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Mito Active™ – Wunderkraft aus Johannisbeersaft?

Mito Actice™ ist ein Extrakt aus besonderen roten und schwarzen Johannisbeeren mit sogenanntem Ribetril™, einem neuen Polyphenol mit dreifacher Bioaktivität.

Mito Active kommt aus Dänemark und kann dabei helfen, die sportliche Leistungsfähigkeit zu steigern indem es den Anstieg des Lactatspiegel (bzw. die Übersäuerung der Skelettmuskulatur) senkt/verzögert und für eine bessere Sauerstoffaufnahme sorgt.

Dadurch unterstützt es deinen Körper u.a. mit einer verbesserten Mikrozirkulation und schnelleren Regeneration nach dem Training.

Erfahre mehr über dieses einzigartige Beerenextrakt in diesem Artikel

Mito Active™ – Was ist dran und was steckt drin? 

Mito Active kommt als bereits gemischtes, fertiges Produkt in Flüssiger Form auf den Markt und ist sofort trinkbar.

Es wird – laut Hersteller – schonend und ökologisch nachhaltig aus speziell ausgewählten ganzen und frischen roten (Ribes rubrum) und schwarzen (Ribes nigrum) Johannisbeeren hergestellt.

Mito Active (MA) wird unter Verwendung einer anerkannten Nahrungsmittelverarbeitung hergestellt, die den internationalen Standards entspricht, um ein konzentriertes Beerenprodukt bereitzustellen, das ein breites Spektrum an Beeren-Nährstoffen enthält, einschließlich hoher Polyphenole mit dem sogenannten Alkaloid-Polyphenol, namens Ribetril™.

Mito Active™ und seine Inhaltsstoffe

MitoActive kann dich mit mehr natürlicher Energie in deiner Sportart und deinem Alltag versorgen. Insbesondere im Zusammenhang mit anspruchsvoller körperlicher Aktivität, Erholung oder einem stressigen Arbeitstag.

MitoActive kommt in zwei Versionen, ungesüßt (wie die von mir getesteten Exemplare) und gesüßt.

Die gesüßte Variante enthält Stevia und zwei weitere Süßstoffe (kein Aspartam, kein Zucker).

Besonders ausgewählte Sorten von roten und schwarzen Johannisbeeren sorgen dafür, dass MitoActive einen besonders hohen Gehalt an Polyphenolen aufweist, darunter das bereits genannte Ribetril A, das von dem Unternehmen Asiros Ltd. entdeckt und patentiert wurde.

MitoActive enthält zusätzlich Magnesium, das u.a. zur Verminderung von Ermüdung und Erschöpfung sowie zur normalen Muskelfunktion und zum Stoffwechsel beiträgt.

Die nachfolgende Tabelle gibt dir eine Übersicht der Inhaltsstoffe:
Inhaltsstoffe Menge in 25g (35g) RI = Reference intake
Concentrate of Ribes nigrum L. (Konzentrat an schwarzen Johannisbeeren) 10 gr (14 gr)  

Concentrate of  Ribes rubrum L. (Konzentrat an roten Johannisbeeren) 10 gr (14 gr)  

Polyphenols incl. Ribetril A 700 mg (980 mg)
Magnesium 120 mg (168 mg) 32 (45)

Tabelle 1: Inhaltsstoffe in 25 bzw. 35ml Mito Active, Quelle: mitoactive.eu.

Weitere Inhaltsstoffe im Detail sind:

Concentrate of selected varieties of blackcurrant (Ribes nigrum L.), concentrate of selected varieties of redcurrant (Ribes rubrum L.), water, magnesium gluconate, magnesium sulfate, magnesium lactate, preservative (potassium sorbate), sweeteners (steviol glycosides, acesulfame potassium, sucralose).

Auf deutsch:

Konzentrat ausgewählter Sorten schwarzer Johannisbeeren (Ribes nigrum L.), Konzentrat ausgewählter roter Johannisbeersorten (Ribes rubrum L.), Wasser, Magnesiumgluconat, Magnesiumsulfat, Magnesiumlactat, Konservierungsmittel (Kaliumsorbat), Süßungsmittel (Steviolglycoside, Acesulfam Kalium , Sucralose).

Für eine optimale Versorgung mit qualitativ hochwertigen Magnesium-Arten empfehlen wir dir zusätzlich unser Multi Magnesium 7 in der Braunglasflasche. Hier geht’s zum Shop.

Mito Actice™ und Sport 

MitoActive ist übrigens auf der sogenannten „Kölner Liste“ aufgeführt. Einer Liste von Nahrungsergänzungsmittel, die mit minimiertem Doping-Risiko in Verbindung gebracht werden.

Viele Athleten nutzen diese Liste als Werkzeug, um das Risiko zu vermeiden, unbeabsichtigt zum Dopingopfer zu werden, weil ihre konsumierten Supplemente doch irgendwelche verbotenen Substanzen enthalten von denen sie nichts wussten.

Nicht nur deswegen wird MitoActive von einer wachsenden Zahl von internationalen Top-Athleten in vielen unterschiedlichen Sportarten eingesetzt, darunter z.B. von Radfahren, beim Laufen, Schwimmen, Triathlon, bei uns im BSPT und mit unseren Kunden natürlich auch im Kraftsport.


Wenn auch du dich für professionelles Coaching (online oder vor Ort) interessierst (natürlich auch ohne Wettkampfambitionen) und optimale Resultate in minimaler Zeit erreichen willst, dann schreibe uns eine mail an: info@bernd-stoesslein.de oder gehe auf: www.bernd-stoesslein.de


Mitochondrialer „boost“ durch Ribetril™ A 

Das bereits erwähnten Ribetril hat eine besondere Bedeutung innerhalb des Mito Active, von der du bei deinen sportlichen Aktivitäten profitieren kannst.

Ribetril A ist ein neu entdecktes Polyphenol, das durch intensive Erforschung an unterschiedlichen Johannisbeeren der Familie Ribes entdeckt wurde. Mehr über Polyphenole, zu denen auch Traubenkernextrakte (OPC) gehören, erfährst du detailliert hier.

Ribes bedeutet „sauer“. Die Familie Ribes umfasst rote, weiße und schwarze Johannisbeeren sowie Stachelbeeren.

