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Astaxanthin – das stärkste Antioxidant der Welt?

Astaxanthin ist ein, wenn nicht sogar DAS stärkste bekannte Antioxidans der Welt und stammt natürlich z. B. aus der Grünalge Haematococus Pluvialis.

Hier zeigt sich schon die erste Besonderheit, da Astaxanthin ein roter Farbstoff ist, der aus grünen Algen stammt, die sich dadurch in Stresssituationen (Austrocknung) über 40 Jahre lang am Leben erhalten können.

Astaxanthin verleiht z.B. Lachsen, Krabben oder Flamingos ihre rote bzw. rosa Farbe.

Es wirkt extrem entzündungshemmend, hilft gegen freie Radikale, verbessert die Gedächtnisleistung, wirkt leistungssteigernd und fördert die Kraftausdauer. Es schützt die Netzhaut, Verhindert Zellkernschäden, stärkt das Immunsystem, befeuchtet die Haut und vieles mehr.

Astaxanthin ist 6000mal stärker als Vitamin C, 800mal so stark wie Co-Enzym Q10und 550mal stärker als Vitamin E ! [1] [2] [3]

Astaxanthin – Das stärkste Antioxidans der Welt? 

Wenn in diesem Artikel von Astaxanthin die Rede ist, dann bezieht sich dies auf das in unserem Shop angebotene Astaxanthin, dem Blakeslea Trispora [4] [5]

Carotinoide – wie das Astaxanthin – sind eine Familie von gelben bis orange-roten sogenannten „Terpenoidpigmenten“, die durch photosynthetische Organismen (wie Algen) und viele Bakterien und Pilzen (z.B. Blakeslea Trispora) synthetisiert werden können. [6]

Astaxanthin vs. andere Antioxidantien

Nachweislich besitzen Traubenkernextrakte (OPC) eine starke antioxidative Wirkung, die in zahlreichen Untersuchungen auch wissenschaftlich von der „Schulmedizin“ bestätigt wurden. Mehr dazu im Detail erfährst du hier.

An dieser Stelle wollen wir dieses und weitere potente Antioxidantien einmal miteinander vergleichen, um zu sehen, welches nun das „Beste“ ist. Hierfür machen wir einen kleinen Exkurs in die Mikrobiologie und schauen uns den Aufbau einer Zellmembran an (siehe Bild).

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Im Bild sehen wir – ganz vereinfacht – eine schematische Darstellung bzw. einen Ausschnitt einer der Milliarden von Zellen, die unseren menschlichen Organismus ausmachen.

Diese Zellen umgibt zum Schutz, die sogenannte Zellmembran (Phospholipid Doppelschicht). Sie besteht aus „wasserliebenden“ (hydrophil) und „wasserhassenden/fettliebenden“ (hydrophob) Anteilen. Das Zellinnere ist das sogenannte Zytoplasma.

Das soll an dieser Stelle genügen, um zu verstehen, was Antioxidantien eigentlich für dich tun können.

Antioxidantien machen das, was der Name schon vermuten lässt (sie anti-oxidieren), sie sorgen dafür, dass du nicht weiter oxidierst, also im wahrsten Sinne des Wortes – rostest!

Auf den detaillierten chemischen Prozess der Oxidation/des Rostens müssen wir an dieser Stelle gar nicht im Detail eingehen. Entsprechendes kann – sofern Interesse besteht – einfach mit der Suchmaschine deines Vertrauens gesucht und gefunden werden.

Astaxanthin und Freie Radikale

Die berühmt berüchtigten „freien Radikale“ verursachen den oben genannten oxidativen Stress, indem sie die Moleküle der menschlichen Zellen gleich dreifach attackieren. So wirken sie an der Innenseite, der Außenseite und dem Zellzwischenraum!

Antioxidantien „fangen“ diese freien Radikale wieder ein und helfen dabei, Zellschäden zu verhindern. An je mehr Stellen (Innenseite, Außenseite, Zwischenraum) der Zelle Antioxidantien wirken, desto besser.

Das Bild zeigt die unterschiedlichen Antioxidantien Vitamin C, Beta-Carotin, Astaxanthin und Traubenkernextrakt (OPC) im Vergleich. Vitamin C entfaltet seine Wirksamkeit demnach nur an der Außenseite der Zelle, während Beta-Carotin im Zellzwischenraum wirkt.

OPC hingegen wirkt sowohl an der Zellaußen- wie der Innenseite. Astaxanthin hingegen wirkt sogar zusätzlich noch in der Innenseite der Zelle.

Astaxanthin und die Blut-Hirn-Schranke

Eine weitere Besonderheit von Astaxanthin ist dessen Fähigkeit, die sogenannte Blut-Hirnschranke passieren zu können.

Das bedeutet, die Moleküle sind so klein, dass sie diese Barriere durchdringen können, um ihre antioxidative Wirkung auch im Gehirn und die Nerven entfalten zu können!

Darüber hinaus kann es ebenfalls die sogenannten „retinalen Bereiche“ durchdringen und ist somit in der Lage, die Augen z.B. gegen degenerative Erkrankungen oder Entzündungen zu schützen. [7]

Die Fähigkeit, die Blut-Hirn-Schranke passieren zu können, ist wichtig, da sie eine für die Wirksamkeit für Nahrungsergänzungsmittel entschiedene Rolle spielt. Denn schließlich bist du ja auch dran interessiert, dass das, was du einnimmst, auch (s)eine Wirkung entfalten kann.

Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass Krankheiten des zentralen Nervensystems (ZNS) durch Oxidation, freie Radikale bzw. einem Mangel an Antioxidantien verursacht werden können.

Astaxanthin, Sport und Dosierungen 

Neben den gesundheitsunterstützenden und -heitsfördernden Eigenschaften des Astaxanthins, sind insbesondere die Auswirkung auf die sportliche Leistungsfähigkeit von Interesse.

So steigert Astaxanthin bereits ab 4mg/Tag die Anzahl an roten Blutkörperchen (Erythrozyten), deren Hauptaufgabe der Transport von Sauerstoff ist.[8]

Bei einer Dosierung von 6-12mg/Tag tritt darüber hinaus der oben beschriebene Schutzeffekt der Zellmembranen (in diesem Fall der Erythrozyten) auf. [9] [10]

Bei einer Gabe von ebenfalls 6mg Astaxanthin/Tag konnten nachweislich der sogenannte „Sermun-Laktatspiegel“ sowie der „Creatin-Kinase-Wert signifikant gesenkt werden “.[11] Beides sind Werte, die z.B. beim/nach Langstreckenlauf gemessen werden, um Erschöpfung der Muskulatur beurteilen zu können.

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Astaxanthin & Testosteron 

Im Zusammenhang mit Astaxanthin und dessen Einfluss auf den Testosteronspiegel gibt es bereits Studien, die zumindest auf eine positive Korrelation hindeuten.

So wurde z.B. gezeigt, dass sich bei unfruchtbaren Männern, die 16 mg Astaxanthin pro Tag erhielten, ein positiver Effekt auf die Spermien-Parameter sowie die auf die Fruchtbarkeit einstellte. [12]

In einer weiteren Studie konnte gezeigt werden, dass durch Astaxanthin (2-4 mg/Tag) in Kombination mit Sägepalme/Sägepalmen Extrakt (saw palmetto) eine Umwandlung (Aromatase) des Testosterons zu Dehydrotestosteron und Östrogen stattfindet.[13]

Allerdings muss man in Bezug auf diese Studie der Fairness halber erwähnen, dass diese Studie vom Hersteller des in der Studie getesteten Kombiproduktes in Auftrag gegeben wurde!

Wie und warum du dein Testosteron einfach testen kannst, erfährst du hier.

