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Warum du Meditieren solltest – deine Gedanken erschaffen deine Realität!

Meditation ist eine seit Jahrtausenden in vielen Kulturen praktiziere spirituelle Technik der Entspannung und der „Innenschau“, also der nach innen gerichteten Konzentration und Aufmerksamkeit. [1]

Mittels geeigneter Meditationstechniken bist du in der Lage durch Umprogrammieren deiner unterbewussten Glaubenssätze und abgespeicherten Verhaltensweisen deine äußere wahrgenommene und von dir erlebte, subjektive „Realität“ zu beeinflussen bzw. zu formen.

In diesem Artikel erfährst du warum jeder Mensch meditieren sollte, wie du gesundheitlich und spirituell davon profitierst und wie du mit Hilfe von Meditation sowohl deinen Geist also auch deinen Körper kräftigen kannst.

Denn du siehst die Welt nicht wie sie ist, sondern nur wie du (derzeit) bist…

Meditation macht dich mächtiger als jemals zuvor

Wenn du meinem Fitness-Blog folgst, dann wirst du sicher mit dem Training deines physischen Körpers bereits Erfahrungen gesammelt haben. Doch wie steht es mit dem Training deines Geistes bzw. deines „Bewusstseins“?

Sicher beschäftigst du dich bereits mit den unterschiedlichen Facetten des körperlichen Trainings, wie z.B. verschiedenen Trainingsmethoden, Trainingsparametern, Nahrungsergänzungsmitteln (Supplementen), Ernährungsformen oder speziellen „Tools“.

Alles samt Einflüsse aus deiner externen (Um)Welt. Doch hast du dich schon einmal mit deinen internen Einflüssen auseinandergesetzt? Der Kraft deiner Gedanken und wie diese einen Einfluss auf dein Leben haben?

Your inner world creates your outter world“ (T. Harv Ecker)

Zu deutsch: „Deine innere Welt kreiert deine äußere Welt“

Deine Gedanken erschaffen deine Realität

Man kann ihn mögen oder nicht, aber nicht nur aufgrund seiner sportlichen Errungenschaften kann sich wohl jeder von Arnold Schwarzenegger eine Scheibe abschneiden, auch wenn man selbst keine Wettkampfambitionen hegt. Ihm wird das folgende Zitat zugeschreiben:

Bodybuilding ist wie jeder andere Sport auch. Um erfolgreich zu sein, musst du dich zu 100% deinem Training, deiner Ernährung und deinem Geist widmen.

In diesem Artikel wollen wir uns dem letzten genannten Punkt – dem Geist – widmen, und wie du diesen mittels Meditation auf ein ganz neues Level heben kannst.

Denn nur wenn dein Körper und dein Geist eine Einheit bilden (kohärent sind) kannst du dein volles Potential entwickeln.

Neben all den Einflüssen, die du von außen auf deinen Körper einwirken lassen kannst, ist es der Geist der meist vernachlässigt bzw. unterschätzt wird. Doch ein wahrhaft starker Körper wird auch von einem starken Geist beseelt!

Meditation und Sport

Was haben (Kraft)Sport und Meditation nun gemeinsam?

Zunächst wohl nicht viel mag man sich denken. Konzentriertes, bewegungsloses Sitzen mit nach innen gekehrte Aufmerksamkeit (Meditation) auf der einen Seite und Hantelstemmen auf der anderen Seite.

Lässt man sich jedoch von dem Augenscheinlichen nicht irritieren und blickt tiefer so lassen sich nicht nur gemeinsame Nenner erkennen, sondern auch Ergänzungen und gegenseitige Beeinflussung/Förderung.

Durch regelmäßiges Meditieren kannst du deinen Fokus von deiner Außen- auf deine Innenwelt richten. Du lernst einen Zugang zu deinem Unterbewusstsein herzustellen und herauszufinden was dich bewegt und nach welchen Glaubenssätzen und Verhaltensmustern du lebst.

Aller guten Dinge sind drei – auch beim menschlichen Gehirn

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. So – oder ähnlich – verhält es sich auch bei deinem Gehirn bzw. deinen Gehirnen. Mehrzahl deshalb, weil dein Gehirn im Grunde aus drei großen Teilen aufgebaut ist.

Dem Neocortex (erstes Gehirn), dem Limbischen System (Mittelhirn/zweites Gehirn) und dem Kleinhirn (Cerebellum/drittes Gehirn).[2] Es existieren natürlich je nach Literatur verschiedene Gliederungen des Gehirns, der Einfach halt halber beschränken wir uns in diesem Artikel auf die oben genannte.

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Warum wir uns an dieser Stelle überhaupt mit dem Aufbau (stark vereinfacht) eines menschlichen Gehirnes befassen liegt daran, dass wir begreifen müssen, dass wir nicht unsere Gedanken sind, und vieles von dem was uns tagtäglich passiert aufgrund unbewusster Gedanken/Verhaltensmuster angezogen wird und eben nicht bewusst gedacht/erdacht wird.

Dein Geist herrscht zwar über Materie (bzw. die von dir wahrgenommene Realität), doch mit positivem Denken alleine ist es meist nicht getan, hierfür solltest du dich dann der Meditation bzw. geeigneter Meditationstechniken bedienen.

Warum positives Denken alleine nicht ausreicht

Das Schaubild oben zeigt dir den großen Bereich des sogenannten Neocortex, dem Sitzt deines bewussten Denkens. Dieses macht etwa 5% deines „Bewusstseins“ aus.

Die übrigen 95% liegen fast komplett in den Hirnwindungen des Cerebellums (siehe Bild).

Da es sich hierbei um ein sehr komplexes Thema handelt möchte ich im Rahmen dieses Artikels nichts zu sehr in den Aufbau des Gehirns einsteigen.

Es lässt sich aber erkennen, dass – wenn dein Bewusster Geist – lediglich 5% beträgt, positives Denken allein nicht ausreichen, um tatsächliche Veränderungen in deinem Leben zu realisieren bzw. zu manifestieren.

Beispiel:

Du trainierst, weil du nicht dünn sein willst. Du sagst dir also jeden Tag „Ich will nicht dünn sein, deswegen stemme ich Gewichte“.  Dabei arbeiten jetzt also 5% des Neocortex (bewusste, von dir aktiv gedachte Gedanken).

In deinem Unterbewusstsein hast du aber, vielleicht aufgrund einer schon Jahrzehnte zurückliegenden Erfahrung/eines Glaubenssatzes etwas anderes übernommen, etwa: „Ich bin ein Versager und Schwächling“.

Dies sorgt für einen gewaltigen innerlichen Konflikt, indem sich die 5% des neuen „positiven“ Denkens gegen eine Übermacht von 95% alten „negativen“ Denkens stemmen müssen.

Ein Aussichtloser Kampf? Nicht unbedingt. Denn mittels Meditation lernst du einen Zugang zu deinem Unterbewussten Geist (dem göttlichen in dir) herzustellen, alte Denkmuster/Glaubenssätze zu ermitteln und zu eliminieren bzw. durch neue zu ersetzen.

Meditation reinigt deine Festplatte

Stelle dir dein Gehirn wie die Software/das Betriebssystem deines Körpers („Computers“) vor.

Mittels Meditation lernst du das Betriebssystem nach „Viren“ zu durchsuchen und dann deine Festplatte (Gehirn) zu reinigen. Ein Prozess der wohl nicht von heute auf morgen funktioniert, aber regelmäßig ausgeführt werden sollte.

Das Thema der Körperentgiftung oder des „Detox“ wie es neudeutsch jetzt heißt ist heutzutage in aller Munde und wird schon fast inflationär gebraucht! Natürlich ist dieser sinnvoll und wichtig, mehr darüber erfährst du hier.

Doch wann hast du dir das letzte Mal dein Gehirn „gewaschen“? (Natürlich im positiven Sinne) Noch Nie? Dann wird es höchste Zeit! Aber nicht durch Massenmedien, die Nach-richten, dich manipulieren und sagen was du zu tun und denken hast, sondern von dir selber.

Also nicht durch Tageschaus und Co., sondern durch deine eigene „Innenschau“!

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Welche Meditation ist die „Richtige“

Wie bei so vielen Dingen gibt es auch bei der Meditation kein „richtig“ oder „falsch“. Letztlich geht es eher darum von einer Mediation als ein anderer Mensch aufzustehen, als der sich zum meditieren hingesetzt hat.

Als ich mit Meditation begonnen habe, habe ich z.B. nach einer Methode von Dr. Joe Dispenza meditiert. Jede dieser Meditationen beginnt mit einer sogenannten „Induktion“, die dich auf deinen Körper fokussieren soll und äußere Ablenkungen minimiert.

Danach geht es darum sich quasi zu transzendieren und sich frei von den „großen Drei“ – wie Dispenza – sie nennt zu machen. Dazu gehören, Materie, Geist und Zeit. Ziel ist es so im Einkang mit dir selber zu sein, dass du Zugang zu der in dir innewohnenden Kraft und deinem Unterbewusstsein bekommst.

Wichtig für jede Meditation ist, diese frei von Ablenkungen durchzuführen. Egal ob durch Familie, Freunde, Haustiere, Handy, Computer etc. Diese Zeit sollte nur dir gehören und immer am gleichen Ort durchgeführt werden.

Meditation ist Kopf und Herzenergie – gemeinsam, statt einsam

Gedanken im Gehirn – ob bewusst oder unbewusst – laufen immer elektronisch bzw. elekrochemisch ab. Mehr dazu erfährst du hier.  Deine Herzfrequenz ist magnetisch.

Durch Meditation lernst du Kopf und Herz wieder in Einklang zu bringen. Denn wenn du etwas denkst, aber nicht die entsprechende Emotion dazu hast (und umgekehrt) werden sich deine Wünsche nicht realisieren.

Leider sind viele Menschen heutzutage zu sehr in ihrem Verstand gefangen, weswegen wir all zu oft nur noch dinge ver-stehen aber nicht begreifen!

Die Sucht nach Verhaltensmustern

Warum die meisten Menschen sich nicht weiterentwickeln liegt daran, dass Ihr Körper süchtig nach bestimmten Seinszuständen ist.

Du denkst also z.B. „Ich bin schwach, ein Versager, ich schaffe das eh nicht“ usw. Jeder dieser (oder anderer Gedanken) beeinflusst nachweislich chemisch deinen Organismus/Körper, indem z.B. permanent Stresshormone wie Adrenalin oder Cortisol ausgeschüttet werden.

Geschieht dies über Tage, Jahre, Monate, Jahre, Jahrzehnte hinweg, gewöhnt sich dein Körper im wahrsten Sinne des Wortes daran und erkennt dies als den Status Quo, also als Normalzustand an.

Beginnst du nun durch Meditation solche destruktiven Verhaltensmuster/Überzeugungen zu ermitteln und durch geeignete Techniken aufzulösen, wird sich dein Körper natürlich zunächst dagegen sträuben! Wie ein Nikotinsüchtiger, der nach seiner nächsten Zigarette lechzt.

Doch lasse dich dadurch nicht beirren und absolviere am besten täglich deine Meditation!

Durch tägliches Meditieren wirst du nicht nur den Fokus während deines Trainings und allen anderen Lebensbereichen verbessern, sondern du wirst auch lernen im „hier und jetzt“ zu leben.

Keine Konzentrationsprobleme mehr, keine Ängste durch das Denken an eine Zukunft die du nicht willst oder eine Vergangenheit die längst passé ist.

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Fazit

Meditaion ist ein äußerst komplexes Thema und der Rahmen eines Blogartikels reicht bei weitem nicht aus, um so ein spannendes aber auch vielschichtiges Thema gebührend darzustellen.

Dieser Artikel soll dir einen ersten Einblick in dieser äußerst sinnvollen und belebenden Technik der „Innenschau“ geben.

Lasse dich nicht zu sehr von deiner äußeren Welt beeinflussen und lerne, dass letztlich alles eine Manifestation deiner bewussten/unbewussten Gedanken ist.

Ein sehr spannendes Feld, dass einen sogar in die Welt der Quantenphysik fürht in der man lernt, dass alle Möglichkeiten unserer „Realität“ letztlich zur selben Zeit existieren und auch unserer Vorstellung von linear verlaufender Zeit höchstwahrscheinlich falsch ist.

Du entscheidest selber wie tief du in den „Kaninchenbau“ eintauchen willst und wirst überrascht und fasziniert sein, was dich auf deiner spirituellen Reise so alles erwarten wird.

Als Einstieg in diese Thematik – einfach und auch wissenschaftlich belegt – empfehle ich dir neben dem oben verlinkten Erstwerk von Dr. Joe Dispensa auch sein zweites Buch: „Ein neues Ich: Wie Sie Ihre gewohnte Persönlichkeit in vier Wochen wandeln können„, sein drittes Buch: „Du bist das Placebo – Bewusstsein wird Materie“ sowie den Film „What the Bleep do we know“.

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[1] Vgl. Almut-Barbara Renger und Christoph Wulf (Hrsg.): Meditation in Religion, Therapie, Ästhetik, Bildung, Paragrana. Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie, Band 22, 2013, H. 2.

[2] Vgl. Dr. Dispenza – Ein neues Ich (2012), S. 170.

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Testosteron testen – Warum es wichtig für Männer & Frauen ist!