Es gibt eine Vielzahl von Sorten schwarzer  und roter Johannisbeeren. Sie sind sehr unterschiedlich, sowohl im Aussehen, dem Geschmack, der Farbe, der Reifezeit , gerade aber in Bezug auf ihre Inhaltsstoffe. So gibt es zum Beispiel sowohl weiße, orange als auch rote Johannisbeeren.

Mito Active ist – laut Hersteller – das Ergebnis einer umfangreichen Forschung von über 100 verschiedenen Sorten Johannisbeeren und deren Gehalt an Ribetril  und nur die wirksamsten und Ribetril A reichsten wurden für das MA Produkt verwendet.

So basiert Mito Active also auf roten und schwarzen Johannisbeeren, die das meiste Ribetril A enthalten.

Mito Active™ und Ergebnisse

Ribetril A ist ein also ein einzigartiges – wie bereits erwähntes – „Polyphenol-Alkaloid“, das nur in diesen besonderen roten und schwarzen Johannisbeersorten enthalten ist.

Dieses Ribetril stimuliert mehr Mitochondrien (die „Kraftwerke“ deiner Zellen) und erhöht die Fähigkeit dieser kleinen Kraftwerke mehr Energie in Stresssituationen zu produzieren. Dies „gipfelt“ natürlich in körperlichen „Extremsituationen“ wie intensivem Training.

Untersuchungen an der Universität in Kopenhagen (Dänemark) konnten zeigen, dass die Einnahme von Mito Active (im Vergleich zu einem Placebo) den Lactatspiegel von Leistungssportlern deutlich reduzieren konnte und gleichzeitig den Abfall sogenannter „Brenztraubensäure“ im Körper verhinderte (siehe Bild).

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Das bedeutet, dass die Probanden, die über drei Wochen MA erhielten – im Gegensatz zu der Placebo-Gruppe – insgesamt einen allgemeinen und deutlichen Leistungszuwachs verzeichnen konnten (siehe Bilder).

Mio Active und der „Cooper Test“

Ähnlich positive Ergebnisse konnten an Probanden z.B. mittels „Cooper Test“ erzielt werden.

Der sogenannte „Cooper-Test“ – benannt nach seinem Erfinder, Sportmediziner Kenneth H. Cooper – ist ein anerkannter Test zur Überprüfung der allgemeinen Ausdauerleistungsfähigkeit.

Dabei handelt es sich um einen 12 Minutenlauf  bei dem die in dieser Zeit zurückgelegte Strecke ermittelt wird.

Für die Läufer ist der Test insofern herausfordernd, da die zurückgelegte Strecke zwischen einer reinen Mittel- und Langstrecke liegt.

Die Herausforderung besteht also darin, sich optimal einschätzen können, um nicht zu früh zu viel Laktat in den Muskeln zu produzieren und in den anaeroben (sauerstoffarmen) Bereich zu kommen, aber gleichzeitig auch nicht zu langsam zu laufen.

Der Test dient erfahrenen Läufern auch zur Schätzung ihrer maximalen Sauerstoffaufnahme.

Probanden, die diesen Test wiederholt durchführten und täglich über drei Wochen Mito ActiveÔ konsumierten, konnten in dieser Zeit einen Leistungszuwachs von bis zu 4,5 % erzielen.

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Auf den ersten Blick sehen 4,5 % nicht nach viel aus. Man bedenke aber, dass es sich hierbei schon um bereits trainierte Profiathleten handelte, bei denen selbst Verbesserungen im 0,1% Bereich u.U. über Sieg und Niederlage entscheiden!

Wie solltest du Mito Active einnehmen?

Die empfohlene tägliche Einnahme liegt bei:

Kinder (ab 11 Jahren) und Erwachsenen bei 25 ml. Für einen zusätzlichen Effekt kann die Dosierung bei Bedarf (je nach sportlicher Aktivität) auch auf 35 ml/Tag erhöht werden.

Vorzugsweise sollte die oben genannte Menge MA mit viel Flüssigkeit und am besten zu einer Mahlzeit eingenommen werden.

Alternativ kannst du es z.B. auch in einen Smoothie oder Skyr/Joghurt einrühren. Natürlich ist auch Mito Active ein Nahrungsergänzungsmittel und kann keine ausgewogenen und leistungsspezifische Ernährungs- und Lebensweise ersetzen.

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal herzlich bei der Firma Breko bedanken, die unter anderem den deutschen Vertrieb von MA innehat und mir Mito Active zu Testzwecken zur Verfügung gestellt hat, was diesen Erfahrungsbericht ermöglichte.

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Fazit

Du bist auf der Suche nach einer Möglichkeit, deine Leistungsfähigkeit sowohl im Alltag als auch in Bezug auf Sport – insbesondre mehr (Kraft) Ausdauer – auf natürliche Weise zu verbessern? Dann solltest du definitiv Mito Active probieren.

Wir im BSPT nutzen MA sogar hauptsächlich im Bereich des Krafttrainings.

Die Leistungsoptimierung ist also – m.M.n. –  nicht nur auf die Ausdauerleistung und Ausdauerfähigkeit in Sportarten wie z.B. Triathlon beschränkt, sondern kann sich auch im Bereich der Kraftausdauer nützlich erweisen.

Darüber hinaus reduziert MA die Regenerationszeit und kann helfen, deinen Energielevel den ganzen Tag auf einem ausreichend hohen Level zu halten, was auch im oft so stressigen Alltagsleben von Nutzen ist.

Somit stellt MA z.B. auch eine echte Alternative zu Koffein dar, weil es auch im Langzeitgebrauch keinen Umkehreffekt besitzt und den Körper nicht dazu veranlasst, z.B. Cortisol auszuschütten, was bei übermäßigem Koffeinkonsum durchaus der Fall sein kann.

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Literatur zum Thema:

Quelle Cooper Test & Studie Universität Kopenhagen: © Mito Active™.

 

           

 

 

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Astaxanthin – das stärkste Antioxidant der Welt?

Astaxanthin ist ein, wenn nicht sogar DAS stärkste bekannte Antioxidans der Welt und stammt natürlich z. B. aus der Grünalge Haematococus Pluvialis.

Hier zeigt sich schon die erste Besonderheit, da Astaxanthin ein roter Farbstoff ist, der aus grünen Algen stammt, die sich dadurch in Stresssituationen (Austrocknung) über 40 Jahre lang am Leben erhalten können.