Astaxanthin und seine weiteren positiven Eigenschaften 

Auch in Bezug auf gesunde und leistungsfähige Gelenke hat Astaxanthin ein „Ass im Ärmel“. So konnte gezeigt werde, dass eine achtwöchige Einnahme auch positive Auswirkungen auf degenerative Gelenkserkrankungen (Arthrose) oder Gelenksentzündungen (Arthritis) hat.[14]

Gegen Tennisarm 

Des Weiteren kann Astaxanthin auch z.B. Abhilfe bei den Symptomen des berühmten „Tennisarms“ schaffen kann, indem es die Entzündungen der beteiligten Sehnen und weiteren Gewebsstrukturen reduziert.[15]

Was du sonst noch gegen einen Tennis-oder Golferarm/Ellenbogen tun kannst, erfährst du ausführlich, hier.

Gegen Karpaltunnelsyndrom 

Bleiben wir beim Unterarm und lästigen Begleiterscheinungen, die von (einseitigen) Belastungen herrühren. So zeigen Untersuchungen, dass sich mit der Einnahme von Astaxanthin auch das lästige Karpaltunnelsyndrom bearbeiten lässt.

Verbesserungen treten hier insbesondere im Bereich der Schmerzhäufigkeit als auch bei der Intensität des Schmerzes auf. [16]

Zur Entgiftung 

Eine (Tierstudie), die die beiden Antioxidantien Astaxanthin mit Vitamin E und deren Einfluss auf Leberzellen von Ratten untersuchte, kam zu dem Ergebnis, dass sich Astaxanthin als ungemein leistungsfähiger als Vitamin E herausstellte und darüber hinaus auch Enzyme stimulierte, die als Leberschutz dienen.[17] [18]

Mehr über Entgiftung erfährst du hier.

Als natürlicher Sonnenschutz 

Astaxanthin hat sich schon ab einer täglichen Dosierung von 4 mg/Tag über 4 Woche hin als potenter Sonnenschutz erwiesen, der den Körper von innen heraus gegen UV-Strahlen schützen kann bzw. einen Sonnebrand verhindern hilft. Dieser natürliche Sonnenschutz steigt mit der Dauer der Anwendung von Woche zu Woche. [19]

Überdosierung (Pro-Oxidation) möglich? 

Bei vielen Antioxidantien besteht die potenzielle Gefahr, dass ein zu viel des „Guten“ sich negativ auswirken kann. So können zu viele Antioxidantien unter Umständen selbst Oxidation (oxidativen Stress) auslösen. Dies wird als „pro-oxidativ“ bezeichnet [20]

Bei Astaxanthin kann dies allerdings nicht vorkommen, da es unter keinen Umständen pro-oxidativ wirken kann und ist somit auch in dieser Hinsicht vielen anderen Antioxidantien wie z.B. Vitamin C, Vitamin E, Zeaxanthin, Lycopin oder Beta-Carotin überlegen! [21]

Fazit 

Astaxanthin ist eines der derzeit stärksten Antioxidantien. Neben anderen bekannten Antioxidantien – wie z.B. Vitamin C, Vitamin E oder auch Traubenkernextrakt (OPC) – besitzt es was insbesondere den Umfang des Zellschutzes angeht, allerdings einige „Vorteile .

Um von den oben genannten positiven Eigenschaften des Astaxanthin möglichst effizient zu profitieren, würde ich mit einer Dosierung von 12 mg/Tag beginnen und die Dosierung dann ab der zweiten Woche auf 6 mg reduzieren.

Das Astaxanthin sollte dann mindestens für eine Dauer von vier bis acht Wochen eingenommen werden, damit es die Möglichkeit hat, überall im Körper sein Wirkungspotenzial optimal zu entfalten.

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Literatur zum Thema:

[1] Vgl. Capelli, B. / Jenkins, U. / Cysewski, GR. (2013): Role of Astaxanthin in Sports Nutrition. In: Bagchi, D. / Nair, S. / Sen, CK. (2013): Nutrition and Enhanced Sports Performance. Academic Press: S.465-471.

[2] Vgl. Nishida, Y. / Yamashita, E. / Miki, W. (2007): Comparison of Astaxanthin’s Singlet Oxygen Quenching Activity with Common Fat and Water Soluble Antioxidants. In: 21st Annual Meeting on Carotenoid Research (Osaka, Japan)

[3] Vgl. Shimidzu, N. / Goto, M. / Miki, W. (1996): Carotenoids as Singlet Oxygen Quenchers in Marine Organisms.

[4] Vgl. http://zygomycetes.org/index.php?id=103

[5] Vgl. BLAKESLEA Thaxter, 1914 [Bot. Gaz. (Crawfordsville) 58:353]; 3 spp. (Kirk, 1984—monograph; Zheng and Chen, 1986).

[6] Vgl. Britton, G., S. Liaaen-Jensen, and H. Pfander. 1998. Carotenoids. Birkhäuser Verlag, Basel, Switzerland.

[7] Vgl. https://www.jstage.jst.go.jp/article/fishsci1994/62/1/62_1_134/_pdf

[8] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21937848

[9] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21276280

[10] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19622187

[11] Vgl. Sawaki, K., et al. (2002): Sports performance benefits from taking natural astaxanthin characterized by visual acuity and muscle fatigue improvements in humans. In: J Clin Ther Med: 2002: 18 (9): S. 73-88.

[12] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16110353

[13] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18700016.

[14] Vgl. Guerin, M., Huntley, M., Olaizola, M. (2002). „Haematococcus astaxanthin: health and nutrition applications.“ Presented at the 1st Congress of the International Society for Applied Phycology/9th International Congress on Applied Phycology, May 26-30, 2002, Almeria, Spain.

[15] Vgl. Spiller, G., et al., (2006b). „Effect of daily use of natural astaxanthin on symptoms associated with Tennis Elbow (lateral humeral epicondylitis).“

[16] Vgl. http://www.ruscom.com/cyan/web02/news/news_100702.html

[17] Vgl. Kurashige, M. et al., (1990). „Inhibition of oxidative injury of biological membranes by astaxanthin.“ Physiol. Chem. Phys. Med. NMR 22(1):27-38.

[18] Vgl. Gradelet, S. et al., (1998). „Dietary carotenoids inhibit aflatoxin B1-induced liver preneoplastic foci and DNA damage in the rat: role of the modulation of aflatoxin B1 metabolism.“ Carcinogenesis. 19(3):403-411.

[19] Vgl. Lorenz, T. (2002). „Clinical Trial Indicates Sun Protection from BioAstin Supplement.“ Cyanotech Technical Bulletin based on Independent Consumer Testing Company clinical trial (unpublished). On file at Cyanotech Corporation.

[20] Vgl. Martin, H., et al., (1999). „Anti- and Prooxidant Properties of Carotenoids.“ J. Prakt. Chem. 341(3):302-308. (Anti- und prooxidative Eigenschaften der Carotinoide.

[21] Vgl. Beutner, S., et al., (2000). „Quantitative assessment of antioxidant properties of natural colorants and phytochemicals: carotenoids, flavonoids, phenols and indigoids. The role of Bcarotene in antioxidant functions.“ Journal of the Science of Food and Agriculture. 81:559-568.

Zinkpicolinat Filter

Zinkpicolinat 30 – Deine optimale Versorgung mit Zink

Zink(picolinat) stellt ein wichtiges (essentielles) Spurenelement bei Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen dar. Je nach Literatur lässt es sich in bis zu 300 Enzymen wiederfinden.

Bei Metallen steht steht Zink nach Eisen auf Platz zwei im menschlichen Organismus; zudem ist es das einzige in allen Enzymklassen vertretene Metall!

In deinem Körper befinden sich bis zu vier Gramm Zink, das z.B. in Knochen, Muskeln, Nieren, Leber, Teilen des Auges, der Prostata und dem Gehirn verteilt ist.
In diesem Artikel erfährst du, wie du durch eine zusätzliche Aufnahme von Zink in Form von Zinkpicolinat, profitieren kannst.

Zinkpicolinat – die „beste“ Form von Zink?

