns verstärkt angeregt.

Versuchspersonen berichteten z.B. über größere geistige Leistungsfähigkeit, verbesserten Schlaf (vgl. obige Ausführungen zu Serotonin) oder auch einer besseren Stimmungslage.

Rodiola und Riva-Rocci

Scipione Riva-Rocci war der Erfinder der apparativen Blutdruckmessung (deswegen wird der Blutdruck oft auch unter RR abgekürzt). Die Einnahme von Rosenwurz soll nämlich auch eine positive Wirkung auf dein Herz haben.

Dies lässt sich womöglich im Zusammenhang mit der Optimierung der bereits erwähnten Stresshormone Adrenalin, Cortisol etc. erklären.

So lässt sich durch Rhodiola ggf. ein erhöhter Blutdruck senken und allgemein der „Stress“ für dein Herz reduzieren. Vielleicht „nimmst du dir dann nicht mehr alles so zu Herzen“?!

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Rosenwurz bei Krebs?

Einer russischen Tierstudie nach soll die orale Einnahme von Rhodiola das Krebswachstum um 39% reduzieren und die Bildung von Metastasen um 50% senken.[6]

Ob dieses Effekte auf den menschlichen Organismus übertragbar sind, kann man natürlich nicht pauschal beantworten. Was jedoch durch diese Studie gezeigt werden konnte, waren die verschiedenen antioxidativen Stoffe in Rhodiola und deren Effekte gegen freie Radikale.

Dosierungsempfehlung 

Natürlich sollte jeder stets eigenverantwortlich handeln und sich selber Gedanken zu Einnahmeschemata machen.

Bei der Einnahme von Rhodiola rosea ist aber grundsätzlich auf das Extrakt „SHR-5“ zu achten, falls du dich für ein qualitativ hochwertiges Rhodiola/Rosenwurz Supplement entscheidest.

Entweder SHR-5 oder auch 3% Rosavin kommen hier in Frage. Dosierungen von 200-700mg/Tag sollten unproblematische sein, wobei es sich hierbei natürlich um keine Einnahmeempfehlung handelt!

Ein gutes Rhodiola Produkt ist folgendes von Thorne:

Fazit 

Qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungsmittel aus Rhodiola rosea bzw. Rosenwurz sind eine geeignete Möglichkeit, um deinen Stresspegel auf natürliche Art und Weise positiv zu regulieren.

Natürlich sollte immer erst geklärt werden, was die Ursachen für etwaigen, chronischen Stress, andauernde Müdigkeit etc. sind. Es sollten nicht nur Symptome bekämpft werden. Dabei können viele Ursachen im Spiel sein, wie z.B. „ermüdete“ Nebennieren. Mehr dazu erfährst du: hier.

Da Rosenwurz als natürliches Adaptogen wirkt, hat es im Grunde wohl keine wirklichen „Nebenwirkungen“. Es besteht allerdings die Möglichkeit, dass es das Blut verdünnt. Wer damit Probleme hat oder sich Operationen unterziehen muss, der sollte vor der Einnahme mit einem Arzt eines Vertrauens sprechen.

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Literatur zum Thema:

[1] Vgl. Robyn Klein (2004): Allostasis Theory and Adaptogenic Plant Remedies (Memento vom 17. Oktober 2006 im Internet Archive)

[2] Vgl. Neuropsychiatr Dis Treat. 2013; 9: 639–658. Published online 2013 May 14. doi:  10.2147/NDT.S43419, PMCID: PMC3660126

Mood disorders and complementary and alternative medicine: a literature review

Naseem Akhtar Qureshi1 and Abdullah Mohammed Al-Bedah2

[3] Vgl. Vgl. J Ethnopharmacol. 2009 Mar 18;122(2):397-401. doi: 10.1016/j.jep.2009.01.007. Epub 2009 Jan 9. Monoamine oxidase inhibition by Rhodiola rosea L. roots. van Diermen D1, Marston A, Bravo J, Reist M, Carrupt PA, Hostettmann K.

[4] Vgl. Copyright 2000 Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg

[5] Vgl. J Sports Med Phys Fitness. 2010 Mar;50(1):57-63.

Effects of chronic Rhodiola Rosea supplementation on sport performance and antioxidant capacity in trained male: preliminary results.

Parisi A1, Tranchita E, Duranti G, Ciminelli E, Quaranta F, Ceci R, Cerulli C, Borrione P, Sabatini S.

[6]Vgl. https://www.researchgate.net/publication/266611219_The_influence_of_Rhodiola_rosea_extracts_on_non-specific_and_specific_cellular_immunity_in_pigs_rats_and_mice

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Inositol – Ein Weg heraus aus Stress, Angst & Depression ?

Was ist Inositol?

Inositol – Das Schlafmittel der Natur. Diese Verwandte der B-Vitamine sorgt für Entspannung deines Nervenkostümes und und trägt zu einem erholsameren Schlaf bei. Erfahre, was Inositol so alles drauf hat und wie du davon vielfach profitieren kannst.

Wie ich bereits in meinem Artikel „7 einfache Tricks um schneller zu regenerieren“ und „Du kannst nicht mehr ruhig schlafen? 3 einfache Wege, um deine Schlafqualität umgehend zu verbessern.“ beschrieben habe, ist Inositol – je nach Literatur – meist zur Gruppe der B-Vitamine zu zählen und kann so als Vorstufe aller Neurotransmitter angesehen werden.

Durch Inositol wachsen Nervenzellen heran und diese werden in ihrer Funktion positiv beeinflusst.

Somit fungiert Inositol quasi als „Joker“.

Meiner Meinung nach können durch die Einnahme alle eventuellen temporären oder genetischen Neurotransmitter-Defizite gemindert oder – je nach Ausprägung – sogar behoben werden.

Bist du dauerhaft physischem oder psychischem Stress ausgesetzt, dann kann dir Inositol dabei helfen, deine Leistungen zu steigern indem es nervenbedingte Schlafstörungen sowie Unruhe und Nervosität lindert.

Neben dieser positiven Eigenschaft in Zusammenhang mit der Regenerationsfähigkeit trägt Inositol auch dazu bei, dein Haarwachstum zu stärken. Es kräftigt deine Nägel und hilft beim Abtransport von Fetten.

Inositol kannst du ganz einfach in Pulverform konsumieren. Am besten in Kombination mit unserem hochwertigen Magnesiumpräparat, Multi Magnesium 7, etwa 30 Min vor dem zu Bett gehen.

Die Dosierung ist abhängig von vielen Faktoren und zwar insbesondere von (d)einem möglichen Neurotransmitterdefizit.

Neurotransmitter sind Botenstoffe in deinem Gehirn, die u.a. für die Reizübertragung verantwortlich sind.

Vereinfachte Einteilung der vier relevantesten Neurotransmitter. Quelle: Eigene Darstellung.

Vereinfachte Einteilung der vier relevantesten Neurotransmitter. Quelle: Eigene Darstellung.

Das Bild zeigt dir die grobe Einteilung der vier relevantesten Neurotransmitter (NT). Die zwei belebenden NT, Dopamin & Acetylcholin sowie die zwei entspannend wirkenden NT G.A.B.A. (Gamma Amino-Buttersäure -> wobei das letzte A hier für Acid = engl. für Säure steht) und Serotonin.

Inositol in der Kosmetikindustrie

Wahrscheinlich ist es dir noch gar nicht aufgefallen, aber du hast sicher schon Inositol konsumiert – und zwar wahrscheinlich über deine Haut. Denn natürlich hat auch die Kosmetikindustrie die positiven Eigenschaften von Inositol erkannt und sich zu nutze gemacht.

So enthalten heute vor allem Pflegeprodukte Inositol, die die Faltenbildung minimieren und die Haut glätten sollen, da dieses Feuchtigkeit spendet und antistatische Eigenschaften besitzt.

Demnach soll es die deine Haut glätten helfen, dich re-hydrieren und deine Haare pflegen. Inositol findest du sowohl in Produkten der Discounter wie auch in teuren Markenprodukten.

Sein Einsatz reicht vom Shampoo bis hin zur Antiagingcreme. Oftmals findest du Inositol bei Pflegeprodukten auch unter der Bezeichnung „Inosit“, „Myo-Inosit“ oder auch „Cyclohexanhexol“.

Inositol gegen Depressionen

Sicher hast du schon oft die Redensart „das geht mir auf die Nerven“ verwendet, wenn deine Geduld mal wieder auf die Probe gestellt wurde. Doch was geschieht, wenn sich Dinge tatsächlich manifestieren? Was, wenn dir wirklich etwas auf die Nerven geht?

Falls deine Nervenfunktion eingeschränkt ist, dann zeigt sich bei langanhaltendem Stress, dass die Signalweiterleitung von Nervenzelle zu Nervenzelle tatsächlich beeinträchtigt wird.

In extremen Fällen wie z.B. Depressionen konnte nachgewiesen werden, dass die Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit von Betroffenen zu geringe Mengen an Inositol aufwies. [1]

Das Problem bei der Behandlung von Patienten, die unter Depressionen leiden, war/ist oftmals deren Behandlung mit Anti-Depressiva, die Lithiom enthalten (z.B. zur Behandlung von manisch-depressiven Patienten). Dieses senkt den Level an Inositol im Gehirn noch weiter statt ihn anzuheben.

Laut Dr. Atkins konnten gleich zwei Studien zeigen, dass Patienten die unter Depressionen litten und deren Inositolwerte wieder auf ein gesundes Maß angehoben wurden, wahre „Wunder“ bewirken konnte. [2]

In Zusammenhang seiner Depressionsbehandlungen empfahl Dr. Atkins 6-12g Inostiol/Tag, über einen Zeitraum von vier Wochen.