Astaxanthin verleiht z.B. Lachsen, Krabben oder Flamingos ihre rote bzw. rosa Farbe.

Es wirkt extrem entzündungshemmend, hilft gegen freie Radikale, verbessert die Gedächtnisleistung, wirkt leistungssteigernd und fördert die Kraftausdauer. Es schützt die Netzhaut, Verhindert Zellkernschäden, stärkt das Immunsystem, befeuchtet die Haut und vieles mehr.

Astaxanthin ist 6000mal stärker als Vitamin C, 800mal so stark wie Co-Enzym Q10und 550mal stärker als Vitamin E ! [1] [2] [3]

Astaxanthin – Das stärkste Antioxidans der Welt? 

Wenn in diesem Artikel von Astaxanthin die Rede ist, dann bezieht sich dies auf das in unserem Shop angebotene Astaxanthin, dem Blakeslea Trispora [4] [5]

Carotinoide – wie das Astaxanthin – sind eine Familie von gelben bis orange-roten sogenannten „Terpenoidpigmenten“, die durch photosynthetische Organismen (wie Algen) und viele Bakterien und Pilzen (z.B. Blakeslea Trispora) synthetisiert werden können. [6]

Astaxanthin vs. andere Antioxidantien

Nachweislich besitzen Traubenkernextrakte (OPC) eine starke antioxidative Wirkung, die in zahlreichen Untersuchungen auch wissenschaftlich von der „Schulmedizin“ bestätigt wurden. Mehr dazu im Detail erfährst du hier.

An dieser Stelle wollen wir dieses und weitere potente Antioxidantien einmal miteinander vergleichen, um zu sehen, welches nun das „Beste“ ist. Hierfür machen wir einen kleinen Exkurs in die Mikrobiologie und schauen uns den Aufbau einer Zellmembran an (siehe Bild).

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Im Bild sehen wir – ganz vereinfacht – eine schematische Darstellung bzw. einen Ausschnitt einer der Milliarden von Zellen, die unseren menschlichen Organismus ausmachen.

Diese Zellen umgibt zum Schutz, die sogenannte Zellmembran (Phospholipid Doppelschicht). Sie besteht aus „wasserliebenden“ (hydrophil) und „wasserhassenden/fettliebenden“ (hydrophob) Anteilen. Das Zellinnere ist das sogenannte Zytoplasma.

Das soll an dieser Stelle genügen, um zu verstehen, was Antioxidantien eigentlich für dich tun können.

Antioxidantien machen das, was der Name schon vermuten lässt (sie anti-oxidieren), sie sorgen dafür, dass du nicht weiter oxidierst, also im wahrsten Sinne des Wortes – rostest!

Auf den detaillierten chemischen Prozess der Oxidation/des Rostens müssen wir an dieser Stelle gar nicht im Detail eingehen. Entsprechendes kann – sofern Interesse besteht – einfach mit der Suchmaschine deines Vertrauens gesucht und gefunden werden.

Astaxanthin und Freie Radikale

Die berühmt berüchtigten „freien Radikale“ verursachen den oben genannten oxidativen Stress, indem sie die Moleküle der menschlichen Zellen gleich dreifach attackieren. So wirken sie an der Innenseite, der Außenseite und dem Zellzwischenraum!

Antioxidantien „fangen“ diese freien Radikale wieder ein und helfen dabei, Zellschäden zu verhindern. An je mehr Stellen (Innenseite, Außenseite, Zwischenraum) der Zelle Antioxidantien wirken, desto besser.

Das Bild zeigt die unterschiedlichen Antioxidantien Vitamin C, Beta-Carotin, Astaxanthin und Traubenkernextrakt (OPC) im Vergleich. Vitamin C entfaltet seine Wirksamkeit demnach nur an der Außenseite der Zelle, während Beta-Carotin im Zellzwischenraum wirkt.

OPC hingegen wirkt sowohl an der Zellaußen- wie der Innenseite. Astaxanthin hingegen wirkt sogar zusätzlich noch in der Innenseite der Zelle.

Astaxanthin und die Blut-Hirn-Schranke

Eine weitere Besonderheit von Astaxanthin ist dessen Fähigkeit, die sogenannte Blut-Hirnschranke passieren zu können.

Das bedeutet, die Moleküle sind so klein, dass sie diese Barriere durchdringen können, um ihre antioxidative Wirkung auch im Gehirn und die Nerven entfalten zu können!

Darüber hinaus kann es ebenfalls die sogenannten „retinalen Bereiche“ durchdringen und ist somit in der Lage, die Augen z.B. gegen degenerative Erkrankungen oder Entzündungen zu schützen. [7]

Die Fähigkeit, die Blut-Hirn-Schranke passieren zu können, ist wichtig, da sie eine für die Wirksamkeit für Nahrungsergänzungsmittel entschiedene Rolle spielt. Denn schließlich bist du ja auch dran interessiert, dass das, was du einnimmst, auch (s)eine Wirkung entfalten kann.

Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass Krankheiten des zentralen Nervensystems (ZNS) durch Oxidation, freie Radikale bzw. einem Mangel an Antioxidantien verursacht werden können.

Astaxanthin, Sport und Dosierungen 

Neben den gesundheitsunterstützenden und -heitsfördernden Eigenschaften des Astaxanthins, sind insbesondere die Auswirkung auf die sportliche Leistungsfähigkeit von Interesse.

So steigert Astaxanthin bereits ab 4mg/Tag die Anzahl an roten Blutkörperchen (Erythrozyten), deren Hauptaufgabe der Transport von Sauerstoff ist.[8]

Bei einer Dosierung von 6-12mg/Tag tritt darüber hinaus der oben beschriebene Schutzeffekt der Zellmembranen (in diesem Fall der Erythrozyten) auf. [9] [10]

Bei einer Gabe von ebenfalls 6mg Astaxanthin/Tag konnten nachweislich der sogenannte „Sermun-Laktatspiegel“ sowie der „Creatin-Kinase-Wert signifikant gesenkt werden “.[11] Beides sind Werte, die z.B. beim/nach Langstreckenlauf gemessen werden, um Erschöpfung der Muskulatur beurteilen zu können.

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Astaxanthin & Testosteron 

Im Zusammenhang mit Astaxanthin und dessen Einfluss auf den Testosteronspiegel gibt es bereits Studien, die zumindest auf eine positive Korrelation hindeuten.

