Oxygen Advantage (OA) ist eine spezielle Nasenatmungstechnik, ursprünglich von einem russischen Arzt namens Dr.Buyteko entwickelt. Durch den Iren Patrick McKeown wurde diese Atemtechnik dann einem breiteren Publikum bekannt gemacht. Die Technik zielt darauf ab, die Energie zu erhöhen, den Fokus zu schärfen, die geistige und körperliche Belastbarkeit zu verbessern und das Gesamtpotential zu optimieren.

McKeown sagt: „Eines der Geheimnisse für Gewichtsverlust, Fitness und Gesundheit liegt in dem am meisten übersehenen Aspekt unseres Lebens – darin, wie wir atmen.” Ich denke, er hat absolut Recht! Ich absolvierte seinen Kurs und wurde einer der ersten zertifizierten Oxygen Advantage Coaches, in Deutschland. Dieser Artikel soll eine Zusammenfassung darüber geben, welche Idee bzw. Philosophie hinter OA steckt und wie es funktioniert. Außerdem  gehe ich auf den Unterschied zur Wim Hof-Technik ein!

Langsam aber tief und leicht

OK, wer sich zuvor noch nie bewusst mit dem Thema Atmung auseinandersetzt hat und sich nicht bewusst ist, dass er vielleicht nicht „richtig“ atmet, der denkt sich jetzt wahrscheinlich:

Ich habe mein ganzes Leben lang geatmet, kann also nicht so schwierig sein, oder ?!“. So ähnlich habe ich zuerst auch gedacht. Ich empfehle einfach unbefangen weiterzulesen, am Ende wird sich ein Bild des „großen Ganzen“ ergeben.

Bevor wir uns jedoch gleich mit der Technik des OA befassen, müssen einige Begriffe definiert werden, um die Funktionsweise des OA besser verstehen zu können.

Wir werden uns Folgendes ansehen:

• Sauerstoff (O2)

• Hypoxisch

• Hyperkapnie

• Kohlendioxid (CO2)

• SpO2

• Stickoxid (NO)

• pH-Wert

• Respiratorische Alkalose

• Respiratorische Azidose

• Anatomie der Atemwege

Sauerstoff:

Natürlich ist es offensichtlich, dass Sauerstoff eine wesentliche Rolle in einem Programm namens “Oxygen Advantage” spielen wird. Was genau ist Sauerstoff eigentlich?

Sicher haben  wir alle spätestens in der Schule davon gehört, aber entweder neigen wir dazu, es zu vergessen oder wir haben im Unterricht nicht aufgepasst.

Da ich mich an „K.I.S.S.“ halten möchte (Keep It Short ans Simple, zu Deutsch: halte es kurz und einfach) und keinen Aufsatz darüber schreiben möchte, wie man in „Breaking Bad“ mitspielt, hier eine kurze Erinnerung:

Sauerstoff  […] ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol O. Entsprechend seiner Ordnungszahl 8 steht es an achter Stelle im Periodensystem […] Sauerstoff ist bezüglich seines Gewichts mit 48,9 % das häufigste Element der Erdkruste, das häufigste Element der Erdhülleund mit rund 30 % das zweithäufigste Element der Erde insgesamt (Eisen ist an 1. Stelle).“ (Wikipedia, 2019).

Um es kurz zu machen, braucht man Sauerstoff, um zu atmen und, um zu leben! Also bis jetzt nichts Neues unter der Sonne, wird sich der Leser nun vielleicht denken. Aber warte!

Hyp/oxie

Wenn man nicht genügend Sauerstoff hat, gerät man in einen Zustand, den man „Hypoxie“ nennt.

Dieser Begriff leitet sich vom griechischen Wort “hyp (o)” = unter, unten und natürlich griechisch ab: “oxys” = scharf, schneidend, spitz (Becher et al., 1995). Hypoxie heißt also wörtlich übersetzt: „zu wenig Luft“.

Hyper/kapnie

[h4]

Um es Begrifflichkeiten einfach durchdringen zu können, müssen einfach alle diese medizinischen Begriffe dekodiert werden, damit sie ihren Schrecken verlieren!

 Hyperkapnie – Überraschung Überraschung –  stammt ebenfalls aus dem Griechischen und setzt sich aus dem Begriff „hyper“ (= Gegenteil von „hyp (o)“) = über, darüber und „kapnos“ = Rauch, Dampf bzw. Kohlendioxid zusammen (Becher) et al., 1995).

Es ist also eigentlich ein ganz einfacher Begriff, der besagt, dass man “zu viel CO2″hat.

Kohlendioxid (CO2) – Nicht nur ein Abgas!

Heutzutage sind die Menschen (besonders die sogenannten „Millennials“) keine Kritischen Denker mehr – was in der Welt der sozialen Medien und der Co. keine Seltenheit ist – sondern eben nur noch „follower“ (Anhänger). Daher hat CO2 einen schlechten Ruf, aber ich gebe dazu hier mal meine Meinung kund:

Wenn CO2 so “schlecht” ist, warum wird es in Gewächshäusern verwendet, um das Pflanzenwachstum zu fördern ?! Ich möchte keine Debatte über Klimawandel oder einen anderen Schwindel beginnen, aber ich möchte betonen, dass die Dinge manchmal einfach nicht so sind, wie sie scheinen!

Lasst euch, liebe Leser, in Bezug auf CO2 nicht von medialen „Greta-Marionetten“ und anderen für dumm verkaufen!

Die folgende Grafik gibt einen kurzen Überblick darüber, wie OA funktioniert und welche Schlüsselrollen sowohl O2  als auch CO2  dabei spielen.

Der pH-Wert in Bezug zur ATMUNG, Quelle: © Oxygen Advantage.

Der pH-Wert oder Potentia Hydrogenii!

Wenn wir über das menschliche Atmungssystem sprechen, ist es unabdingbar, über unseren pH-Wert zu sprechen.

Dieser liegt – je nach Literatur – bei 7,365 und muss innerhalb genau definierter Parameter bleiben, siehe Bild oben.

Wenn der pH-Wert im Blut zu sauer wird und unter 6,8 fällt oder zu alkalisch wird und über 7,8 steigt, kann dies im Extremfall sogar zum Tod führen (Casiday und Frey)!

Um auch diesen Begriff zu entmüstifizieren, ist pH oder pH-Wert eine Abkürzung für den lateinischen Begriff “potentia hydrogenii“, zusammengesetzt aus lateinisch “potis” = mächtig, kraftvoll, potent und griechisch “hydratos” = Wasser (Becher et al., 1995).

Die “Chemiebrille” und der pH-Wert, Quelle: eigene Darstellung.

Ein ganz kurzer Exkurs in die Chemie aus der Schulzeit

Die Grafik oben zeigt die „chemische Brille“ bzw. die Einteilung von Flüssigkeiten in „sauer“ und „basisch“. Stoffe, die Protonen abgeben, bezeichnet man als Säure. Stoffe, die Protonen aufnehmen, bezeichnet man als Basen/Laugen/alkalisch. Je mehr H+ lonen (Protonen), denen ein Elektron fehlt, in einer Flüssigkeit enthalten sind, desto niedriger ist der pH-Wert.Der pH-Wert wird an der Zahl der H+ lonen gemessen. Je mehr H+ lonen, desto saurer eine Flüssigkeit. Je mehr OH– (Hydroxyl) lonen, die mindestens ein Elektron im Überschuss haben, desto basischer ist eine Lösung.Basische Stoffe sind also gleichzeitig Antioxidantien, ganz einfach, weil sie eine Oxydation oder einfacher, das „Verrosten“, verhindern.Freie Radikale sind nicht nur überaus reaktiv, sie sind „hungrig“ nach Elektronen und Wasserstoff.“ (Stößlein, 2019)

Das Zitat oben stammt aus meinem Artikel: „Meine Trink- und Waschwasseroptimierung 2019“. In diesem gehe ich noch detailiierter auf das Thema Wass, pH-Wert, Ionen, Protonen, Elektronen etc. ein.