Nachzulesen in:  Dr. Atkins‘ Vita-Nutrient Solution: Nature’s Answer to Drugs


Neben der Behandlung von Depressionen mit Inositol konnten auch Erfolge bei der Behandlung von anderen psychischen Krankheiten gezeigt werden.

Darunter z.B. Panikattaken, Alzheimer, Esstörungen sowie bei Zwangsstörungen und/oder Neurosen. [3] [4] [5] [6]

Inositol und Angst

Interessantes Inositol. Es konnte gezeigt werden, dass die positiven Auswirkungen eines entsprechenden Inositolkonsums nicht bei den oben bereits genannten Fakten aufhören.

Denn Inositol kann weit mehr. Es hilft nämlich auch gegen Angstzustände wie z.B. Agoraphobia (der Angst sich in der Öffentlichkeit zu bewegen).

Dr. Atkins konnte bei Angstzuständen ebenfalls mit einer Dosierung von 6-12g/Tag gute Ergebnisse erzielen.

Selbst bei sehr hohen Dosierungen von 18g Inositol/Tag konnten übrigens keinerlei Nebenwirkungen festgestellt werden. [7] Darüber hinaus berichtet eine Studie darüber, dass Inositol in seiner Wirkung sogar gleich auf liegt mit einem Antidepressivum namens „Fluoxamin“. [8]

Inositol – Allgemeine Dosierungsempfehlungen

Da dein Körper Inositol – zumindest zu einem gewissen Teil, (wahrscheinlich im Darm) – selber herstellen kann, wird es nicht als essentiell angesehen.

Natürlich kann diese „Eigenproduktion“ nur optimal funktionieren, wenn du sonst gesund bist und alle Organe ebenfalls einwandfrei Arbeiten.

So kann kein Inositol in deinem Darm produziert werden, wenn deine Darmwand z.B. für alle möglichen Stoffe zu durchlässig ist, weil du womöglich an einem sogenannten „Leaky Gut“ leidest.

Wie dich ein Leaky Gut deine Erfolge kosten kann, kannst du hier im Detail nachlesen.

Also spielt nicht nur eine gesunde Bakterienkultur in deinem Darm eine wichtige Rolle für eine optimale Inositol Produktion, sondern auch gesunde, funktionierende Nieren und eine optimale Entgiftungsfunktion deiner Leber zu bewerkstelligen.

Demnach kommst du auf einen täglichen Inositolbedarf von grundsätzlich 4-8g. Geht man davon aus, dass dein Körper dreiviertel des benötigten Inositols selbst herstellen kann und dass wir alle vermutlich unter Nährstoffmangel (bedingt durch schlechte/unzureichend mineralisierte Ernährung) leiden, so bleibt noch eine externe notwendige Zufuhr von etwa 1-2g/Tag.

Diese solltest du in Form von hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln zu dir nehmen. Am besten etwa 30 Minuten vor dem Schlafen gehen.

Fazit

Wenn du deinen Stresslevel senken möchtest, besser schlafen und dich regenerieren möchtest, dann ist Inositol ein effizientes „Werkzeug“. Auf seine Einnahme solltest du dann auf keinen Fall verzichten.

Eine bessere Regeneration verleiht dir mit Sicherheit eine wesentlich höhere Stresstoleranz, die dich im Alltag den physischen wie psychischen Stress besser verkraften lässt und dir zu mehr Energie verhilft.

Des Weiteren unterstützt Inositol – genau wie Cholin und Methionin-  deine Leber bei der Entgiftung (bzw. dem Verbrennen von aufgenommenem und/oder gespeichertem Körperfett) und kann so positiv zu einer Beschleunigung deines Fettstoffwechsels beitragen.  [9]

Was hältst du von Inositol? Hast du schon Erfahrungen damit gemacht?

Teile deine Meinung und hinterlasse einen Kommentar.

Literatur zum Thema:

[1] Vgl. Levine. Controlled trials of inositol in psychiatry. European Journal of Neuropsychopharmacology. 1997 May;7(2):147-55. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9169302

[2] Vgl. Dr. Atkins vita-nutrient solution – Your complete Guide to Natural Health, S. 78.

[3] Vgl. Levine et al. Double-blind, controlled trial of inositol treatment of depression. The American Journal of Psychiatry 1995. 152(5): 792-794. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7726322

[4] Vgl. Benjamin et al. Double-blind, placebo-controlled, crossover trial of inositol treatment for panic disorder. The American Journal of Psychiatry 1995 Jul;152(7):1084-6.. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7793450

[5] Vgl. Gelber et al. Effect of inositol on bulimia nervosa and binge eating. The International Journal of Eating Disorders. 2001 Apr;29(3):345-8.. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11262515

[6] Vgl. Fux et al. Inositol treatment of obsessive-compulsive disorder. The American Journal of Psychiatry. 1996 Sep;153(9):1219-21. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8780431

[7] Vgl. Fux,M., et al., American Journal of Psychiatry, 1996; 153: 1219-21.

[8] Vgl. Palatnik et al. Double-blind, controlled, crossover trial of inositol versus fluvoxamine for the treatment of panic disorder. Journal of Clinical Psychopharmacology. 2001 Jun;21(3):335-9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11386498

[9] Vgl. Dr. Atkins Vita Nutrient Solution, S. 79.

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Warum dein Frühstück nicht aus Kohlenhydraten bestehen sollte

Gastbeitrag von Sarah Kleber

Sarah Kleber ist eine Kollegin aus Stuttgart und  Gründerin sowie Inhaberin von YourPERFORMCoach.

Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Thema Hormone und ebenfalls mit den Elementen Training, Ernährung und Regeneration.

Anbei findest du ihren ersten Gastartikel auf www.bernd-stoesslein.de zum Thema Frühstück und der ewige Frage: Was soll ich essen? 

Hierzu schreibt Sarah:

Es gibt verschiedene Sichtweisen das Thema Kohlenhydrate betreffend!

Wichtig ist, ein Thema nicht nur von einer Seite zu sehen und dann Schlussfolgerungen zu ziehen, sondern jede vorhandene Facette im Auge zu behalten und das gesamte Bild zu betrachten bevor man eine Entscheidung fällt.

Denn in Bezug auf unseren Hormonhaushalt und unser Nervensystem sind
Kohlenhydrate am Morgen ungeeignet.

Aber wer möchte schon auf Brötchen, Müsli und Croissant am Morgen verzichten?

Natürlich verzichten wir sehr ungerne darauf, doch die Frage ist, was Kohlenhydrate in unserem Körper „anrichten“ und ob sie uns das liefern, was wir tatsächlich benötigen.

Tatsache ist:

Am Morgen möchtest du fit, leistungsfähig und vital sein.

Am Abend möchtest du entspannt, frei von Stress und relaxt sein.

Wenn du dich bei deinen Bekannten, Freunden und bei deiner Familie umsiehst, wirst du wahrscheinlich häufig feststellen, dass dies Gegenteil der Fall ist.

Die meisten Menschen sind morgens angespannt, müde und haben eine geringe Leistungsfähigkeit.
Am Abend passiert genau das Gegenteil. Da gibt es dann noch einmal ein richtiges Leistungshoch und das Einschlafen fällt unheimlich schwer.

Wenn auch du diese Erfahrung gemacht machst, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass dein Hormonhaushalt durcheinander geraten ist. Hier würde eine Hormonanalyse eine endgültige Klarheit über deinen Hormonhaushalt bringen und Aufschluss darüber geben, wie du diesen wieder auf natürliche Art und Weise in Balance bringst.

Was hat dies jetzt aber mit dem Frühstück zu tun?

Tatsache ist, dass es sich beim Frühstück um die wichtigste Mahlzeit des Tages handelt!

Warum?

Weil das Frühstück deinen Hormonhaushalt, deine Leistungsfähigkeit, dein Blutzuckermanagement und deine Lernfähigkeit bestimmt.

Kohlenhydrate sorgen dafür, dass im Gehirn ein Neurotransmitter namens Serotonin ausgeschüttet wird bzw. dessen Aufnahme im Gehirn verbessert wird.
Serotonin ist ein Gewebehormon und Neurotransmitter, der dich entspannt und müde macht.

Eiweiß und gesunde Fette schütten Dopamin aus bzw. sorgen ebenfalls dafür, dass die Aufnahme von Dopamin im Hirn effizienter wird.
Dopamin ist der Gegenspieler zum Serotonin, das dich fit und leistungsfähig macht.

Wann möchtest du fit und leistungsfähig sein? Mit Sicherheit am Morgen!

Wann möchtest du entspannt und müde sein? Am Abend!

Aus hormoneller Sicht und aus der Sicht des Nervensystems hat es daher überhaupt keinen Sinn, am Morgen Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Die Folge ist nämich, dass du entspannt und müde wirst und deine Leistungsfähigkeit gering ausfällt.

Das gilt übrigens auch für unsere Kinder!

Ein Kind benötigt in der Schule eine hohe Aufnahme- und Lernfähigkeit. Mit Kohlenhydraten wie dem klassischen Schulbrot wird genau das Gegenteil bewirkt. Wenn das Kind aber hochwertiges Eiweiß wie z.B. ein Ei mit ein paar Nüssen/Sonnenblumenkernen und etwas Gemüse bekommt, steigert sich seine Ausnahme- und Lernfähigkeit um ein Vielfaches.

Wer also seinem Kind einen großen Gefallen sowohl in Bezug auf die Leistungen in der Schule als auch hinsichtlich der eigenen Leistungsfähigkeit im Erwachsenenalter tun will, sollte auf das klassische Schulbrot bzw. auf Kohlenhydrahte verzichten.

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass Kohlenhydrate am Abend dick machen.