So wurde z.B. gezeigt, dass sich bei unfruchtbaren Männern, die 16 mg Astaxanthin pro Tag erhielten, ein positiver Effekt auf die Spermien-Parameter sowie die auf die Fruchtbarkeit einstellte. [12]

In einer weiteren Studie konnte gezeigt werden, dass durch Astaxanthin (2-4 mg/Tag) in Kombination mit Sägepalme/Sägepalmen Extrakt (saw palmetto) eine Umwandlung (Aromatase) des Testosterons zu Dehydrotestosteron und Östrogen stattfindet.[13]

Allerdings muss man in Bezug auf diese Studie der Fairness halber erwähnen, dass diese Studie vom Hersteller des in der Studie getesteten Kombiproduktes in Auftrag gegeben wurde!

Wie und warum du dein Testosteron einfach testen kannst, erfährst du hier.

Astaxanthin und seine weiteren positiven Eigenschaften 

Auch in Bezug auf gesunde und leistungsfähige Gelenke hat Astaxanthin ein „Ass im Ärmel“. So konnte gezeigt werde, dass eine achtwöchige Einnahme auch positive Auswirkungen auf degenerative Gelenkserkrankungen (Arthrose) oder Gelenksentzündungen (Arthritis) hat.[14]

Gegen Tennisarm 

Des Weiteren kann Astaxanthin auch z.B. Abhilfe bei den Symptomen des berühmten „Tennisarms“ schaffen kann, indem es die Entzündungen der beteiligten Sehnen und weiteren Gewebsstrukturen reduziert.[15]

Was du sonst noch gegen einen Tennis-oder Golferarm/Ellenbogen tun kannst, erfährst du ausführlich, hier.

Gegen Karpaltunnelsyndrom 

Bleiben wir beim Unterarm und lästigen Begleiterscheinungen, die von (einseitigen) Belastungen herrühren. So zeigen Untersuchungen, dass sich mit der Einnahme von Astaxanthin auch das lästige Karpaltunnelsyndrom bearbeiten lässt.

Verbesserungen treten hier insbesondere im Bereich der Schmerzhäufigkeit als auch bei der Intensität des Schmerzes auf. [16]

Zur Entgiftung 

Eine (Tierstudie), die die beiden Antioxidantien Astaxanthin mit Vitamin E und deren Einfluss auf Leberzellen von Ratten untersuchte, kam zu dem Ergebnis, dass sich Astaxanthin als ungemein leistungsfähiger als Vitamin E herausstellte und darüber hinaus auch Enzyme stimulierte, die als Leberschutz dienen.[17] [18]

Mehr über Entgiftung erfährst du hier.

Als natürlicher Sonnenschutz 

Astaxanthin hat sich schon ab einer täglichen Dosierung von 4 mg/Tag über 4 Woche hin als potenter Sonnenschutz erwiesen, der den Körper von innen heraus gegen UV-Strahlen schützen kann bzw. einen Sonnebrand verhindern hilft. Dieser natürliche Sonnenschutz steigt mit der Dauer der Anwendung von Woche zu Woche. [19]

Überdosierung (Pro-Oxidation) möglich? 

Bei vielen Antioxidantien besteht die potenzielle Gefahr, dass ein zu viel des „Guten“ sich negativ auswirken kann. So können zu viele Antioxidantien unter Umständen selbst Oxidation (oxidativen Stress) auslösen. Dies wird als „pro-oxidativ“ bezeichnet [20]

Bei Astaxanthin kann dies allerdings nicht vorkommen, da es unter keinen Umständen pro-oxidativ wirken kann und ist somit auch in dieser Hinsicht vielen anderen Antioxidantien wie z.B. Vitamin C, Vitamin E, Zeaxanthin, Lycopin oder Beta-Carotin überlegen! [21]

Fazit 

Astaxanthin ist eines der derzeit stärksten Antioxidantien. Neben anderen bekannten Antioxidantien – wie z.B. Vitamin C, Vitamin E oder auch Traubenkernextrakt (OPC) – besitzt es was insbesondere den Umfang des Zellschutzes angeht, allerdings einige „Vorteile .

Um von den oben genannten positiven Eigenschaften des Astaxanthin möglichst effizient zu profitieren, würde ich mit einer Dosierung von 12 mg/Tag beginnen und die Dosierung dann ab der zweiten Woche auf 6 mg reduzieren.

Das Astaxanthin sollte dann mindestens für eine Dauer von vier bis acht Wochen eingenommen werden, damit es die Möglichkeit hat, überall im Körper sein Wirkungspotenzial optimal zu entfalten.

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Literatur zum Thema:

[1] Vgl. Capelli, B. / Jenkins, U. / Cysewski, GR. (2013): Role of Astaxanthin in Sports Nutrition. In: Bagchi, D. / Nair, S. / Sen, CK. (2013): Nutrition and Enhanced Sports Performance. Academic Press: S.465-471.

[2] Vgl. Nishida, Y. / Yamashita, E. / Miki, W. (2007): Comparison of Astaxanthin’s Singlet Oxygen Quenching Activity with Common Fat and Water Soluble Antioxidants. In: 21st Annual Meeting on Carotenoid Research (Osaka, Japan)

[3] Vgl. Shimidzu, N. / Goto, M. / Miki, W. (1996): Carotenoids as Singlet Oxygen Quenchers in Marine Organisms.

[4] Vgl. http://zygomycetes.org/index.php?id=103

[5] Vgl. BLAKESLEA Thaxter, 1914 [Bot. Gaz. (Crawfordsville) 58:353]; 3 spp. (Kirk, 1984—monograph; Zheng and Chen, 1986).

[6] Vgl. Britton, G., S. Liaaen-Jensen, and H. Pfander. 1998. Carotenoids. Birkhäuser Verlag, Basel, Switzerland.

[7] Vgl. https://www.jstage.jst.go.jp/article/fishsci1994/62/1/62_1_134/_pdf

[8] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21937848

[9] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21276280

[10] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19622187

[11] Vgl. Sawaki, K., et al. (2002): Sports performance benefits from taking natural astaxanthin characterized by visual acuity and muscle fatigue improvements in humans. In: J Clin Ther Med: 2002: 18 (9): S. 73-88.

[12] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16110353

[13] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18700016.