Und wieder wird es viel einfacher, wenn wir lateinische oder griechische Begriffe dekodieren!

Der pH-Wert kann also auch als Maßeinheit herangezogen werden, um beurteilen zu können, ob mit der Atmung alles in Ordnung ist oder ob man sich in Richtung respiratorische Alkalose oder respiratorische Azidose bewegt.

Es gibt auch den Zustand der metabolischen Alkalose  und Azidose, aber ich werde diese hier auslasen, weil ich mich auf das Atmungssystem konzentrieren will und die Dinge nicht unnötig komplizieren möchte.

Beide (WerteO2 und CO2) können also den pH-Wert beinflussen! Wenn dies im Moment immer noch zu verwirrend ist, einfach weiterlesen. Schließlich wird alles einen Sinn ergeben und man wird das Gesamtbild erkennen. 

Wie man nicht atmet – Atemalkalose & Azidose (h3)

Ok, rekapituliere, was wir bisher haben. Wir haben kurz wiederholt, was O2, CO2, der pH-Wert, der Säuregrad, die Basizität und sogar die Protonen (H +) und Elektronen (OH-) sind.

Ich fasse all die genannten Einflussgrößen jetzt in Bezug auf die Atmung zusammen und darauf ein, was alles schief gehen kann und wann man Gefahr lauf könnte, in eine respiratorische Alkalose/Azidose zu geraten.

Nachfolgend finden man ein Bild der menschlichen Atemwege. Da dieser Artikel nicht dazu gedacht ist, Anatomie & Physiologie zu lehren, versuche ich, es so einfach wie möglich zu halten.

Wenn Luft auf unbeeinträchtigte Art und Weise ein- und ausgeatmet wird, dann setzt sich diese in der Regel wie folgt zusammen: etwa 21% Sauerstoff, 78% Stickstoff und einen Rest Edelgase). Abgeatmet wird dann in der Regel hauptsächlich CO2.

Das Atemsystem, Quelle: Pixabay.

Aber sagen wir mal, die Dinge verlaufen etwas umständlich und man kann nicht langsam, tief und leicht atmen.

Wir denken beispielhaft an folgendes Szenario:

Ein paar pubertierende Teenager-Mädchen besuchen ein Konzert ihrer Lieblingsband welche auch immer das sein mag.

Während der Teenieschwarm dann auf der Bühne sein Playback „abdudelt“ kann schon mal vorkommen, dass sich das ein oder andere Mädel etwas überatmet und dann zu viel CO2 abatmet.

Somit verschiebt sich der pH-Wert (durch den übermäßigen Verlust an Säuren [CO2] in den alkalischen/basischen Bereich) und es kann zu einer respiratorischen Alkalose kommen!

Meist wird in solchen Fällen einer Hyperventilation das Atmen in eine Tüte empfohlen, um den Verlust an CO2 auszugleichen und den pH-Wert wieder in den Normbereich zu bringen. 

Das Gegenteil von Hyper/ventilation ist dann logischerweise Hypo/ventilation. Meine Intention ist es nicht, Leute mit der Erklärung von lateinischen und griechischen Begriffen zu langweilen, sondern Ihnen einen „Werkzeugkasten“ zu geben, mit dem Sie sich an das Denken in Prinzipien gewöhnen können.

So muss man nicht sämtliche medizinischen Begriffe auswendig lernen, sondern – wenn man bestimmte Gesetzmäßigkeiten einfach begriffen hat, diese auch auf andere Thematiken übertragen.

Wenn eine Überatmung eine HYPERventilation ist und eine übermäßige Aufnahme von O2 bzw. einem übermäßigen Verlust an CO2 bedeutet, was zu einer respiratorischen Alkalose führen kann, muss die HYPOventilation das Fehlen von O2 und eine Anhäufung von CO2 sein, die zu einer respiratorischen Azidose führen kann.

Genau darum dreht sich die Oxygen Advantage-Technik: ein leichter hypoxischer und hyperkapnischer Zustand. Allerdings natürlich immer in einem Bereich, der keine gesundheitliche Beeinträchtigung hervorrufen soll!

Nachdem wir alle diese Begriffe durchgegangen sind, sollte es nicht schwer fallen zu begreifen, worum es  bei OA geht und welche biochemischen Prinzipien dahinter stehen.

Außerdem lässt sich OA nun von der Wim Hof-Technik unterscheiden. Diese ist nämlich sowohl hypo/xisch ALS AUCH hypo/kapnsich!

Jetzt werden wir den biomechanischen Aspekt einiger der Haupttechniken von OA und der Atmung selbst betrachten.

Zwerchfellatmung

Die Mission von OA ist es, seinen Anwender beizubringen, wie sie von der Mund- zur Nasenatmung zurückkehren können. Um zu verstehen, wie die Atmung aus biomechanischer Sicht funktioniert, müssen wir zunächst das Zwerchfell betrachten (siehe Bild unten).

Zwerchfellatmung, bei Ein- und Ausatmung, Quelle: Pixabay.

Wenn man sich das obige Schaubild ansieht, dann kann man drauf die Position des Diaphragmas (Zwerchfell) sehen. Das menschliche Zwerchfell ist: „[…] eine MuskelSehnen-Platte, welche beim Menschen und den übrigen Säugetieren die Brust- und die Bauchhöhle voneinander trennt. Es hat eine kuppelförmige Gestalt und ist der wichtigste Atemmuskel. Die Muskelkontraktion des Zwerchfells führt zu einer Einatmung (Inspiration). Beim Menschen ist es 3 bis 5 mm dick und leistet in Ruhe 60 bis 80 % der zur Inspiration benötigten Muskelarbeit.“ (Wikipedia, 2019).

Normalerweise sollte sich das Zwerchfell beim Einatmen nach unten und nach beim Ausatmen nach oben bewegen. Heutzutage atmen viele Menschen aber meistens durch den Mund, anstatt durch die Nase!

Dies könnte zu etwas führen, das als “Dysfunctional Breathing Patterns” (dysfunktionelle Atemmuster) bezeichnet wird.

Tatsächlich gibt es keine genaue Definition des Begriffs „Dysfunktionelle Atmungsmuster“.

Laut McKeown gehören dazu: „Atemstörungen einschließlich; Hyperventilation / Überatmung, unerklärliche Atemnot, Atmungsmusterstörung, unregelmäßige Atmung. “(McKeown, 2017).

Daher können dysfunktionale Atmungsmuster Folgendes umfassen:

• Mundatmung

• Geräuschvolles Atmen in Ruhe

• Häufiges Seufzen

• häufiges Schniefen

• Große Atemzüge vor dem Sprechen

• Gähnen mit großen Atemzügen

• Bewegung der oberen Brust

• Sogenannte „Paradoxe Atmung“

• Spürbare Atembewegung in Ruhe

Nachdem ich gezeigt habe was die Atmung alles stören kann, wenden wir uns nun dem zu, was die Atmung besser gestalten könnte, bzw. was wieder zur natürlicheren Nasenatmung führen kann.

 Der BOLT-Score

Auf natürliche Art und Weise sollte Atmung etwa so ablaufen: leicht, leise, mühelos, durch die Nase, mittels Zwerchfellbewegungen und mit einer kurzen Pause nach dem Ausatmen.

Doch in einer immer hektischer werdenden Welt, die durch erzwungenes Wachstum versucht exponentielle Schulden irgendwie abzufangen leiden die allermeisten Menschen unter Verlustängsten und nicht selten unter hohem Stress. Dies kann natürlich auch die Atmung negativ beeinflussen.