Der einzige Grund, warum Menschen die abends keine Kohlenhydrate zu sich nehmen besser abnehmen, ist die Tatsache, dass sie dadurch die Gesamtzufuhr von Kohlenhydraten insgesamt verringern. Das Abnehmen hat aber in diesem Fall nichts mit dem Zeitpunkt der Aufnahme von Kohlenhydraten zu tun.

Zum Abschluss noch eine Frühstücksidee, die Ihr sehr leicht „umsetzen“ könnt:

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Himbeer-/Heidelbeer-Smoothie

50g Himbeeren
50g Heidelbeeren
15g Chia-Samen
1 EL Leinsamen
100g Speisequark mit 40% Fett
70-100g griechischer Joghurt mit 10% Fett
150 ml Kokosmilch
Ca. 150 ml Wasser

Alles in den Mixer und ca. 1 Minute mixen.

Guten Appetit!

 

 

Wie sieht dein Frühstück normalerweise aus? Isst du noch Kohlenhydrate oder hast auch du dein Frühstück schon optimiert? Hinterlasse einen Kommentar.

 

 

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Du kannst nicht mehr ruhig schlafen? 3 einfache Wege, um deine Schlafqualität umgehend zu verbessern.

Du bist schon tagsüber gestresst und bekommst auch nachts kein Auge zu? Du wälzt dich mit den Problemen des Alltages herum und kommst einfach nicht zur Ruhe? Du schläfst erst ein, wenn du fünf Minuten später schon aufstehen musst?

Dann befolge diese drei einfachen Wege, um deine Schlafqualität in den Griff zu bekommen.

1.Die Gründe warum du nicht schlafen kannst sind meist…

 …immer die selben und können – meiner Meinung nach – auch behoben werden.

Im Rahmen des Coachings mit meinen Kunden habe ich die Erfahrung gesammelt, dass Schlafprobleme in der Regel eine Frage von Schlafquantität (wie lange wird geschlafen) und dann vor allem auch der Schlafqualität (wie „gut“ wird geschlafen) sind.

Aus meiner Sicht handelt es sich grundsätzlich um Schlafprobleme, wenn du nicht schnell innerhalb von 5- 10 Min. ein- und gut durchschlafen kannst und dann nach dem Aufstehen nicht „fit“ bist.

Schlafprobleme sind also eher als Symptome denn als Ursachen zu versetehen. Um diese zu beheben, muss man radikal vorgehen.

Habe keine Angst,.Radikal hat nichts mit extrem zu tun, denn radix ist ein lateinisches Substantiv und bedeutet lediglich Wurzel.

Somit bedeutet ein radikales Vorgehen für mich, die Wurzel deines Schlafproblems zu ermitteln und diese dann (wie beim Unkraut) regelrecht „herauszurupfen“.

Um dies zu ermitteln, vermesse ich dich mit einem exakten Hautfaltencaliper, um neben einer Auskunft über deine Schlafqualität noch weitere Aufschlüsse über den IST-Zustand deines Hormonsystems zu erhalten.

Mehr Details zur Hautfaltenanalyse und was diese über dein Hormonsystem aussagt erfährst du im Rahmen meines Metamorphose-Programmes.

So zeigt die Erfahrung, dass Schlafprobleme zum einen meist mit einem unausgeglichenen Hormonsystem zusammenhängen und zum anderen mit einem außer Balance geratenen Neurotransmittergleichgewicht.

Neurotransmitter sind Botenstoffe im Gehirn, die Informationen von einer Nervenzelle auf eine andere übertragen. Mehr darüber erfährst du hier.

Falls du unter zu viel und vor allem chronischen Stress ausgesetzt beist, wirkt sich dieser negativ auf deine Stresstoleranz aus. Deine Nebennieren „brennen aus“ und die Fähigkeit Stress zu tolerieren sinkt weiter. Mehr über Stress und welche Rolle die Nebennieren dabei spielen erfährst du hier.

Fehlt dir darüber hinaus die Fähigkeit dein sogenanntes „Zentrales Nervensystem“ (im Gehirn) und dein „Peripheres Nervensystem“ (die Muskeln) beim Schlafen zu entspannen. kommst du weder geistig noch körperlich zur Ruhe.

Deine Schlafqualität sollte meines Erachtens nach nicht isoliert betrachtet werden, sondern sollte immer im Zusammenhang mit deinem gesamten Hormonsystem analysiert werden. , Ich empfehle ich dir deshalb bei Interesse an meinem Metamorphose-Programm teilzunehmen.

Unverbindliche Infos zum Programm erfährst du unter : info@bernd-stoesslein.de

Unabhängig von meinem Programm, kannst du deine Schlafqualität auch schon verbessern, wenn du die nachfolgenden zwei „Tricks“ befolgst. 

2. Nimm ein geeignetes Magnesium vor dem Schlafen gehen ein

Dass Magnesium entspannende Wirkungen aufweist, ist dir sicher bekannt. Aber hast du auch gewusst, dass es auch bei Magnesium nicht nur auf die Menge, sondern vor allem auch auf die Qualität und das „richtige“ Magnesium ankommt?

Denn Magnesium (Mg) ist nicht gleich Mg! Hier gibt es viele verschiedene Darreichungsformen, von denen manche besser von deinem Körper aufgenommen werden als andere.

Ein hervorragendes Buch zum Thema Mg, in dem du viele Hintergründe und die enorme Bedeutung von Mg erfährst,  ist

The Magnesium Miracle (Revised and Updated)“ von Carolyn Dean.

Für besseren Schlaf und eine damit verbundene optimierte Regeneration helfen dir insbesondere die Magnesiumarten Mg Bisglycinat & Mg Malat, aber auch Mg L-Threonat.

Für eine optimale Versorgung mit Magnesium empfehle ich dir unser Multi Magnesium 7, ein optimales Kombiprodukt aus sieben verschiedenen Magnesiumformen.

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Du erhältst das Multi Magnesium 7 ganz einfach in unserem Online-Shop, unter: http://www.bernd-stoesslein.de/produkt/multi-magnesium-7/ 

Wie du weitere Mg Darreichungsformen wie z.B. Magnesium Öl-Spray einsetzen kannst, erfährst du in meinem Artikel:

Wie du akuten Krämpfen schnell entgegenwirken kannst.

Neben der positiven Auswirkung auf deine Schlafqualität ist Mg übrigens noch an vielen weiteren, meist enzymatischen Reaktionen im Körper beteiligt.

So kann Mg z.B. auch dazu beitragen, deine Entzündungswerte zu senken. Es kann deinen Testosteronspiegel erhöhen, chronischem Stress entgegenwirken, dein Nervensystem beruhigen, beim Gewichtsverlust helfen, bei Menschen die Medikamente einnehmen Mg Defizite ausgleichen und noch vieles mehr.

Magnesium kann übrigens auch eine wichtige Rolle spielen, um deinen Schlaf-Wach-Zyklus zu optimieren.

Mehr Details wie du deinen Schlaf-Wach-Zyklus positiv beeinflussen kannst und was deine sogenannte „Zirbeldrüse“ im Gehirn damit zu tun hat, erfährst du in meinem Artikel:

Warum du deine Zirbeldrüse entkalken solltest, Teil IV (Mechanismen)

 3. Konsumiere hochwertiges Inositol vor dem Schlafen gehen

Wie ich bereits in meinem Artikel „7 einfache Tricks um schneller zu regenerieren“ beschrieben habe, ist Inositol – je nach Literatur – meist zur Gruppe der B-Vitamine zu zählen und kann so als Vorstufe aller Neurotransmitter angesehen werden.

Durch Inositol wachsen Nervenzellen heran und werden in ihrer Funktion positiv beeinflusst.

Somit fungiert Inositol quasi als „Joker“. Nach meiner Meinung können durch seine Einnahme alle eventuellen temporären oder genetischen Neurotransmitter-Defizite gemindert oder – je nach Ausprägung – sogar behoben werden.

Bist du dauerhaft physischem oder psychischem Stress ausgesetzt, dann kann dir Inositol, dabei helfen, deine Leistungen zu verbessern indem es nervenbedingte Schlafstörungen sowie Unruhe und Nervosität lindert.

Neben dieser positiven Eigenschaft in Zusammenhang mit der Regenerationsfähigkeit trägt Inositol auch dazu bei, dein Haarwachstum zu stärken. Es kräftigt deine Nägel und hilft beim Abtransport von Fetten.

Inositol kannst du ganz einfach in Pulverform konsumieren. Am besten in Kombination mit einem „guten“ Magnesiumpräparat etwa 30 Min vor dem zu Bett gehen.

Die Dosierung ist abhängig von vielen Faktoren und zwar insbesondere von (d)einem möglichen Neurotransmitterdefizit.

Hochwertiges Inositol plus Magnesium erhältst du hier: Inositol plus Magnesium

Fazit

Es klingt schon fast ein wenig abgedroschen, doch  ein „gesunder“ Schlaf ist mit Sicherheit einer der wichtigsten Faktoren für eine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.

Der Schlaf sorgt für deine optimale Regenerationsfähigkeit , erhöht somit deine Stresstoleranz und stärkt dein Immunsystem.

Meiner Meinung nach sind Schlafprobleme meist die Folge eines aus der Balance geratenen Neurotransmittergleichgewichtes und eines optimierungsbedürftigen Hormonhaushaltes.

Es besteht darüber hinaus durch zu wenig und durch „schlechten“ Schlaf die Gefahr, dass ein „Dominoeffekt“ ausgelöst wird.

So kann z.B. dein Immunsystem geschwächt werden. Dies macht dich wiederum anfälliger für Krankheiten. Durch das geschwächte Immunsystem kann dein Körper dann schlechter mit Stresszuständen umgehen und dies kann beispielsweise. wiederum zu einer Gewichtszunahme führen … … …

Hast du Probleme richtig ein- oder durchzuschlafen?