[14] Vgl. Guerin, M., Huntley, M., Olaizola, M. (2002). „Haematococcus astaxanthin: health and nutrition applications.“ Presented at the 1st Congress of the International Society for Applied Phycology/9th International Congress on Applied Phycology, May 26-30, 2002, Almeria, Spain.

[15] Vgl. Spiller, G., et al., (2006b). „Effect of daily use of natural astaxanthin on symptoms associated with Tennis Elbow (lateral humeral epicondylitis).“

[16] Vgl. http://www.ruscom.com/cyan/web02/news/news_100702.html

[17] Vgl. Kurashige, M. et al., (1990). „Inhibition of oxidative injury of biological membranes by astaxanthin.“ Physiol. Chem. Phys. Med. NMR 22(1):27-38.

[18] Vgl. Gradelet, S. et al., (1998). „Dietary carotenoids inhibit aflatoxin B1-induced liver preneoplastic foci and DNA damage in the rat: role of the modulation of aflatoxin B1 metabolism.“ Carcinogenesis. 19(3):403-411.

[19] Vgl. Lorenz, T. (2002). „Clinical Trial Indicates Sun Protection from BioAstin Supplement.“ Cyanotech Technical Bulletin based on Independent Consumer Testing Company clinical trial (unpublished). On file at Cyanotech Corporation.

[20] Vgl. Martin, H., et al., (1999). „Anti- and Prooxidant Properties of Carotenoids.“ J. Prakt. Chem. 341(3):302-308. (Anti- und prooxidative Eigenschaften der Carotinoide.

[21] Vgl. Beutner, S., et al., (2000). „Quantitative assessment of antioxidant properties of natural colorants and phytochemicals: carotenoids, flavonoids, phenols and indigoids. The role of Bcarotene in antioxidant functions.“ Journal of the Science of Food and Agriculture. 81:559-568.

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OPC – Traubenkernextrakte für deine Gesundheit?

Traubenkernextrakte – OPC (Oligomere Proanthocyanidine) sind natürliche Antioxidantien mit einer schier fast unglaublichen Anzahl an positiven Eigenschaften.

Je nach Literatur sind sie 20-mal so stark wie Vitamin C. Uns sollen bei über 90 verschiedenen Mangelzuständen hilfreich sein.

Darunter werden z.B. folgende genannt:

Bei Gefäßproblemen, Herz- Kreislauferkrankungen, Diabetes, Augenerkrankungen, Haut- und Bindegewebeproblemen, (Sport)Verletzungen, bei Krebs, gegen freie Radikale, Atemwegserkrankungen sowie bei Nierenproblemen, Schäden durch Alkoholismus, Osteoporose oder auch Arthritis.

Viele der genannten Wirkungsbeispiele sind mittlerweile sogar von der westlichen „Schulmedizin“ (teilweise) nachgewiesen worden!

In diesem Artikel erfährst du mehr über das „Wundermittel“ OPC.

Traubenkernextrakte – In vino veritas? 

Der lateinische Satz des griechischen Lyrikers Alkaios: „in vino veritas“ bedeutet auf deutsch: „Im Wein liegt die Wahrheit“. [1]

Nun, unter „Wahrheit“ versteht wohl jeder etwas Anderes. Aber dass der moderate Konsum von (Rot)Wein gesund ist und das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen senkt, lässt sich klar belegen. [2] [3]

In diesem Kontext wurde 1992 z.B. der Begriff des „Französischen Paradox“ geprägt. Dies besagte, dass Franzosen im Vergleich zu US-Amerikanern trotz eines hohen Alkohol- und Fettkonsums ein dreimal geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben,. [4] [5]

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OPC – Kerngesund? 

Dass Rotwein trinken gesund ist, wäre also geklärt. Ist dies ein Aufruf Alkohol zu trinken? Nein. Jeder sollte das machen, was er für gut und „gesund“ hält. Sicher macht – meiner Meinung nach – aber wohl immer die Dosis das Gift.

Wer aber die Vorteile von OPC „ernten“ will, der nimmt mehr davon auf, wenn er auf die Kerne bzw. Kernextrakte der Trauben zurückgreift.

Dieses (OPC) kann sogenannte „antioxidative Aktivitäten“ erhöhen. Natürlich ist das Extrakt (da konzentrierter) effizienter als der Konsum des Rotweins, weil einfach viel mehr des OPC „auf kleinem Raum“ (der Kapsel) zur Verfügung steht. [6]

Traubenkernextrakte in Kombi mit Vitamin C & E 

Das Vitamin C positive Eigenschaften für die Gesundheit besitzt, ist wohl schon seit Jahrhunderten bekannt, nicht zuletzt durch Seefahrer, die mit dem Mangel an Vitmin C (z.B. Citrusfrüchte, Sauerkraut); Skorbut/Scharbock) zu kämpfen hatten. [7]

OPC wirkt – je nach Literatur – nicht nur 50 mal stärker als Vitamin C, sondern soll in Kombination auch dessen Wirkung noch verstärken. Des Weiteren soll die Kombi mit Vitamin E, Vitamin C und OPC antisklerotische (anti-verhärtende) Wirkung besitzen.[8]

So ergab z.B. eine russische Studie, dass das Fortschreiten von Arteriosklerose (Gefäßverengung) unter anderem durch eine Kombination von Vitamin C, E und Traubenkernextrakt (OPC) positiv beinflusst werden kann.[9] [10]

Mehr über Vitamin C erfährst du hier.

Darüber hinaus gibt es ebenfalls Untersuchungen, die beschreiben, dass Traubenkernextrakte (OPC) auch präventiv eingesetzt werden kann, um vorbeugend bei Arteriosklerose zu wirken. [11]

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OPC und sein Einfluss auf Körperfett 

Weiterhin wurde beschrieben, dass Traubenkernextrakte eine Rolle bei der Verbrennung von Körperfett bei übergewichtigen Menschen/Adipösen eine Rolle spielen können.[12]

In diesem Zusammenhang wurde (in einer anderen Untersuchung) festgestellt, dass OPC (in Form von Traubenkernöl) die Entzündungswerte und die Insulinresistenz von übergewichtigen Frauen verbessert. [13]

Ebenfalls konnte die Erhöhung des menschlichen Energielevels unter Einnahme von OPC beobachtet werden. [14]

OPC und Robert Franz 

Laut dem – wie er oft tituliert wird – „Pharmarebell“ Robert Franz hilft OPC auch bei über 90 Krankheiten und verdünnt insbesondere das Blut, indem die Reibung zwischen den Blutplättchen eliminiert wird.