Testosteron ist ein Androgen (Sexualhormon/Steroidhormon), das sowohl im männlichen als auch dem weiblichen Organismus wichtige Funktionen erfüllt und in unterschiedlichen Konzentrationen vorkommt.

Obwohl es meist nur mit dem Muskelaufbau (daher der Begriff anabol = aufbauend) assoziiert wird, erfüllt Testosteron eine Vielzahl weiterer wichtiger Aufgaben in deinem Körper, wie etwa im Gehirn, dem Kehlkopf, dem Knochenmark, den Geschlechtsorganen, den Knochen, den inneren Organen oder z.B. auch der Haut und den Haaren.

Turbulenzen ohne genügend Testosteron?

Wusstest du schon, dass der Ausgangs- bzw. Aufbaustoff für die Testosteronproduktion Cholesterin ist?[1]  Dadurch stellen sich für mich gleich mindestens drei Fragen:

  1. Ist Cholesterin wirklich so „schlecht“ wie man uns weismachen will?
  2. Gibt es überhaupt ein „zu viel“ an Cholesterin?
  3. Warum werden HDL und LDL gemessen, wenn sie möglicherweise mit Cholesterin nichts zu tun haben, sondern dieses vielleicht nur – als Fett-Transportproteine – in den Körper hinein- und heraustransportieren?

Anmerkung: Cholesterin bzw. Blutfettwerte werden mittels Blutbild gemessen und in den Werten Gesamtcholesterin, „Low Densitiy Lipoprotein“ (LDH) und „High Density Lipoprotein“ (LDL) und Triglyceride gemessen. Es wird gesagt, dass der LDL-Wert (Eselsbrücke: Lass Das Lieber) der „schlechte“ und HDL (Eselsbrücke Hab Dich Lieb) der „gute“ Cholesterinwert sei.

„Schulmedizin basiert nur auf Glaube, deswegen ist es eine Religion, keine Wissenschaft. Cholesterin ist das Beste was man haben kann, 87% aller neuen Zellen sind aus Cholesterin gebaut. Es gibt nicht so etwas wie zu hohes Cholesterin.“ (link)

(Dr. Leonard Coldwell)

 Cholesterin ist demnach wichtig für einen natürlich gesunden Testosteronspiegel.

Doch kaum jemand kennt seinen Testosteronspiegel oder behält diesen im Blick. Erfahre in diesem Artikel, wie du deine Werte selbst testen und ggf. wieder in ein natürliches, gesundes Lot bringen kannst.

Testosteron – Top Thema, nicht nur fürs Training

Ein erhöhter Testosteronspiegel steigert den Aufbau von Skelettmuskulatur und Kraft, verkürzt Regenerationszeiten, versorgt Muskeln mit mehr Sauerstoff und – bedingt durch einen beschleunigten Stoffwechsel – auch den Abbau von Körperfett.

Testosteron unterliegt einem zirkadianen Rhythmus, was in diesem Kontext bedeutet, dass es überwiegend am Morgen (zwischen 8.00 – 10.00 Uhr) ausgeschüttet wird.

In diesem Zusammenhang wäre es sinnvoll, möglichst am Vormittag zu trainieren, wenn sich deine Testosteronwerte auf einem Tageshöchstwert befinden. Doch dazu später mehr.

Mehr ist nicht immer besser! Es geht nicht um einen maximalen und unnatürlich hohen Testosteronspiegel (welcher gesundheitliche Beschwerden verursachen kann), sondern um ein für dich natürliches Optimum.

Bedingt durch die Lebensweise, Ernährung, fehlende sportliche Aktivität, Medikamentenkonsum, Krankheiten etc., kann es jedoch sein, dass sich deine Testosteronwerte nicht mehr in einem optimalen Bereich bewegen was ein regelmäßiges Testen dieses Steroidhormones sinnvoll macht, wenn du geistig und körperlich voll leistungsfähig sein/bleiben willst.

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Testosteron & die Damenwelt?

In erster Linie ist Testosteron DAS „Männlichkeitshormon“. Doch auch im weiblichen Organismus wird es benötigt, weshalb es auch Frauen regelmäßig testen und auf einem Optimum halten sollten.

Während Testosteron bei Männern in den sogenannten „Leydigzellen“ der Hoden produziert wird, stellt es der weibliche Körper in den sogenannten „Thekazellen“ der Eierstöcke her.

Beiden Geschlechtern gemein ist ebenfalls eine geringe Produktion des Steroidhormons (etwa 5%) in der Nebennierenrinde.

Aufgrund dessen ist es durchaus sinnvoll, die Arbeit deiner Nebennieren zu unterstützen, was auch zu einer Optimierung deines natürlichen Testosteronspiegels beitragen kann.

Wie du dies mit Himalaja Salz, dem richtigen Wasser und Limetten umsetzen kannst, erfährst du hier.

Weiblich trotzt Testosteron?

Viele Frauen schrecken schon vor dem Wort Testosteron zurück, weil sie die Assoziation eines „Mannweibes“ im Kopf haben. Solange es aber um die Optimierung des natürlichen Testosteronspiegels im weiblichen Körper geht, ist dies völliger Unsinn.

Auch Frauen benötigen den für sie optimalen Testosteronpegel, um Muskelmasse aufbauen zu können, eine sportlich straffe Figur zu erreichen sowie eine starke und gesunde Psyche zu haben.

Überprüfe also auch als Dame regelmäßige deinen Testosteronspiegel, dein Körper wird es dir danken.

Das Testosteron <–> Cortisol Verhältnis 

Untersuchungen sowohl in Bezug auf Kraft- als auch auf Ausdauersport  zeigen, dass ein Abfall des Testosterons und ein Anstieg des Cortisol (Stresshormon) die körperliche Leistungsfähigkeit absinken lassen[2] [3].

Das katabole (also „abbauende“) Stresshormon Cortisol bietet genug Thema für einen eigenen Artikel, weshalb ich an dieser Stelle nur kurz darauf eingehe, um die Verbindung zu Testosteron aufzuzeigen.

Cortisol wird ebenfalls in der Nebennierenrinde gebildet und kann dein bester Freund oder dein schlimmster Feind sein, nämlich dann, wenn es chronisch erhöht bleibt.

Wenn an dieser Stelle von Testosteron und Cortisol Verhältnis gesprochen wird, dann ist damit das sogenannte „freie Testosteron“ im Verhältnis zu Cortisol (FTCR = Freies Testosteron zu Cortisol Ratio) gemeint.

Freies Testosteron

Was ist sogenanntes „freies Testosteron“? Nun, freies Testosteron liegt im Körper – je nach Literatur – etwa zu 1-3 % als freies Hormon vor, der Rest ist zu etwa 97% an sogenannte Bindeproteine gebunden.

Manche Literaturangaben sprechen von 66 – 78% für das „Sexualhormon bindendes Globulin“ (SHBG) und zu etwa 20-32% von Albumin (einem Protein).

Messmethoden zur Bestimmung

Das freie Testosteron kann mittels Speichelproben ermittelt werden. Hierzu gibt es mittlerweile ganz einfache „Test-Kits“, die du einfach und bequem von zu Hause aus verwenden kannst und dann zur professionellen Analyse ins Labor schickst.

Ein solches Testosteron-„Testkit“ gibt es schon für kleines Geld, etwa von Cerascreen®:

Normalerweise wird der freie Testosteronwert nur rechnerisch ermittelt, wenn du dein Gesamttestosteron, SHBG und Albumin gemessen lassen hast, mittels Blutprobe/Blutserum.[4]

Testosteronwerte gibt’s aber meist auch nur auf extra Wunsch beim Arzt, wenn du diese separat im Rahmen eines „großes Blutbild“ bestimmen lässt.

Wenn dir also dein Albuminwert, dein Gesamttestosteron und SHBG-Wert vorliegt, könntest du dein freies Testosteron auch mittels einer Formel berechnen.[5]

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Messwerte und deren Interpretation

Mit Messwerten ist es immer so eine Sache. Da diese von Literatur zu Literatur, von Labor zu Labor oder auch von Land zu Land oft recht unterschiedlich sein können, ist es wieder mal nicht ganz einfach, pauschale Grenzwerte zu nennen, die als „gesund“ oder „normal“ bezeichnet werden könnten.

Manche Literaturquellen in Deutschland sprechen aber z.B. von Testosteronwerten (Serum) zwischen 12-40 nmol/L als „normal“ und Werte  unter 8 nmol/L als „behandlungsbedürftig“ ausgewiesen.[6]

Wenn du einen Testkit für zu Hause verwendest, dann wird (zumindest beim Cerascreen® Kit) ein Durchschnittswert aus den drei von dir eingesendeten Speichelproben ermittelt.  Anhand einer Vergleichstabelle kannst du dann deinen derzeitigen Testosteronwert ablesen.

Einen exakteren Überblick liefert dir aber – m.M.n. – ohnehin erst ein regelmäßiges Testen.

Bedeutung für dein Krafttraining

Wenn es um das Freies Testosteron zu Cortisol Verhältnis/Ratio (FTCR) geht, dann kann dir dieses als wichtiger Trainingsparameter dienen.

Dies insbesondere dann, wenn es um die Strukturierung/Planung deines Krafttrainings geht, weniger allerdings, wenn es sich um Ausdauertraining handelt.[7]

Unter der Berücksichtigung des FTCR wäre es also aus meiner Sicht sinnvoll, eine Krafttrainingseinheiten z.B. so zu gestalten, dass sie nicht zu lange dauert (≤ 60 Min), da sich sonst das FTCR zu Ungunsten von Cortisol verschieben kann und du dir dann im wahrsten Sinne des Wortes deine Muskelmasse „verbrennst“.

Um zu ermitteln, wann die optimale Zeit für deine Krafttrainingseinheit ist, wird der Testosteronwert – meiner Meinung nach – alleine aber wohl nicht ausreichen.

Denn dieser unterliegt eben zirkadianen Schwankungen und wird von vielen weiteren individuellen Parametern, wie z.B. Stress, Regeneration, Schlaf, Ernährung, Lebensstil, Arbeit, Familie, Gesundheitszustand und vor allem eben auch Cortisol oder z.B. auch Insulin beeinflusst.

Teste also am besten regelmäßig auch deine Cortisolwerte gleich mit, um einen besseren Ein- und Überblick zu bekommen und dein Training zu optimieren. Einen Cortisol-Test kannst du ebenfalls z.B. von Cerascreen® einfach selber von zu Hause aus machen.

Weitere wichtige Infos über Testosteron

Da Testosteron – wie gesagt – meist nur mit dem Thema Muskelaufbau in Verbindung gebracht wird, möchte ich dir an dieser Stelle noch ein paar weitere Informationen geben, die das Steroidhormon in deinem Körper erfüllt und was ein regelmäßiges Testen sinnvoll macht.

Testosteron Top Ten für Männer und Frauen

  1. Wachstum und Kraft von Skelettmuskulatur (wobei die meisten Testosteronrezeptoren sich im Herz befinden!)
  2. Libido
  3. Blutbildung im Knochenmark (rote Blutkörperchen/Erythrozyten)
  4. Fruchtbarkeit, „Sexdrive“
  5. Stimmbruch (& Bartwuchs bei Männern)
  6. Knochenwachstum und Knochendichte
  7. Eiweissynthese  in der Leber
  8. Botenstoffe für Blutbildung
  9. Hautdurchfettung & Fettstoffwechsel
  10. Stimmung und Psyche

Fazit

Das Steroidhormon wird meist nur im Zusammenhang mit Männern und Muskelaufbau betrachtet.

Im Zusammenhang mit Doping hat es wohl immer auch einen gewissen faden Beigeschmack, wenn man über Testosteron und seine anabole Wirkung spricht, da viele sofort das Thema Anabolika und Missbrauch von Arzneimitteln im Kopf haben.

Dabei ist Testosteron ein wichtiges Androgen, das neben mehr Kraft, Ausdauer und Muskelmasse für eine Vielzahl weiterer Aufgaben sowohl im männlichen wie auch weiblichen Organismus zuständig ist.

Eine regelmäßige Überprüfung deines Testosteronspiegles ist mittels „Testkits“ und professioneller Analyse im Labor mittlerweile auch bequem und schnell von zu Hause aus möglich.

Deinen Testosteronspiegel zu kennen ermöglicht dir eine noch intelligentere Trainingsplanung und kann (im Zusammenhang mit anderen gemessenen Hormonen wie z.B. Cortisol) die Effizienz deines Trainings, deiner Ernährung und deiner Zielerreichung deutlich steigern.

Die einfachste Möglichkeit, um deinen Testosteronspiegel auf natürliche Art und Weise zu steigern ist – meiner Meinung nach -, den Cortisolspiegel zu senken (Stress reduzieren) und die Insulinsensitivität deiner Zellen zu verbessern.

Mehr zum Thema Stressreduktion erfährst du hier.

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Literatur zum Thema:

[1] Vgl. E. Mutschler: Arzneimittelwirkungen. 7. Auflage, WVG, Stuttgart 1996, S. 380.

[2] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8884416

[3] Vgl. Fry, AC., Kraemer, WJ., Stone, MH., Warren, BJ., Fleck, SJ., Kearney, JT., & Gordon, SE. (1994). Endocrine responses to overreaching before and after 1 year of weightlifting. Canadian Journal of Applied Physiology, 19(4): 400–410.