Aber wie können man einschätzen, wie „gut“ man atmet? Eine Möglichkeit ist das Messen des sogenannten BOLT-Scores (Body Oxygen Level Test, zu Deutsch: der Sauerstoffgehalt des Körpers).

Die Messung des “BOLT-Score”, Quelle: © Oxygen Advantage.

Der BOLT-Score ist also der Body Oxygen Level Test, eine Maßeinheit dafür, wie lange man unwillentlich nach Eyxspiration (dem Ausatmen) die Luft anhalten kann, bis man die erste Kontraktion des Zwerchfells spührt!

Wer also wissen möchte, wie sein BOLT-Score ist, der kann folgendes ausprobieren (sofern er nicht unter gesundheitlichen Problemen leidet!)

• Leise durch die Nase einatmen

• Leise durch die Nase ausatmen

• Nase mit den Fingern fest zuhalten, damit keine Luft in die Lunge eindringt

• Anzahl der Sekunden zählen, bis man den ersten deutlichen Drang zum Einatmen verspürt

Einfach und leicht, „et voila” schon hat man seinen BOLT-Score gemessen!

Um es einfach zu machen, lässt alles unter 25 Sekunden viel Raum für Verbesserungen, sagt McKeown. Er empfiehlt, dass Athleten einen BOLT-Score von 40 anvisieren sollten.

Stickoxid und die Nase (H3)

Es gibt einen biochemischen Aspekt bei der Nasenatmung, den ich übersprungen habe: Stickoxid (NO).

Es wird beim Menschen in den Nasenluftwegen freigesetzt. Während der Inspiration durch die Nase folgt NO dem Luftstrom zu den unteren Atemwegen und zur Lunge. Es wurde gezeigt, dass aus der Nase stammendes NO die arterielle Sauerstoffspannung erhöht und den Lungengefäßwiderstand senkt, wodurch es als Botenstoff in der Luft wirkt (Lundberg 2008).

Da NO kontinuierlich in die Atemwege freigesetzt wird, hängt die Konzentration von der Flussrate ab, mit der die Probe angesaugt wird. Daher sind die NO-Konzentrationen in der Nase bei niedrigeren Flussraten höher (Lundberg und Weitzberg, 1999).

Die Vorteile der Nasenatmung

Schauen wir uns also die Vorteile des Atmens durch die Nase an. Normalerweise sollte es ziemlich offensichtlich sein, ich meine es ist eine Nase, was soll man außer Atmen schon damit machen?!

Ganz einfach, die Nase dient dem Atmen, der Mun ist zum Essen gedacht!

Dr. Maurice Cottle, der die American Rhinologic Society im Jahr 1954 gründete, sagte: „Ihre Nase erfüllt mindestens 30 Funktionen, die alle wichtige Ergänzungen zu den Funktionen von Lunge, Herz und anderen Organen darstellen.“ (Timmons, 1994, Übersetzt aus dem Englischen, von mir).

Die Nasenhöhle spielt eine grundlegende Rolle in der Physiologie der Atmung. Sie dient  der Filterung, Erwärmung und Befeuchtung der eingeatmeten Luft, wodurch diese bei idealer Temperatur in die Lunge gelangt und eine ausreichende Sauerstoffversorgung des Körpers begünstigt wird.

Laut McKeown bewirkt die Nasenatmung im  Wachen Zustand einen um etwa 50 Prozent höheren Widerstand gegen den Luftstrom als Mundatmung. Dies führt zu einer um 10 bis 20 Prozent höheren O2-Aufnahme, Erwärmung und Befeuchtung der einströmende Luft und Reduzierung einer erhebliche Menge an Keimen und Bakterien (McKeown, 2017) ).

SpO2 – Sauerstoffsättigung in Ihrer Peripherie

Die SpO2 misst die periphere Sauerstoffsättigung (SpO2), um die Sättigung des arteriellen Blutes mit Sauerstoff (SaO2) relativ genau zu bestimmen. Wie viel Prozent Hämoglobin (Hb) ist mit O2 beladen?

Um dies zu messen, benötigen man ein nichtinvasives Pulsoximeter [affiliate link]. Dieses Gerät verwendet zwei Lichter – rotes Licht und Infrarotlicht.

Sauerstoffhaltiges Hämoglobin absorbiert mehr Infrarotlicht und lässt mehr rotes Licht durch. Deoxygeniertes (sauerstoffentladenes) Hämoglobin lässt mehr Infrarotlicht durch und absorbiert mehr rotes Licht.

Mittels diesem Gerät sind die Effekte der Oxygen Advantage Übungen besser erfassbar und was man erfass kann, das kann man auch auswerten und kontrollieren.

Pulsoximeter, zur Bestimmung des Herzschlages und der Sauerstoffsättigung des Blutes, in der Peripherie, Quelle: © Oxygen Advantage.

Mein größter „takeaway“

Wie ich in der Einleitung dieses Artikels erwähnte, habe ich nicht nur Patricks Buch “The Oxygen Advantage” (auf Deutsch: “Erfolgsfaktor Sauerstoff” [affiliate link] gelesen, sondern auch seinen Instructor-Kurs erfolgreich absolviert, bei dem uns Patrick selbst live über Zoom unterrichtetet!

Nach erfolgreichem Bestehen der Prüfung (ja, es gibt einen obligatorischen Test mit über 80 Multiple-Choice-Fragen) und einer Fallstudie über vier Wochen mit zwei Kunden/Patienten, die eingereicht werden müssen, wurde ich einer der ersten zertifizierten OA-Instruktoren in Deutschland.

Ein einziger Blog-Artikel reicht bei weitem nicht aus, um alles zu beschreiben, was wir während dieses buchstäblich atemberaubenden Seminars gelernt haben, und natürlich kann ich hier nicht alle Techniken kostenlos preisgeben.

Aber ich werde eine Vorschau auf einige der großartigen Techniken geben und MEINE größten „takeaways“ beschreiben.

Wenn du Interesse an einem Atemtraining hast, dann schreibe mir eine E-Mail an: info@bernd-stoesslein.de

Wenn du als Patient in meine Naturheilpraxis kommen willst (dort ist natürlich auch ein OA-Training möglich), dann schreibe mir bitte an:

info@heilpraktiker-stoesslein.de

Meine größten „takeaways“:

• Langsam, leicht, aber tief  zu atmen (lmein Zwerchfell wieder richtig zu gebrauchen)

• Ich kreiere „Lufthunger“, um mich an die geringere Sauerstoffaufnahme und die Anreicherung von CO2 zu gewöhnen

• Ich klebe meinen Mund beim Schlafen mit Tape [affiliate link], um die Nasenatmungszeit auch im Schlaf zu gewährleisten

• Weniger atmen, Atemfrequenz reduzieren

• Ich trainiere nur noch mit geschlossenem Mund und Nasenatmung oder verwenden die Oxygen advantage Maske („Sports Mask“)

• Ich atme mit folgender Kadenz: 4 Sekunden lang ein und 6 Sekunden lang aus

Eine kleine Vorschau auf eine der OA-Übungen

Jetzt zeige ich eine der Techniken, mit denen man sofort beginnen kann. Sie ist für alle geeignet, aber bitte daran denken: diese Übung bitte nicht absolvieren, wenn man unter irgendwelchen medizinischen Probleme leidet oder sich im ersten Trimester einer Schwangerschaft befindet (oder wer sich nicht sicher ist ob er womöglich schwanger ist).

Im Zweifelsfall lieber vorher einen Arzt aufsuchen!