Dadurch kommt das Blut wieder bis in die kleinsten Äderchen und kann Schlackenstoffe abtransportieren und Nährstoffe anliefern.[15]

Somit läuft man also – nach dessen Aussage – weniger Gefahr Blut zu haben, das so dick wie Konfitüre ist 😉

Franz ist ferner aufgrund seiner eigenen praktischen Erfahrungen der Meinung, dass Traubenkernextrakte (OPC) auch gegen Atomstrahlung hilft, Ablagerungen in Arterien vermindert, unter Zuhilfenahme von Vitamin C auch besser den Zucker über die Leber abbaut, den Histamin-Spiegel senken kann und zu über 90% bei Magen-Darm-Geschwüren Abhilfe schafft.

OPC und das Haarwachstum 

Laut Studien zu OPC kann sich dessen Konsum sehr positiv auf das Haarwachstum auswirken. So wurde gezeigt, dass durch OPC die Zellvermehrung von Haarfollikeln um bis zu 230 % gesteigert werden konnte. [16]

Im Zuge dessen wurde ebenfalls festgestellt, dass der Konsum von Traubenkernextrakt auch den Haarzyklus positiv beeinflussen kann. [17]

Fairer Weise muss man hier dazu gesagt werden, dass die oben beschriebenen Studien die Ergebnisse von Tierversuchen mit Mäusen waren.

Ob sich diese Resultate 1:1 auch auf den Menschen übertragen lassen, ist zumindest (noch) nicht durch wissenschaftliche Studien untermauert worden. Was aber nicht bedeutet, dass es nicht so sein könnte.

Traubenkernextrakte und Krebserkrankungen 

Studien an Menschen ergaben positive Zusammenhänge mit dem Konsum von Traubenkernextrakt und dem Tumorwachstum/ -Entwicklung von Magen-, Darm-, Prostata- und Lungenkrebszellen. [18]

So konnte diese Studie zeigen, dass Traubenkernextrakt mit OPC (und anderen Wirkstoffen) zwar Krebszellen absterben lässt, gesunden Zellen aber unbeeinträchtigt blieben.

OPC und Training 

Zum Thema OPC und dessen Auswirkungen auf sportliche Leistungsfähigkeit konnte darüber hinaus eine Studie zeigen, dass die Kombination von OPC und der Aminosäure L-Arginin (beides bei oraler Gabe) einen positiven Effekt auf die Leistungsfähigkeit besitzt. [19]

Untersucht wurde in diesem doppelblind- Placebo kontrolliertem Studiendesign die Leistungsfähigkeit von 50 untrainierten Männern (durchschnittlich im Alter von 24 Jahren) vor und nach vier Wochen auf einem Radergometer.

Es wurden drei Gruppen gebildet. Eine erhielt 1,5g Arginin mit 300mg Traubenkernextrakt (OPC), die zweite Gruppe die doppelte Menge Arginin (also 3g), ebenfalls in Kombi mit 300mg OPC, die dritte Gruppe war die Placebo Gruppe.

Beide Gruppen konnten nach vier Wochen einen signifikanten Leistungsanstieg verzeichnen, wohingegen die Placebo Gruppe keine Verbesserung zu verbuchen hatte.

Die Gruppe die 1,5g Arginin in Kombi mit 300mg OPC konsumierte, schnitt mit einem Leistungszuwachs von 22,4% sogar besser ab als die 3g Arginin Gruppe mit 18,8%.

Womit einmal wieder gezeigt werden konnte, dass mehr nicht immer besser ist, sondern immer nach einer „optimalen“ Dosierung gesucht werden muss.

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Fazit

Der Extrakt aus Traubenkernen ist im Grunde ein Beiprodukt, ein Abfallprodukt der Wein- bzw. Traubensaftindustrie. Diese Kerne enthalten alle Makronährstoffe sowie – je nach Literatur – 5-8% Polyphenole.

Die Polyphenole aus Traubenkernen sind hauptsächlich sogenannte Flavinoide.

Wissenschaftliche Untersuchungen konnten zeigen, dass Traubenkernextrakte (OPC) 20-mal stärker Wirken als Vitamin E und sogar 50-mal stärker als Vitamin C.

Des Weiteren soll sich OPC insbesondere aufgrund seiner antioxidativen Wirkungen positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken.

Demzufolge kann es wohl dabei helfen, die Hautreinheit zu verbessern, die Zellgesundheit zu unterstützen oder z.B. auch deren Elastizität und die Flexibilität verbessern.

Andere Studien konnten zeigen, dass OPC den Körper vor Sonnenschäden schützt, das Sehen verbessert, die Flexibilität in den Gelenken den Arterien und im Bindegewebe verbessert sowie Blutzirkulation anregt indem es die Kapillaren, Arterien und Venen kräftigt. [20]

Nicht zu allen positiven Wirkungsweisen und –eigenschaften sind bisher Studien verfügbar. Am besten sollte sich auch im Fall des OPC wohl jeder selbst sein Bild machen.

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Literatur zum Thema:

[1] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15767817

[2] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3023893/

[3] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10940346

[4] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20391297

[5] Vgl. http://heart.bmj.com/content/90/1/107.full

[6] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9875688

[7] Vgl. Walter Alfred Kozian: Skorbut und Beriberi auf deutschen Segelschiffen im Spiegel der Seeamtsentscheidungen. Teil 1: Skorbut. In: Deutsches Schiffahrtsarchiv 22, 1999, S. 109–140.

[8] Vgl. http://online.liebertpub.com/doi/abs/10.1089/109662003772519831

[9] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23176379

[10] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23176379

[11] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23176379

[12] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15042136

[13] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23506314

[14] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18684077

[15] Vgl. Das Robert Franz Buch A-Z.

[16]Vgl.https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10084307?ordinalpos=2&itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_DefaultReportPanel.Pubmed_RVDocSum

[17]Vgl.https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9833041?ordinalpos=3&itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_DefaultReportPanel.Pubmed_RVDocSum

[18] Vgl. http://www.cancerletters.info/article/S0304-3835(12)00732-X/abstract

[19] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20386475

[20] Vgl. http://online.liebertpub.com/doi/abs/10.1089/109662003772519831

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Die Gründe, warum du diese 5 Früchte fast immer essen kannst

Frische Feigen

Feigen zählen zu den Steinfrüchten und sind besonders reich an Ballaststoffen. Somit helfen  sie sich gegen Verstopfung.