[4] Vgl. Simoni M (2004) Methodology for measuring testosterone, DHT and SHBG in a clinical setting. In: Nieschlag E, Behre HM (eds) Testosterone Action, Deficiency, Substitution, (3rd ed) Cambridge University Press, Cambridge, UK, pp 641-664.

[5] Vgl. Vermeulen A, Verdonck L, Kaufman JM A critical evaluation of simple methods for the estimation of free testosterone in serum J Clin Endocrinol Metab 84:3666-3672, 1999.

[6] Vgl. Eberhard Nieschlag, Hermann M. Behre, Susan Nieschlag: Andrologie: Grundlagen und Klinik der reproduktiven Gesundheit des Mannes. 3. Auflage, Springer, Heidelberg 2009, ISBN 978-3-540-92962-8, S. 119–121.

[7] Vgl. Hoogeveen AR & Zonderland ML. (1996). Relationships between testosterone, cortisol and performance in professional cyclists. Int J Sports Med, 17(6): 423-428.

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Rosenwurz (Rhodiola rosea) – Weniger Stress & bessere Regeneration

Rosenwurz (Rhodiola rosea) ist eine Heilpflanze bzw. ein Adaptogen, das bereits seit Jahrhunderten Anwendung findet, um z.B. chronische Müdigkeit auf natürliche Art und Weise zu mildern und zu bekämpfen.

Unter Adaptogen versteht man, je nach Literatur, eine alternativmedizinische, pflanzliche Zubereitung, die den menschlichen Organismus dabei unterstützen sollen, sich an Stresssituationen besser anzupassen und dadurch verursachte Erkrankungen zu lindern.

Adaptogene – so der aktuelle Stand der Forschung – sind sowohl ungiftig als auch mit positiver Wirkung versehen.[1]

Reichlich Rosenwurz bei Stress 

Rosenwurz vermag laut alten Überlieferungen und modernen Untersuchungen Müdigkeitserscheinungen, die durch körperliche Aktivitäten ausgelöst werden, deutlich zu reduzieren.

In unserer immer hektischeren, schnelllebigeren und zunehmend stressigeren Welt wird der Gebrauch von Rosenwurz vor allem dann interessant, wenn es sich z.B. um die Themen chronischer Stress, „Chronique Fatique Syndrom“ oder dem auch „Burn-Out Syndrom“ dreht.

Rosenwurz soll auch dann seine entspannende Wirkung entfalten, wenn Müdigkeitserscheinungen nicht nur durch physische Aktivitäten (wie z.B. Training) hervorgerufen werden, sondern durch psychische Überlastungen.

Einigen Studien zur Folge soll die Einnahme von Rosenwurz die kognitiven Fähigkeiten insbesondere dann verbessern, wenn die geistige Leistungsfähigkeit bereits abgenommen hat.

Woran dies liegt ist noch nicht vollständig geklärt und bedarf weiterer Untersuchungen. Es deutet jedoch vieles darauf hin, dass Rosenwurz (Rhodiola) den Neurotransmitter Serotonin erhöht und Corticoide senkt.

Mehr über Neurotransmitter erfährst du: hier.

Außerdem soll Rosenwurz auch den Transport der Serotonin „Vorstufe“ namens 5-Hydroxytryptophan im Gehirn verbessern.[2]

Mehr über den Zusammenhang von Serotonin und (5-Hydroxy)Tryptophan erfährst du hier.

Rosenwurz gegen chronischen Stress 

Wenn du diesem Blog folgst und meine Artikel regelmäßig liest, dann weißt du, dass Stress einer DER Faktoren sein kann, der dich von Fortschritten im Training abhält, selbst dann, wenn du dich vernünftig ernährst und intelligent trainierst.

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Chronischer Stress geht nämlich meist einher mit einer vermehrten Ausschüttung sogenannter Stresshormone. Insbesondere Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin.  Mehr über die Relevanz von Adrenalin erfährst du in dem Buch Dr. Platt, Adrenalin-Dominanz erfolgreich behandeln: Wenn das Stresshormon den Körper regiert.

Dieser „chronische Stress“ lässt dich dann auch die verhassten „Rettungsringe“ an Bauch und Hüfte ansetzen, senkt deinen Testosteronspiegel und und und.

Mehr über Stress und wie ihn bekämpfen kannst erfährst du: hier.

Reduziert Rhodiola Reizüberflutung?

Rhodiola/Rosenwurz reguliert Stress, unterstützt deinen Körper dabei widerstandsfähiger zu werden und hilft darüber hinaus auf diese Weise deinem Immunsystem fit und leistungsfähig zu bleiben.

Dies ist wohl auch auf die Wirkung des Adaptogen zurückzuführen, das direkt in den Körperzellen wirkt und deinen Zellstoffwechsel so positiv beeinflussen kann.

Darüber hinaus gibt es Untersuchungen die Hinweise darauf liefern, dass Rhodiola/Rosenwurz auch eine vorteilhafte Wirkung auf den sogenannten Monamin-Spiegel im Zentralen Nervensystem (ZNS) hat. [3]

Das Lexikon der Neurowissenschaft beschreibt die „Monamin-Hypothese“ wie folgt:

Monoamin-Hypothese w, E monoamine hypothesis, Theorie zur Erklärung der molekularen Vorgänge bei Manie und Depression, nach der die Symptome dieser affektiven Störungen durch eine zu niedrige Aktivität der serotonergen und noradrenergen Synapsen im Gehirn zustandekommen. Sie wird gestützt durch die Tatsache, daß MAO-Hemmer und andere Antidepressiva, die die Konzentration von Serotonin und Noradrenalin im Gehirn erhöhen, gegen Depressionen wirksam sind. Neuropsychopharmakologie.“[4]

Rosenwurz und Regeneration

Studien zu Rosenwurz konnten aufzeigen, dass sich durch dessen Konsum die Regenerationszeit des Peripheren Nervensystems (PNS) – also der Skelettmuskeln – verkürzten kann.

Rhodiola soll dabei u.a. Enzyme, Proteine und RNA quantitativ erhöhen, was für eine verkürzte Regenerationszeit verantwortlich sein kann.

Alles in allem soll – der Stand der Forschung entsprechend –  Rhodiola einen durchweg anabolen (also Stoffwechsel aufbauenden) Effekt haben, da es sowohl die Glykogensynthese in den Muskeln als auch in der Leber optimieren soll. [5]

Mehr „neuraler drive“?

Zu Rosenwurz wird bereits auch in den Bereichen Gedächtnisleistung/Gedächtnissteigerung geforscht.

Erste Anhaltspunkte scheinen nahezulegen, dass Rhodiola die Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen vermag. Anscheinend wird durch die Einnahme von Rosenwurz die bioelektrische Aktivität des Gehirns verstärkt angeregt.

Versuchspersonen berichteten z.B. über größere geistige Leistungsfähigkeit, verbesserten Schlaf (vgl. obige Ausführungen zu Serotonin) oder auch einer besseren Stimmungslage.

Rodiola und Riva-Rocci

Scipione Riva-Rocci war der Erfinder der apparativen Blutdruckmessung (deswegen wird der Blutdruck oft auch unter RR abgekürzt). Die Einnahme von Rosenwurz soll nämlich auch eine positive Wirkung auf dein Herz haben.

Dies lässt sich womöglich im Zusammenhang mit der Optimierung der bereits erwähnten Stresshormone Adrenalin, Cortisol etc. erklären.

So lässt sich durch Rhodiola ggf. ein erhöhter Blutdruck senken und allgemein der „Stress“ für dein Herz reduzieren. Vielleicht „nimmst du dir dann nicht mehr alles so zu Herzen“?!

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Rosenwurz bei Krebs?

Einer russischen Tierstudie nach soll die orale Einnahme von Rhodiola das Krebswachstum um 39% reduzieren und die Bildung von Metastasen um 50% senken.[6]

Ob dieses Effekte auf den menschlichen Organismus übertragbar sind, kann man natürlich nicht pauschal beantworten. Was jedoch durch diese Studie gezeigt werden konnte, waren die verschiedenen antioxidativen Stoffe in Rhodiola und deren Effekte gegen freie Radikale.

Dosierungsempfehlung 

Natürlich sollte jeder stets eigenverantwortlich handeln und sich selber Gedanken zu Einnahmeschemata machen.

Bei der Einnahme von Rhodiola rosea ist aber grundsätzlich auf das Extrakt „SHR-5“ zu achten, falls du dich für ein qualitativ hochwertiges Rhodiola/Rosenwurz Supplement entscheidest.

Entweder SHR-5 oder auch 3% Rosavin kommen hier in Frage. Dosierungen von 200-700mg/Tag sollten unproblematische sein, wobei es sich hierbei natürlich um keine Einnahmeempfehlung handelt!

Ein gutes Rhodiola Produkt ist folgendes von Thorne:

Fazit 

Qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungsmittel aus Rhodiola rosea bzw. Rosenwurz sind eine geeignete Möglichkeit, um deinen Stresspegel auf natürliche Art und Weise positiv zu regulieren.

Natürlich sollte immer erst geklärt werden, was die Ursachen für etwaigen, chronischen Stress, andauernde Müdigkeit etc. sind. Es sollten nicht nur Symptome bekämpft werden. Dabei können viele Ursachen im Spiel sein, wie z.B. „ermüdete“ Nebennieren. Mehr dazu erfährst du: hier.

Da Rosenwurz als natürliches Adaptogen wirkt, hat es im Grunde wohl keine wirklichen „Nebenwirkungen“. Es besteht allerdings die Möglichkeit, dass es das Blut verdünnt. Wer damit Probleme hat oder sich Operationen unterziehen muss, der sollte vor der Einnahme mit einem Arzt eines Vertrauens sprechen.

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Literatur zum Thema:

[1] Vgl. Robyn Klein (2004): Allostasis Theory and Adaptogenic Plant Remedies (Memento vom 17. Oktober 2006 im Internet Archive)

[2] Vgl. Neuropsychiatr Dis Treat. 2013; 9: 639–658. Published online 2013 May 14. doi:  10.2147/NDT.S43419, PMCID: PMC3660126

Mood disorders and complementary and alternative medicine: a literature review

Naseem Akhtar Qureshi1 and Abdullah Mohammed Al-Bedah2

[3] Vgl. Vgl. J Ethnopharmacol. 2009 Mar 18;122(2):397-401. doi: 10.1016/j.jep.2009.01.007. Epub 2009 Jan 9. Monoamine oxidase inhibition by Rhodiola rosea L. roots. van Diermen D1, Marston A, Bravo J, Reist M, Carrupt PA, Hostettmann K.

[4] Vgl. Copyright 2000 Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg

[5] Vgl. J Sports Med Phys Fitness. 2010 Mar;50(1):57-63.

Effects of chronic Rhodiola Rosea supplementation on sport performance and antioxidant capacity in trained male: preliminary results.

Parisi A1, Tranchita E, Duranti G, Ciminelli E, Quaranta F, Ceci R, Cerulli C, Borrione P, Sabatini S.

[6]Vgl. https://www.researchgate.net/publication/266611219_The_influence_of_Rhodiola_rosea_extracts_on_non-specific_and_specific_cellular_immunity_in_pigs_rats_and_mice

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Das Lymphsystem – Wie du dich einfach entgiften kannst

Das Thema Entgiftung (engl. detox) ist derzeit in aller Munde und wird schon inflationär gebraucht.

Es gibt bereits unzählige „Detox-Produkte“ von Nahrungsergänzungsmitteln bis hin zu Kosmetika, die zur Entgiftung deines Körpers beitragen sollen. Chlorella, Spirolina, Moringa und Co. sind mittlerweile vielen ein Begriff.

Für jedes Organ gibt es spezielle „Entgiftungs-Produkte“, die dir dabei helfen sollen, Giftstoffe wie z.B. Rückstände von Chemikalien, Schwermetalle (Aluminium, Blei etc.) und die berühmt berüchtigte „Schlake“ loszuwerden.

Doch hast du dich im Kontext deiner „Entgiftung“ schon einmal eingehend mit deinem Lymphsystem beschäftigt?

Erfahre, welche Bedeutung dein Lymphsystem in Bezug auf die Entgiftung deines Körpers hat und wie du es positiv beeinflussen kannst.

Das Lymphsystem – Die „Kläranlage“ des Körpers

Dein Lymphsystem ist – neben deinem Darm – der wichtigste Teil deines physischen Immunsystems.

Mehr über die Bedeutung deines Darmes erfährst du hier.

Je nach Literatur versteht man unter Lymphsystem ein komplexes Netzwerk, das sich aus lymphatischen Organen und einem feinwandigen Lymphgefäßsystem zusammensetzt.

Im Lymphsystem wird die Lymphflüssigkeit gebildet und auch transportiert. Der Mensch hat etwa viermal so viel Lymphflüssigkeit wie Blut.

Während das Blut allerdings konstant durch deinen Herzschlag im Fluss gehalten wird, hat das Lymphsystem keine direkte Pumpe, um die Flüssigkeit zirkulieren zu lassen.

Lymphflüssigkeit sammelt sich in Gewebespalten wo sie in den Lymphknoten gefiltert und anschließend in den Blutkreislauf zurückführt wird.