Die Übung nennt sich:

“Warm up with many small breath holds (performed sitting down for 2.5 minutes)” zu Deutsch also etwa : „Aufwärmen mit vielen kleinen Atem-Anhaltern (ausgeführt sitzend, für zweieinhalb Minuten).

Oxygen Advanage® Übung #1, Quelle: © Oxygen Advantage.

Ziel dieser Übung ist es, den Körper sanft auf ein erträgliches Gefühl der Atemnot vorzubereiten.

Durch kurzes Anhalten des Atems sammelt sich das Gas Stickoxid (NO) leicht in der Nasenhöhle an und das Gas Kohlendioxid (CO2) steigt leicht im Blut an.

Man atmet nach Wiederaufnahme der Atmung ein, um NO aus der Nasenhöhle in die Lunge zu befördern. Während man den Atem anhält, verspürt man möglicherweise einen leichten Atmendrang.

Dies bedeutet, dass das Gas CO2 im Blut zunimmt. Beide Gase spielen eine wichtige Rolle bei der Öffnung der Atemwege, der Verbesserung der Durchblutung und der Versorgung der Zellen mit mehr Sauerstoff. Diese Übung ist ideal zum Aufwärmen, um Stress, Asthmasymptome und die Erholung der Atmung nach körperlicher Anstrengung zu reduzieren.

Ziele:

• Atemdrang tolerieren lernen

• Beruhigende Bewegung in stressigen Zeiten

• „Notfallübung“ zur Anwendung bei  Panikattacken und Hyperventilation

Sportmaske, Buyteko-Gürtel und andere Gadgets (h3)

Für alle Gadget-Liebhaber: ja, es gibt auch Oxygen Advantage-Gadgets. Es sind die „Sports Mask“ und ein spezieller Gürtel, der die Zwerchfellatmung stärken soll, der “Buyteko-Gürtel”.

Und natürlich ist es von Vorteil, ein Pulsoximeter [affiliate link] zu nutzen, um den Blutsauerstoffspiegel zu messen/zu überwachen.

Für eine bessere Belüftung kann man ferner  Nasendilatatoren nutzen. Beim Schlaf und während des Trainings.

Auf dem Bild unten sieht man, wie ich während des Trainings Patricks „Sports Mask” trage, während ich die Oxygen Advantage-Technik anwende.

Ich, beim Training, mit Patrick‘s “Sports Maske, Quelle: eigenes Foto.

Nur eine weitere Trainingsmaske, denkst du? Denken noch einmal darüber nach, denn dieses Gerät ist für die Nasenatmung vorgesehen!

Ich benutze es um:

• Bessere CO2 Toleranz während meines Trainings

• Optimierung meiner funktionelle Atmung

• Besserung meine aerobe Leistung

• Stärkung meiner Rumpf- und Atemmuskulatur

• Verzögerung des Einsetzens von Müdigkeit und der Laktatproduktion

• Optimierung meiner allgemeine Fitness

Das nächste Bild zeigt das zweite OA-„Gadget“, den „Buyteko Belt“:

Buyteko Gürtel, © Oxygen Advantage.

Er kann verwendet werden für:

Eine optimierte Atmung. Könnte theoretisch auch dabei helfen, Schnarchen zzu reduzieren oder eventuell bei Schlafapnoe, Asthma, Stress, Angstzuständen und anderen Atemproblemen (hierbei handelt es sich ausdrücklich NICHT um Heilaussagen oder Heilversprechen!!!

Fazit/Conclusio

Dieser Artikel soll nun meine Einführung, in die Welt von Patrick McKeowns Oxygen Advantage sein.

Er zeigt die Grundprinzipien dieser Atemtechnik und wie ich sie für mich selbst verwende, um nicht nur meine körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern.

Wie versprochen, können jetzt alle Punkte, die ich angeführt habe, in Verbindung gebracht werden, um das „große Ganze“ von Oxygen Advantage zu sehen. Das folgende Bild fasst alles zusammen:

Zusammenfassung des Oxygen Advantage Trainings, Quelle: © Oxygen Advantage.

© HP Bernd Stößlein, Master of Business Administration in Sportmanagement.


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Quellen

Sauerstoff, Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Sauerstoff, Zugriff v. 13.10.19.            

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 99.

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 100.

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 107.

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 117.

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 155.

Blood, Sweat, and Buffers: pH Regulation During Exercise Acid-Base Equilibria Experiment Authors: Rachel Casiday and Regina Frey, source, https://pdfs.semanticscholar.org/95eb/035f4395ecd14a2ddefad0f1066bfa6b884b.pdf, access: 7.10.19.

Zwerchfell, Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Zwerchfell, Zugriff v. 13.10.19.

Lundberg JO. Nitric Oxide and the Paranasal Sinuses. Anatomical Record (hoboken, N.j. : 2007) 2008291 (11), 1479–1484 DOI: 10.1002/ar.20782.

Lundberg, J. O. N.; Weitzberg, E. Nasal Nitric Oxide in Man. Thorax 199954 (10), 947–947.

Timmons, B. H.; Ley, R. Behavioral and Psychological Approaches to Breathing Disorders; Plenum Press: New York, 1994.

The Oxygen Advantage (OA) is a special nasal breathing technique originally developed by a Russian medical Doctor named Buyteko, transferred into the world of physical training and performance enhancement by Irishman Patrick McKeown. The technique aims for increased energy, more focus, improved resilience and to optimize your overall potential. McKeown says, that one of the secrets to weight loss, fitness and health lies in the most overlooked aspect of our life – how we breathe. And guess what, I think he’s absolutely right! I took his course and became one of the first Certified Oxygen Advantage Coaches in Germany.  This article will give you a summary of how the OA works and where I see the benefits of switching from mouth to nose breathing. I will also discuss how the Oxygen Advantage differs from the Wim Hof Technique!    —> Diesen Artikel gibt’s auch auf Deutsch <—

Slow but deep but light       

OK, if you‘re new to the concept that you might not breathe “right”, you probably think something like: “I‘ve been breathing my whole life, cannot be that hard?!”. But wait, I was thinking the same!

But before we jump into the OA‘s technique right away it is necessary to think about the definition of some terms, in order for a better understanding how applying the OA works.

We will have a look about the following:

  • Oxygen (O2)
  • Hypoxial        
  • Hypercapnia
  • Carbon Dioxide (CO2)
  • SpO2
  • Nitric Oxide (NO)
  • pH-Level
  • respiratory alkalosis
  • respiratory acidosis
  • Anatomy of the respiratory system 

Oxygen:

Of course it‘s obvious that Oxygen might play an essential role in a program called the “Oxygen Advantage”. So what‘s Oxygen? Sure, we all heard about it in school but either we tend to forget or we didn‘t pay attention. As I want to stick to “K.I.S.S.” (keep it short and simple) and do not want to write an essay about how to star in “Breaking Bad”, here‘s a quick reminder:

Oxygen is the chemical element with the symbol O and atomic number 8. It is a member of the chalcogen group in the periodic table, a highly reactive nonmetal, and an oxidizing agent that readily forms oxides with most elements as well as with other compounds. By mass, oxygen is the third-most abundant element in the universe, after hydrogen and helium. At standard temperature and pressure, two atoms of the element bind to form dioxygen, a colorless and odorless diatomic gas with the formula O. Diatomic oxygen gas constitutes 20.8% of the Earth’s atmosphere. As compounds including oxides, the element makes up almost half of the Earth’s crust.” (Wikipedia, 2019).

So, to make a long Oxygen story short, you need Oxygen to breathe and to live! So up till now nothing new under the sun you‘ll say. But hang on!

Hyp/oxia

If you have insufficient Oxygen you enter a state called hypoxia. This term derives from the Greek word “hyp(o)= under, down and of course Greek: “oxys”= sharp, cutting, pointed (Becher et al., 1995). So hypoxia literally translated means: “too less air”.