Feigen können dir z.B. aber auch dabei helfen, deinen Blutzuckerspiegel zu senken, da sie besonders reich an Kalium sind. Viele Menschen, die unter Blutzuckerschwankungen und/ oder Bluthochdruck leiden, konsumieren – meines Erachtens nach – oft zu viel sowie das „falsche“ Salz. Deshalb leiden sie evtl. unter anderem an Kaliummangel.

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Diese leckeren Früchte enthalten satte 284mg Magnesium (auf 100g Frucht gerechnet).

In manchen Kulturen werden sogar die Blätter des Feigenbaums gegessen. Untersuchungen konnten zeigen, dass die Injektionsmengen (Insulin) von Diabetikern durch den Konsum von (flüssigen) Feigenblättern(extrakten) gesenkt werden können.

Zu den weiteren positiven Eigenschaften von Feigen zählen z.B. deren Beitrag krebserregende Stoffe zu eliminieren, das Risiko von Arteriosklerose zu mindern, Halsschmerzen zu lindern und vieles mehr.

Ø Nährwerte von Frischen Feigen, auf 100g gerechnet
Brennwert 264kJ
Kalorien 63kcal
Protein 1,3g
Fett 0,5g
Kohlenhydrate 12.9
Davon Zucker 12.9
Ballaststoffe 2g
Glykämischer Index 35
Glykämische Last 4,5

Feigen haben einen Glykämischen Index (GI) von 35 aber nur eine Glykämische Last (GL) von 4,5.

Feigen eigenen sich sich z.B. auch gut als Kohlenhydratquelle für sowie nach dem Training. Natürlich trifft das nur dann zu , wenn der Körperfettanteil nicht zu hoch ist und man sich die Kohlenhydrate „verdient“ hat.

Traumhafte (dunkle) Trauben

Wenn du dunkle Trauben verspeist, dann können diese dir eine wahre Vielzahl an positiven gesundheitlichen Eigenschaften liefern. Du solltest natürlich auch bei diesen Früchten auf die Herkunft achten und lieber keine mit Pestiziden und oder Fungiziden behandelten Früchte kaufen.

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Auch von kernlosen Züchtungen rate ich dir ab, denn in den Kernen steckt eine ganze Menge an geballter „Gesundheitskraft“.

So enthalten Weintrauben (Tafeltrauben) neben dem mittlerweile recht bekannte Oligomere Proanthocyanidine (OPC) besonders viele „Sekundärmetaboliten“, also Pflanzenstoffe wie z.B. Resveratrol oder auch Quercetin.

Des Weiteren sind (dunkle) Weintrauben wohl auch in der Lage den pH-Wert anzuheben und ihn in  Richtung der Basizität zu verschieben. Da anscheinend auch der pH-Werte im Urin und im Blut leicht angehoben werden, könnten auch Harnsäurekristalle besser abgebaut werden, die für Gichtanfälle verantwortlich sind.

Ein basisches Zellmillieu hat viele Vorteile und – meiner Meinung nach – eine wichtige Bedeutung für deine Gesundheit.

Mehr über den pH-Wert und wie du diesen ganz einfach durch „intelligentes Trinken“ regulieren kannst, erfährst du in meinem Artikel/Video: Schön, Straff und Fit durch das richtige Wasser

Ø Nährwerte von roten, frischenTrauben, auf 100g gerechnet
Brennwert 297kJ
Kalorien 71kcal
Protein 0,7g
Fett 0,3g
Kohlenhydrate 15,6
Davon Zucker 15,4
Ballaststoffe 1,8
Glykämischer Index 46
Glykämische Last 7,2

Ein weiterer interessanter Wirkstoff steckt in der Schale der Traube. Da die Traube keine dicke „Haut“ oder Schale besitzt wie andere Früchte, muss sie sich gegen Sonneneinstrahlung, Bakterien, Viren, Pilze etc. schützen.

Insbesondere bei den dunklen Trauben geschieht dies durch Resveratrol. Dadurch können Trauben „gesund“ gegenüber Umweltgiften bleiben, denen sie in der Natur ausgesetzt sind.

Werden Trauben allerdings mit Fungiziden und/oder Pestiziden etc. behandelt, produzieren sie weniger oder kein Resveratrol mehr..

Aufgrund dessen empfehle ich dir – wie oben bereits erwähnt  – nur Trauben aus „natürlichem“ Anbau, sofern du dazu Zugang hast. Sollte dir dies nicht möglich sein, empfehle ich dir ein hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel zu konsumieren.

Resveratrol soll sich positiv auf das Wachstum von Tumoren (Verlangsamung oder Stoppen des Wachstums) auswirken, die Leberentgiftung unterstützen oder. auch Entzündungen bekämpfen.

Avocado

Aus meiner Sicht sind Avocados wahre „Superfrüchte“. Zwar sind sie mit einem Fettanteil (gemessen an der Gesamtfrucht) von 85% im Vergleich zu anderen Früchten sehr kalorienreich, aber sie enthält durchaus„gute“ mehrfach gesättigten Omega-3 Fette.

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Botanisch gesehen ist die Avocado  interessanter Weise eine Beere!

Als ausschießliche Omega-3 Quelle würde ich dir aber nicht nur die Avocado empfehlen, da pflanzliche Omega-3 Fette (wie z.B. auch Leinöl) nur ALA (a-Linolensäure) enthalten.

Diese können vom Körper aber kaum in die „wichtigeren“ oder „besseren“ tierischen Omega 3 Fettsäuren EPA & DHA umgewandelt werden. Weshalb diese aber für dich sehr wichtig sind erfährst du in  meinem Artikel: Wer möchte noch Körperfett verlieren

Aufgrund der enthaltenen Fette könne Avocados dir trotzdem dabei helfen, , deinen Blutzuckerspiegel länger stabil zu halten und dir indirekt dabei helfen, deinen Körperfettanteil zu senken.

Gekoppelt mit einem tierischen Protein sind Avocados beispielsweise ein hervorragendes Frühstück.