Wie bei vielen anderen Nahrungsergänzungsmitteln auch, gibt es bei Zink ebenfalls viele verschiedenen Darreichungsformen.

Neben Zinkpicolinat existieren viele weitere gängige Formen wie z.B. Zink Citrat, Zink Oxid oder Zink Gluconat.

Zinkpicolinat ist (ganz vereinfacht erklärt) eine Kombination aus dem chemischen Element Zink (Zn) in Kombination mit Picolinsäure, die in der Chemie eine sogenannte „organische“ Verbindung ist.[1]

Untersuchungen zeigen, dass Zinkpicolinat – im direkten Vergleich mit den Zinkdarreichungsformen Zink Citrat & Zink Gluconat – am besten vom menschlichen Organismus aufgenommen (resorbiert) werden kann.[2]

Zinpicolinat im direkten Vergleich 

Die oben beschriebenen Untersuchungen waren Teil einer Studie, in der die Resorbierbarkeit verschiedener Zink-Komplexe untersucht wurde.

Im Rahmen dieser Untersuchungen wurde 15 (gesunden) Probanden (in vier Gruppen) in einer randomisierten, doppelblinden Placebo kontrollierten Studie einen Monat hinweg die beschriebenen unterschiedlichen zinkhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln verabreicht (oral) sowie ein Placebo.[3]

Die Zinkdosierung in den verschiedenen Gruppen (Zinkpicolinat, Zink Citrat, Zink Gluconat) betrug 50 mg oder eben ein Placebo.

Vor und nach Studienbeginn wurde der Zinkgehalt im Haar, Urin, den Erythrozyten und im Serum bestimmt.

Die wohl aussagekräftigste Messung des Zinkgehaltes erfolgt über die Erythrozyten.[4]

Ergebnis dieser Studie 1987 war, dass bei der Einnahme von Zinkpicolinat ein deutlicher Anstieg des Zinks in Haaren, im Urin und den Erythrozyten zu beobachten war.

Andere Darreichungsformen verursachten jedoch keinen nennenswerten Anstieg der Zinkkonzentrationen in den gemessenen Bereichen!

Aufgrund dieser Ergebnisse scheint die Aufnahme von Zink mit Picolinsäure als Zinkpicolinat die „beste“ Form einer Supplementierung zu sein. Denn auch hier kommt es auf die Qualität der Resorption an.

Eine schlechtere Resorption kann nämlich leider nicht durch eine höhere Dosis ausgeglichen werden!

Zinkpicolinat 30 

Deshalb gibt es jetzt das BSPT Zinkpicolinat 30. Wie gewohnt in einem Braunglas, 60 vegane Kapseln in einer Dosierung von 30 mg pro Kapsel im Shop:

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Zutaten: Füllstoff: mikrokristalline Cellulose, Zinkpicolinat, Überzugsmittel: Hydroxypropylmethylcellulose.

Nährstoffe pro Tagesdosis 1 Kapsel %NRV*
Zink 30 mg 300%

* Prozentsatz der empfohlenen Tagesdosis gem. EU-Verordnung 1169/2011

Die Problematik bei der Aufnahme von Zink (und anderen Mineralstoffen) 

Natürlicherweise ist Zink in vielen Lebensmitteln enthalten. Zinklieferanten sind grundsätzlich z.B. Rind-, Schafsfleisch, Leber oder – ganz extrem – Austern.[5]

Pflanzliche Zinkquellen sind bspw. Paranüsse, Linsen oder auch Mais.

Sowohl mit den tierischen als auch mit pflanzlichen Zink Quellen (oder auch anderen Mineralstoffen) ist es heutzutage aber so eine Sache ….

Denn sowohl Massentierhaltung, also auch exzessive, industrielle Landwirtschaft, sorgen leider dafür, dass die Qualität unserer Lebensmittel immer weiter sinkt, was ihnen eigentlich den Terminus „Lebensmittel“ abspricht und in vielen Fällen wohl am ehesten durch den Begriff „Füllstofffe“ ersetzt werden sollte.

Viele Böden auf denen unsere Pflanzen wachsen sind mit Chemikalien, Pestiziden usw. überdüngt/behandelt und sehr arm an Mineralstoffen.

Die gleiche Problematik finden wir in der modernen Massentierhaltung, die meist sowohl aus ethisch moralischen Gründen abzulehnen ist sowie im Hinblick auf die im Fleisch enthaltenen Rückstände.

Qualitativ hochwertige Fleischprodukte aus nachhaltiger, hervorragender Aufzucht von Wasserbüffeln erhältst du bei Büffel-Bill®. Mehr dazu erfährst du hier.

Wann ist die Aufnahme von Zinkpicolinat 30 sinnvoll? 

Aufgrund der oben beschriebenen Umstände leiden die Mehrheit meiner Klienten – nicht nur – unter einem Zinkmangel.

Da aber jeder „Mangel“ wohl unterschiedlich definiert, hat es durchaus Sinn, die Zinkwerte regelmäßig überprüfen zu lassen.

Dies kann relativ einfach und unkompliziert über einen Heimtest (mit Auswertung im professionellen deutschen Labor!) von Cerascreen® geschehen.

Einen entsprechenden Test findest du hier.

Mögliche Ursachen für einen Zinkmangel sind z.B.:

  • chronische Lebererkrankungen
  • Sichelzellenanämie
  • chronische Nierenerkrankungen
  • Krebserkrankungen [6]
  • Diabetes [7]
  • verlangsamtes Wachstum
  • Impotenz
  • Haarausfall
  • Augenveränderungen
  • Hautveränderungen (z.B. Unreinheiten)
  • schwaches Immunsystem/Erkältungen [8]
  • Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels
  • niedrige Testosteronwerte (mehr dazu, hier)
  • Magen-Darmprobleme (z.B. chronischer Durchfall) [9]
  • vegane/vegetarische Ernährung
  • niedriges Geburtsgewicht bei Neugeborenen [10]

Wieviel Zinkpicolinat sollte eingenommen werden? 

Ich werde immer wieder gefragt, wieviel man von diesem oder jenem Mittel einnehmen soll und ab wann etwas „giftig“ (toxisch) wirkt. Ich gebe immer wieder die selbe Antwort:

„Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis macht’s, dass ein Ding kein Gift sei.“ [11] (Paracelsus)

Um mich dem Schweizer Arzt, Alchemisten, Mystiker und Philosoph,

Philippus Aureolus Theophrastus Bombastus von Hohenheim (Paracelsus) anzuschließen entscheidet wohl nur die aufgenommene Menge, ob etwas „zu viel“ ist.

In Bezug auf Zinkpicolinat 30 gilt grundsätzlich, dass die Verzehrmenge von 30mg (eine Kapsel) pro Tag nicht überschritten werden sollte.

Einnahmeempfehlung: 1 Kapsel täglich mit reichlich Flüssigkeit einnehmen.

In Einzelfällen und aufgrund individueller Tests kann aber auch eine höhere Dosierung über einen gewissen Zeitraum sinnvoll sein. Dies sollte grundsätzlich aber immer in Absprache mit einem Arzt deines Vertrauens erfolgen.

Fazit 

Zink- insbesondere in seiner Darreichungsform als Zinkpicolinat– trägt zu einem normalen Stoffwechsel und der Synthese diverser Mikro- und Makronährstoffe bei.

Dieses Spurenelement hat unter anderem eine Funktion beim Erhalt der Schönheit (Haut, Haare, Nägel), im Immunsystem, bei der Reproduktion (Testosteronspiegel u. Zellteilung) und bei der kognitiven Funktion.

Da Zink – wie viele anderen Spurenelemente, Mineralstoffe etc.- heutzutage kaum noch durch eine normale Nahrung in ausreichenden Mengen aufgenommen wird, ist eine zusätzliche Aufnahme in Form hochwertiger Nahrungsergänzungsmitteln definitiv sinnvoll.