Hyper/capnia

Again, to understand it‘s simply about decoding all those medical terms so that they‘ll lose their fright! Hypercapnia, surprise surprise also derives from Greek and is made up of the term “hyper” (which is the opposite of “hyp(o)”) =  over, above and “kapnos” = smoke, steam, respectively: carbon dioxide  (Becher et al., 1995).          

So it‘s actually a quite simple term, saying, that you are having: “too much CO2”.                                                         

Carbon Dioxide (CO2) – Not just a waste gas!

Nowadays (especially so called “Millennials”) people tend to be followers, not uncommon in the world of social media and Co. Therefore CO2 has a bad reputation but I tell you what:

If it is so “bad” why is it used in greenhouses to enhance plant growth?! I don‘t want to start a debate about clime change or another hoax but I want to stress that sometimes things just aren’t the way they seem to be!

So, when it comes to CO2 don‘t be fooled by some Greta media puppets, as CO2 is much more of a waste gas!

The following graphic will give you a brief overview of how the OA works and which key rolls both O2 and CO2 play!

pH CO2 Link: source: © Oxygen Advantage.

pH-Level or Potentia Hydrogenii! 

When we talk about the human respiratory system it is inevitable to talk about our pH-level, it is – depending to different literature – 7.365 and must remain within tightly defined parameters, see picture above. If pH in the blood is too acidic and drops below 6.8 or too alkaline rising above 7.8, death can result (Casiday and Frey)!

To get this straight, pH or pH-level is an abbreviation for the Latin term “potentia hydrogenii”, with Latin “potis” = mighty, powerful, potent and Greek “hydratos” = water (Becher et al., 1995).

The “chemical glasses” and the pH-Level, source: © Stößlein.

The pH-Level is only something man-made and what I tend to call “wearing chemical glasses” (see picture).

 The range goes from 0 to 14, with 0 being the most acidic, 7 being neutral and 14 being the most alkaline.

The picture is in German but it doesn‘t matter as most of the terms are Latin and/or Greek. I give you a translation anyway. The term “Chemiebrille & der pH-Wert” is what I have already described as “the chemical glasses”.

I say chemical as you could also look at the issue of acidity (= “sauer” in German) and alkalinity (= “basisch” in German) from an electronical point of view. To make this very short:

  • You are more acidic the more H+ Ions (protons) you have, might lead to respiratory acidosis
  • You are more alkaline the more OH- Ions (electrons) you have, might lead to respiratory alkalosis

How NOT TO BREATHE – Respiratory alkalosis & acidosis

Ok, now let us sum up what we have so far. We have done a brief repetition of what O2, CO2, the pH-Level, acidity, alkalinity and even protons (H+) and electrons (OH-) are.

I bring all these together now in terms of breathing and especially what can go wrong with it and when you switch in a state of respiratory alkalosis or respiratory acidosis!        

Below you will find a picture of the human respiratory system. As this article is not intended to teach you physiology I try to keep it as simple as possible.

If you breathe in and out you‘re inhaling air (which normally contains about 21% oxygen, 78% nitrogen and a rest of inert gases) and you exhale air (mostly CO2).

Respiratory system, source: Pixabay.

But let‘s say things go a little awkward and you cannot breathe slow, deep and light. Think of some teenage girls being on a concert of their favorite band (whatever that might be).

When these girls are in full admiration of their teeny-band- idol, they might be really excited which could lead to overbreathing. So they are breathing not slow, not deep enough and buy all means probably not light!

They then tend to exhale too much of CO2 (hyperventilation) which will lead to an accumulation of O2! Therefore they are getting more and more alkaline (as they are losing acidity) which might lead to a shift towards alkalinity (see picture of pH-Level) and therefore could cause respiratory alkalosis.

The opposite of hyper/ventilation is, of course, hypo/ventilation. You see, that‘s why I tried not to bore you with the explanation of Latin and Greek terms, but to give you a “toolbox” you can use while getting used to thinking in principles.

Therefore you don‘t have to learn everything by heart. You can simply apply it to different issues.

So, if overbreathing is hyperventilation and means an excessive intake of O2 which might lead to a reduction of CO2 and result in respiratory alkalosis, then hypoventilation must be the lack of O2 and an accumulation of CO2 which might lead to a respiratory acidosis.

And that is basically what the Oxygen Advantage technique is: a hyp/oxic and hyper/capnic state.

Now that you have (re)learned about all those terms you might easily understand what the OA tries to achieve and which biochemical principles are lying behind it. Furthermore, you now can distinguish it from the Wim Hof technique, which is hyp/oxic AND hypo/ capnic!

Now we will look at the biomechanical aspect of some of the main techniques of the OA and breathing itself.

Diaphragmatic Breathing

The OA‘s mission is to teach its students how to switch back from mouth- to nose breathing. To understand how breathing works from a biomechanical point of view we must look at the diaphragm (see picture below).

Inhalation and Exhalation, with diaphragmatic movement; source: Pixabay.

When you look at the picture above you will see that: “ […] “In humans, the diaphragm is slightly asymmetric—its right half is higher up (superior) to the left half, since the large liver rests beneath the right half of the diaphragm. There is also a theory that the diaphragm is lower on the other side due to the presence of the heart.” (Wikipedia, 2019).

Normally,when you breathe, the diaphragm should move downwards (while inhalation) and back up (while expiration). But nowadays lots of people tend to be breathing mostly through their mouth instead of breathing through their nose! This might lead to something that‘s called “Dysfunctional Breathing Patterns”.

Actually there is no precise definition of the term “Dysfunctional Breathing Patterns.

According to McKeown it includes: “any disturbance to breathing including; hyperventilation/over breathing, unexplained breathlessness, breathing pattern disorder, irregularity of breathing.” (McKeown, 2017).

Therefore dysfunctional breathing patterns can include:

  • Breathing through mouth
  • Hearing breathing during rest
  • Regular sighing
  • Regular sniffing
  • Large breaths prior to talking
  • Yawning with big breaths
  • Upper chest movement
  • Paradoxical breathing
  • Noticeable breathing movement during rest

After having shown what can disturb “right” breathing, you surely want to know how you CAN breathe right or at least how you can improve your way of breathing, right? Hang on!

How to improve breathing – Measure your BOLT-Score

Breathing is light, quiet, effortless, soft, through the nose, diaphragmatic, rhythmic and gently paused on the exhale. This is how human beings breathed until the comforts of modern life changed everything, including our breathing. With stress being the bigger influencer, in a negative way!

But how can you estimate how “well” you breath? Measure your BOLT-Score!

BOLT measurement, source: © Oxygen Advantage.

The BOLT-Score is your Body Oxygen Level Test, a breath holding time! So if you want to know how big you breathe you can do so by the following:

  • Take a small silent breath in through your nose
  • Allow a small silent breath out through your nose  
  • Hold your nose with your fingers to prevent air from entering your lungs
  • Count the number of seconds until you feel the first distinct desire to breathe in

Simple and easy, “et voila” you have measured your BOLT-Score! To keep it easy, anything under 25 seconds leaves a lot of room for improvement! If you‘re an athlete, you‘d better aim for 40 seconds.     

Nitric Oxide and the nose

There is one biochemical aspect to nasal breathing I skipped, Nitric Oxide (NO).

It is released in the nasal airways in humans. During inspiration through the nose this NO will follow the airstream to the lower airways and the lungs. Nasally derived NO has been shown to increase arterial oxygen tension and reduce pulmonary vascular resistance, thereby acting as an airborne messenger (Lundberg 2008).                                                                   

Since NO is continuously released into the nasal airways the concentration will be dependent on the flow rate by which the sample is aspirated. Thus, nasal NO concentrations are higher at lower flow rates (Lundberg and Weitzberg, 1999).