Konsumiere z.B.. einen fettreichen Fisch deiner Wahl (z.B. Lachs, Stremel Lachs) mit einer halben Avocado. Diese Frühstücksvariation liefert dir Energie indem sie die Neurotransmitter Dopamin und Acetylcholin ausschüttet. Dies lässt dich optimal in den Tag starten.

Mehr über Neurotransmitter erfährst du hier.

Ø Nährwerte vonfrischen Avocados, auf 100g gerechnet
Brennwert 579kJ
Kalorien 138kcal
Protein 1,4g
Fett 12,5g
Kohlenhydrate 3,6
Davon Zucker 0,4
Ballaststoffe 4,1
Glykämischer Index
Glykämische Last

Darüber hinaus ist die Avocado sehr reich an Vitamin K, Vitamin C, Vitamin B5, B6, Vitamin E und auch Kalium.

Avocados können ferner aufgrund all ihrer positiven Inhaltsstoffe die absoluten Cholesterinwerte senken, Blutfettwerte senken, die LDL Cholesterinwerte senken und auch das „gute“ HDL Cholesterin anheben.

(Zusammenfassungen entsprechender Studien dazu findest du hier: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7)

Beerenobst – Die Mischung macht’s

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Dunkle Beeren bilden viele Antioxidantien, die deinen Körper vor Entzündungen schützen und – bei entsprechender Qualität – weisen sie einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt auf.

Zum Beerenobst zählen z.B.. Himbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren, Johannis- und Heidelbeeren sowie auch Preiselbeeren, Holunderbeeren, Vorgelbeeren (Ebereschen) und viele mehr.

Alle diese gesunden Beeren sind reich an Ballaststoffen, die zu einer Optimierung der Darmflora beitragen können.

Des Weiteren enthalten Beeren in der Regel auch eine hohe Menge an Pflanzenstoffen (z.B. Anthocyane & Flavonoide). Diese haben eine – bereits erwähnte – entzündungshemmende Wirkung.

Unter bestimmten Voraussetzungen kannst du dir z.B. eine Hand voll Tiefkühlbeeren auch in deinen Shake nach dem Training geben.

Neben einem exzellenten Geschmack zahlt sich diese „Geheimzutat“ gleich in dreierlei Hinsicht aus, denn Beeren nach dem Training sind zum einen eben sehr reich an Antioxidantien und zum anderen optimieren Sie deinen Säure-Basen-Haushalt (pH-Wert).

Auch in Sachen Regeneration eigenen sich Beeren ausgezeichnet, besonders nach sehr intensiven Trainingseinheiten in denen auch dein zentrales Nervensystem stark beansprucht wurde (mit Wiederholungen ≤ 6).

Weitere positive Eigenschaften von dunklen Beeren können u.a. folgende sein:

  • Blutreinigung
  • Stoffwechsel anregend
  • Unterstützung der Leberfunktion
  • Entgiftung
  • Verdauungsfördernd
  • Blutzuckersenkend
  • Verbesserung der Blutzirkulation
  • Blutdrucksenkend
  • Gegen Harnwegsinfektionen
  • Cholesterinsenkend
  • v.m.

Kiwi – Die Frucht, nicht das Tier

Mit Kiwis sind hier natürlich die Früchte gemeint und nicht das Tier ;).

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Die „Kiwi“ Frucht sieht zwar ein wenig aus wie das Neuseeländische Wappentier, heißt ursprünglich aber „chinesische Stachelbeere“ (actinidia deliciosa) und wurde erst Ende der 1950er Jahre in Neuseeland im großen Stil angebaut, Danach wurde sie dann unter dem Namen „Kiwi“ exportiert.

Ø Nährwerte von frischen Kiwis, auf 100g gerechnet
Brennwert 258 kJ
Kalorien 62 kcal
Protein 1g
Fett 0,6 g
Kohlenhydrate 9,1 g
davon Zucker 9 g
Ballaststoffe 4,1
Glykämischer Index 5
Glykämische Last 50

Die Kiwi ist insbesondere reich an Vitamin C und ist damit eines der stärksten Antioxidantien die es gibt.

Ob du aber wirklich genug Vitamin C aussschließlich durch Früchte aufnehmen kannst oder ob du nicht lieber zu einem qualitativ hochwertigen Nahrungsergänzungsmittel greifst, erfährst du in meinem Artikel: Warum du liposomal Vitamin C benötigst.

Dennoch ist die Kiwi nicht nur lecker, sondern hat wiederum allerhand positive Eigenschaften.

So enthalten die Kiwikerne z.B.. Vitamin E und Polyphenole (sekundäre Pflanzenstoffe).

Darüber hinaus kannst du die Kiwi z.B. nutzen, um Fleisch zarter zu machen. Streiche dazu einfach deine Fleischscheibe vor dem Braten mit der Schnitthälfte einer aufgeschnittenen Kiwi ein.

Für diesen Effekt ist ein in der Kiwi enthaltenes Enzym namens „Actinidin“ verantwortlich.

Doch vorsichtig! Bei Milchprodukten hast du einen gegenteiligen Effekt. Bei Milchprodukten spaltet Actidin nämlich bestimmte Milchproteine (sog. Caseine) in Peptide (Untereinheiten) und lässt Milchprodukte somit bitter schmecken.

Von einem übermäßigen Verzehr insbesondere von Kuhmilchprodukten rate ich dir ohnehin ab, da diese grundsätzlich entzündungsfördernd wirken.

Fazit

Grundsätzlich kannst du von der Faustformel ausgehen, dass je dunkler die Frucht ist, desto weniger Zucker enthält sie und umgekehrt.

Früchte sind zweifellos gesund. Aufgrund ihres Zuckeranteils (insbesondere Fruktose) solltest du sie aber nur in Maßen genießen.

Zur Regeneration eignen sich – wie gesagt – Tiefkühlbeeren hervorragend nach dem Training (im Shake). Sie helfen deinem Zentralen Nervensystem möglichst schnell für Regeneration zu sorgen

Meiner Meinung nach solltest du beim Verzehr von Früchten immer im Hinterkopf behalten, dass dein Körper Fruktose relativ schlecht verstoffwechseln kann.

Auch der Zucker von Früchten ist Zucker, und dieser sorgt ebenfalls für eine Insulinreaktion in deinem Körper.

Wenn dein Körperfettanteil (noch) zu hoch ist, dann verzichte (auch im Shake nach dem Training) auf den Verzehr von Früchten

Wie setzt du Früchte für deine Gesundheit ein?

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