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Warum du deine Zirbeldrüse entkalken solltest Teil – IV (Mechanismen)

Wenn du meinen Blog regelmäßg verfolgst, dann wirst du bereits festgestellt haben, dass das Thema rund um unsere Zirbeldrüse eines meiner Lieblingsthemen ist.

Meines Erachtens ist die Zirbeldrüse (auch Epiphyse genannt) eine der – wenn nicht sogar DIE – meist unterschätzte (endokrine) Drüse unseres Körpers. Doch ihre positiven Wirkungsmechanismen können sich nur entfalten, wenn sie richtig funktioniert und nicht – wie wohl leider bei sehr vielen Menschen – im wahrsten Sinne des Wortes verkalkt ist!

Wenn für dich die Thematik Zirbeldrüse komplett neu ist, dann empfehle ich dir, zunächst mit Teil I meiner Artikelserie zu beginnen:

Die ZirbeldrüseWarum Sie Ihr Hirn entkalken sollten! Teil I

Dieser Artikel beschäftigt sich mit den „Wirkmechanismen“ der Zirbeldrüse. Was macht die Zirbeldrüse so besonders, und warum hat es überhaupt einen Sinn, sie zu entkalken bzw. Fluoride aus dem Körper auszuleiten und vielem mehr rund um das Thema Zirbeldrüsenhormone, Neurotransmitter (also Botenstoffen zur Reizweiterleitung im Gehirn) & Co….

Die Zirbeldrüse (Hirnanhangsdrüse)

Du kannst dir deine Zirbel- oder Hirnanhangdrüse, wie sie auch genannt wird, vom Aussehen her wie eine Art Pinienzapfen vorstellen. Daher wohl auch der englische Name, pineal gland, für pineal = Pinie und gland = Drüse.

Dabei dient dir die Zirbeldrüse als „elektromagnetischer Sensor“ zur Regulierung aller Arten von Bewusstseinszuständen (von einer Stimmung bis hin zur außersinnlichen Wahrnehmung). [1]

Dale et al. beschreiben die Zirbeldrüse in diesem Zusammenhang als Erzeuger eines Magnetfeldes, welches aufgrund von „Magnetkristallen“ entsteht, die sich in der unmittelbaren Umgebung zur Hirnanhangsdrüse befinden sollen. [2]

Dies würde Sinn haben, da Patienten, die unter einer gestörten Zirbeldrüsenfunktion litten neben einem gestörten Zeitgefühl auch Schwierigkeiten hatten, Informationen über elektromagnetische Felder weiterzugeben.

Darüber hinaus hatten diese Patienten teilweise mit enormen (Einschlaf)schwierigkeiten zu kämpfen und litten (wahrscheinlich verursacht durch die mangelnde Schlafqualität) gelegentlich auch unter weiteren gesundheitlichen Problemen. [3]

Auch das ist in meinen Augen nachvollziehbar, da die Zirbeldrüse u.a. das Hormon Melatonin ausschüttet, das du zur Steuerung deines Schlaf-Wach-Zyklus benötigst.

Werden die „Mechanismen“ gestört, die diesen Zyklus steuern, dann kann (bei langanhaltendem Auftreten) ein „Domino-Effekt“ ausgelöst werden.

Denn schon zu wenig (quantitativer) und vor allem zu wenig „guter“ (qualitativer) Schlaf können z.B. deine Stresstoleranz massiv senken, dich somit anfälliger für Krankheiten machen oder z.B. deine Cortisol Produktion dauerhaft so erhöhen, dass es zu einer punktuellen Fetteinlagerung insbesondere in der Bauch- und Hüftregion führen kann! 

Die „Rangfolge“ der Zirbeldrüsenaktivität

Betrachtet man die Zirbeldrüsenaktivität, so lässt sich aus biochemischer Sicht eine Art Rang- oder Reihenfolge beobachten. Gewisse „Schritte müssen gegangen werden, um zum Ziel einer vollen Aktivierung zu gelangen.

Hierbei handelt es sich um die Synthese (Herstellung) der Aminosäure namens Trypthophan, mit den Substanzen Serotonin, Melatonin, Pinolin und schließlich Dimethyltryptamin (DMT).

Vereinfach dargestellt sehen diese Schritte wie folgt aus (siehe Bild):

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Tryptophan

Tryptophan ist eine essentielle Aminosäure, die du über deine Nahrung aufnehmen musst. Hierfür eignen sich z.B. Hühnereier (Vollei), Walnüsse, Cashewkerne, Hähnchenbrust, Schweinefleisch, Kakaopulver (ohne Zucker) und auch roher Lachs.

Tryptophan ist allerdings nur im Proteinanteil dieser (und anderer) Lebensmittel gebunden. Von diesem ohnehin schon geringen Anteil kann dein Körper darüber hinaus nur noch geringe Prozentsätze tatsächlich „verstoffwechseln“.

Zur Aufnahme von Tryptophan sind deshalb qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungsmittel von Bedeutung, zumal der tägliche Bedarf sehr individuell ausfallen kann.[4]

Tryptophan ist zwar nur in wenigen Lebensmitteln und dort auch nur in geringen Dosierungen enthalten, erfüllt jedoch wichtige Funktionen in deinem Körper und dies nicht nur in Bezug auf die Aktivität deiner  Zirbeldrüse.

Meiner Meinung nach ist (neben der Zirbeldrüsenaktivierung) die beste Eigenschaft des Tryptophans wohl seine stimmungsaufhellende Wirkungsweise.[5] So reguliert Tryptophan deine Gefühlslagen und kann sich dadurch positiv auf dein allgemeines Wohlbefinden auswirken.

Dies geschieht durch die Umwandlung in einen deiner körpereigenen Neurotransmitter: dem Serotonin.

Neben der stimmungsaufhellenden Wirkung unterstützt Tryptophan z.B. auch die Produktion von Vitamin B3 (Niacin). Dieses wird u.a. wieder für die „Herstellung“ von anderen Neurotransmittern benötigt und spielt eine weichtige Rolle bei der Verstoffwechslung der Makronährstoffe (Kohlenhydrate, Proteine und Fette).

Nicht nur im Zuge der Zirbeldrüsenaktivierung ist es – aus meiner Sicht – von äußerster Wichtigkeit, den eigenen Schlaf zu optimieren. Hier kann die Zufuhr von Tryptophan helfen, indem sie deinen Serotoninspiegel im Blut am Tage konstant hält. Dadurch kannst du dann nachts ausreichend Melatonin produzieren.

Serotonin

Serotonin wird also am Tage produziert und ist ein Neurotransmitter. Es steuert deinen Appetit, deinen Schlaf, die Körpertemperatur und auch deine Emotionen. [6]

Serotonin ist zwar in vielen kohlenhydratreichen Nahrungsmitteln enthalten, kann aber die Blut-Hirn-Schranke (hämatoenzephalische Schranke) nicht „alleine“ passieren um in dein Gehirn zu gelangen und als Neurotransmitter tätig werden.

Hierfür benötigt es Tryptophan, welches Serotonin in deinem Gehirn/zentralem Nervensystem (ZNS) erzeugt bzw. metabolisiert.

Eine kdohlenhydratreiche Mahlzeit führt so anscheinend nur indirekt zu einer Serotoninausschüttung im Gehirn. Vielmehr sorgen solche Mahlzeiten dafür, dass die Bioverfügbarkeit von Tryptophan (im jeweiligen Lebensmittel) erhöht wird.

Unter Bioverfügbarkeit versteht man die Effizienz aufgenommener Wirkstoffe. Also wie viel (in Prozent) von dem was du konsumierst, kann dein Körper auch tatsächlich aufnehmen und wird nicht einfach wieder ausgeschieden.

Mehr zum Thema Bioverfügbarkeit erfährst du in dem Artikel: Warum du liposomales Vit. C benötigst – Teil I  und: Wie du mit Kurkumin auf einfache Weise deine Gesundheit stärken kannst

Mir stellen sich in diesem Zusammenhang folgende Fragen:

  • inwieweit können kohlenhydratreiche Speisen die vorwiegend aus sogenannten Einfachzuckern bestehen (und ohne, dass tryptophanhaltige/proteinhaltige Lebensmittel dazu konsumiert werden) den Serotoninspiegel tatsächlich erhöhen?
  • Muss zur optimalen „Freisetzung“ von Serotonin immer ein Lebensmittel konsumiert werden, das eine tryptophanreiche Proteinmenge besitzt?
  • Ist die Gabe von Tryptophan in Form von Nahrungsergänzungsmittel effizienter, wenn man die Aufnahme von Kohlenhydraten (z.B. bei adipösen oder übergewichtigen Leuten) begrenzen möchte?

Übrigens:

Trypthophan sollte nicht gleichzeitig mit dem bekannten Supplement 5-HTP eingenommen werden! Zwar metabolisieren beide Nahrungsergänzungsmittel zu Serotonin, manche profitieren aber eher von der Einnahme von der Aminosäure Tryptophan als vom bekannteren 5-HTP.

Das liegt wohl daran, dass bei der Einnahme von Tryptophan der Körper die produzierten Serotoninmengen aufgrund des Enzyms namens „L-Tryptophan Hydroxylase“ besser regulieren kann.

Bei 5-HTP hingegen deutet manches darauf hin, dass die Serotoninmenge weniger gut reguliert werden kann und ein gewisser Teil in den Darm gelangen kann, wo es Magen-Darm Probleme kommen kann.