Lymphsystem reinigen – Alles sollte im Fluss sein         

Da die Lymphflüssigkeit nicht durch deinen Körper gepumpt wird, „steht“ sie quasi, ist aber eigentlich dafür verantwortlich, deine Zellen zu „waschen“.

Du kannst dir dies bildlich wie einen Fluss vorstellen, der aufgestaut wird. Wird der Fluss des Gewässers nun behindert und dort eine Menge Gift hineingeleitet, dann wird alles in diesem Fluss nach und nach absterben.

Ähnliches geschieht auch in deinem Lymphystem, wenn du dieses nicht – wie gesagt -„im Fluss“ hältst.

Wofür ist das Lymphsystem zuständig?

Die Kapillaren des Lymphsystems befinden sich mitten im Gewebe, vergleichbar etwa einer Struktur eines Netzes.

Deine Lymphkapillaren sorgen für den Abtransport des „groben“ Abfalls (durch aufgenommene Nahrung, eingeatmete Luft, etc.), der sich in deinem Körper ansammelt.

Zu diesem Abfall gehören u.a. Bakterien(gifte), – wie bereits erwähnt – Schwermetalle und Chemikalienrückstände, aber auch Viren, Pilze, entartete und/oder auch alte Zellen usw.

Diese Gifte müssen dann natürlich auch abtransportiert werden. Dies geschieht – wenn dein Lymphsystem im Fluss ist – in der Lymphflüssigkeit (der sog. Lymphe) bzw. in den sogenannten Lymphknoten.

Da aber im Gegensatz zum Blutkreislauf das Lymphsystem kein in sich geschlossener Kreislauf ist, wird die (im Idealfall) von Giftstoffen gereinigte Lymphflüssigkeit dann zum sogenannten „Venenwinkel“ trapsortiert und  gelangt von dort aus in den venösen Teil des Blutkreislaufes (siehe Bild).

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Abbildung 1: Das menschliche Lymphsystem. Lymph nodes = Lymphknoten; Spleen = hier: Milz; Thymus =Thymusdrüse.

Methoden zur Lymphfluss Aktivierung 

Dein Lymphsystem kann nur, durch eine tiefe Bauchatmung oder aerobes Training wie z.B. Schwimmen oder Fahrradfahren „in Gang“ gehalten werden.

Eine weitere ganz einfache – wenngleich auch hocheffiziente – Übung zur Reinigung des Lymphsystems ist das Schwingen (nicht springen) auf einem Trampolin.

Dr. Leonard Coldwell empfiehlt hierzu dreimal am Tag exakt sieben Minuten auf einem „Rebounder“ (Minitrampolin) zu schwingen, um das Lymphsystem „auf Trapp“ zu halten.

Dies kannst du in vielen Videos/Interviews von Dr. Coldwell über die Aktivierung deiner Selbstheilkräfte ansehen/nachlesen (einfach danach im Internet suchen).

Ein solches Minitrampolin ist günstig und nimmt nicht viel Platz weg. Ich empfehle dir zu investieren und dir ein solches  anzuschaffen, deine Lymphen und deine Gesundheit werden es dir danken:

Wie kann man das Lymphsystem noch reinigen?

Neben aerobem Training – also Training unter Sauerstoffgewinnung – wie z.B. Intervalltraining auf einem Air-Bike, Schwimmen oder dem Schwingen auf einem Trampolin, gibt es noch die „klassische“ Methode der bekannten manuellen Therapiemethode: die Lymphdrainage.

Therapeuten (meist speziell ausgebildete Physiotherapeuten oder Masseure) die Lymphdrainage anbieten, findest du mittlerweile fast in jedem Ort; nutzt dazu einfach das Internet, um jemanden in deiner Nähe zu finden.

Wann ist eine Lymphdrainage sinnvoll?

Grundsätzlich ist die Reinigung deines Lymphsystems immer von größter Wichtigkeit. Denn du bist nicht das, was du isst, sondern letztlich das, was dein Körper an Giftstoffen nicht auszuscheiden vermag!

Die Lymphdrainage kann aber auch akut immer dann helfen, wenn sich Lymphflüssigkeit im Gewebe anstaut und dadurch Schwellungen verursacht.

Dein Lymphabfluss kann aber auch häufig nach einer Operation behindert sein, wenn während der OP Lymphbahnen durchtrennt worden sind.

Weitere Anwendungsgebiete für Lymphdrainage bzw. die Reinigung des Lymphsystems durch eigene Anwendungstechniken (wie Trampolinschwingen) sind Sportverletzungen oder z.B. auch Venenschwäche.

Kein Fluss – kein Leben ?

Ist dein Lymphsystem nicht „im Fluss“ (Lymphstau), d.h. ist es verschlackt oder durch andere Umstände beschädigt, so hat dies negative Auswirkungen auf deine physische und psychische Leistungsfähigkeit.

Ein Lymphstau kann z.B. folgende Auswirkungen haben: 

  • Schwellungen (Ödeme)
  • Cellulite
  • Vergiftung
  • Chronische Erkrankungen
  • Krebs
  • Infekte

Das Lymphreinigungs-Protokoll 

Wie kann man vorgehen, um sein Lymphsystem optimal zu reinigen? Ich würde folgendes tun:

  • Überprüfung der Darmgesundheit und Ausschluss möglicher Erkrankungen, wie z.B. „Leaky Gut“. Mehr dazu erfährst du: hier. Anschließend eine ausreichende Reinigung des Darms, verbunden mit einer Optimierung der Darmflora.
  • Danach sollte erst eine Reinigung des Lymphsystems erfolgen, um dieses nicht zusätzlich mit Giftstoffen zu belasten.
  • Regelmäßiges Krafttraining und die oben beschriebenen Methoden (wie Trampolinschwingen) solltest du in den Alltag integrieren, um aktiv einem Lymphstau vorzubeugen bzw. dessen Reinigung zu unterstützten.
  • Du solltes ausreichend Flüssigkeit zu dir nehmen. Am besten gefiltertes Wasser ohne Rückstände (keine Plastikflaschen mehr und kein Leitungswasser!) Welche Rolle qualitativ hochwertiges Wasser spielt, kannst du dir in diesem Video Mehr zum Thema Plastik und die damit verbundenen Gefahren findest du: hier.
  • Sämtlichen Fluoridkonsum sofort einstellen! Mehr über die Gefahren von Fluor(id) erfährst du: hier.

Fazit 

Das Lymphsystem ist neben deinem Darm der wichtigste Teil des physischen Immunsystems deines Körpers.

Obwohl das Thema der Entgiftung mittlerweile schon Mainstreamcharakter hat, wird das Lymphsystem dennoch oft vernachlässigt bzw. übersehen. Dabei ist ein gesundes Lymphsystem für deine psychische und physische Leistungsfähigkeit unabdingbar.

Da wir Mitteleuropäer fast alle viel zu flach atmen, wird auch unser Lymphsystem nur noch unzureichend „im Fluss“ gehalten. Dies ist aber wichtig, da das Lymphsystem – wie beschrieben – kein in sich geschlossenen Regelkreis besitzt und über keine „Pumpe“ verfügt.

Somit ist es um so wichtiger, dass du aktiv für die Aufrechterhaltung des „Flusses“ der Lymphe sorgst, um deinen Lymphknoten bei der Entgiftung deines Organismus zu unterstützen.

Noch Mehr zum Thema Entgiftung kannst du auch hier nachlesen.


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Sodbrennen und Magensäure

Sodbrennen und Magensäure – Zu viel oder zu wenig? 

So ziemlich jeder hat vermutlich Sodbrennen  schon einmal erlebt, wenn es im Magen brennt.

Wer unter diesen Symptomen leidet, der glaubt meist, sein Magen würde viel zu viel Magensäure produzieren.

Dies kann zwar der Fall sein, doch häufig ist die Ursache auch/eher ein Mangel an Magensäure.

In diesem Artikel erfährst du, warum ausreichend Magensäure wichtig ist und wie und warum du deine Magensäurewerte kennen solltest.

Wofür brauchst du Magensäure?

Magensäure ist ein wichtiger Bestandteil deines Immunsystems. Denn sie vernichtet als allererstes potenziell schädliche Bakterien/Parasiten, die du mit der Nahrung aufnimmst.

Natürlich liegt die Hauptaufgabe der Magensäure darin, deine aufgenommene Nahrung weiter zu verdauen. Weiter deshalb, da die eigentliche Verdauung bereits im Mund beginnt.

Die meisten Menschen kauen allerdings ihr Essen nicht (mehr) richtig, sondern schlingen es viel mehr wie eine Ente herunter.

Kaue jeden Bissen zwischen 35 und 45-mal, so sorgst du für eine „Vorverdauung“ der Nahrung und isst automatisch weniger.

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Oral cavity (=Mundhöhle), Tongue (=Zunge), Esophagus (=Speiseröhre), Liver (=Leber), Stomach (=Magen), Gallbladder (=Gallenblase), Large Intestine (=Dickdarm), Small Intestine (= Dünndarm), Appendix (=Blinddarm).

Du bist, was du isst dein Körper aufnehmen kann 

Du bist nicht das, was du isst, sondern immer nur das, was dein Körper von den aufgenommenen Makro- und Mikronährstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen usw. überhaupt aufnehmen und verwerten kann.

Hast du also z.B. zu wenig Magensäure, dann bist du gar nicht in der Lage, die aufgenommenen Proteine ordentlich zu verstoffwechseln.

Dir sollte also daran gelegen sein, die Qualität der Nährstoffaufnahme zu verbessern, da manche Verdauungsenzyme  wie bspw. Pepsin sogar erst im Magen aktiviert werden.

Wie du besser verdaust – Der HCL Test 

Um deine aufgenommenen Proteine, Vitamine und Mineralien nun besser verdauen zu können, müsstest du also wissen, wie es um deine Magensäure „steht“.

Hierzu kannst du den sogenannten „HCL-Test“ durchführen, den der weltweit renommierteste Strength Coach Charles Poliquin übrigens mit all seinen Athleten seit 1994 durchführt.

Dabei kannst du testen, wieviel Salzsäure (Acidum Hydrochloricum; = HCL) dein Magen derzeit überhaupt produziert in dem du HCL-Kapseln einnimmst und auf Symptome eines „Brennens“ achtest.

Durchführung eines „Magensäuretests“ 

Sagen wir, du willst eine 400g Portion Fleisch essen. Dann würdest du die Hälfte davon essen, eine HCL-Kapsel (200-600mg) einnehmen und dann den Rest der Portion essen.

Anschließend wartest du etwa 15 Minuten. Wenn du kein Brennen spürst (bei einer Anfangsdosis von 200mg), dann kann dies ein Hinweis darauf sein, dass du mindestens ein Magensäuredefizit in dieser Größenordnung (200mg) aufweist.

In diesem Fall würdest du die Dosis bei der nächsten Mahlzeit erhöhen (z.B. auf 400mg) und exakt das Selbe wieder machen. Du isst die Hälfte deiner Portion, nimmst eine HCL-Kapseln(n) und isst den Rest der Mahlzeit.

Poliquin empfiehlt bei diesem Test nicht „höher zu gehen“ als bis zu einer maximalen Dosis von 1400-1600mg, was schon einen relativ hohen Mangel bzw. eine schlechte „Produktionsmenge“ der Magensäure darstellen würde.

Wichtiger Hinweis:

Vor der Durchführung eines HCL-Tests solltest du dies mit einem kompetenten Arzt deines Vertrauens besprechen und dich auf deinen allgemeinen Gesundheitszustand untersuchen lassen. Die hier dargestellten Testverfahren dienen lediglich zu allgemeinen Informationszwecken und stellen keine Handlungsempfehlungen dar!

Welche Vorteile bringt der Konsum von HCL? 

Charles empfiehlt zur die Durchführung eines solchen Tests ein Produkt, das neben HCL ebenfalls „Gentian Root“, also die Enzianwurzel enthält wie z.B. dieses:

Laut Poliquin (Strength Sensei) fallen so gut wie alle Menschen bei dem ersten HCL-Test erst einmal durch. Das bedeutet, dass von wenigen Ausnahmen einmal abgesehen, die meisten schon bei einer Dosis von 200mg ein Brennen im Magen spüren.

Wenn du unter einem Defizit an Magensäure leidest, ist es durchaus sinnvoll, diese durch qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungsmittel zusätzlich zuzuführen.

Für das Durchfallen bei dem Test, ist in erster Linie chronischer Stress verantwortlichd.

Mehr über Stress und wie du ihn reduzieren kannst, erfährst du u.a. in folgenden meiner Artikel: 

Vorbeugung gegen Alzheimer 

Einer der Gründe warum du Alzheimer bekommst kannst, ist eine schlechte Aufnahme/Versorgung mit B-Vitaminen (insbesondere B6, B9 und B12).

Verbesserst du deine Magensäureproduktion, so dass sie sich auf einem optimalen Level befindet, verbesserst du damit auch die Aufnahmefähigkeit dieser wichtigen Vitamine.

Qualitativ hochwertige B-Vitamine stehen dir mit unserem Vitamin B-Komplex forte zur Verfügung Mehr darüber erfährst du hier.