Untersuchungen zeigen, dass Zinkpicolinat vom Organismus wesentlich besser aufgenommen wird und für einen deutlich besseren Anstieg des Zinklevels im menschlichen Organismus sorgt als andere Zinkformen wie z.B. Zink Gluconat oder Zink Citrat.

Zinkpicolinat 30 kommt in gewohnt hochwertiger Qualität (hergestellt in Deutschalnd) in 60 veganen Kapseln im Braunglasfläschchen.

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 Literatur zum Thema:

[1] Vgl. https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/1018

[2] Vgl. http://link.springer.com/article/10.1007%2FBF01974946?LI=true

[3] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3630857

[4] Vgl. http://www.strengthsensei.com/why-is-testing-your-red-blood-cell-zinc-is-essential/

[5] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7223699

[6] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21271612

[7] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21448322

[8] Vgl. http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD001364.pub4/full

[9] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21592508

[10] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21546443

[11] Vgl. Die dritte Defension wegen des Schreibens der neuen Rezepte. In: Septem Defensiones 1538. Werke Bd. 2, Darmstadt 1965, S. 510.

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Testosteron testen – Warum es wichtig für Männer & Frauen ist!

Testosteron ist ein Androgen (Sexualhormon/Steroidhormon), das sowohl im männlichen als auch dem weiblichen Organismus wichtige Funktionen erfüllt und in unterschiedlichen Konzentrationen vorkommt.

Obwohl es meist nur mit dem Muskelaufbau (daher der Begriff anabol = aufbauend) assoziiert wird, erfüllt Testosteron eine Vielzahl weiterer wichtiger Aufgaben in deinem Körper, wie etwa im Gehirn, dem Kehlkopf, dem Knochenmark, den Geschlechtsorganen, den Knochen, den inneren Organen oder z.B. auch der Haut und den Haaren.

Turbulenzen ohne genügend Testosteron?

Wusstest du schon, dass der Ausgangs- bzw. Aufbaustoff für die Testosteronproduktion Cholesterin ist?[1]  Dadurch stellen sich für mich gleich mindestens drei Fragen:

  1. Ist Cholesterin wirklich so „schlecht“ wie man uns weismachen will?
  2. Gibt es überhaupt ein „zu viel“ an Cholesterin?
  3. Warum werden HDL und LDL gemessen, wenn sie möglicherweise mit Cholesterin nichts zu tun haben, sondern dieses vielleicht nur – als Fett-Transportproteine – in den Körper hinein- und heraustransportieren?

Anmerkung: Cholesterin bzw. Blutfettwerte werden mittels Blutbild gemessen und in den Werten Gesamtcholesterin, „Low Densitiy Lipoprotein“ (LDH) und „High Density Lipoprotein“ (LDL) und Triglyceride gemessen. Es wird gesagt, dass der LDL-Wert (Eselsbrücke: Lass Das Lieber) der „schlechte“ und HDL (Eselsbrücke Hab Dich Lieb) der „gute“ Cholesterinwert sei.

„Schulmedizin basiert nur auf Glaube, deswegen ist es eine Religion, keine Wissenschaft. Cholesterin ist das Beste was man haben kann, 87% aller neuen Zellen sind aus Cholesterin gebaut. Es gibt nicht so etwas wie zu hohes Cholesterin.“ (link)

(Dr. Leonard Coldwell)

 Cholesterin ist demnach wichtig für einen natürlich gesunden Testosteronspiegel.

Doch kaum jemand kennt seinen Testosteronspiegel oder behält diesen im Blick. Erfahre in diesem Artikel, wie du deine Werte selbst testen und ggf. wieder in ein natürliches, gesundes Lot bringen kannst.

Testosteron – Top Thema, nicht nur fürs Training

Ein erhöhter Testosteronspiegel steigert den Aufbau von Skelettmuskulatur und Kraft, verkürzt Regenerationszeiten, versorgt Muskeln mit mehr Sauerstoff und – bedingt durch einen beschleunigten Stoffwechsel – auch den Abbau von Körperfett.

Testosteron unterliegt einem zirkadianen Rhythmus, was in diesem Kontext bedeutet, dass es überwiegend am Morgen (zwischen 8.00 – 10.00 Uhr) ausgeschüttet wird.

In diesem Zusammenhang wäre es sinnvoll, möglichst am Vormittag zu trainieren, wenn sich deine Testosteronwerte auf einem Tageshöchstwert befinden. Doch dazu später mehr.

Mehr ist nicht immer besser! Es geht nicht um einen maximalen und unnatürlich hohen Testosteronspiegel (welcher gesundheitliche Beschwerden verursachen kann), sondern um ein für dich natürliches Optimum.

Bedingt durch die Lebensweise, Ernährung, fehlende sportliche Aktivität, Medikamentenkonsum, Krankheiten etc., kann es jedoch sein, dass sich deine Testosteronwerte nicht mehr in einem optimalen Bereich bewegen was ein regelmäßiges Testen dieses Steroidhormones sinnvoll macht, wenn du geistig und körperlich voll leistungsfähig sein/bleiben willst.

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Testosteron & die Damenwelt?

In erster Linie ist Testosteron DAS „Männlichkeitshormon“. Doch auch im weiblichen Organismus wird es benötigt, weshalb es auch Frauen regelmäßig testen und auf einem Optimum halten sollten.

Während Testosteron bei Männern in den sogenannten „Leydigzellen“ der Hoden produziert wird, stellt es der weibliche Körper in den sogenannten „Thekazellen“ der Eierstöcke her.

Beiden Geschlechtern gemein ist ebenfalls eine geringe Produktion des Steroidhormons (etwa 5%) in der Nebennierenrinde.

Aufgrund dessen ist es durchaus sinnvoll, die Arbeit deiner Nebennieren zu unterstützen, was auch zu einer Optimierung deines natürlichen Testosteronspiegels beitragen kann.

Wie du dies mit Himalaja Salz, dem richtigen Wasser und Limetten umsetzen kannst, erfährst du hier.

Weiblich trotzt Testosteron?

Viele Frauen schrecken schon vor dem Wort Testosteron zurück, weil sie die Assoziation eines „Mannweibes“ im Kopf haben. Solange es aber um die Optimierung des natürlichen Testosteronspiegels im weiblichen Körper geht, ist dies völliger Unsinn.

Auch Frauen benötigen den für sie optimalen Testosteronpegel, um Muskelmasse aufbauen zu können, eine sportlich straffe Figur zu erreichen sowie eine starke und gesunde Psyche zu haben.

Überprüfe also auch als Dame regelmäßige deinen Testosteronspiegel, dein Körper wird es dir danken.

Das Testosteron <–> Cortisol Verhältnis 

Untersuchungen sowohl in Bezug auf Kraft- als auch auf Ausdauersport  zeigen, dass ein Abfall des Testosterons und ein Anstieg des Cortisol (Stresshormon) die körperliche Leistungsfähigkeit absinken lassen[2] [3].

Das katabole (also „abbauende“) Stresshormon Cortisol bietet genug Thema für einen eigenen Artikel, weshalb ich an dieser Stelle nur kurz darauf eingehe, um die Verbindung zu Testosteron aufzuzeigen.

Cortisol wird ebenfalls in der Nebennierenrinde gebildet und kann dein bester Freund oder dein schlimmster Feind sein, nämlich dann, wenn es chronisch erhöht bleibt.

Wenn an dieser Stelle von Testosteron und Cortisol Verhältnis gesprochen wird, dann ist damit das sogenannte „freie Testosteron“ im Verhältnis zu Cortisol (FTCR = Freies Testosteron zu Cortisol Ratio) gemeint.

Freies Testosteron

Was ist sogenanntes „freies Testosteron“? Nun, freies Testosteron liegt im Körper – je nach Literatur – etwa zu 1-3 % als freies Hormon vor, der Rest ist zu etwa 97% an sogenannte Bindeproteine gebunden.