Melatonin

Melatonin (N-acetyl-5-methoxytryptamine) ist das Hormon, das deinen Schlaf-Wach-Zyklus (circadianer Rhythmus) regelt. Es ist wohl eines der stärksten Antioxidantien in deinem Körper.[7]

Es kann aber nur richtig wirken, wenn es A: komplett dunkel ist, B: die Zimmertemperatur nicht zu hoch ist und C, wenn deine Zirbeldrüse nicht durch Fluorid – im wahrsten Sinne des Wortes – verkalkt ist. [8]

Durch den Anstieg des Melatonin-Wertes im Blut wirst du bei zunehmender Dunkelheit und optimalem Biorhythmus zunehmend müder, bis du einschläfst. Zwischen zwei und drei Uhr nachts ist dein Melatoninspiegel dann auf dem Höhepunkt.

Eine optimale Melatonin Ausschüttung sorgt also dafür, dass du schneller einschlafen und besser durchschlafen kannst. [9] Aber auch deine Aufmerksamkeit und deine geistige Leistungsfähigkeit profitieren davon. [10]

Pinolin – stärker als Melatonin?

Pinolin (6-Methoxy-1,2,3,4-tetrahydro-β-carboline) und Melatonin sind chemisch gesehen dem Serotonin (5-hydroxytryptamine) sehr ähnlich. [11]

Pflanzen aus der traditionellen Medizin – heute als Alternativmedizin genannt – die diesen Wirkstoff enthalten, sind die wohl nur wenigen bekannten „Jochblattgewächse“ und die „Steppenraute“.

Pinolin ist ferner eine Neurochemikalie, die für dein Bewusstsein eine Rolle spielt. [12]

5-MEO-DMT

Auf dem „Weg“ von Pinolin hin zur Freisetzung von DMT scheint es eine Art „Zwischenstufe“ zu geben.

Die Zirbeldrüse soll nach einer sechs bis achttägigen kontinuierlichen Meditationszeit (vollständige vorherige Entkalkung vorausgesetzt) in der Lage sein, das Hormon „5-MEO-DMT“ zu produzieren bzw. freizusetzen. Es ist ein psychedelisches Tryptamin, das sich auch in bestimmten Krötengiften, Pflanzen, Samen und Harzen finden lässt. [13]

Unter Tryptamin versteht man – je nach Literatur – chemische Verbindungen, die vom sogenannten „2-(Indol-3-yl)-ethylamin“ abgeleitet werden. Tryptamine sind also Stoffwechselprodukte von Menschen, Tieren, oder Pflanzen. Sie zählen zu den sog. „Indoalkaloiden“.

Wie durch die zuvor beschriebenen Schritte nun hoffentlich nachvollziehbar, zählt zur Tryptamin-Struktur ebenfalls Serotonin, Melatonin, Tryptophan sowie das  psychedelisch wirksame Halozinogen, DMT.

DMT (Di-Methyl Tryptamine)

Aus biochemischer Sicht ist DMT zunächst ein natürlich in Lebewesen vorkommendes Tryptamin und ein menschlicher Neurotranmitter.[14]

Aus „mystischer“ Sicht stellt DMT ein psychodelisches Entheogen dar, das für eine schier unbezifferbare Anzahl spiritueller „Erfahrungen“ verantwortlich sein soll.

Entheogene wirken psychotomimetisch in dem sie u.a. deine Neurotransmitter beeinflussen können.

DMT soll eines der stärksten und gleichzeitig mysteriösesten Psychodele sein, die existieren. So ist es z.B. Hauptbestandteil eines „Gebräus“ namens „Ayahuasca“, dass von Kulturen in Südamerika zu verschiedenen Ritualen getrunken wird. [15]

Zu Pflanzen die DMT enthalten, gehört z.B. die Acacia (Acacia acuminata) mit bis zu 1,8% Alkaloiden, die zum Großteil Dimethyltryptamin (DMT) aus deren Rinde enthalten. [16]

Zusätzlich zur Rinde enthalten die Blätter der Acacia ebenfalls DMT (bis zu 1,2%) sowie Tryptamin.[17]

Wenn du mehr über die pharmakologischen Hintergründe von DMT oder Ayahuaska erfahren möchtest, dann kannst du dies z.B. unter folgenden Links (auf Englisch) nachlesen:

Fazit

Die Zirbeldrüse ist und bleibt Gegenstand intensiver Untersuchungen. Viele der zuvor „sagenumwobenen“ Mythen wurden mittlerweile sogar durch unsere „westliche“ Schulmedizin bestätigt.

So sollte man die positiven Eigenschaften unseres Dritten Auges (wie die Zirbeldrüse auch genannt/betrachtet wird) nicht nur als Hokus Pokus abtun, nur weil es (noch) keine „wissenschaftlichen“ Bestätigung dafür gibt.

Doch wenn du dich mit dem Thema der Zirbeldrüse beschäftigst, dann gehe ich ohnehin davon aus, dass du dann weißt, dass die Wissenschaft nicht immer Wissen schafft…

Abschließend noch zusätzlich ein kleiner Praxistipp und zwar wiederum zum Thema Zahnpasta. Von der Marke „Blackwood“ gibt es eine Zahnpasta, die ebenfalls ohne Fluoride und Peroxid auskommt.

Zusätzlich verfügt sie über Aktivkohle, die die Zähne auf natürliche Weise von Verunreinigungen befreien und leicht aufhellen soll. Sie enthält Wacholderbeeren, soll blutstillend und auch entzündungshemmend wirken.

Anbei der link zu amazon:

Wie sind deine Erfahrungen mit der Entkalkung der Zirkeldrüse?

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Literatur zum Thema:

[1] Vgl. Cyndi Dale, Der Energiekörper des Menschen: Handbuch der feinstofflichen Anatomie, 2012, S. 81.

[2] Vgl. Cyndi Dale, Der Energiekörper des Menschen: Handbuch der feinstofflichen Anatomie, 2012, S. 81.

[3] Vgl. I. Haimov. & P. Lavie, Melatonin –  A Soporific Hormone, Current Directions in Psychological Science 5 (1996): 106-111.

[4] Vgl. G. Lazaris-Brunner, M. Rafii, R. O. Ball, P. B. Pencharz: Tryptophan requirement in young adult women as determined by indicator amino acid oxidation with L-[13C]phenylalanine. In: Am. J. Clin. Nutr. 68(2); Aug 1998: S. 303-10 PMID 9701187

[5] Vgl. Roiser JP, Levy J, Fromm SJ, Nugent AC, Talagala SL, Hasler G, Henn FA, Sahakian BJ, Drevets WC. The effects of tryptophan depletion on neural responses to emotional words in remitted depression. Biol Psychiatry. 2009 Sep 1;66(5):441-50. Epub 2009 Jun 17

[6] Vgl. Cyndi Dale, Der Energiekörper des Menschen: Handbuch der feinstofflichen Anatomie, 2012, S. 82.

[7] Vgl. Takahashi JS, Zatz M: Regulation of circadian rhythmicity. In: Science 1982/217, S. 1104–111.

[8] Vgl. Literaturrecherche Melatonin-Defizit (PDF) Klinik für Schlafmedizin im St. Hedwig Krankenhaus, 2009.

[9] Vgl. Remy Luthringer: The effect of prolonged-release melatonin on sleep measures and psychomotor performance in elderly patients with insomnia. 2009, PMID 19584739.

[10] Vgl. Vgl. Patrick Lemoine: Prolonged-release melatonin improves sleep quality and morning alertness in insomnia patients aged 55 years and older and has no withdrawal effects. 2007, PMID 18036082.

[11] Vgl. Mario de la Fuente Revenga†, Concepción Pérez†, José A. Morales-García‡§, et. al., Neurogenic Potential Assessment and Pharmacological Characterization of 6-Methoxy-1,2,3,4-tetrahydro-β-carboline (Pinoline) and Melatonin–Pinoline Hybrids, ACS Chem. Neurosci., 2015, 6 (5), pp 800–810, DOI: 10.1021/acschemneuro.5b00041, Publication Date (Web): March 27, 2015, Copyright © 2015 American Chemical Society

[12] Vgl. Cyndi Dale, Der Energiekörper des Menschen: Handbuch der feinstofflichen Anatomie, 2012, S. 82.

[13] Vgl. Vgl. Cyndi Dale, Der Energiekörper des Menschen: Handbuch der feinstofflichen Anatomie, 2012, S. 82.

[14] Vgl. Vgl. Cyndi Dale, Der Energiekörper des Menschen: Handbuch der feinstofflichen Anatomie, 2012, S. 82.

[15] Vgl. Dennis J. McKenna, G.H.N. Towers, et al.: Monoamine oxidase inhibitors in South American hallucinogenic plants: Tryptamine and β-carboline constituents of Ayahuasca. In: Journal of Ethnopharmacology. 10, 1984, S. 195–223, doi:10.1016/0378-8741(84)90003-5.

[16] Vgl. Jeremy EGA conference, Australia 2009, used successfully in S.Australia since c.2008.

[17] Vgl. White et al. 1951.

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Warum dein Handy und dein Computer erhebliche negative Auswirkungen auf deinen Körper und deine Leistungsfähigkeit haben können

Heutzutage ist der englische Begriff des „detox“ fast schon in aller Munde. Gemeint ist hiermit eine „Entgiftung“ des Körpers. Es handelt sich um Gifte, die  i.d.R. durch die Nahrung aufgenommenen werden (Umweltgifte).

Doch wie verhält es eigentlich mit den unterschiedlichen Formen von Strahlungen, die du tagtäglich – in der Regel unwissentlich – aufnimmst?

Was ist mit z.B. mit Wlan, Bluetooth, Handyfunk, Strommasten, Microwellen, DECT-Strahlung, GPS-Frequenzen und mehr los?

Wie viel „Strahlungsdosis“ ist unbedenklich, und welche gesundheitlichen Vorteile hast du, wenn du dich nicht permanenter Strahlung (in welcher Form auch immer) aussetzt?