Bessere Aufnahme von Mineralien

Neben der verbesserten Aufnahme von B-Vitaminen, kannst du mit optimalen HCL-Werten natürlich auch die Resorption von wichtigen Mineralien verbessern.

Dis sind u.a. Magnesium, Zink, Eisen, Kalium usw.

Hochwertiges Magnesium findest du in unserem Multi Magnesium 7 bei uns im Shop.

Zusätzlich empfehlen wir dir ein hochwertiges Mutlivitaminpräparat, um dich täglich mit allen grundlegenden Vitaminen zu versorgen, die dein Immunsystem stärken.

Ein gutes Multivitamin-Präparat ist z.B. „Two-Per-Day“ von Life Extension.

Verbesserte Verdauung von Proteinen 

Jeder ambitionierte (Kraft)Sportler kennt es. Wer Muskulatur aufbauen möchte, der benötigt ein gewisses Maß an Proteinen. Denn die Muskeln bestehen – je nach Literatur – zu 20% aus Proteinen (Eiweiß) und zu 80% aus Wasser.

Doch die bloße Erhöhung der Proteinzufuhr bringt dir nicht viel, falls du die aufgenommenen Mengen nicht verstoffwechseln kannst. Ein Plus an Eiweiß schlägt dann nur als Kalorienüberschuss zu Buche und lässt dich fett(er) werden.

Hier kommt wieder HCL ins Spiel, das dir hilft, Proteine besser zu verdauen (insbesondere in Kombination mit ausreichend Vitamin B-6 in seiner „aktivierten“ Form). Mehr dazu: hier.

Sodbrennen – Zu viel oder zu wenig Magensäure? 

Während die meisten Menschen glauben, sie hätten Sodbrennen aufgrund von zuviel Magensäure, ist in der Regel (aber nicht immer) zu wenig Magensäure dafür verantwortlich.

Wie bereits erklärt, ist bei einem Mangel an Magensäure ein Verdauungsproblem aufgenommener Stoffe verantwortlich. Das bedeutet, dass sich ein Magen mit zu wenig HCl besonders anstrengen muss, um den Nahrungsbrei überhaupt verwerten zu können.

Die aufgenommene Nahrung muss deshalb viel länger im Magen verweilen. Dies kann zu überlangen Gärprozessen führen bei denen wiederum andere Säure entsteht.

Zudem muss der Magen den Speisemischmasch kontinuierlich umwälzen, um mit der geringen Magensäure überhaupt etwas hinsichtlich einer Verdauung bewerkstelligen zu können.

Bei diesem heftigen „Hin- und Herwerfen“ kann es dann passieren, dass der mit Magensäure versetzte Speisebrei wieder zurück in die Speiseröhre gelangt und dort Sodbrennen verursacht.

 Was sind mögliche Ursachen für zu wenig Magensäure 

Die Symptome eines Defizits an Magensäure ähneln denen von zu viel. Nach dem du gegessen hast, kann es zu einem Gefühl der Völle, von Blähungen und/oder Aufstoßen – und natürlich – zu Sodbrennen kommen.

Zu wenig Magensäure kann u.a. folgende Ursachen haben: 

  • zu wenig Essenszerkleinerung (Kauen); Essen wird heruntergeschlungen
  • chronischer Stress
  • zu viele Fertigprodukte
  • zu viel Zuckerkonsum
  • chronische Übersäuerung des Körpers

 Chronisch niedrige Magensäurewerte können u.a. dazu führen:

  • (Immer) Schlechte(re) Verdauungsrate von Proteinen
  • fehlende Aufnahmekapazität von Mineralstoffen und Spurenelementen
  • Schwierigkeiten beim Aufbau von Muskelmasse
  • weitere durch Nährstoffmangel verursachte Krankheiten

Fazit 

Der HCL-Test ist ein guter Indikator dafür, wie es um deine Magensäureproduktion bestellt ist. Mit ausreichend HCL sollten sich neben den bereits genannten Faktoren auch deine Regenerationsfähigkeit, Muskelwachstum und Kraftwerte verbessern.

Oberste Priorität sollte also die Optimierung deiner Verdauungsfähigkeit haben. Hierbei kann dir deshalb HCL als Nahrungsergänzungsmittel behilflich sein.

Oft (nicht immer) ist nicht zu viel Magensäure, sondern zu wenig Magensäure das Problem der meisten Menschen.

Achte allgemein auf eine optimale Versorgung mit ausreichend Vitaminen (insbesondere den B-Vitmaminen B6, B9 und B12) sowie auf den Verzehr hochwertiger Nahrungsmittel.

Welche bedeutende Rolle dein Darm für deine allgemeine Gesundheit spielt, erfährst du in meinem Artikel: Donner im Darm – Wie du richtig kackst!


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Lavendel gegen Stress- Alles was du darüber wissen musst

Lavendel ist ein wahrer Alleskönner. Die lila/blaue Pflanze ist sehr ansehnlich, duftet hervorragend, beruhigt und sorgt für Entspannung.

Dieses Gewächs aus der Provence vertreibt Motten aus Kleiderschränken sowie Blattläuse von Zierpflanzen und peppt sogar so manche Speisen auf.

Erfahre mehr darüber, wie du von Lavendel profitieren kannst …

Lavendel – ein Wundermittel der Natur 

Lavendel hat neben seiner beruhigenden, schlaffördernden und angstlindernden Eigenschaft auch eine positive Auswirkung auf deine Stimmung.

Des Weiteren kann Lavendel auch die Gehirnleistung steigern, die mit deiner Fähigkeit, dich zu entspannen verbunden ist.

Lavendel kann aber auch gallentreibend und entkrampfend wirken und bei nervösen Symptomen im Magen-Darmbereich Unterstützung bieten. Denn nicht selten neigen viele Menschen in Stresssituationen zu einem „nervösen“ Magen und/oder Darm.

Lavendels lange Liste an positiven Eigenschaften 

Die Liste an positiven Eigenschaften von Lavendel ist lang, wobei die Assoziation meist immer in eine Richtung geht. Altbackender „Oma-Duft“, zu englischen „Tea-Partys“ mit gehäkelten Spitzendeckchen.

So oder ähnlich sehen meist die Assoziationen bezüglich Lavendel aus ;)

So oder ähnlich sehen meist die Assoziationen bezüglich Lavendel aus 😉

Doch Lavendel kann weit mehr! Es ist eines der am vielseitigst einsetzbaren ätherischen Öle. Es kann bei kleineren Verbrennungen sowie Hautabschürfungen, Prellungen oder auch Insektenstichen Linderung und Abhilfe schaffen.

Als Duftöl wirkt es stimmungsaufhellend oder schlaffördernd. Glaubt man dem Volksmund

– der den Lavendel u.a. auch als „Nervenkräutel“ bezeichnet – so sollen dessen Blüten zwischen den Bettlaken sogar dafür sorgen, dass sich ein Paar niemals streitet.

Lavendel gegen Angst 

Im Rahmen meines Coachings im Personal-Training oder mit Kunden meines „Metamorphose-Programmes“ erlebe ich es immer wieder, dass viele ihre Fortschritte bremsen.

Dies liegt nicht selten daran, dass Ihnen trotz zielgerichteter Ernährung und strukturiertem Training die „innere Ausgeglichenheit“ fehlt.

Eine derartige nicht vorhandene Fähigkeit sich ausreichend zu entspannen, verringert  dann die Fortschritte im Bereich des Fettabbaus und des Muskelaufbaus.

Zu viel und lang andauernder (chronischer) Stress lässt dich am Bauch und an der Hüfte vermehrt Fett ansetzen, brennt deine Nebennieren aus und versetzt dich in einen permanenten Zustand eines „Fluchtmodus“.

Krank im Urlaub 

Anspannungszustände sind nichts Schlechtes, solange sie mit Zuständen der Entspannung wieder ausgeglichen werden können. Doch ich erlebe es immer wieder, dass Kunden gerade dann krank werden, wenn Sie Urlaub haben.

Das geschieht, weil sie im Arbeitsalltag permanentem Stress ausgesetzt sind und dadurch bei ihnen konstant Stresshormone wie Adrenalin, Cortisol und Noradrenalin ausgeschüttet werden.

Somit befindet sich das Immunsystem permanent in einer„Kampfsituation“. Ihr Körper befindet sich dann im sogenannten „Angriffsmodus“.

Diese Personen fahren dann in den Urlaub, und auch ihr Immunsystem hat nun endlich mal eine Pause und darauf hin bricht sprichwörtlich alles in sich zusammen. Das Immunsystem fährt herunter, und sie werden beim kleinsten Niesen ihres Hintermannes in der Schlange am Flugzeugschalter krank … hurra!

Lavendel kann helfen

Wie bei fast allen Heilkräutern und Pflanzen sind auch die positiven Eigenschaften des Lavendels bzw. Lavendelöls nicht erst seit gestern bekannt. Aber sie werden wohl auch hier von der Pharmaindustrie kleingehalten oder sogar als Hokuspokus abgetan.

Lavendelöl wird seit jeher in der Aromatherapie z.B. mittels Aroma Diffuser/Luftbefeuchter gegen Stress, chronische Kopfschmerzen (Migräne), bei Angstzuständen und bei Schlafproblemen (Einschlafen und Durchschlafen) eingesetzt.

Lavendel als Aromatherapie 

Bei Lavendel entfaltet sich die positive Wirkung durch die in der Pflanze enthaltenen ätherischen Öle. Deshalb kann Lavendel auch sehr gut äußerlich angewandt werden.

Bei Einschlafstörungen kannst du etwa ein kleines Säckchen mit getrocknetem Lavendel (Blüten) auf dein Kopfkissen legen. Platziere das Duftsäckchen so auf deinem Kopfkissen, dass es dir nicht ins Gesicht fällt, der Duft sich aber gleichmäßig verteilen kann.

Optional kannst du auch noch warme Entspannungs- bzw. Regenerationsbäder mit Lavendelextrakt nehmen, um etwas für deine Regeneration zu tun. Dies sorgt für einen qualitativ hochwertigeren Schlaf.

Lavendelöl eignet sich aber auch hervorragend für Massagen beanspruchter Muskeln.

Es wirkt wahre Wunder. Insbesondere wenn du ein Training mit hohem Volumen (viele Sätze, viele Wiederholungen) absolvierst und deinen Muskeln ausreichend Regeneration verschaffen willst.

Es liegt was in der Luft, ein ganz besonderer Duft 

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Hast du dich eigentlich schon mal gefragt, wie sich Düfte auf deinen Stresslevel auswirken können? Gibt es da eventuell einen Zusammenhang? Kann man sich „stressig riechen“?

Genau dieser Frage sind der Japanische Forscher Akio Nakamura (Saitama Universität) und sein Forschungsteam nachgegangen.

In einem Experiment setzten Sie Ratten unter Stress. Ein Teil der Tiere musste dabei zusätzlich Linalool (einen Lavendelöl Aromastoff) einatmen, während die restlichen Tiere nur gestresst wurden.

Ergebnis des Testes waren deutlich reduzierte Stresswerte (Neutrophile und Lymphozyten) bei den mit dem Aromastoff Linalool behandelten Ratten. Darüber hinaus konnte dabei auch ermittelt werden, dass die „entspannten“ Ratten auch bei über 100 Genen, die für die „Stressproduktion“ verantwortlich sind, deutlich besser abschnitten.

Lavendel in Kapselform – Lasea®

Anders als in der Aromatherapie funktioniert z.B. das pflanzliche Mittel Lasea®. Dieses erhält man in Kapselform, die -wahrscheinlich der Optik halber- sogar in lavendellila gehalten sind.

Durch die Kapselform können die darin enthaltenen Wirkstoffe wohl noch wirkungsvoller das zentrale Nervensystem erreichen, als dies durch Duftkissen oder Badezusätze möglich wäre.

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Wer also kein Fan  chemischer Präparate ist, weil er deren Inhaltsstoffen nicht traut, mögliche Nebenwirkungen oder potentiell Abhängigkeiten fürchtet, für den könnte dies eine Alternative darstellen.

Achtung: Wer unter Angstzuständen oder anderen Symptomen leidet, sollte dies aber zur eigenen Sicherheit von einem Spezialisten abklären lassen, bevor er zur Eigentherapie greift! Die hier dargestellten Methoden mittels Lavendel, Lasea® & Co. dienen lediglich Informationszwecken!

 Zu den weiteren positiven Eigenschaften des Lavendels sollen u.a. die folgende gehören:

  • antiseptische Wirkung
  • blähungstreibend
  • harntreibend
  • krampflösend
  • Linderung bei Asthma
  • gegen Augenringe
  • bei Herzbeschwerden
  • gegen Bluthochdruck
  • bei Husten
  • bei Kreislaufschwäche

Fazit

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Mit Lavendel atmest du im wahrsten Sinne des Wortes deinen Stress weg, harmonisierst deine Psyche und kannst Beschwerden bei Bronchitis, Halsschmerzen oder anderen Erkrankungen lindern.

Nach einem harten Workout eignet sich entsprechendes Lavendelöl auch hervorragend für eine regenerierende und revitalisierende Massage deiner Muskeln. So wirst du schneller  wieder fit.

Omas altes Hausmittel, das Lavendelsäckchen, eignet sich nach wie vor, um entweder einfach nur einen angenehmen Duft zu verbreiten oder, um deinen Wäscheschrank vor bösen Motten zu schützen.