Manche Literaturangaben sprechen von 66 – 78% für das „Sexualhormon bindendes Globulin“ (SHBG) und zu etwa 20-32% von Albumin (einem Protein).

Messmethoden zur Bestimmung

Das freie Testosteron kann mittels Speichelproben ermittelt werden. Hierzu gibt es mittlerweile ganz einfache „Test-Kits“, die du einfach und bequem von zu Hause aus verwenden kannst und dann zur professionellen Analyse ins Labor schickst.

Ein solches Testosteron-„Testkit“ gibt es schon für kleines Geld, etwa von Cerascreen®:

Normalerweise wird der freie Testosteronwert nur rechnerisch ermittelt, wenn du dein Gesamttestosteron, SHBG und Albumin gemessen lassen hast, mittels Blutprobe/Blutserum.[4]

Testosteronwerte gibt’s aber meist auch nur auf extra Wunsch beim Arzt, wenn du diese separat im Rahmen eines „großes Blutbild“ bestimmen lässt.

Wenn dir also dein Albuminwert, dein Gesamttestosteron und SHBG-Wert vorliegt, könntest du dein freies Testosteron auch mittels einer Formel berechnen.[5]

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Messwerte und deren Interpretation

Mit Messwerten ist es immer so eine Sache. Da diese von Literatur zu Literatur, von Labor zu Labor oder auch von Land zu Land oft recht unterschiedlich sein können, ist es wieder mal nicht ganz einfach, pauschale Grenzwerte zu nennen, die als „gesund“ oder „normal“ bezeichnet werden könnten.

Manche Literaturquellen in Deutschland sprechen aber z.B. von Testosteronwerten (Serum) zwischen 12-40 nmol/L als „normal“ und Werte  unter 8 nmol/L als „behandlungsbedürftig“ ausgewiesen.[6]

Wenn du einen Testkit für zu Hause verwendest, dann wird (zumindest beim Cerascreen® Kit) ein Durchschnittswert aus den drei von dir eingesendeten Speichelproben ermittelt.  Anhand einer Vergleichstabelle kannst du dann deinen derzeitigen Testosteronwert ablesen.

Einen exakteren Überblick liefert dir aber – m.M.n. – ohnehin erst ein regelmäßiges Testen.

Bedeutung für dein Krafttraining

Wenn es um das Freies Testosteron zu Cortisol Verhältnis/Ratio (FTCR) geht, dann kann dir dieses als wichtiger Trainingsparameter dienen.

Dies insbesondere dann, wenn es um die Strukturierung/Planung deines Krafttrainings geht, weniger allerdings, wenn es sich um Ausdauertraining handelt.[7]

Unter der Berücksichtigung des FTCR wäre es also aus meiner Sicht sinnvoll, eine Krafttrainingseinheiten z.B. so zu gestalten, dass sie nicht zu lange dauert (≤ 60 Min), da sich sonst das FTCR zu Ungunsten von Cortisol verschieben kann und du dir dann im wahrsten Sinne des Wortes deine Muskelmasse „verbrennst“.

Um zu ermitteln, wann die optimale Zeit für deine Krafttrainingseinheit ist, wird der Testosteronwert – meiner Meinung nach – alleine aber wohl nicht ausreichen.

Denn dieser unterliegt eben zirkadianen Schwankungen und wird von vielen weiteren individuellen Parametern, wie z.B. Stress, Regeneration, Schlaf, Ernährung, Lebensstil, Arbeit, Familie, Gesundheitszustand und vor allem eben auch Cortisol oder z.B. auch Insulin beeinflusst.

Teste also am besten regelmäßig auch deine Cortisolwerte gleich mit, um einen besseren Ein- und Überblick zu bekommen und dein Training zu optimieren. Einen Cortisol-Test kannst du ebenfalls z.B. von Cerascreen® einfach selber von zu Hause aus machen.

Weitere wichtige Infos über Testosteron

Da Testosteron – wie gesagt – meist nur mit dem Thema Muskelaufbau in Verbindung gebracht wird, möchte ich dir an dieser Stelle noch ein paar weitere Informationen geben, die das Steroidhormon in deinem Körper erfüllt und was ein regelmäßiges Testen sinnvoll macht.

Testosteron Top Ten für Männer und Frauen

  1. Wachstum und Kraft von Skelettmuskulatur (wobei die meisten Testosteronrezeptoren sich im Herz befinden!)
  2. Libido
  3. Blutbildung im Knochenmark (rote Blutkörperchen/Erythrozyten)
  4. Fruchtbarkeit, „Sexdrive“
  5. Stimmbruch (& Bartwuchs bei Männern)
  6. Knochenwachstum und Knochendichte
  7. Eiweissynthese  in der Leber
  8. Botenstoffe für Blutbildung
  9. Hautdurchfettung & Fettstoffwechsel
  10. Stimmung und Psyche

Fazit

Das Steroidhormon wird meist nur im Zusammenhang mit Männern und Muskelaufbau betrachtet.

Im Zusammenhang mit Doping hat es wohl immer auch einen gewissen faden Beigeschmack, wenn man über Testosteron und seine anabole Wirkung spricht, da viele sofort das Thema Anabolika und Missbrauch von Arzneimitteln im Kopf haben.

Dabei ist Testosteron ein wichtiges Androgen, das neben mehr Kraft, Ausdauer und Muskelmasse für eine Vielzahl weiterer Aufgaben sowohl im männlichen wie auch weiblichen Organismus zuständig ist.

Eine regelmäßige Überprüfung deines Testosteronspiegles ist mittels „Testkits“ und professioneller Analyse im Labor mittlerweile auch bequem und schnell von zu Hause aus möglich.

Deinen Testosteronspiegel zu kennen ermöglicht dir eine noch intelligentere Trainingsplanung und kann (im Zusammenhang mit anderen gemessenen Hormonen wie z.B. Cortisol) die Effizienz deines Trainings, deiner Ernährung und deiner Zielerreichung deutlich steigern.

Die einfachste Möglichkeit, um deinen Testosteronspiegel auf natürliche Art und Weise zu steigern ist – meiner Meinung nach -, den Cortisolspiegel zu senken (Stress reduzieren) und die Insulinsensitivität deiner Zellen zu verbessern.

Mehr zum Thema Stressreduktion erfährst du hier.

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Literatur zum Thema:

[1] Vgl. E. Mutschler: Arzneimittelwirkungen. 7. Auflage, WVG, Stuttgart 1996, S. 380.

[2] Vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8884416

[3] Vgl. Fry, AC., Kraemer, WJ., Stone, MH., Warren, BJ., Fleck, SJ., Kearney, JT., & Gordon, SE. (1994). Endocrine responses to overreaching before and after 1 year of weightlifting. Canadian Journal of Applied Physiology, 19(4): 400–410.

[4] Vgl. Simoni M (2004) Methodology for measuring testosterone, DHT and SHBG in a clinical setting. In: Nieschlag E, Behre HM (eds) Testosterone Action, Deficiency, Substitution, (3rd ed) Cambridge University Press, Cambridge, UK, pp 641-664.

[5] Vgl. Vermeulen A, Verdonck L, Kaufman JM A critical evaluation of simple methods for the estimation of free testosterone in serum J Clin Endocrinol Metab 84:3666-3672, 1999.

[6] Vgl. Eberhard Nieschlag, Hermann M. Behre, Susan Nieschlag: Andrologie: Grundlagen und Klinik der reproduktiven Gesundheit des Mannes. 3. Auflage, Springer, Heidelberg 2009, ISBN 978-3-540-92962-8, S. 119–121.

[7] Vgl. Hoogeveen AR & Zonderland ML. (1996). Relationships between testosterone, cortisol and performance in professional cyclists. Int J Sports Med, 17(6): 423-428.

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MCT – Nicht Fett macht dich fett, sondern das falsche Fett

Warum macht dich Kokosöl (MCT) nicht fett, sondern schlank und leistungsfähiger? Erfahre, wie du durch das Hinzufügen bestimmter Fette deinen Stoffwechsel ankurbeln und geistig wie körperlich leistungsfähiger werden kannst.