 The benefits of nasal breathing

So let us have a look at the benefits of breathing through our nose. Normally it should be quite obvious, I mean it‘s a nose, so what do we think it is supposed to do. But mankind seems to be more and more unsure about what they are or who or what they want to be, or not.

Therefore it is no wonder that we even unlearned to breathe through our nose and used our mouth instead…which obviously is for eating!

Dr. Maurice Cottle who founded the American Rhinologic Society in 1954 said that: “your nose performs at least 30 functions, all of which are important supplements to the roles played by the lungs, heart, and other organs.” (Timmons, 1994).

The nasal cavity has a fundamental role in the physiology of respiration. It promotes filtering, heating and humidification of the inhaled air, causing it to reach the lungs at the ideal temperature and favoring the adequate oxygenation of the body.

According to McKeown nose breathing imposes approximately 50 percent more resistance to the air stream than mouth breathing during wakefulness, resulting in 10-20 percent more O2 uptake, it warms and humidifies incoming air and removes a significant amount of germs and bacteria (McKeown, 2017).

SpO2 – Saturation of Oxygen in your periphery

Measures peripheral oxygen saturation (Spo2) to give a close approximation of the saturation of arterial blood with oxygen (Sao2). What percentage of hemoglobin (Hb) is loaded with O2.

To measure this you need a noninvasive pulse oximeter [affiliate link]. This device will

use two lights- red light and infrared light. Oxygenated hemoglobin absorbs more infrared light and allows more red light to pass through. Deoxygenated hemoglobin allows more infrared light to pass through and absorbs more red light.

Whith this device applying exercises is more accurate as you can measure, and what‘s measurable is manageable!

SpO2 measurement, using a pulse oximeter, source: © Oxygen Advantage.

My biggest takeaway

As I mentioned in the introduction of this article I did not only read Patrick‘s book “The Oxygen Advantage” [affiliate link] but also took his Instructor Certification where we had live classes with Patrick himself!

After having successfully passed the exam (yes, there is a mandatory test with over 80 multiple choice questions) and a case study over four weeks with two clients/patients you have to submit I became one of the first certified OA instructors in Germany.

A single blog article is by far not enough to describe everything we have learned during this literally breathtaking seminar and of course I cannot give away all the techniques here for free.

But I will give you a sneak preview at some of the awesome techniques and will tell you MY biggest takeaways. If you are interested in a depth coaching, please send me a mail to: info@bernd-stoesslein.de or if you like to be treated as a patient mail to info@heilpraktiker-stoesslein.de

My biggest takeaways:

  • Breathe slow, light but deep (learn to reuse my diaphragm properly)
  • Create “air hunger” to get used to less O2 intake and the accumulation of CO2
  • Tape my mouth during sleep to increase nose breathing time even during sleep
  • Breathe less, reduce my respiratory rate
  • Train with my mouth closed only using nasal breathing or use OA “Sportsmask”
  • Cadence breathing, in for 4 seconds and breathe out for 6 seconds, keep this cadence over the whole day if possible

A glimpse at one of the exercises

Now I will show you one of the techniques you can start right away with. It is suitable for everyone but please keep in mind that if you have any medical issues or if you are pregnant in the first trimester, please do not do this exercise. Consult a physician first!

The exercise is called:

Warm up with many small breath holds (performed sitting down for 2.5 minutes)

Oxygen Advanage® exercise #1, source: © Oxygen Advantage.

The objective of this exercise is to gently prepare the body for a tolerable feeling of breathlessness. By holding the breath for short periods of time, the gas nitric oxide (NO) slightly pools inside the nasal cavity and the gas carbon dioxide (CO2) slightly increases in the blood. Upon resumption of breathing, breathe in so as to carry NO from the nasal cavity into the lungs. As you hold your breath, you may feel a light hunger for air. This signifies that the gas CO2 is increasing in your blood. Both gases play an important role in opening airways, improving blood circulation and allowing more oxygen to be delivered to the cells. This exercise is ideal for a warm up, to help reduce stress, asthma symptoms and breathing recovery following physical exercise.

Results:

  •  Introduce air hunger
  • Calming exercise in times of stress
  • Emergency exercise to help with asthma, panic attack & hyperventilation

Sports Mask, Buyteko Belt and other gadgets

For all the gadget lovers out there, yes, there are Oxygen Advantage gadgets, too. It‘s the “Sports Mask” and a special belt to enhance diaphragmatic breathing, called the “Buyteko Belt”.

And of course it is beneficial to use a pulse oximeter [affiliate link] to measure/monitor your blood oxygen level. For a better ventilation you can also use nasal dilatator [affiliate link] during sleep and during training.

In the picture below you can see me wearing Patrick‘s “Sports Mask” during training, while applying the Oxygen Advantage technique.

Me, during training, wearing the Oxygen advantage mask, called: “Sports Mask”, source: © Bernd Stößlein.

Just another mask for training you think? Think again, cause this one is intended to be used for nasal breathing! I use it to:

  • Reduced breathlessness during my training
  • Improve my functional breathing
  • Improve my aerobic performance
  • Strengthen my core and breathing muscles
  • Delay onset of fatigue and lactic acid
  • Improve my overall fitness level

The next picture shows you another OA device, called the “Buyteko Belt”:

Buyteko Belt, © Oxygen Advantage.

It might be used for:

Achieve an optimized breathing the easy way. May reduce snoring, assist when you suffer from sleep apnea, asthma, stress, anxiety & other breathing related conditions. Enhance and Support your Oxygen Advantage® Practice.

Conclusion

Now this article is intended to be my introduction for you into the world of Patrick McKeown`s Oxygen Advantage. It shows you the basic principles behind this breathing technique and how I do use it for myself to improve not only my physical performance.

As promised, now all the “dots” I gave you might connect and give you a bigger picture of the Oxygen Advantage. The following picture will sum everything up:

How all the Oxygen Advantage® dots are connected, source: © Oxygen Advantage.

If you liked this article please share it with your friends and leave a comment.

© HP Bernd Stößlein, Master of Business Administration in Sportmanagement.

To get coached, send a mail either to: info@bernd-stoesslein.de or to be a patient to : info@heilpraktiker-stoesslein.de


Disclaimer 1:

The Oxygen Advantage® Workout is perfectly safe for the vast majority of people, however it does include some powerful exercises similar to performing high-intensity interval training. Just as high-intensity exercise is suited only to those with reasonably good health and fitness, those with any medical issues should perform the workout only with the consent of your medical practitioner. Whilst some exercises are challenging they should never feel stressful. Elements of this workout are not suitable if you are pregnant.

Source

Oxygen, source: https://en.wikipedia.org/wiki/Oxygen, access: 7.10.19.

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 99.

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 100.

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 107.

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 117.

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 155.

Blood, Sweat, and Buffers: pH Regulation During Exercise Acid-Base Equilibria Experiment Authors: Rachel Casiday and Regina Frey, source, https://pdfs.semanticscholar.org/95eb/035f4395ecd14a2ddefad0f1066bfa6b884b.pdf, access: 7.10.19.

Thoracic Diaphragm, source: https://en.wikipedia.org/wiki/Thoracic_diaphragm acess, 8.10.19.

Lundberg JO. Nitric Oxide and the Paranasal Sinuses. Anatomical Record (hoboken, N.j. : 2007) 2008291 (11), 1479–1484 DOI: 10.1002/ar.20782.

Lundberg, J. O. N.; Weitzberg, E. Nasal Nitric Oxide in Man. Thorax 199954 (10), 947–947.