Auch als Tee macht Lavendel natürlich eine gute Figur. Er beruhigt deine Seele und entspannt.

Selbst die Kombination der Lavendel Farben (die es übrigens auch in weiß und rot gibt) sorgen in Kombination mit Grün für eine Beruhigung deines zentralen Nervensystems. Also, mache öfters mal einen Spaziergang an der frischen Luft!

Nicht zuletzt findet Lavendel auch immer (wieder) mehr Einzug in unsere Küchen. So z.B. in Form von hochwertigem Südfranzösischem Lavendelsalz.

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In 5 Schritten zu deinem starken & muskulösen Körper – Der einfache Kickstarter für Einsteiger

Du willst endlich den Körper, den du verdienst, weißt aber nicht recht, wie und wo du starten sollst? Dann halte dich an diese einfach, aber effiziente Anleitung, um gleich zu Beginn Fehler zu vermeiden und in minimaler Zeit maximale Resultate zu erzielen.

1. Das Training allein ist nichts, der Wille ist alles! Ändere deine Einstellung!

Auch wenn Training ein physischer Akt ist, beginnt es zunächst im Kopf bzw. mit deiner Einstellung. Denn auch das beste Training ist nichts, ohne den entsprechenden Willen zur Veränderung/Verbesserung!

Sieh dein Training immer als eine Investition und deine damit verbundenen Ziele an!

Wenn du wirklich trainieren willst, dann wirst du auch eine Möglichkeit finden! Ändere also deine Einstellung dahingehend, dass du nicht nur Probleme siehst, sondern ab jetzt nur noch Chancen!

Wenn du trainieren willst bzw. etwas zum Positiven hin verändern willst, dann gibt es keine Gründe, warum du es nicht erreichen solltest. Der Einzige, der dich davon abhält, bist nur du!

Keine Zeit? Zu viel zu tun? Alles Quatsch!  Wer zu anderen ja sagt, sagt meist zu sich selber nein.

Wenn dein Willen „groß genug“ ist dich zu verändern, dann gibt es keine Ausreden, keine Einwände und keine Vorwände.

Fange noch heute an zu trainieren. Nicht morgen und nicht erst am nächsten Montag! Heute, jetzt, gleich und SOFORT!

Zum Thema Kraft der Gedanken empfehle ich dir das Buch:

„Pass auf, was du denkst: So beeinflussen Ihre Gedanken und Überzeugungen Ihr Leben“ von von Bruce I. Doyle III und Susanne M. Kirchberger

2. Absolviere Training mit Gewichten

Wenn ein starker und muskulöser Körper dein Ziel ist, dann solltest du Gewichtstraining absolvieren.

Das bedeutet nicht, dass du zu einem olympischen Gewichtheber mutieren sollst oder so breit werden sollst, dass du in der Top 5 der Lineup beim Mr. Olympia (der höchste Bodybuildingwettkampf der Welt) stehen könntest.

Doch Stärke/Kraft ist die höchste „Qualität“, die du besitzen kannst, denn wer nicht stark ist, ist schwach und wenn du schwach bist, dann steigt deine Gefahr dich zu verletzen, da deine Gelenke instabil sind und du dich beim Stürzen etc. leichter verletzt.

Wenn du also Kraft und Muskelmasse aufbauen willst, dann musst du deinen Körper regelmäßig einem so großen Reiz aussetzen, dass dieser einen Anspassungsgrund sieht (indem du stärker wirst und/oder mehr Muskelmasse aufbaust).

Ein regelmäßiges Muskelaufbautraining ist deshalb mindesten zwei Mal pro Woche à 60 Minuten dringend zu empfehlen.

Dein Training sollte dabei strukturiert sein und an deine Ziele und an dein aktuelles Leistungsniveau angepasst sein.

In der Regel sind Standardpläne hierfür nicht geeignet. Wende dich bei Bedarf an einen guten Trainer, der auch daran interessiert ist, dass du wirklich etwas erreichst.


Effiziente Trainingsplanung, Ernährungsberatung & mehr findest du bei Interesse u.a. in unserem

Metamorphose-Programm“.


Wenn du die schlimmsten Fehler des Krafttrainings verhindern willst und dein Training gleich von Anfang an erfolgreich gestalten willst, dann lies hierzu meine Artikel:


 

Wenn du ein Home Gym einrichten willst, dann findest du das beste Preis/Leistungsverhältnis an Geräten im Megafitness-Shop!

Eine Schritt für Schritt Anleitung hierzu findest du in meinem Artikel:

Home Sweet Home Gym.


 3. Achte auf deine Ernährung

Allgemeingültige Ernährungsempfehlungen abzugeben ist immer etwas problematisch, da diese wohl nur für max. 70% der Menschen zutreffen werden. Deswegen solltest du immer ein auf deine Ziele abgestimmten Ernährungsplan bzw. eine auf dich abgestimmte Ernährung verfolgen.

Dennoch gibt es natürlich auch allgemeingültige Dinge, die bei den meisten Menschen funktionieren, und wenn du diese berücksichtigst, wird dein Erfolg in Sachen Muskelaufbau, Straffung, bessere Figur und körperliche/geistige Leistungsfähigkeit sich verwirklichen..

Beachte hierzu Folgendes:

  • Verzichte auf Kohlenhydrate beim Frühstück;
  • Iss 30g Protein zum Frühstück in Form von hochwertigem Proteinquellen (Ei, Fisch, Fleisch…) und hochwertige Fette (Avokado, Omega 3, Olivenöl, Kokosöl);
  • Vermeide alle „Lebensmittel“, die eine Fernsehwerbung haben;
  • Reduziere/eliminiere Weizenprodukte;
  • Vermeide Fertigprodukte;
  • Reduziere die Menge deiner Kohlenhydrate bzw. passe diese deiner sportlichen Aktivität an (Kohlenhydrate muss man sich verdienen);
  • Verwende keine Mikrowelle & Mikrowellenprodukte mehr;
  • Benutze kein Salz mehr mit Jod und Fluorid*;
  • Erhöhe lieber deinen Bewegungsumfang/Sport anstatt weniger zu essen;
  • Verzichte auf Diäten, diese funktionieren auf Dauer nicht;
  • Reduziere/streiche alkoholische Getränke;
  • Favorisiere zunächst lieber eine „Low Carb“ Diät **

*Warum du dein Fluorid mehr zu dir nehmen solltest, erfährst du in meiner Artikelserie über die Zirbeldrüse, beginnend mit:

Die Zirbeldrüse – Warum Sie Ihr Hirn entkalken sollten! Teil I

** Ein gutes Buch für den Low Carb Einstieg/Umstellung ist z.B.

„Low Carb High Fat für Einsteiger “, von Maiko Kerner & Prof. Dr. Jürgen Vormann

4. Reduziere deine tägliche Giftaufnahme

Obwohl wir heutzutage allen möglichen Umweltgiften ausgesetzt sind, bedeutet das nicht, dass wir ihnen auch komplett ausgeliefert sind.

Nicht selten hört man: „Du bist, was du isst“. Doch treffender ist wohl der Satz: „Du bist, was dein Körper nicht ausscheiden kann“.

Wenn du also Umweltgifte durch die Luft (Atmung), die Haut (durch Kosmetika & Pflegeprodukte), über die Nahrung (Essen/Trinken zu dir nimmst,,), dann solltest du dich auch unbedingt darum kümmern, diese so gut wie möglich aus deinem Körper wieder „herauszuschleusen“.

Neben Schwermetallen, wie z.B. Quecksilber oder Aluminium gehören vor allem die vielen Plastikvarianten zu den Giften, die wir tagtäglich am meisten konsumieren!

Zwar bestimmt die Dosis das Gift, aber letztlich ist es immer es Gift, das du unbedingt loswerden musst.

Denn all diese Gifte tragen nicht zu deiner Gesundheit bei; sie machen dich krank, greifen in deinen Hormonhaushalt ein und zerstören dich innerlich wie äußerlich.

Erfahre mehr,  über 7 gesundheitsgefährdende Dinge, die die meisten Menschen nicht über Plastik wissen, Nr. 4 hat selbst mich überrascht!

Mehr darüber und wie und womit du deinen Körper entgiften kannst, erfährst du in meinem Artikel: Wer möchte noch entgiften?

Eines der besten Produkte zum Entgiften, ist die Mikroalge Chlorella

5. Sorge für ausreichend Regeneration und Stressabbau

Training ist wichtig für einen starken und muskulösen Körper, doch beim Training baust du keine Muskeln oder Kraft auf, sondern du zerstörst dich.

Es zerreißen Muskelfasern (was Muskelkater verursacht), Knochenbälkchen (winzig kleine, keine Angst ;)) zerbrechen (und wachsen anschließend fester wieder zusammen), du belastest dein sogenanntes zentrales Nervensystem und natürlich deine Skelettmuskulatur.

Du leerst die Energiespeicher deins Körpers (Elektrolyte, Proteine, Glykogenspeicher usw.)

Dies gilt es aber alles wieder zurückzuführen bzw. für ausreichend Erholung zu sorgen, damit du beim nächsten Mal Training mit mehr Kraft und mehr Elan ans Eisen gehen kannst, um konstant Fortschritte machen zu können.

Gleiches gilt übrigens für Stress. Falls dieser zu stark ist und/oder bereits chronisch ist, dann musst du dafür sorgen, diesen abzubauen/zu minimieren und dir ausreichend Erholung verschaffen.

Andernfalls wirst du speziell am Bauch und an der Hüfte verstärkt Körperfett zulegen.

Die einfachste Möglichkeit für eine optimale Regeneration zu sorgen, ist die Zufuhr von Magnesium, welches dir dabei Hilft, deine Tiefschlafphase zu verbessern und somit auch deine Stresstoleranz.

Hierfür haben wir speziell unser Multi Magnesium 7 konzipiert, das aus sieben verschiedenen hochwertigen Zutaten zusammengesetzt ist. Du findest es in unserem Online Shop

 

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Fazit 

Natürlich erhebt diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber sie dient dir dazu, die gröbsten Fehler zu vermeiden und bringt dich somit schneller an dein Ziel.

Wirkliche „Abkürzungen“ gibt es aber freilich nicht, höchstens Tipps & Tricks, wie du effizienter an dein Ziel kommst und eben nicht alle Fehler machst, die man machen kann..

Wenn du mehr über die einzelnen angesprochenen Tipps wissen möchtest, dann kannst du die verlinken Artikel lesen, die die Thematik vertiefen.

Wenn du dich für eines unserer professionellen Coachings/Betreuung interessierst, dann scheibe uns einfach unverbindlich eine Mail an: info@bernd-stoesslein.de  oder nutze das Kontaktformular auf unserer Seite.


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Inositol – Ein Weg heraus aus Stress, Angst & Depression ?

Was ist Inositol?

Inositol – Das Schlafmittel der Natur. Diese Verwandte der B-Vitamine sorgt für Entspannung deines Nervenkostümes und und trägt zu einem erholsameren Schlaf bei. Erfahre, was Inositol so alles drauf hat und wie du davon vielfach profitieren kannst.

Wie ich bereits in meinem Artikel „7 einfache Tricks um schneller zu regenerieren“ und „Du kannst nicht mehr ruhig schlafen? 3 einfache Wege, um deine Schlafqualität umgehend zu verbessern.“ beschrieben habe, ist Inositol – je nach Literatur – meist zur Gruppe der B-Vitamine zu zählen und kann so als Vorstufe aller Neurotransmitter angesehen werden.

Durch Inositol wachsen Nervenzellen heran und diese werden in ihrer Funktion positiv beeinflusst.

Somit fungiert Inositol quasi als „Joker“.

Meiner Meinung nach können durch die Einnahme alle eventuellen temporären oder genetischen Neurotransmitter-Defizite gemindert oder – je nach Ausprägung – sogar behoben werden.

Bist du dauerhaft physischem oder psychischem Stress ausgesetzt, dann kann dir Inositol dabei helfen, deine Leistungen zu steigern indem es nervenbedingte Schlafstörungen sowie Unruhe und Nervosität lindert.

Neben dieser positiven Eigenschaft in Zusammenhang mit der Regenerationsfähigkeit trägt Inositol auch dazu bei, dein Haarwachstum zu stärken. Es kräftigt deine Nägel und hilft beim Abtransport von Fetten.

Inositol kannst du ganz einfach in Pulverform konsumieren. Am besten in Kombination mit unserem hochwertigen Magnesiumpräparat, Multi Magnesium 7, etwa 30 Min vor dem zu Bett gehen.

Die Dosierung ist abhängig von vielen Faktoren und zwar insbesondere von (d)einem möglichen Neurotransmitterdefizit.

Neurotransmitter sind Botenstoffe in deinem Gehirn, die u.a. für die Reizübertragung verantwortlich sind.

Vereinfachte Einteilung der vier relevantesten Neurotransmitter. Quelle: Eigene Darstellung.

Vereinfachte Einteilung der vier relevantesten Neurotransmitter. Quelle: Eigene Darstellung.

Das Bild zeigt dir die grobe Einteilung der vier relevantesten Neurotransmitter (NT). Die zwei belebenden NT, Dopamin & Acetylcholin sowie die zwei entspannend wirkenden NT G.A.B.A. (Gamma Amino-Buttersäure -> wobei das letzte A hier für Acid = engl. für Säure steht) und Serotonin.