Dieser Artikel gibt einen Überblick über potenzielle Gefahren unterschiedlicher Formen von Strahlungen, die negative Auswirkungen auf deine Leistungsfähigkeit haben können sowie über Möglichkeiten, wie du dich aus meiner Sicht schützen kannst …

Warum du kein schnurloses Telefon verwenden solltest

Schnurlose Telefone funktionieren heute nach dem sogenannten DECT-Datenübertragungsstandard[1] (Digital Enhanced Cordless Telecommunications).

Dieser „sendet“ mit einer „gepulsten hochfrequenten Strahlung“ samt hoher Intensitäten. In der Regel bist du dieser Strahlung ungeschützt ausgesetzt. Das, was „strahlt“, sind sowohl die Basisstation des Telefons (strahlt konstant) als auch das Mobilteil (strahlt nur, wenn telefoniert wird).

Insbesondere solch eine konstante, Strahlung kann sich negativ auf deinen Körper auswirken, da dieser in einen Stresszustand versetzt wird. Dies wirkt sich  negativ auf deine Neurotransmitter aus.[2]

Neurotransmitter sind Botenstoffe, die in deinem Gehirn zur Weiterleitung elektrischer Impulse an Synapsen dienen. Mehr über die (aus meiner Sicht) vier wichtigsten Neurotransmitter Dopamin, Acetylcholin, GABA und Serotonin erfährst du unter anderem hier, hier und auch hier.

Durch die Beeinflussung der Neurotransmitter wird dein Körper indirekt in einen physischen Stesszustand versetzt, indem in Folge dessen z.B. die sogenannte Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (verstärkt bei Kindern & Jugendlichen) tangiert wird.[3]

Mehr über deine Nebennieren und wie du diese in ihrer Funktion ganz einfach unterstützen kannst, erfährst du hier.

Bei dauerhafter DECT-Strahlung können u.a. folgende Probleme auftreten:

  • Schlafstörungen (negative Beinflussung der Neurotransmitter GABA/Serotonin)
  • Infektanfälligkeit
  • Immunschwäche
  • Allergien
  • Herz-/Kreislauferkrankungen
  • Stimmungsschwankungen
  • vegetative Störungen

Hierbei handelt es sich bei all diesen  Problemen um Symptome/Erkrankungen, die man wohl in der Regel nicht in Verbindung mit übermäßigem „Strahlenkonsum“ eines Haustelefons in Verbindung bringen würde. Oder?

Selbst die EU warnt in einer Presseerklärung vom 27.5.2011 vor dem Gebrauch von permanent „strahlenden“ Telefonen.

Mittlerweile gibt es aber Telefone, bei denen die Basisstation nicht mehr permanent strahlt, und auch das Mobilteil nur reduziert strahlt. Dies wiederum  „nur“ beim Telefonieren.

Leider funktionieren diese sogenannten „Öko“ oder „ECO“-Modi aber wohl nicht immer wie versprochen …

Wer beruflich oder privat viel telefoniert, sollte sich – meiner Meinung nach – dringend ein solches „strahlungsarmes“ Telefon zulegen.

Nach meiner Recherche sind verlässliche Modelle, die der Marken Swissvoice oder Orchid.

Ich habe mir folgendes Modell von Swissvoice bestellt:

Warum du dein Mobiltelefon so wenig wie möglich nutzen solltest

Natürlich hat auch das von vielen so heiß geliebte Mobiltelefon oder smart phone wohl eine ähnlich negative Auswirkung auf deinen Körper.

So wurde z.B. gezeigt, dass Medizinstudenten die ihr smart phone täglich länger als zwei Stunden nutzen, eine deutlich schlechtere Schlafqualität hatten als Studienkollegen, die weniger Zeit am bzw. mit ihrem Handy verbrachten.

Neben der schlechteren Schlafqualität litten die Studenten darüber hinaus auch an Müdigkeit während des Tages. Dies kann nicht nur negative Auswirkungen auf die geistige Aufnahmefähigkeit haben.[4]

Ferner wurde beschrieben, dass durch das Telefonieren mit dem Handy (im 1800 MHz GSM Bereich) auch sogenannter oxidativer Stress entstehen kann (entsteht durch freie Radikale, die Zell- und andere Schäden verursachen können).[5]

Menschen mit Herzschrittmachern, implantierten Defibrillatoren oder auch Hörgeräten wird abgeraten, ihr Mobiltelefon zu nahe (8 inch = ca. 20cm) an diesen technischen Geräten zu tragen, um möglichen Fehlfunktionen oder Beeinträchtigungen durch Mobiltelefone vorzubeugen.[6]

Natürlich macht auch bei der „Strahlung“ wohl letztlich die Dosis das Gift. Hier stellst sich mir dann aber die Frage, wie viel „Passivstrahlung“ man tagtäglich abbekommen kann, auch ohne selbst mit dem Handy zu telefonieren oder mit dem eigenen Computer im WLAN zu surfen.

Dass – ich nenne sie mal „Handy-Zombies“ – immer weiter zunehmen, bedarf wohl keiner Belege durch Studien, da man hierzu nur einmal nach draußen gehen muss, um seine Mitmenschen beim telefonieren zu beobachten …

Um dies dennoch mit ein paar Zahlen zu untermauern, kann man nachlesen, dass z.B. 17,9% der Studenten ihr Handy während des Autofahren nutzen und fast 96% dies ständig im Hörsaal nutzen und so der Handystrahlung ausgesetzt sind.[7]

Die gleiche Studie zeigte auch, dass immerhin schon 34,5% dieser Studenten unter sogenannter „Ringxiety“ litten. Dabei handelt es sich um ein „Phantomklingeln“. Sie hörten ein Klingeln, das gar nicht vorhanden war…[8]

Eine solche „Mobiltelefon- und/oder Smart Phone-Sucht“ besitzt ein ähnliches Suchtpotenzial wie etwa das Glücksspiel oder Videospiele. Bei Entzug kann es sowohl zu körperlichen wie geistigen Entzugserscheinungen kommen.[9]

Hierzu gehören z.B. Symptome wie:

  • Angstzustände
  • Unruhe
  • Nervosität
  • Reizbarkeit

Fazit

Den meisten Menschen scheint es mittlerweile bewusst zu sein, dass ein exzessiver Gebrauch der Handys, Schnurlostelefonen, Wlan-(Routern), Mikrowellen & Co. nicht unbedingt zur Verbesserung unserer Gesundheit beiträgt.

Einige negative Ursachen von zu viel Strahlung ( ganz gleich welcher Art) sind mittlerweile durch diverse Studien belegt. Fraglich bleibt jedoch, welche Langzeitfolgen entstehen können, bei einem ständig zunehmenden „Electrosmog“.

Hier liegt es wohl wieder in der Verantwortung des Einzelnen zu überlegen, ob und wie er sich gegen diese – aus meiner Sicht – immer stärker werdende Abhängigkeit von der Elektronik zur Wehr setzen kann …

Eine der von mir derzeit getesteten Möglichkeiten ist z.B. der sogenannte „i-Like E-Chip“, der schädlichen Elektrosmog „vitalisieren“ soll … Mehr Infos dazu findet du hier.

Vieles was du zur „EMR-Protection“ benötigst findest du ferner bei YSHIELD, hier.

 

Wie ist deine Meinung zum Handy, WLAN & Co?

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 Literatur zum Thema:

[1] Vgl. emf-portal.de, Quelle: http://www.emf-portal.de/viewer.php?aid=19075&l=g, Zugriff. v. 25.12.2015.

[2] Vgl. Veränderung klinisch bedeutsamer Neurotransmitter unter dem Einfluss modulierter hochfrequenter Felder – Eine Langzeiterhebung unter lebensnahen Bedingungen. Von: Buchner K, Eger H; Erschienen in: Umwelt – Medizin – Gesellschaft 2011; 24 (1): 44 – 57.

[3] Vgl. Geronikolou SA1, Chamakou A2, Mantzou A3, Chrousos G4, Kanaka–Gantenbein C5.; Sci Total Environ. 2015 Dec 1;536:182-8. doi: 10.1016/j.scitotenv.2015.07.052. Epub 2015 Jul 21. Frequent cellular phone use modifies hypothalamic-pituitary-adrenal axis response to a cellular phone call after mental stress in healthy children and adolescents: A pilot study.

[4] Vgl. Yogesh S, Abha S, Priyanka S. ndian J Physiol Pharmacol. 2014 Jan-Mar;58(1):100-3. Mobile usage and sleep patterns among medical students.

[5] Vgl. Electromagn Biol Med. 2015 Mar;34(1):72-6. doi: 10.3109/15368378.2014.881370. Epub 2014 Feb 5. Evaluation of selected biochemical parameters in the saliva of young males using mobile phones.

Abu Khadra KM1, Khalil AM, Abu Samak M, Aljaberi A.

[6] Vgl. Radiofrequency Safety-Office of Engineering and Technology (OET): Frequently Asked Questions about the Safety of Radiofrequency (RF) and Microwave Emissions from Transmitters and Facilities Regulated by the FCC. Available from: http:. [Last accessed on 2014 May 9].

[7] Vgl. Subba SH, Mandelia C, Pathak V,  Redddy D,  Goeal A, et al. Ringxiety and the phone usage patterns among the students of a medical college in South India. 2013; 7:205-9.

[8] Vgl. Subba SH, Mandelia C, Pathak V,  Redddy D,  Goeal A, et al. Ringxiety and the phone usage patterns among the students of a medical college in South India. 2013; 7:205-9.