Timmons, B. H.; Ley, R. Behavioral and Psychological Approaches to Breathing Disorders; Plenum Press: New York, 1994.

Disclaimer 2:

All contents of this article are not salutary statements. The diagnosis and treatment of diseases and other physical disorders requires treatment by doctors, naturopaths or therapists. The information in this article is based solely on personal experience and only informative, they should not be used as a substitute for medical treatment. The risk associated with a wrong diagnosis or treatment can only be achieved through the involvement of a medical practitioner, alternative practitioner or be reduced by a therapist. As far as in this article an application, dosage or a specific, medical or nutritional therapy procedure is mentioned, no guarantee can be taken over. Each reader is required to determine, by careful examination and, where appropriate, after consulting a specialist, whether the given recommendations and benchmarks are accurate in the specific case. Any dosage, application or therapy is at the reader’s own risk. The author dissociates himself from any healing statements or promises. From a conventional medical perspective, the effectiveness of the methods is not proven.

Was trägt ein Sportler eigentlich darunter? Die Welt der „Funktionswäsche“ ist groß und so undurchsichtig wie ein klassischer Feinripp, mit Eingriff! Kleider machen nun mal Leute oder wie war das nochmal? Doch was trägt Mann eigentlich darunter? Nur beim Sport oder auch, wenn sein Körper durch regelmäßiges Krafttraining gestählt wurde? Wie wäre es denn mal mit Bambus?!

So lautet mein neues Unterhosen-Motto:

„Denn ist aus Bambus deine Hose, wird nichts mehr länger sitzen lose!“.

Spezielle Unterhosen aus Bambus sind nicht nur bequem, sondern auch nachhaltig(er). Erfahre mehr, über T-Bô, und den ökologischen „Bambus-Gedanken“ dieses Schweizer Unternehmens.

🈹Mit dem Code STOESSLEIN20 (Werbung, nicht bezahlt), bekommst du bis Ende des Jahres eine Rabatt von 20%! 🈹

Abbildung 1: T-Bô Bambusunterhose, © Quelle: T-Bô

T-Bô – Bambusunterhosen für den Po?

Der Slogan der Schweizer Firma T-Bô (nicht zu verwechseln, mit dem gleichklingenden Fitnessprogramm Tae Bo® von Billy Blanks) lautet:I am because of you. Es scheint, dass dahinter der Gedanke an eine Art kollektives Bewusstsein steckt.

Also anscheinend nicht 100% nur der ökonomische Gedanke einer Gewinnmaximierung, sondern auch ein „Geben und Nehmen“ zwischen Hersteller und Kunde oder sollte ich lieber Träger sagen, denn es geht ja um Unterhosen!

T-Bô scheint es aber auch um den Umweltschutz zu gehen, denn sie sind Mitglied bei „One Percent for the Planet“ (zu Deutsch: „Ein Prozent für den Planeten“), ein international tätiger Zusammenschluss von Unternehmen, die sich dazu verpflichtet haben, mit einem Prozent ihres Umsatzes den Umweltschutz zu unterstützen.

Ich habe mit dem Unternehmen korrespondiert, weil ich mehr über die Entstehungsgeschichte und die Idee der Bambusunterhosen wissen wollte.

Von Seiten T-Bô heißt es bezüglich Unternehmensentstehung:

Wir begannen unseren Weg 2017, als wir erkannten, wie unmöglich es war, eine Unterhose zu finden, die mit dir und nicht gegen dich arbeitet. Sie waren alle heiß, einengend und rutschten hoch! Also machten wir uns an die Arbeit, um die ultimative Unterhose zu kreieren, die für den modernen Mann und seinen Lebensstil geeignet ist…Da wir fest davon überzeugt sind, dass Zusammenarbeit die besten Ideen liefert, haben wir Männer aus der ganzen Welt zusammengebracht, um gemeinsam dieses neue Unterwäsche-Erlebnis zu kreieren. Der co-kreative Ansatz von T-Bô ist eine Weltneuheit unter den Unterwäschemarken und der Grund für alle bahnbrechenden Innovationen. Wir haben erst letztes Jahr angefangen, wachsen aber sehr schnell.. […]“ (T-Bô, 2019).

Abbildung 2: Einige der T-Bô-Artikel,Quelle: © T-Bô.

Mit Bambus baumelt’s besser?

Baumelt’s mit Bambus tatsächlich besser? Tja, das muss wohl letztlich jeder selber testen. Ich kann hier aber meinen Erfahrungsbericht kund tun. Aus meiner Sicht baumelt’s mit Bambus tatsächlich gar nicht, was ich aber als Vorteil sehe, wenn ich gerade beim Training bin.

Das hängt natürlich ein wenig vom getragenen Modell „Boxers“,  oder „Slip“ ab. Im Großen und Ganzen ist aber alles sicher verstaut und das Bambusmaterial fühlt sich auf meiner Haut auch sehr gut an.

Halte deine Eier frisch!

Ich war insbesondere für den Sport auf der Suche nach einer „unternehmungslustigen Unterhose“. Ach ja, die Zweideutigkeit ist gewollt, aber ich meine hier tatsächlich Kraft- und Muskelaufbautraining und keinen Matratzensport, denn dabei trägt man in der Regel ja keine Unterhose 😉


Wer viel trainiert (Kraft- und Muskelaufbau), der wird sicher selbst schon festgestellt haben, dass es nicht viele Unterhosen gibt, die das mitmachen. Entweder sie rutschen einem in die Ritze oder verknautschen sich.

Es gibt wohl wenig, das so sehr nervt, wie eine nicht perfekt sitzende Unterhose, insbesondere beim Sport. Deshalb sage ich dir:

Sitzt deine Unterhose krumm und dumm, kommst du nicht um Bambus rum

Die Bambusunterhosen von T-Bô sind meiner Meinung nach deutlich atmungsaktiver als Alternativen aus Baumwolle. Wer seine Eier also frisch halten will, der kann sie entweder in den Kühlschrank packen oder es mal mit Bambus probieren 😉

Abbildung 3: Weitere Auswahl der T-Bô Produkte, Quelle: © T-Bô.

T-Bô, die „Bambus Basics“

Nun mal zu ein paar Bambus „Basics“, wie es ja jetzt „Neudeutsch“ oder auf „Denglisch“ heißt.

Also für alle, die eine Allergie oder Abneigung gegen den oft inflationären Gebrauch von Anglizismen (aus dem Englischen ins Deutsche übernommene Ausdrücke) haben: Nun ein wenig Grundwissen über Bambus und T-Bô 😉

Zunächst mal ist Bambus, aus botanischer Sicht, ein Gras und keine, wie oft vermutet, Holzart! Um genau zu sein, wird Bambus einer der 12 Unterfamilien aus der Familie der Süßgräser zugeordnet (Wikipedia, 2019).

T-Bô sagt, dass sie sich bewusst für nachhaltige Stoffe und Lieferkette entschieden haben.

Deshalb auch die Nutzung nachhaltiger, weniger wasserverbrauchender Bambusstoffe und Bambus-Birken-Stoffe. Für den Anbau des genutzten Bambus sollen keine Pestizide benötigt bzw. verwendet werden.

Warum Pestizide/Herbizide/Fungizide etc. aus meiner Sicht sowieso nicht an und in den Körper gehören, erkläre ich in meinem Artikel: „Magnesiumchlorid, „Sagenumwobenes Salz“ und „Greenunit 2.0 – Dein Start zum Garten in den eigenen vier Wänden?