Inositol in der Kosmetikindustrie

Wahrscheinlich ist es dir noch gar nicht aufgefallen, aber du hast sicher schon Inositol konsumiert – und zwar wahrscheinlich über deine Haut. Denn natürlich hat auch die Kosmetikindustrie die positiven Eigenschaften von Inositol erkannt und sich zu nutze gemacht.

So enthalten heute vor allem Pflegeprodukte Inositol, die die Faltenbildung minimieren und die Haut glätten sollen, da dieses Feuchtigkeit spendet und antistatische Eigenschaften besitzt.

Demnach soll es die deine Haut glätten helfen, dich re-hydrieren und deine Haare pflegen. Inositol findest du sowohl in Produkten der Discounter wie auch in teuren Markenprodukten.

Sein Einsatz reicht vom Shampoo bis hin zur Antiagingcreme. Oftmals findest du Inositol bei Pflegeprodukten auch unter der Bezeichnung „Inosit“, „Myo-Inosit“ oder auch „Cyclohexanhexol“.

Inositol gegen Depressionen

Sicher hast du schon oft die Redensart „das geht mir auf die Nerven“ verwendet, wenn deine Geduld mal wieder auf die Probe gestellt wurde. Doch was geschieht, wenn sich Dinge tatsächlich manifestieren? Was, wenn dir wirklich etwas auf die Nerven geht?

Falls deine Nervenfunktion eingeschränkt ist, dann zeigt sich bei langanhaltendem Stress, dass die Signalweiterleitung von Nervenzelle zu Nervenzelle tatsächlich beeinträchtigt wird.

In extremen Fällen wie z.B. Depressionen konnte nachgewiesen werden, dass die Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit von Betroffenen zu geringe Mengen an Inositol aufwies. [1]

Das Problem bei der Behandlung von Patienten, die unter Depressionen leiden, war/ist oftmals deren Behandlung mit Anti-Depressiva, die Lithiom enthalten (z.B. zur Behandlung von manisch-depressiven Patienten). Dieses senkt den Level an Inositol im Gehirn noch weiter statt ihn anzuheben.

Laut Dr. Atkins konnten gleich zwei Studien zeigen, dass Patienten die unter Depressionen litten und deren Inositolwerte wieder auf ein gesundes Maß angehoben wurden, wahre „Wunder“ bewirken konnte. [2]

In Zusammenhang seiner Depressionsbehandlungen empfahl Dr. Atkins 6-12g Inostiol/Tag, über einen Zeitraum von vier Wochen.


Nachzulesen in:  Dr. Atkins‘ Vita-Nutrient Solution: Nature’s Answer to Drugs


Neben der Behandlung von Depressionen mit Inositol konnten auch Erfolge bei der Behandlung von anderen psychischen Krankheiten gezeigt werden.

Darunter z.B. Panikattaken, Alzheimer, Esstörungen sowie bei Zwangsstörungen und/oder Neurosen. [3] [4] [5] [6]

Inositol und Angst

Interessantes Inositol. Es konnte gezeigt werden, dass die positiven Auswirkungen eines entsprechenden Inositolkonsums nicht bei den oben bereits genannten Fakten aufhören.

Denn Inositol kann weit mehr. Es hilft nämlich auch gegen Angstzustände wie z.B. Agoraphobia (der Angst sich in der Öffentlichkeit zu bewegen).

Dr. Atkins konnte bei Angstzuständen ebenfalls mit einer Dosierung von 6-12g/Tag gute Ergebnisse erzielen.

Selbst bei sehr hohen Dosierungen von 18g Inositol/Tag konnten übrigens keinerlei Nebenwirkungen festgestellt werden. [7] Darüber hinaus berichtet eine Studie darüber, dass Inositol in seiner Wirkung sogar gleich auf liegt mit einem Antidepressivum namens „Fluoxamin“. [8]

Inositol – Allgemeine Dosierungsempfehlungen

Da dein Körper Inositol – zumindest zu einem gewissen Teil, (wahrscheinlich im Darm) – selber herstellen kann, wird es nicht als essentiell angesehen.

Natürlich kann diese „Eigenproduktion“ nur optimal funktionieren, wenn du sonst gesund bist und alle Organe ebenfalls einwandfrei Arbeiten.

So kann kein Inositol in deinem Darm produziert werden, wenn deine Darmwand z.B. für alle möglichen Stoffe zu durchlässig ist, weil du womöglich an einem sogenannten „Leaky Gut“ leidest.

Wie dich ein Leaky Gut deine Erfolge kosten kann, kannst du hier im Detail nachlesen.

Also spielt nicht nur eine gesunde Bakterienkultur in deinem Darm eine wichtige Rolle für eine optimale Inositol Produktion, sondern auch gesunde, funktionierende Nieren und eine optimale Entgiftungsfunktion deiner Leber zu bewerkstelligen.

Demnach kommst du auf einen täglichen Inositolbedarf von grundsätzlich 4-8g. Geht man davon aus, dass dein Körper dreiviertel des benötigten Inositols selbst herstellen kann und dass wir alle vermutlich unter Nährstoffmangel (bedingt durch schlechte/unzureichend mineralisierte Ernährung) leiden, so bleibt noch eine externe notwendige Zufuhr von etwa 1-2g/Tag.

Diese solltest du in Form von hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln zu dir nehmen. Am besten etwa 30 Minuten vor dem Schlafen gehen.

Fazit

Wenn du deinen Stresslevel senken möchtest, besser schlafen und dich regenerieren möchtest, dann ist Inositol ein effizientes „Werkzeug“. Auf seine Einnahme solltest du dann auf keinen Fall verzichten.

Eine bessere Regeneration verleiht dir mit Sicherheit eine wesentlich höhere Stresstoleranz, die dich im Alltag den physischen wie psychischen Stress besser verkraften lässt und dir zu mehr Energie verhilft.

Des Weiteren unterstützt Inositol – genau wie Cholin und Methionin-  deine Leber bei der Entgiftung (bzw. dem Verbrennen von aufgenommenem und/oder gespeichertem Körperfett) und kann so positiv zu einer Beschleunigung deines Fettstoffwechsels beitragen.  [9]

Was hältst du von Inositol? Hast du schon Erfahrungen damit gemacht?

Teile deine Meinung und hinterlasse einen Kommentar.

Literatur zum Thema:

[1] Vgl. Levine. Controlled trials of inositol in psychiatry. European Journal of Neuropsychopharmacology. 1997 May;7(2):147-55. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9169302

[2] Vgl. Dr. Atkins vita-nutrient solution – Your complete Guide to Natural Health, S. 78.

[3] Vgl. Levine et al. Double-blind, controlled trial of inositol treatment of depression. The American Journal of Psychiatry 1995. 152(5): 792-794. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7726322

[4] Vgl. Benjamin et al. Double-blind, placebo-controlled, crossover trial of inositol treatment for panic disorder. The American Journal of Psychiatry 1995 Jul;152(7):1084-6.. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7793450

[5] Vgl. Gelber et al. Effect of inositol on bulimia nervosa and binge eating. The International Journal of Eating Disorders. 2001 Apr;29(3):345-8.. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11262515

[6] Vgl. Fux et al. Inositol treatment of obsessive-compulsive disorder. The American Journal of Psychiatry. 1996 Sep;153(9):1219-21. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8780431

[7] Vgl. Fux,M., et al., American Journal of Psychiatry, 1996; 153: 1219-21.

[8] Vgl. Palatnik et al. Double-blind, controlled, crossover trial of inositol versus fluvoxamine for the treatment of panic disorder. Journal of Clinical Psychopharmacology. 2001 Jun;21(3):335-9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11386498

[9] Vgl. Dr. Atkins Vita Nutrient Solution, S. 79.

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Du kannst nicht mehr ruhig schlafen? 3 einfache Wege, um deine Schlafqualität umgehend zu verbessern.

Du bist schon tagsüber gestresst und bekommst auch nachts kein Auge zu? Du wälzt dich mit den Problemen des Alltages herum und kommst einfach nicht zur Ruhe? Du schläfst erst ein, wenn du fünf Minuten später schon aufstehen musst?

Dann befolge diese drei einfachen Wege, um deine Schlafqualität in den Griff zu bekommen.

1.Die Gründe warum du nicht schlafen kannst sind meist…

 …immer die selben und können – meiner Meinung nach – auch behoben werden.

Im Rahmen des Coachings mit meinen Kunden habe ich die Erfahrung gesammelt, dass Schlafprobleme in der Regel eine Frage von Schlafquantität (wie lange wird geschlafen) und dann vor allem auch der Schlafqualität (wie „gut“ wird geschlafen) sind.

Aus meiner Sicht handelt es sich grundsätzlich um Schlafprobleme, wenn du nicht schnell innerhalb von 5- 10 Min. ein- und gut durchschlafen kannst und dann nach dem Aufstehen nicht „fit“ bist.

Schlafprobleme sind also eher als Symptome denn als Ursachen zu versetehen. Um diese zu beheben, muss man radikal vorgehen.

Habe keine Angst,.Radikal hat nichts mit extrem zu tun, denn radix ist ein lateinisches Substantiv und bedeutet lediglich Wurzel.

Somit bedeutet ein radikales Vorgehen für mich, die Wurzel deines Schlafproblems zu ermitteln und diese dann (wie beim Unkraut) regelrecht „herauszurupfen“.

Um dies zu ermitteln, vermesse ich dich mit einem exakten Hautfaltencaliper, um neben einer Auskunft über deine Schlafqualität noch weitere Aufschlüsse über den IST-Zustand deines Hormonsystems zu erhalten.

Mehr Details zur Hautfaltenanalyse und was diese über dein Hormonsystem aussagt erfährst du im Rahmen meines Metamorphose-Programmes.

So zeigt die Erfahrung, dass Schlafprobleme zum einen meist mit einem unausgeglichenen Hormonsystem zusammenhängen und zum anderen mit einem außer Balance geratenen Neurotransmittergleichgewicht.

Neurotransmitter sind Botenstoffe im Gehirn, die Informationen von einer Nervenzelle auf eine andere übertragen. Mehr darüber erfährst du hier.

Falls du unter zu viel und vor allem chronischen Stress ausgesetzt beist, wirkt sich dieser negativ auf deine Stresstoleranz aus. Deine Nebennieren „brennen aus“ und die Fähigkeit Stress zu tolerieren sinkt weiter. Mehr über Stress und welche Rolle die Nebennieren dabei spielen erfährst du hier.

Fehlt dir darüber hinaus die Fähigkeit dein sogenanntes „Zentrales Nervensystem“ (im Gehirn) und dein „Peripheres Nervensystem“ (die Muskeln) beim Schlafen zu entspannen. kommst du weder geistig noch körperlich zur Ruhe.

Deine Schlafqualität sollte meines Erachtens nach nicht isoliert betrachtet werden, sondern sollte immer im Zusammenhang mit deinem gesamten Hormonsystem analysiert werden. , Ich empfehle ich dir deshalb bei Interesse an meinem Metamorphose-Programm teilzunehmen.

Unverbindliche Infos zum Programm erfährst du unter : info@bernd-stoesslein.de

Unabhängig von meinem Programm, kannst du deine Schlafqualität auch schon verbessern, wenn du die nachfolgenden zwei „Tricks“ befolgst. 

2. Nimm ein geeignetes Magnesium vor dem Schlafen gehen ein

Dass Magnesium entspannende Wirkungen aufweist, ist dir sicher bekannt. Aber hast du auch gewusst, dass es auch bei Magnesium nicht nur auf die Menge, sondern vor allem auch auf die Qualität und das „richtige“ Magnesium ankommt?

Denn Magnesium (Mg) ist nicht gleich Mg! Hier gibt es viele verschiedene Darreichungsformen, von denen manche besser von deinem Körper aufgenommen werden als andere.

Ein hervorragendes Buch zum Thema Mg, in dem du viele Hintergründe und die enorme Bedeutung von Mg erfährst,  ist

The Magnesium Miracle (Revised and Updated)“ von Carolyn Dean.

Für besseren Schlaf und eine damit verbundene optimierte Regeneration helfen dir insbesondere die Magnesiumarten Mg Bisglycinat & Mg Malat, aber auch Mg L-Threonat.

Für eine optimale Versorgung mit Magnesium empfehle ich dir unser Multi Magnesium 7, ein optimales Kombiprodukt aus sieben verschiedenen Magnesiumformen.

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Du erhältst das Multi Magnesium 7 ganz einfach in unserem Online-Shop, unter: http://www.bernd-stoesslein.de/produkt/multi-magnesium-7/ 

Wie du weitere Mg Darreichungsformen wie z.B. Magnesium Öl-Spray einsetzen kannst, erfährst du in meinem Artikel:

Wie du akuten Krämpfen schnell entgegenwirken kannst.

Neben der positiven Auswirkung auf deine Schlafqualität ist Mg übrigens noch an vielen weiteren, meist enzymatischen Reaktionen im Körper beteiligt.

So kann Mg z.B. auch dazu beitragen, deine Entzündungswerte zu senken. Es kann deinen Testosteronspiegel erhöhen, chronischem Stress entgegenwirken, dein Nervensystem beruhigen, beim Gewichtsverlust helfen, bei Menschen die Medikamente einnehmen Mg Defizite ausgleichen und noch vieles mehr.