MCT – So einfach wie ABC

Moment mal! Macht Fett nicht fett, und wenn ja, warum solltest du dann noch mehr Fett zu dir nehmen, um abzunehmen und physisch wie psychisch leistungsfähiger zu werden?

Im Grunde ist das ganz einfach Du musst dir nur drei Buchstaben merken. Zwar nicht und ABC, aber MCT.

MCT steht für engl. „Medium Chained Triglycerides“ also zu deutsch etwa: mittelkettige Triglyzeride (=Fettsäuren).

Während die meisten Fette „langkettig“ (=„Long Chained Trigylcerides“ (LCT) d.h. langkettige Fette) sind, sind MCTs chemisch gesehen kürzer.

Kompliziertes einfach erklärt

Stelle dir Fette ganz einfach als eine Kette vor. Langkettige Fette besitzen in der Regel eine Kettenlänge von 12-18 Kettengliedern (= Kohlenstoffatome), während die mittelkettigen Fette (MCT) nur 6-10 Kettenglieder (= Kohlenstoffatome) besitzen.

Die Länge der Kettenglieder bzw. Kohlenstoffatome ist also kürzer. Welcher Vorteil ergibt sich nun daraus? Fett macht doch einfach nur fett, oder etwa nicht?

Mitnichten! Aufgrund einer kürzeren „Kette“ werden MCTs viel schneller von deinem Körper aufgenommen und verstoffwechselt (metabolisiert). So stehen sie deinem Körper quasi sofort als „Treibstoff“zur Verfügung. Sie vergrößern nicht einfach dein Fettdepot.

MCTs werden sogar schneller verstoffwechselt als Kohlenhydrate (Glukose), und sie besitzen – gemessen an der gleiche Menge –  mehr als die doppelte Menge an Kalorien,.

Während 1g Kohlenhydrate dir etwa 4kcal liefert, ziehst du aus 1g MCT Fett gute 9 kcal!

Doch bitte merke dir:

KALORIEN SIND NICHT GLEICH KALORIEN!

Es kommt immer darauf an, was die aufgenommenen Kalorien in deinem Körper für Reaktionen auslösen und ob es zu einer Insulinausschüttung kommt oder nicht!

Würdest du also vor deinem Training bspw. Kohlenhydrate essen, dann würden dir diese zwar auch Kalorien bzw. Energie liefern, aber dies hätte unweigerlich auch eine Insulinausschüttung zur Folge.

Kompliziertes einfach erklärt:

Insulin wird immer dann ausgeschüttet, wenn der Blutzuckerwert in deinem Blut einen bestimmten Wert überschreitet, um ihn wieder auf einen normalen Level herunterzuregulieren.

Kohlenhydrate (also chemisch gesehen Zucker) werden in deinem Körper in Form von Glykogen gespeichert. Sind deine Körperspeicher für Glykogen (Muskeln, Leber, Fettzellen) aber (noch) voll und es wird trotzdem Insulin ausgeschüttet, dann kann dein Körper diese nicht mehr in den Muskeln und der Leber speichern (da diese bereits „voll“ sind). Er muss sie in den Fettdepots einlagern.

Konsumierst du hingegen MCTs, so ergeben sich folgende Vorteile:

  • Sie liefern mehr Energie.
  • Sie liefern schneller Energie.
  • Es kommt zu keiner Insulinausschüttung.
  • Es kommt zu keiner Serotoninausschüttung.
  • Er kommt zu keiner keine Fettansammlung.

Wenn du mehr über Serotonin und das Thema Neurotransmitter erfahren willst, dann kannst du dazu meine anderen Blogbeiträge unter: http://www.bernd-stoesslein.de/?s=neurotransmitter  lesen.

Vorteile für Ausdauer- und Kraftsportler

Studien japanischer Wissenschaftler konnten zeigen, dass der Konsum von MCTs dich bei deinen sportlichen Zielen unterstützen kann, und zwar ungeachtet der Tatsache, ob du nun ein Ausdauerathlet bist oder lieber Gewichte stemmst.

(Tier)Studien konnten zeigen, dass Mäuse, denen MCT verabreicht wurde, höhere Leistungen erzielten (bei einem Schwimmtest) als „Vergleichsmäuse“, die mit LCT langkettigen Fetten gefüttert wurden. [1]

Darüber hinaus konnte durch diese Studien auch gezeigt werden, dass die mit MCT gefütterten Mäuse das „energierzeugende“ Enzym namens „3-oxo acid CoA-transferase, citrate synthase and malate dehydrogenase“ in weit größerem Maße produzierten als Vergleichstiere.

Ferner verbrannten die MCT-Mäuse schneller Körperfett als die LCT-Mäuse. Nun muss man  natürlich kritisch die Tatsache hinterfragen, ob vergleichbare Effekte einfach auf den Menschen übertragbar sind!

Was durch Studien an Menschen zum Thema MCT herausgefunden wurde ist Folgendes:

  • Es unterstützt die Fettverbrennung (Thermogenese).[2]
  • Es begünstigt langfristige Erfolge bei der Behandlung von Adipösen Menschen.[3]
  • Es beschleunigt den Stoffwechsel.[4]
  • Es sättigt effizienter und verhindern mögliche „Fressattacken“.[5]

MCTs erhalten deine Muskelmasse

Die MCTs helfen dir dabei, deine Muskelmasse zu erhalten, indem sie z.B. die Produktion sogenannter „Ketone“ fördern.

Ketone werden von deinen Muskeln als Energielieferanten herangezogen und dienen auch deinem Gehirn als Energielieferant.

Das Argument, man bräuchte unbedingt Kohlenhydrate (Zucker), damit das Gehirn leistungsfähig bleibt, ist damit schon einmal vom Tisch!

In den Muskeln werden Ketone sogar vorzugsweise gegenüber Aminosäuren als „Brennstoff“ verwendet.

Interessant ist ferner, dass MCTs dabei helfen, Proteine (Aminosäuren) in die Muskelzellen zu schleusen, was ebenfalls den Abbau von Muskelmasse (Katabolismus) zu verhindern vermag.

MCTs sind auch für diejenigen interessant, die sich „Low Carb“ ernähren, also für diejenigen, die (abgesehen von Gemüse) weitestgehend auf den Konsum von Kohlenhydraten verzichten. Ebenfalls sind sie auch für die „Keto-Fraktion eine clevere Wahl an hochwertigen Fetten. Die Keto-Fraktion“ folgt einer Ernährungsform, die weitestgehend der „Atkins-Diät“ folgt

Hierbei (Ketogene Diät/Atkins) wird (zumindest zeitweise) fast völlig auf den Verzehr von Kohlenhydraten verzichtet und vornehmlich Fett als Energieträger herangezogen. Den Zustand in dem dein Körper dann seine Energie in erster Linie aus (eigen)Fett bezieht, nennt sich „Ketose“.

Da bei diesen Ernährungsformen (Low Carb/Atkins bzw. Ketose) die Gefahr besteht, dass dein Körper Aminosäuren als Energieträger heranzieht, eignen sich MCTs deshalb  besonders gut, diese „Gefahr“ zu umgehen.

Kompliziertes einfach erklärt:

Deine Muskeln sind immer das, was dein Körper als erstes „verzehrt“, wenn er Energie benötigt. Denn überlebenstechnisch gesehen bedeutet ein Mehr an Muskeln einen höheren Bedarf an Energieversorgung.

Befindet sich dein Körper dann in einer „Notsituation“ in der du z.B. weniger Energie zuführst als du verbrauchst, nutzt er zuerst die Proteine (Aminosäuren) in deinen Muskeln, um daraus Energie zu gewinnen, um zu „überleben“.