T-Bô sagt, dass sie eine nachhaltige, bedarfsgerechte Produktion betreiben. Das sieht im Detail dann etwa folgendermaßen aus:

Mithilfe von „Co-Kreation“ kann das Unternehmen wissen, welche Produkte verkauft werden, bevor sie in Produktion gehen. T-Bô führt auch Vorbestellungen für seine „community“ (Gemeinschaft [an Nutzern/Trägern] durch, bevor die Bestellungen bei den Fabriken dann in Auftrag gegeben werden, um abzuschätzen, wie viel Produkte benötigt werden. So produziert das Unternehmen nur, wenn Nachfrage in Aussicht steht und dadurch Abfall minimiert werden kann.

Innovative Funktionalität statt stoischer Stoffe?

T-Bô packt alle seiner aus der „community“ gewünschten Funktionen in seine Unterhosen & Unterhemden. In der heutigen Welt der Sportbekleidung sind die Hauptmerkmale dieser Produkte wohl am ehesten:

  • Atmungsaktivität,
  • Feuchtigkeitstransport,
  • Geruchsminderung (Bambus hat antibakterielle Eigenschaften, die das Bakterienwachstum verlangsamen).
Abbildung 4: T-Bô Boxer und Slips, Quelle: © T-Bô.

Super Schnitt, statt bloßem Durchschnitt ?

T-Bô sagt, dass die Schnitte einem strengen kontinuierlichem Optimierungsprozess unterzogen werden. Dies stellt sicher, dass die Produkte für die wahre Form echter Männer hergestellt werden.

Es wird nicht von Industriestandards ausgegangen, sondern Feedback eingeholt von Männern, die wirklich trainieren!

Was mir z.B. besonders gut gefällt, man kann die Rückseitenetiketten quasi rückstandslos entfernen!

Mal ehrlich, diese jucken meist und/oder verwaschen und, wenn man sie abschneidet, dann bleibt ein nervender Rest übrig. T-Bô hat für eine kreative Lösung gesorgt: der Etikettenstoff ist ganz leicht abzureißen und hinterlässt nach dem Entfernen keine Spuren mehr.

  • Nutzung von Moso-Bambus, für die Herstellung von T-Bô (am schnellsten wachsender Bambus)
  • Bambus benötigt 20x weniger Wasser zum Wachsen als andere Pflanzen, die zur Herstellung von Stoffen wie Baumwolle verwendet werden
  • Keine Pestizide benötigt / verwendet, um Bambus zu züchten (nicht benötigt: Bambus wächst bis zu etwa einem Meter pro Tag!)
  • Bambus ist superweich, extrem atmungsaktiv, leitet Feuchtigkeit ab und scheint wohl auch das Bakterienwachstum zu reduzieren, für weniger schlechten Geruch
  • Schnitte und Produkte werden von der „community“ mitgestaltet.
  • T-Bô ist Mitglied von „1% For The Planet“. Sie geben 1% ihres Jahresumsatzes für Zwecke ab, die von der Gemeinschaft ausgewählt werden. Sie nennen es „gemeinsam geschaffenes Geben“

Bambus Bernd?

Wer bis zu diesem Teil des Artikels gelesen hat, der wird sich vielleicht fragen: „Warum schreibt er jetzt eigentlich einen ganzen Artikel, nur über seine Unterhosen?“.

Nun, ich denke, wenn ich über meinen perfekten Kaffee Einlauf[Link zum Artikel]schreibe ohne dass es mir peinlich ist, dann stört es mich erst recht nicht, über meine Unterhosen zu sprechen 😉

Schon gar nicht, wenn es um ein – aus meiner Sicht – sinnvolles Produkt geht. So kann ich den Gedanken der Nachhaltigkeit nicht nur im Kopf oder im Herzen, sondern sogar ganz real und praktisch am Körper tragen!

Außerdem hat mich das Thema Bambus schon immer fasziniert. Meine „Bamboo Bench“ ist zwar nicht aus Bambus, trägt aber trotzdem den Gedanken der Flexibilität und Stabilität in sich!

Abbildung 5: BAMBOO BENCH®, Quelle: Eigenes Foto.
https://www.megafitness.shop/bamboo-bench.html [affiliate link]

Beides Eigenschaften, die auch Bambus miteinander kombiniert!

Des Weiteren bin ich kein Fan von Plastik mehr, schon gar nicht, wenn man daraus isst, damit kocht oder sich z.B. die Zähne reinigt. Gerade bei Zahnbürsten achte ich auch ganz minutiös darauf, dass nicht nur der Stil, sondern auch die Borsten aus Bambus sind.

Für meine Zähne nutze ich z.B. diese Zahnbürsten [affiliate link] und diese Zahnseide [affiliate link], beide zu 100% aus Bambus!

Fazit/Conclusio

T-Bô Unterhosen sind aus nachhaltigem Bambus, mit – aus meiner Sicht – 0% Kompromiss im Komfort, „Style“, sowie bei der Funktionalität, insbesondere beim Sport. Denn was würde einem die bequemste Unterhose der Welt nutzen, wenn sie aussieht wie „Onkel Pauls abgewi**ster alter Feinripp, mit Eingriff“ ;).

T-Bô sagt, dass sie „[…] die erste weltweit ko-kreierte Bodywear Marke sind. Die Ko-Kreation von der Community von über 100’000 Männern hatte als Resultat eine noch nie vorhergesehene nachhaltige, bequeme und funktionale Bodywear Produktelinie.“ (T-Bô, 2019).

Neben der wassersparenden sowie pestizidfreien Herstellung, haben auf Bambus basierende Stoffe noch mehr einmalige Vorteile:

Stoff aus Bambus-Viskose ist extrem bequem und fein (fühlt sich an wie Seide), er ist atmungsaktiver als Stoff aus Baumwolle (was ihn vor allem für Sport geeignet macht), scheint antibakterielle Eigenschaften (für weniger schlechte Gerüche untenrum) zu besitzen, für einen kühlenden Effekt im Sommer und einen wärmenden im Winter.

Die „Boxers“ wurden für eine realistische bzw. „echte“ Männer Körper-/Passform entwickelt, mit einem extra ausgeprägten „Tasche“ (für mehr Platz für die wertvollsten Teile), einem leicht abreißbaren Etikette sowie einer persönlichen, versteckten Nachricht.”

Abbildung 6: In jeder T-Bô Unterwäsche versteckt sich eine Geheimbotschaft, Quelle: © T-Bô.

© HP Bernd Stößlein, Master of Business Administration in Sportmanagement.

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Quellen 📚

Bambus, Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bambus, Zugriff v. 5.10.19.

Disclaimer/Hinweis 

Sämtliche Inhalte dieses Artikels sind keine Heilaussagen. Die Diagnose und Therapie von Erkrankungen und anderen körperlichen Störungen erfordert die Behandlung durch Ärzte/Ärztinnen, Heilpraktiker oder Therapeuten. Die Informationen in  diesem Artikel sind ausschließlich eigenen Erfahrungswerte und nur informativ, sie sollen nicht als Ersatz für eine ärztliche Behandlung genutzt werden. Das mit einer falschen Diagnose oder Behandlung verbundene Risiko kann nur durch die Einbeziehung eines Arztes , Heilpraktikersbzw. eines Therapeuten verringert werden. Soweit in diesem Artikel eine Anwendung, Dosierung oder ein bestimmtes, medizinisches oder ernährungstherapeutisches Vorgehen erwähnt wird, kann keine Gewähr übernommen werden. Jeder Leser ist angehalten, durch sorgfältige Prüfung und gegebenenfalls nach Konsultation eines Spezialisten festzustellen, ob die gegebenen Empfehlungen und Richtwerte im konkreten Fall zutreffend sind. Jede Dosierung, Anwendung oder Therapie erfolgt auf eigene Gefahr des Lesers. Der Autor distanziert sich von jeglichen Heilaussagen oder Versprechen. Nach schulmedizinischer Sicht ist die Wirksamkeit der Methoden nicht bewiesen.