Magnesium kann übrigens auch eine wichtige Rolle spielen, um deinen Schlaf-Wach-Zyklus zu optimieren.

Mehr Details wie du deinen Schlaf-Wach-Zyklus positiv beeinflussen kannst und was deine sogenannte „Zirbeldrüse“ im Gehirn damit zu tun hat, erfährst du in meinem Artikel:

Warum du deine Zirbeldrüse entkalken solltest, Teil IV (Mechanismen)

 3. Konsumiere hochwertiges Inositol vor dem Schlafen gehen

Wie ich bereits in meinem Artikel „7 einfache Tricks um schneller zu regenerieren“ beschrieben habe, ist Inositol – je nach Literatur – meist zur Gruppe der B-Vitamine zu zählen und kann so als Vorstufe aller Neurotransmitter angesehen werden.

Durch Inositol wachsen Nervenzellen heran und werden in ihrer Funktion positiv beeinflusst.

Somit fungiert Inositol quasi als „Joker“. Nach meiner Meinung können durch seine Einnahme alle eventuellen temporären oder genetischen Neurotransmitter-Defizite gemindert oder – je nach Ausprägung – sogar behoben werden.

Bist du dauerhaft physischem oder psychischem Stress ausgesetzt, dann kann dir Inositol, dabei helfen, deine Leistungen zu verbessern indem es nervenbedingte Schlafstörungen sowie Unruhe und Nervosität lindert.

Neben dieser positiven Eigenschaft in Zusammenhang mit der Regenerationsfähigkeit trägt Inositol auch dazu bei, dein Haarwachstum zu stärken. Es kräftigt deine Nägel und hilft beim Abtransport von Fetten.

Inositol kannst du ganz einfach in Pulverform konsumieren. Am besten in Kombination mit einem „guten“ Magnesiumpräparat etwa 30 Min vor dem zu Bett gehen.

Die Dosierung ist abhängig von vielen Faktoren und zwar insbesondere von (d)einem möglichen Neurotransmitterdefizit.

Hochwertiges Inositol plus Magnesium erhältst du hier: Inositol plus Magnesium

Fazit

Es klingt schon fast ein wenig abgedroschen, doch  ein „gesunder“ Schlaf ist mit Sicherheit einer der wichtigsten Faktoren für eine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.

Der Schlaf sorgt für deine optimale Regenerationsfähigkeit , erhöht somit deine Stresstoleranz und stärkt dein Immunsystem.

Meiner Meinung nach sind Schlafprobleme meist die Folge eines aus der Balance geratenen Neurotransmittergleichgewichtes und eines optimierungsbedürftigen Hormonhaushaltes.

Es besteht darüber hinaus durch zu wenig und durch „schlechten“ Schlaf die Gefahr, dass ein „Dominoeffekt“ ausgelöst wird.

So kann z.B. dein Immunsystem geschwächt werden. Dies macht dich wiederum anfälliger für Krankheiten. Durch das geschwächte Immunsystem kann dein Körper dann schlechter mit Stresszuständen umgehen und dies kann beispielsweise. wiederum zu einer Gewichtszunahme führen … … …

Hast du Probleme richtig ein- oder durchzuschlafen?

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grüner Tee Plantage

Wie dir L-Theanin dabei hilft besser zu entspannen und zu regenerieren

Wer ein hohes Arbeitspensum an den Tag legt, der braucht auch entsprechende Ruhe, um tagtäglich sein volles Potential entfalten zu können. Ob im Beruf oder beim Training. Wir streben nach Progression. Doch eine Entwicklung/Entfaltung ist nur möglich, wenn du deinem Körper und deinem Geist qualitativen und quantitativen Schlaf ermöglichst.

„Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit.“

 (Friedrich von Schiller, deutscher Dichter, 1759 – 1805)

 

L-Theanin – einzigartige Aminosäure aus dem Tee

Die nicht proteinogene Aminosäure L-Theanin oder Theanin ist eine Aminosäure die am häufigsten in Blättern des schwarzen und grünen Tees (Camellia sinensis), aber auch in einer Art Pilz vorkommt.

Zu den positiven Auswirkungen eines Theanin Konsums gehören u.a. [1]:

  • Entspannung
  • Steigert die Gehirnleistung
  • Stimmungsaufheller
  • Schlafqualität
  • Wirkt sich positive bei Krebserkrankungen aus
  • Wirkt sich positiv bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus
  • Unterstützt die Gewichtsreduktion
  • Hilft bei „einfachen“ Erkältungen

Allgemein kann man auch davon ausgehen, dass Theanin also tatsächlich eine (positive) Wirkung im Körper auslöst und auch eine Überdosierung keinen Schaden anrichten kann. [2]

L-Theanin wirkt positiv auf dein Zentrales Nervensystem (ZNS), indem es die Ausschüttung der sogenannten Neurotransmitter GABA und Serotonin verursacht. Mehr über Neurotransmitter erfährst du hier.

Dies sorgt für eine Reduktion körperlicher und geistiger Stressreaktionen.

Tierstudien (an Ratten) konnten ebenfalls zeigen, dass L-Theanin dabei hilft Schlafstörungen zu beseitigen, die durch Koffeinkonsum hervorgerufen wurden. [3]

Die Besonderheit von Theanin liegt darin begründet, als dass es zwar einen entspannenden Effekt auf das ZNS ausübt aber keine sedierende (einschläfernde) Wirkung besitzt!

Darüber hinaus stimuliert es das Gehirn sogenannte „Alpha-Wellen“ zu produzieren. Somit eignet sich Theanin hervorragend zur Bekämpfung von chronischen Spannungszustände (z.B. in der Muskulatur), Stress oder Angstzuständen, ohne dabei einschläfernd zu wirken!

Theanin – Kraft ist nichts, ohne Kontrolle

Auch mentale Kraft bzw. Leistungsfähigkeit ist nichts, wenn man sie nicht kontrollieren kann. Äquivalent zu einem Auto, welches seine Motorleistung nicht auf die Straße überragen kann und nur die Reifen durchdrehen lässt.

Ähnlich verhält es sich mit deinem Gehirn…

Gehirnwellen – Schwankungsmuster
Gehirnwellen Sekundentakt Stimmung/Bewusstseinszustand
Delta 0-4 Tiefschlaf (Stufe 3 und 4)
Theta 4-8 Schläfrig/Leichter Schlaf  (Stufe 1 und 2)
Alpha 8-13 Entspannt/wachsam/alarmiert
Beta 13-40 Gestresst/ängstlich/Konzentrationsschwierigkeiten

Tabelle 1: Brain Wave Oscillation Patterns/Gehirnwellen Schwankungsmuster, Quelle: The Cortisol Connection, S.210.

Shawn Talbott – Autor des Buches „The Cortisol Connection“ – vergleicht die Unterschiede der einzelnen Gehirnwellen mit den Gängen eines Autos.

Eine passende Analogie wie ich finde, bei der die langsamsten Gehirnwellen (Delta & Theta) den „Leerlauf“ bzw. den „ersten Gang“ repräsentieren.

Die Alpha Wellen würden dann den oder die Gänge kennzeichnen, in denen das Auto seine volle Kraft nach und nach entfaltet und auch auf die Straße übertragen kann. Also bei einem sechs Gang Getriebe z.B. die Gänge drei bis sechs.

Die Beta Wellen wären dann eine Art „Hyper-Gang“, bei dem zu viel Energie freigesetzt wird und die Räder des Autos durchdrehen, da der „Grip“ fehlt die Kraft auf die Straße zu übertragen. [4]

Dabei hilft dir Theanin aber nicht nur dabei dich besser zu konzentrieren, sondern auch zu entspannen.

Es fungiert also als ein Art Adaptogen. Es Balanciert deinen „Neurotransmitter-Haushalt“, indem es dir hilft dich zu konzentrieren, wenn du es musst, oder dabei dich –wenn du zur Ruhe kommst – auch wirklich entspannen zu können.

Persönliche Erfahrung mit L-Theanin

Ich persönliche habe Theanin getestet, um zu sehen ob es tatsächlich einen positiven Effekt auf das Cortisol Management besitzt und somit zu einer Stressreduktion beitragen kann.

Ausgangspunkt war ein häufig zuckendes bzw. „nervöses“ linkes Augenlied, was ich als Symptom eines zu hohen Stresslevels interpretierte. Denn – meiner Meinung nach – werden Muskeln nicht einfach an- oder einfach ausgeschaltet, wie ein Lichtschalter. Es musste also an einer Dysbalance meines Hormonhaushaltes liegen.

Durch den Einsatz von 500mg L-Theanin/Tag (ca. 30 min vor dem Schlafen gehen) konnte ich das „nervöse Augenlied“ beseitigen. Dies war meine persönliche Testphase, um zu sehen ob Theanin tatsächlich positive Auswirkungen auf den Körper besitzt.

Da ich grundsätzlich nur etwas guten Gewissens weiterempfehle, das ich auch selbst getestet habe, nutze ich L-Theanin nun auch im Rahmen meines Metamoprhose-Programms und mit meinen Personal Training Kunden, im BSPT-Studio.

Ich habe positive Erfahrungen mit folgendem Produkt gemacht:

Dieses enthält auch keine weiteren Zusatzstoffe, außer reinem L-Theanin. Mit 500mg ist es ausreichend dosiert, da Theanin schon ab einer täglichen Gabe von 50-200mg wirken soll.[5]

Theanin aus Tee?

Wie bereits erwähnt lässt sich Theanin in den Blättern nicht nur aus grünem Tee finden. So stellt sich die Frage ob du Theanin nun in Form von Nahrungsergänzungen konsumieren könntest oder lieber der ursprünglichen Form – aus Tee – den Vorzug gibst.

Natürlich ist es möglich THeanin auch durch den Konsum von mehreren Tassen Tee pro Tag zu decken.

Dabei ist jedoch zu achten, dass es Tee ist der dann geerntet wurde, als die Blätter der Pflanze (Camellia sinesis) auch gerade reich an Theanin waren.

Denn während der Produktion sogenannter „sekundären Pflanzenstoffen“ (Polyphenole) wandelt die Teepflanze – je nach Jahreszeit – Theanin in sogenannte Catechine (ebenfalls sekundäre Pflanzenstoffe aber mit vorwiegend antioxidativer Wirkung) um.

Dies ist nichts Schlechtes, wenn man grünen Tee z.B. trinkt, wegen seiner gesundheitsfördernden Eigenschaften.  Wenn man allerdings grünen Tee trinkt, um in erster Linie einen gewünschten Theanin Konsum zu decken müsste man wissen, ob die Blätter der Pflanze dann geerntet wurde, als sie auch noch reich an Theanin war.

Ein weiteres „Problem“ ist das in grünem Tee enthaltene Koffein. Wer eine Aufnahme desselbigen vermeiden möchte, könnte theoretisch auf entkoffeinierten grünen Tee als Alternative zurückgreifen.

Praktisch ist dies aber wohl keine gute Lösung da ein Großteil von Theanin beim „Entkoffeinierungsprozess“ verloren geht.[6]

Somit stellt – meiner Meinung nach – eine Aufnahme in Form von Nahrungsergänzungsmitteln die einfachste und wohl effizienteste Möglichkeit dar, um von den positiven Eigenschaften von Theanin zu profitieren.

BSPT- Buchempfehlung

Wenn du mehr über das Thema Theanin oder allgemein über Stressmanagement lernen und verstehen willst, wie und was das Hormon Cortisol damit zu tun hat, empfehle ich dir das Buch „The Cortisol Connection“, von Shawn Talbott, PH.D.

Fazit

Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass L-Theanin sich allgemein für ein „Stressmanagement“ eignet.

Es scheint einen positiven Effekt auf Cortisol und oder die Adrenalinausschüttung zu haben und wirkt auf den Körper wohl als eine Art Adaptogen. Es optimiert so anscheinend die körpereigene „Balance“ hinsichtlich Spannungs- und Entspannungszuständen.

Theanin grenzt sich in sofern von anderen Nahrungsergänzungsmitteln zum Stressmanagement ab, als dass es zwar beruhigend wirken kann, aber nicht als Form eines Sedativums (Beruhigungsmittel), dass dich schläfrig oder müde macht.

Wie sind deine Erfahrungen mit L-Theanin?

Schreibe einen Kommentar oder

eine E-Mail mit deiner Frage an:

info@bernd-stoesslein.de

 Literatur zum Thema

[1] Vgl. Türközü D1, Şanlier N.,(2105), L-Theanin, Unique Aminoacid of Tea, and Its Metabolism, Health Effects, Safety.

[2] Vgl. Türközü D1, Şanlier N.,(2105), L-Theanin, Unique Aminoacid of Tea, and Its Metabolism, Health Effects, Safety.

[3] Vgl. Jang, J., et al. L-Theanine Partially Counteracts Caffein-Induced Sleep Disturbances in Rats. Pharmacology Biochemistry and Behaviour. 2012. 101 (2); S.217-221.

[4] Vgl. Talbot (2007), S. 197.

[5]  Vgl. Vgl. Talbot (2007), S. 19

[6] Vgl. Vgl. Vgl. Talbot (2007), S. 198.