[9] Vgl. Paul B, Saha I, Kumar S, Samim Ferdows S K, Ghose G. Mobile phones: Time to rethink and limit usage.Indian J Public Health 2015;59:37-41, Available from: http://www.ijph.in/text.asp?2015/59/1/37/152856

grüner Tee Plantage

Wie dir L-Theanin dabei hilft besser zu entspannen und zu regenerieren

Wer ein hohes Arbeitspensum an den Tag legt, der braucht auch entsprechende Ruhe, um tagtäglich sein volles Potential entfalten zu können. Ob im Beruf oder beim Training. Wir streben nach Progression. Doch eine Entwicklung/Entfaltung ist nur möglich, wenn du deinem Körper und deinem Geist qualitativen und quantitativen Schlaf ermöglichst.

„Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit.“

 (Friedrich von Schiller, deutscher Dichter, 1759 – 1805)

 

L-Theanin – einzigartige Aminosäure aus dem Tee

Die nicht proteinogene Aminosäure L-Theanin oder Theanin ist eine Aminosäure die am häufigsten in Blättern des schwarzen und grünen Tees (Camellia sinensis), aber auch in einer Art Pilz vorkommt.

Zu den positiven Auswirkungen eines Theanin Konsums gehören u.a. [1]:

  • Entspannung
  • Steigert die Gehirnleistung
  • Stimmungsaufheller
  • Schlafqualität
  • Wirkt sich positive bei Krebserkrankungen aus
  • Wirkt sich positiv bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus
  • Unterstützt die Gewichtsreduktion
  • Hilft bei „einfachen“ Erkältungen

Allgemein kann man auch davon ausgehen, dass Theanin also tatsächlich eine (positive) Wirkung im Körper auslöst und auch eine Überdosierung keinen Schaden anrichten kann. [2]

L-Theanin wirkt positiv auf dein Zentrales Nervensystem (ZNS), indem es die Ausschüttung der sogenannten Neurotransmitter GABA und Serotonin verursacht. Mehr über Neurotransmitter erfährst du hier.

Dies sorgt für eine Reduktion körperlicher und geistiger Stressreaktionen.

Tierstudien (an Ratten) konnten ebenfalls zeigen, dass L-Theanin dabei hilft Schlafstörungen zu beseitigen, die durch Koffeinkonsum hervorgerufen wurden. [3]

Die Besonderheit von Theanin liegt darin begründet, als dass es zwar einen entspannenden Effekt auf das ZNS ausübt aber keine sedierende (einschläfernde) Wirkung besitzt!

Darüber hinaus stimuliert es das Gehirn sogenannte „Alpha-Wellen“ zu produzieren. Somit eignet sich Theanin hervorragend zur Bekämpfung von chronischen Spannungszustände (z.B. in der Muskulatur), Stress oder Angstzuständen, ohne dabei einschläfernd zu wirken!

Theanin – Kraft ist nichts, ohne Kontrolle

Auch mentale Kraft bzw. Leistungsfähigkeit ist nichts, wenn man sie nicht kontrollieren kann. Äquivalent zu einem Auto, welches seine Motorleistung nicht auf die Straße überragen kann und nur die Reifen durchdrehen lässt.

Ähnlich verhält es sich mit deinem Gehirn…

Gehirnwellen – Schwankungsmuster
Gehirnwellen Sekundentakt Stimmung/Bewusstseinszustand
Delta 0-4 Tiefschlaf (Stufe 3 und 4)
Theta 4-8 Schläfrig/Leichter Schlaf  (Stufe 1 und 2)
Alpha 8-13 Entspannt/wachsam/alarmiert
Beta 13-40 Gestresst/ängstlich/Konzentrationsschwierigkeiten

Tabelle 1: Brain Wave Oscillation Patterns/Gehirnwellen Schwankungsmuster, Quelle: The Cortisol Connection, S.210.

Shawn Talbott – Autor des Buches „The Cortisol Connection“ – vergleicht die Unterschiede der einzelnen Gehirnwellen mit den Gängen eines Autos.

Eine passende Analogie wie ich finde, bei der die langsamsten Gehirnwellen (Delta & Theta) den „Leerlauf“ bzw. den „ersten Gang“ repräsentieren.

Die Alpha Wellen würden dann den oder die Gänge kennzeichnen, in denen das Auto seine volle Kraft nach und nach entfaltet und auch auf die Straße übertragen kann. Also bei einem sechs Gang Getriebe z.B. die Gänge drei bis sechs.

Die Beta Wellen wären dann eine Art „Hyper-Gang“, bei dem zu viel Energie freigesetzt wird und die Räder des Autos durchdrehen, da der „Grip“ fehlt die Kraft auf die Straße zu übertragen. [4]

Dabei hilft dir Theanin aber nicht nur dabei dich besser zu konzentrieren, sondern auch zu entspannen.

Es fungiert also als ein Art Adaptogen. Es Balanciert deinen „Neurotransmitter-Haushalt“, indem es dir hilft dich zu konzentrieren, wenn du es musst, oder dabei dich –wenn du zur Ruhe kommst – auch wirklich entspannen zu können.

Persönliche Erfahrung mit L-Theanin

Ich persönliche habe Theanin getestet, um zu sehen ob es tatsächlich einen positiven Effekt auf das Cortisol Management besitzt und somit zu einer Stressreduktion beitragen kann.

Ausgangspunkt war ein häufig zuckendes bzw. „nervöses“ linkes Augenlied, was ich als Symptom eines zu hohen Stresslevels interpretierte. Denn – meiner Meinung nach – werden Muskeln nicht einfach an- oder einfach ausgeschaltet, wie ein Lichtschalter. Es musste also an einer Dysbalance meines Hormonhaushaltes liegen.

Durch den Einsatz von 500mg L-Theanin/Tag (ca. 30 min vor dem Schlafen gehen) konnte ich das „nervöse Augenlied“ beseitigen. Dies war meine persönliche Testphase, um zu sehen ob Theanin tatsächlich positive Auswirkungen auf den Körper besitzt.

Da ich grundsätzlich nur etwas guten Gewissens weiterempfehle, das ich auch selbst getestet habe, nutze ich L-Theanin nun auch im Rahmen meines Metamoprhose-Programms und mit meinen Personal Training Kunden, im BSPT-Studio.

Ich habe positive Erfahrungen mit folgendem Produkt gemacht:

Dieses enthält auch keine weiteren Zusatzstoffe, außer reinem L-Theanin. Mit 500mg ist es ausreichend dosiert, da Theanin schon ab einer täglichen Gabe von 50-200mg wirken soll.[5]

Theanin aus Tee?

Wie bereits erwähnt lässt sich Theanin in den Blättern nicht nur aus grünem Tee finden. So stellt sich die Frage ob du Theanin nun in Form von Nahrungsergänzungen konsumieren könntest oder lieber der ursprünglichen Form – aus Tee – den Vorzug gibst.

Natürlich ist es möglich THeanin auch durch den Konsum von mehreren Tassen Tee pro Tag zu decken.

Dabei ist jedoch zu achten, dass es Tee ist der dann geerntet wurde, als die Blätter der Pflanze (Camellia sinesis) auch gerade reich an Theanin waren.

Denn während der Produktion sogenannter „sekundären Pflanzenstoffen“ (Polyphenole) wandelt die Teepflanze – je nach Jahreszeit – Theanin in sogenannte Catechine (ebenfalls sekundäre Pflanzenstoffe aber mit vorwiegend antioxidativer Wirkung) um.

Dies ist nichts Schlechtes, wenn man grünen Tee z.B. trinkt, wegen seiner gesundheitsfördernden Eigenschaften.  Wenn man allerdings grünen Tee trinkt, um in erster Linie einen gewünschten Theanin Konsum zu decken müsste man wissen, ob die Blätter der Pflanze dann geerntet wurde, als sie auch noch reich an Theanin war.

Ein weiteres „Problem“ ist das in grünem Tee enthaltene Koffein. Wer eine Aufnahme desselbigen vermeiden möchte, könnte theoretisch auf entkoffeinierten grünen Tee als Alternative zurückgreifen.

Praktisch ist dies aber wohl keine gute Lösung da ein Großteil von Theanin beim „Entkoffeinierungsprozess“ verloren geht.[6]

Somit stellt – meiner Meinung nach – eine Aufnahme in Form von Nahrungsergänzungsmitteln die einfachste und wohl effizienteste Möglichkeit dar, um von den positiven Eigenschaften von Theanin zu profitieren.

BSPT- Buchempfehlung

Wenn du mehr über das Thema Theanin oder allgemein über Stressmanagement lernen und verstehen willst, wie und was das Hormon Cortisol damit zu tun hat, empfehle ich dir das Buch „The Cortisol Connection“, von Shawn Talbott, PH.D.

Fazit

Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass L-Theanin sich allgemein für ein „Stressmanagement“ eignet.

Es scheint einen positiven Effekt auf Cortisol und oder die Adrenalinausschüttung zu haben und wirkt auf den Körper wohl als eine Art Adaptogen. Es optimiert so anscheinend die körpereigene „Balance“ hinsichtlich Spannungs- und Entspannungszuständen.

Theanin grenzt sich in sofern von anderen Nahrungsergänzungsmitteln zum Stressmanagement ab, als dass es zwar beruhigend wirken kann, aber nicht als Form eines Sedativums (Beruhigungsmittel), dass dich schläfrig oder müde macht.

Wie sind deine Erfahrungen mit L-Theanin?

Schreibe einen Kommentar oder

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 Literatur zum Thema

[1] Vgl. Türközü D1, Şanlier N.,(2105), L-Theanin, Unique Aminoacid of Tea, and Its Metabolism, Health Effects, Safety.

[2] Vgl. Türközü D1, Şanlier N.,(2105), L-Theanin, Unique Aminoacid of Tea, and Its Metabolism, Health Effects, Safety.

[3] Vgl. Jang, J., et al. L-Theanine Partially Counteracts Caffein-Induced Sleep Disturbances in Rats. Pharmacology Biochemistry and Behaviour. 2012. 101 (2); S.217-221.