Deine (Körper)Fettdepots greift er als letztes an, da diese ihm die meiste Energie liefern und das über den längsten Zeitraum hinweg …

Trainierst du also auf der Basis einer „Low Carb“ Ernährung bei der deine Glykogenspeicher (siehe oben) weitestgehend leer sind, dann profitierst du vom Konsum von MCTs wie dem Kokosöl, da sie deinen Körper schnell mit Energie versorgen und gleichzeitig den Abbau von Muskelmasse verhindern.

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Woher beziehst du gutes MCT?

MCT Öl gibt es mittlerweile von den unterschiedlichsten Herstellern und in den verschiedensten Darreichungsformen. Es gibt es vom puren konzentrierten Öl, über Sportgetränke, Riegel, Kapseln usw.

Im BSPT-Studio schwören wir auf kaltgepresstes Bio-Kokosöl, vorzugsweise natürlich im Glas und nicht im Plastikbehälter!

Sehr gutes Kokosöl mit dem wir gute Erfahrungen gemacht haben, ist z.B. das von der Ölmühle Solingen. Dieses kannst du ganz einfach online bei Amazon beziehen und aus dem Bügel-Glas kannst du dir nach dem Verzehr noch einen super Glas-Shaker „basteln“.

BSPT Tipp: KOKOS KAFFEE

Generell bin ich kein Fan von künstlichen Trainings-„Boostern“ oder Energy Drinks.

Versuche es stattdessen mal mit einem „KOKOS KAFFEE“:

  • Eine Tasse hochwertigen Kaffees
  • 1-2 TL Bio-Kokosöl
  • 30-15 Min vor deinem Training

Es gibt diese Variante auch noch mit zusätzlich hinzugefügter Butter, unter dem Begriff  des „Bulletproof Coffee“. Der Gedanke dahinter ist es, zusätzlich zu den MCTs auch noch LCTs, als langlebige Fette aus qualitativ hochwertiger Butter zu konsumieren (Früh), um möglichst lange mit Energy versorgt zu sein.

Diese Variante sagt mir aber nicht ganz zu. Des Weiteren macht für mich der Konsum von LCTs vor dem Training weniger Sinn. Aber entscheide selber.

Fazit

Fett macht nicht zwangsläufig Fett. Es kommt auf die Dosis an. Fett wird grundsätzlich zu Unrecht verunglimpft. Gesunde Fette sind für deine Gesundheit extrem wichtig und z.B. auch wichtig für deine Cholesterinproduktion.

Keine Angst vor Cholesterin, denn dieses ist chemisch gesehen die Vorstufe von Testosteron. Es is ein Hormon, das für eine Vielzahl von Funktionen in deinem Körper wichtig ist, und zwar von der Immunfunktion bis hin zum Muskelaufbau (auch bei Frauen).

Die Medium Chained Triglycerides nehmen in der Welt der Fette dann noch einmal einen Sonderstatus ein, da sie eben anders und schneller von deinem Körper aufgenommen werden können.

Wie sind deine Erfahrungen mit Kokosöl, und welche weiteren interessanten Anwendungsmöglichkeiten kennst du?

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[1] Vgl. Fushiki T, Matsumoto K, Inoue K, Kawada T, Sugimoto E. Swimming endurance capacity of mice is increased by chronic consumption of medium-chain triglycerides. J Nutr 1995 Mar;125(3):531-9.

[2] Vgl. Scalfi L, Coltorti A, Contaldo F. Postprandial thermogenesis in lean and obese subjects after meals supplemented with medium-chain and long-chain triglycerides. Am J Clin Nutr 1991 May;53(5):1130-3.

[3] Vgl. Hainer V, Kunesova M, Stich V, Zak A, Parizkova J. The role of oils containing triacylglycerols and medium-chain fatty acids in the dietary treatment of obesity. The effect on resting energy expenditure and serum lipids. Cas Lek Cesk 1994 Jun 13;133(12):373-5.

[4] Vgl. Flatt, J. P., Ravussin, E., Acheson, K. J. & Jequier, E. (1985) Effects of dietary fat on postprandial substrate oxidation and on carbohydrate and fat balances. J. Clin. Investig. 76:1019-1024.

[5] Vgl. Stubbs, R. J. & Harbron, C. G. (1996) Covert manipulation of the ration of medium- to long-chain triglycerides in isoenergetically dense diets: effect on food intake in ad libitum feeding men. Int. J. Obes. 20:435-444.

Power-Poses

Wie man seinen Testosteronspiegel in zwei Minuten, um bis zu 20% steigern kann!

Power Poses

Abbildung 1: „High Power“ body language (top row) vs. „Low  Power“ Body language (bottom row), Quelle: Images courtesy of Amy Cuddy, Harvard University, (http://thespiritscience.net/wp-content/uploads/2014/11/body-language-power-poses.jpg), Zugriff. v. 24.11.2014.

Wie steigere ich meinen  Testosteronspiegel in zwei Minuten, um bis zu 20 Prozent?

Ganz einfach, durch ausdrucksstarke Körpersprache („High Power body language“)! Klingt lächerlich? Mitnichten!

Die Sozialpsychologin und Harvard Professorin Amy Cuddy hat mittels Studien untersucht, welchen hormonellen Einfluss unsere Körpersprache hat. Interessanterweise ging es bei diesen Untersuchungen insbesondere um den Einfluss von „Power Poses“ auf den EIGENEN Geist!

Untersucht wurde die Wechselwirkung von Testosteron (dem Dominanzhormon) und dessen Gegenspieler Cortisol (dem Stresshormon), im Bezug auf die Art und Weise des physischen Auftretens!

So konnte Cuddy feststellen, dass „Power Poses“, also selbstbewusstes Auftreten (siehe Abbildung 1,  obere Reihe) für lediglich zwei Minuten lang, die Testosteronproduktion um bis zu 20% ansteigen lässt, während die Cortisolproduktion gleichzeitig, um bis zu 10 sinkt!

Testosteron Change

Abbildung 2: Biochemische Veränderung des Testosteronlevels, beim Durchführen von „Power Poses“, Amy Cuddy: Your body language shapes who you are, Quelle: (http://www.ted.com/talks/amy_cuddy_your_body_language_shapes_who_you_are#t-736497), Zugriff v. 24.11.2014.

Im Gegensatz dazu führen „Low Power Poses“, also ein unsicheres Auftreten (siehe Abbildung 1, untere Reihe) zu einer drastischen abrupten Senkung des Testosteronspiegels, um bis zu 25%, bei gleichzeitigem Anstieg des Cortisollevels, um bis zu 15%!

Cortisol CHange

Abbildung 3: Biochemische Veränderung des Cortisollevels, beim Durchführen von „Low Power Poses“, Amy Cuddy: Your body language shapes who you are, Quelle: (http://www.ted.com/talks/amy_cuddy_your_body_language_shapes_who_you_are#t-736497), Zugriff v. 24.11.2014.

Dieser biochemische Vorgang beeinflusst dabei anscheinend auch unsere Risikobereitschaft und die Art und Weise wie wir mit unseren Ängste umgehen.

Kurzum: Selbstbewusstes Auftreten macht uns Dominanter und suggeriert uns selber, dass wir uns jeder Situation stellen können. Ein Verlassen der eigenen Komfortzone wird somit leichter und man lernt sich seinen Ängsten zu stellen, um sie zu besiegen! Getreu dem Motto: Face your fears!

Fazit

Durch simples „Posen“, indem Sie ein sicheres Auftreten lernen, lehren sie ihrem Geist, dass Sie mit jeder Stressreaktion umgehen können und sich niemals unterkriegen lassen.

Üben Sie die „Power Poses“ ab jetzt jeden Tag. Vor dem Spiegel im Bad, im Aufzug, kurz vor einem Bewerbungsgespräch, einem Referat in der Schule, einem Vortrag vor größerem Publikum oder jeder erdenklichen anderen Situation, vor der Sie sich fürchten oder in der Sie sich behaupten müssen!

Zwei Minuten Üben, können einen riesen Effekt auf Ihre Einstellung haben!

Werden Sie selbstbewusst und holen Sie sich das im Leben, was Ihnen zusteht! Nicht weniger als das Beste!

Multimedia zu Thema:

Hier gibt es das Original Video von Amy Cuddy:

Your body language shapes who you are, Filmed June 2012 at TEDGlobal 2012.

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Hier noch ein Vortrag von Amy Cuddy, mit deutschen Untertiteln:

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Chrysin – natürlicher Aromatasehemmer

Chrysin, Aromatasehemmer der Natur

Chrysin ist ein natürlicher Aromatasehemmer. Es wird aus der Passionsblume (Passiflora coerulea/incarnata) gewonnen.

Durch die Anwendung von Chrysin ( auch bekannt als 5,7-Dihydroxyflavone), wird  die Umwandlung (Aromatase) von Testosteron in Östrogen nachweislich gehemmt!

Die Aromatase oder Aromatisierung ist ein natürlicher Prozess. Sie sorgt beim:

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für die Blockierung des Enzyms Aromatase, welches Testosteron in Östrogen umwandet, also in weibliche Geschlechtshormone konvertiert!

Die Aromatisierung hängt dabei mit dem Körperfettanteil zusammen. Denn hier ist sie besonders aktiv.

Das bedeutet, je größer der prozentuale Anteil an Fettgewebe im männlichen Körper, desto stärker die Aromatisierung! Je stärker die Aromatisierung, desto höher steigt also der Östrogenspiegel an.

Da im männlichen Körper ein bestimmtes Verhältnis zwischen Testosteron und Östrogen herrscht, wird dieses dadurch verändert!

Ein Überschuss an Östrogen sorgt dabei nicht nur für einen sehr hohen Fettanteil, sondern auch für eine vermehrte Wassereinlagerung und unter Umständen zu einer Vergrößerung des Brustdrüsengewebes (Gynäkomastie)!

Chrysin kann diesem Vorgang entgegenwirken.

Wie wirkt Chrysin?

Durch dessen Supplementierung, wird dem Körper das Signal gegeben, dass in den Hoden zu wenig Testosteron produziert wird. Infolge der Zufuhr von Chrysin wird die Testosteronproduktion der sogenannten Leydigzellen in den Hoden wieder verstärkt.

So kann man(n) zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Die körpereigene Testosteronproduktion wird verstärkt und der Östrogenspiegel gesenkt. Somit wird verstärkt Körperfett abgebaut und Wassereinlagerungen minimiert!

Eine schnelle Suche lieferte mir die Ergebnisse, dass Chrysin Supplemente auf dem deutschen Markt meist in Dosierungen von 500mg und in Kapselform angeboten werden.

Die Tageszufuhr sollte zwischen 1000-3000mg liegen, optimal auf zwei Mal aufgeteilt! Nach längerer Recherche bin ich dann aber noch auf  ein wichtiges Detail gestoßen!

Anscheinend ist es dem menschlichen Darm nicht ohne weiteres möglich Chrysin auch zu resorbieren. Die Zellwände scheinen hier zu blockieren und hindern das Chyrisin am eindringen!

Reines Chrysin alleine wird also nur sehr schwer aufgenommen.

Fügt man diesem aber schwarzen Pfeffer (Piperine) hinzu, kann man dieses Problem angeblich  umgehen, da so die Bioverfügbarkeit von Chrysin ganz erheblich verstärkt werden soll!

Beim Kauf sollte man also unbedingt darauf achten, dass neben reinem Chrysin auch Piperine zu den Inhaltsstoffen zählen!

Eigene Erfahrungen zu Chrysin

Chrysin DoseIch habe mir zu Testzwecken einfach mal ein deutsches Produkt bestellt, welches pro Kapsel 500mg Chrysin und 5mg Piperin enthält.

Ich konsumiere zur Zeit zwei Kapseln früh und zwei abends, was einer Tagesdosis von 2000mg Chrysin und 20mg Piperin entspricht.

Für eine Dose mit 90 Kapseln habe ich knapp 45€ bezahlt, was 50 Cent/Kapsel entspricht.

Bei vier Kapseln am Tag, liegen wir hier immerhin bei stolzen  2€ am Tag!

Da stellt sich einem doch sofort wieder die alte Frage: Sinnvoll, oder pure Geldschneiderei?

Argumentiert wird letztlich immer mit dem Satz „Früher gab es auch schon muskulöse Menschen und die haben kein Chrysin genommen“.

Ja, mag sein. Eventuell auch berechtigte Einwände! Aber, ohne mich jetzt für die Wirksamkeit von diesem Supplement auszusprechen, möchte ich anmerken, dass es früher auch viele schnelle Autos gab. Ohne ABS, Airbags etc. Auch angeschnallt hat man sich nicht.

Deswegen möchte ich auf diese passiven Sicherheitsvorkehrungen aber nicht verzichten, da sie mir, im entscheidenden Fall von Nutzen sein können 😉  Letztenends gibt einem nur der Gang zum Arzt Gewissheit.

Hier kann man seine Testosteron und Östrogenwerte mittels großem Blutbild bestimmen lassen.

Der vorher-nachher Vergleich gibt dann Aufschluss! Ansonsten bleibt nur der Blick in den Spiegel. Wenn der Körperfettanteil sinkt und weniger Wasser im Körper gehalten wird, sollte sich das dann auch rein optisch bemerkbar machen!

Chrysin Studien

Was die Wirksamkeit betrifft, so gibt es eine Studie, „Flavonoid inhibition of aromatase enzyme activity in human preadipocytes“ (The Journal of Steroid Biochemistry and Molecular Biology, Volume 46, Issue 3, September 1993, Pages 381-388)*, die belegt, dass Chrysin eine äquivalente Aromatase hemmende Wirkung, wie der verschreibungspflichtige Wirkstoff Aminoglutethimide,besitzt! 

Chrysin ist demzufolge anscheinend mit der Wirksamkeit eines Arzneimittels gleichzusetzen! 

Aber auch hier gilt wieder, wachsam bleiben! Nicht jeder Studie blind vertrauen.

So wurde diese Studio nur „in vitro“ also quasi in der Petrischale getestet! Zu jeder Studie die sich für eine Wirkung ausspricht gibt es natürlich auch immer mindestens eine Gegenstudie!

So verhält es sich natürlich auch bei Chrysin! So belegt folgende Studie,“Iodothyronine deiodinase is inhibited by plant flavonoids“. Prog. Clin. Biol. Res. 213: 359-71, 1986 **, hier sogar „in vivo“ (also an lebenden Organismen getestet) dass Chrsyin keine nachweisbare Wirkung auf die Östrogenwerte besitzt!

Fazit

Selber testen! Glaubt nicht alles was ihr hört und glaubt nicht nur dass was ihr seht! Eure Stromrechnung bezahlt ihr auch ohne, dass ihr den Strom seht, trotzdem ist er da 😉

Link zu den Studien  (Auszug):

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/096007609390228O 

**http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3086894 

Produktempfehlung:

Wie bei fast allen Nahrungsergänzungsmitteln gibt es natürlich auch bei Chrysin eine schier unüberschaubare Flut von Angeboten.

Hier gilt es das beste Preis/Leistungsverhältnis herauszusuchen und dabei auch die Dosierung des Wirkstoffes zu achten. Ich hatte mich aufgrund der Dosierungshöhe für das deutsche Produkt  Bioperine nach Dr. Michalzik entschieden.

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EMPFEHELENSWERE LITERATUR ZUM THEMA:

Wer nach mehr Informationen zum Thema Aromatasehemmer bzw. Chrysin sucht, der findet dazu das Buch

„The Chrysin Supplement: Alternative Medicine for a Healthy Body“  von Dr. med. William Wagner.

Derzeit gibt es dieses allerdings nur als Kindle E-Book. Dafür sehr günstig 😉