[4] Vgl. Talbot (2007), S. 197.

[5]  Vgl. Vgl. Talbot (2007), S. 19

[6] Vgl. Vgl. Vgl. Talbot (2007), S. 198.

CentellaAsiatica

Das Geheimnis, wie du deine Dehnungsstreifen los wirst

Was ist Gotu Kola?

Gotu Kola (GK), auch indischer/ asiatischer Wassernabel oder Tigergras genannt, ist eine bodenkriechende Pflanze aus der Familie der Umbellifere (Apiceae), mit dem wissenschaftlichen Namen: Centella asiatica.

Man findet sie in den meisten subtropischen und tropischen Ländern, in sumpfigen Gebieten, aber auch in Indien, Pakistan, Sri Lanka, Madagaskar, Süd Afrika sowie Ost Europa. [1]

In der traditionellen Medizin dieser Länder findet Gotu Kola seit Jahrtausenden u.a. Anwendung:  zur Blutreinigung, als Blutdrucksenker, als Anti-Aging Mittel oder auch zur Verbesserung der Gedächtnisleistung. In Ayurveda wird Gotu Kola dort weiterhin zur Wiederherstellung von Nerven und Gehirnzellen eingesetzt.[2] [3]

Enthaltene Wirkstoffe

Hauptinhaltsstoffe sind sogenannte Saponine, auch Triterpenoide genannt, die hauptverantwortlich für die wundheilenden Eigenschaften von Gotu Kola sind. Vier weitere Wirkstoffe, wie Brahmoside und Brahminoside sind wahrschenilich verantwortlich, für die relaxierende Wirkung auf das Zentrale Nervensystem (ZNS) und die Gebärmutter.

Optimierte Wundheilung

Gotu Kola wird seit Jahrtausenden für eine schnellere und bessere Wundheilung eingesetzt und auch Studien der westlichen „Schulmedizin“ scheinen dies zunehmend  zu bestätigen.[4]

So konnten Untersuchungen zeigen, dass Wunden, die mit Gotu Kola behandelt wurden, effektiver und effizienter heilen, als herkömmliche Behandlungen, z.B. durch Cremes oder Gels.[5]

Es scheint, dass Gotu Kola nachweislich die Kollagensynthestisierung in verschiedenen Körperzellen anregt, neu gebildete Haut auf Wunden stärkt und somit die Wundheilung beschleunigt.

Des Weiteren werden entzündliche Prozesse in Wunden durch Gotu Kola reduziert, was die Bildung von neuem Gewebe fördert und für eine bessere Durchblutung sorgt. [6] [7]

Im BSPT-Studio nutzen wir diese positiven Eigenschaften von Gotu Kola bei Klienten, die z.B. unter dunklen Dehnungsstreifen (z.B. nach Schwangerschaften) leiden oder nach extremem Gewichtsverlust an zu viel überschüssiger Haut.

Obgleich die Resultate durchweg sehr positiv ausfallen, zeigt die Erfahrung, dass hierfür oft ein kontinuierlicher Einnahmezeitraum von vier bis sechs Monaten erforderlich ist!

Für positive Ergebnisse ist also ein gewisses Maß an Durchhaltevermögen von Nöten, da sich zunächst keine  sichtbaren Erfolge einstellen. Nach der beschriebenen Anwendungsdauer zeigen sich dann aber quasi „über Nacht gute Resultate“.

An dieser Stelle sei natürlich auch der Mann gewürdigt, von dem ich den überaus hilfreichen Tipp bezüglich Gotu Kola erhalten habe: Strength Sensei Charles Poliquin.

Gotu Kola als Tabletten gibt es einfach bei Amazon. Wir erzielen mit diesem Produkt gute Resultate.

Stärkung geschwächter Venen

Gotu Kola kann auch zu einer Stärkung geschwächter Venen beitragen, indem es die Aufrechterhaltung eines straffen Bindegewebes fördert.[8]

Des Weiteren unterstützt es Patienten, die unter Formen von Sklerodermie leiden, einer Reihe von Autoimmunkrankheiten, bei denen bei der Heilung das Gefäß- und Bindegewebssystem in Mitleidenschaft gezogen wird.[9]

Zur Beruhigung und gegen Angstgefühle

Nach der traditionellen indischen Literatur wird Gotu Kola eine Reihe positiver Eigenschaften das ZNS betreffend zugeschrieben: unter anderem z.B. als stimulierendes Nerven-Tonikum, als Verjüngungstrunk, Sedativum, Beruhigungsmittel oder auch zur Steigerung der Gedächtnisleistung.[10]

Die angstlösende Wirkung entsteht dadurch, dass Gotu Kola eine stimulierende Wirkung auf den Neurotransmitter GABA ausübt.

Mehr über GABA und andere relevante Neurotransmitter erfährst du hier und hier.

Geistige und antioxidative Wirkungen

Gotu Kola besitzt eine revitalisierende Wirkung sowohl auf das Gehirn wie auch auf das ZNS. Diese „Wunderpflanze“ verbessert deine Aufmerksamkeitsspanne und Konzentration, was GK auch zu einem potenziell sinnvollen und natürlichen Mittel gegen die Symptome von Alzheimer macht. [11]

In Tierstudien konnten die positiven Eigenschaften auf die Gehirnleistung und antioxidative Wirkungen bereits nachgewiesen werden. [12]

Gegen Magengeschwüre

Es wurde gezeigt, dass wässrige GK-Lösungen die Eigenschaft besitzen, Verletzungen des Magen-Darm-Traktes zu beheben.[13] So stärkt GK die Magenschleimhaut-Barriere und verringert so Schäden, die durch freie Radikale verursacht werden.

Dies ist darauf zurückzuführen, dass GK die GABA-Produktion im Gehirn anregt, was neben einem allgemein entspannenden Effekt wohl auch zu positiven Auswirkungen auf die Beseitigung von Magengeschwüre führt. Demnach reduziert GABA und seine Agonisten die Acethylcholin Ausschüttung im Gehirn, was in Tierversuchen nachgewiesen werden konnte.[14]

Der Neurotranmitter GABA besitzt, wie auch Serotonin eine entspannende Wirkung auf den Organismus. Während GABA tendenziell für die Entspannung des peripheren Nervensystems (also der Skelettmuskulatur) verantwortlich ist, sorgt Serotonin eher für die Relaxation des ZNS.

Belebende Neurotransmitter sind hingegen Dopamin und Acethylcholin.

Grundsätzlich gilt als Gegenspieler-Paare:

  • Dopamin <—> Serotonin
  • Acetylcholin <—> GABA

 

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Mehr über Neurotransmitter und wie du diese nutzen kannst,

um deine geistige und körperliche Topform zu erreichen, erfährst du im Rahmen meines

Metamorphose-Programms.

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Weitere Anwendungsgebiete

Neben den bereits genannten Einsatzgebieten wird der Einsatz von GK auch im Zusammenhang zahlreicher weiterer Erkrankungen sehr vielversprechend eingesetzt und erforscht.

So z.B. zur Behandlung gegen Schäden, die durch Strahlentherapie verursacht werden. [15] [16]

Auch gegen Herpes wurde GK bereits erfolgreich eingesetzt. [17] [18]

Darüber hinaus als erfolgsversprechendes Mittel gegen Depressionen, Angstzustände, Schlafstörungen und zur Bekämpfung von Parkinson [19] [20]

Fazit

Wie bei vielen Kräutern sind die Anwendungsbereiche von Gotu Kola sehr vielfältig. GK wird seit Jahrtausenden erfolgreich zur Behandlung verschiedenster Beschwerden eingesetzt und unserer „westliche“ Medizin beginnt langsam, die Wirkmechanismen zu erforschen und zu bestätigen.

Ob die Pharmaindustrie allerdings den wahren Wert von Gotu Kola „anerkennen“ wird, ist wie immer höchst fragwürdig. Dies tut dem Nutzen von GK – für diejenigen, die ihn erkennen oder kennen – jedoch keinen Abbruch!

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Literatur zum Thema:

[1] Vgl. Indian J Pharm Sci. 2010 Sep-Oct; 72(5): 546–556.

[2] Vgl. PDR for herbal medicine. 1st ed. Montvale, NJ: Medical Economics Co; 1999. p. 729.

[3] Vgl. Hagemann RC, Burnham TH, Granick B, Neubauer D. St. Louis, MO, Facts and Comparisons Division. J. B. Lippincott Co; 1996. Gotu Kola, In, The Lawrence Review of Natural Products: facts and comparisons; pp. 41–2.

[4] Vgl. Brinkhaus B, Lindner M, Schuppan D, Hahn EG. Chemical, pharmacological and clinical profile of the East Asian medical plant Centella asiatica. Phytomedicine. 2000;7:427–48. [PubMed]

[5] Vgl. Sunilkumar , Parameshwaraiah S, Shivakumar HG. Evaluation of topical formulations of aqueous extract of Centella asiatica on open wounds in rats. Indian J Exp Biol. 1998;36:569–72. [PubMed]

[6] Vgl.  Rosen H, Blumenthal A, McCallum J. Effect of asiaticoside on wound healing in the rat. Proc Soc Exp Biol Med. 1967;125:279–80. [PubMed]

[7]  Incandela L, Cesarone MR, Cacchio M, De Sanctis MT, Santavenere C, D’Auro MG, et al. Total triterpenic fraction of Centella asiatica in chronic venous insufficiency and in high-perfusion microangiopathy. Angiology. 2001;52:S9–13. [PubMed]

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[20] Vgl. Orhan IE; Department of Pharmacognosy, Faculty of Pharmacy, Gazi University, 06330 Ankara, Turkey. Evidence-based Complementary and Alternative Medicine : ECAM [2012, 2012:946259]

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