Fight Flex ist ein Spagat-Trainer der gleichnamigen Manufaktur. Mithilfe dieses hochwertigen Trainingsgerätes „Made in Germany“ lässt sich der Längs- und Querspagat bis hin zum Überspagat mit 200Grad Dehnwinkel trainieren! Auf Anfrage fertigt der Hersteller sogar Modelle an, bei denen die Dehnung über 200Grad hinaus ermöglicht wird. In diesem Artikel gehe ich auf die – aus meiner Sicht – überlegenen Vorteile des Fight Flex ein, erkläre die Vorteile des Dehnen an sich und gebe Infos, wie ich mit Tipps und Tricks  meine Dehnfähigkeit schnell steigern konnte. Außerdem zeige ich dir, für welche Dehnübungen ich den Fight Flex auch noch anwende!

Fight Flex in unterschiedlichen Positionen, Quelle: © FightFlex.

Was passiert beim Dehnen?

Bevor wir uns dem fantastischen Fight Flex zuwenden, müssen wir uns erst einmal mit dem Thema des Dehnens an sich befassen und uns folgende Fragen dazu stellen:

  1. Was ist Dehnen überhaupt?
  2. Gibt es unterschiedliche Dehnungsmethoden?
  3. Welchen Sinn ergibt es, sich zu dehnen?
  4. Was hat körperliches Dehnen mit geistiger Flexibilität zu tun?
  5. Welche Tipps & Tricks gibt es, um den Dehnerfolg zu beschleunigen?
  6. Was kann die Dehnfähigkeit behindern?
  7. Was kann man durch Dehnen über  das Leben lernen?

Definitionen über das Dehnen

Wer meine Blogartikel regelmäßig liest, der weiß, dass ich ein großer Fan der deutschen Sprache, respektive ihrer Exaktheit und Präzision in Sachen Begriffsdefinition, bin.

Ebenso gerne lege ich aber auch größten Wert auf die Dekodierung genutzter Begrifflichkeiten, insbesondere Lateinisch-Griechischer Wörter aus der Medizin.

Im Kontext des Dehnens werden allzu oft viele Begrifflichkeiten in einen Topf geworfen und – aus meiner Sicht – fälschlicherweise synonym gebraucht.

Diese sind:

  • Beweglichkeit
  • Flexibilität
  • Mobilität
  • Dehnbarkeit

Der geneigte Leser soll dies bitte nicht als „Erbsenfilletiererei“ auffassen, sondern den Wert exakter Begriffsdefinitionen kennen und schätzen lernen. Denn sonst ist das Gesagte/Geschriebene oft nicht das Gemeinte und Missverständnisse sind vorprogrammiert.

Der Begriff Beweglichkeit stammt von: „(…) mobilitas, veränderlichkeit, regsamkeit (…)“ (Grimm 1854).

Das von mir sehr geschätzte Althochdeutsche Wörterbuch der Gebrüder Grimm (ja, diejenigen die auch die Märchen geschrieben haben) führt den Begriff der Beweglichkeit also auf Veränderlichkeit und Regsamkeit zurück, sowie den lateinischen Begriff mobilitas.

Wenn sich etwas regt, dann bewegt es sich, was sich bewegt, das ver-ändert seine Stellung. Demnach ist Beweglichkeit also anscheinend die (willentliche?) Fähigkeit, eine (Körper)Position zu variieren.

Die willentliche und unwillentliche Fähigkeit, Körperpositionen zu ändern, klammere ich an dieser Stelle erst einmal noch aus.

Wie man sieht, werfen die Gebrüder Grimm auch schon den nächsten, häufig genutzten Begriff in den Raum, die Mobilität.

Mobilität kommt von Lateinisch mobilitas, mobilitatis = Beweglichkeit, Bewegungsvermögen. Eine Mobilisation ist demnach die „Beweglichmachung von Körpergelenken“ (Becher et al., 1995).

Somit ist Mobilität mit Beweglichkeit tatsächlich synonym zu gebrauchen, also gleichbedeutend. Doch kennzeichnet die Beweglichmachung/Beweglichkeit eines Gelenkes gleichzeitig die Dehnfähigkeit/Dehnbarkeit?

Aus anatomischer Sicht würde ich sagen: grundsätzlich ja, denn die Beschaffenheit eines Gelenkes (knöcherner Aufbau, Art des Gelenkes, Sehnen- und Bandstrukturen, Faszien, Ablagerungen, Adhäsionen etc.) bestimmen dessen Funktion.

Das bedeutet aber nicht, dass jeder diese Beweglichkeit/Mobilität auch in vollem Umfang jederzeit, untrainiert und willentlich abrufen kann!

Flexibilität stammt von Lateinisch flectere = biegen, beugen, krümmen bzw. flexibilitas = Biegsamkeit (Becher et al., 1995).

Ist man also besonders flexibel, wenn man sich besonders biegen, beugen und krümmen kann? Wie steht es dann um die „Streckbarkeit“ ? Den schließlich kann man seine Gliedmaßen ja nicht nur beugen, biegen und krümmen, sondern auch strecken!

Mein Ziel: Stärke und Flexibilität! Quelle: Eigenes Foto.

Was geschieht beim Dehnen?

Nachdem wir einen kleinen Exkurs in Sachen Begriffsbestimmung absolviert haben, wollen wir uns nun in aller Kürze einmal damit beschäftigen, was beim Dehnen überhaupt passiert.

An dieser Stelle zitiere ich aus einem der wohl besten Bücher aller Zeiten über das Training, das den schlichten Titel „Trainingslehre“ (affiliate link)  trägt.

Beweglichkeit ist die Fähigkeit des Menschen, Bewegungen mit einer großen Schwingungsweite (Amplitude) auszuführen. Die maximale Bewegungsamplitude ist demzufolge Maßstab der Beweglichkeit. Bei wissenschaftlichen Untersuchungen drückt man sie oft in Winkelgraden oder Zentimetern aus (…). Die Beweglichkeit ist eine elementare Voraussetzung einer qualitativ und quantitativ guten Bewegungsausführung.“ (Harre, 1986).

Nun wissen wir also, dass Beweglichkeit kennzeichnet WIE VIEL ich von meinem grundsätzlichen anatomisch gegebenem Bewegungsradius tatsächlich auch (willentlich) abrufen kann.

Wie „gut“ oder „schlecht“ eine Bewegung, wie z.B. das Laufen vollzogen werden kann, hängt also auch davon ab, ob und wie beweglich jemand zur Zeit ist.

An dieser Stelle sollte sich jeder (Therapeut) auch einmal Gedanken darüber machen, ob Gewichtstraining alleine immer eine geeignete/ausreichende Lösung für Störungen des aktiven (Muskeln und andere Weichteilgewebe) und passiven (Skelett) Bewegungsapparates darstellt, oder ob zuerst nicht eine optimierte Beweglichkeit gewährleistet werden sollte/muss!

Eine professionelle Anamnese eines zertifizierten, erfahrenen und für die jeweilige Sportart geeigneten Strength-Coaches/Personal-Trainers ist vor Aufnahme jedes Trainingsprogramms hier anzuraten!

Auch gilt es, den Zusammenhang zwischen dem Gehirn und dessen Einfluss auf Fehlhaltungen und damit letztlich auch zusammenhängende mangelnde Dehnbarkeiten zu berücksichtigen!

Der Leser darf meine eigenen Qualifikationen, die hinter diesen Aussagen stecken, jederzeit gerne einsehen, unter: https://www.bernd-stoesslein.de/qualifikationen/

Aktives und passives Dehnen

Wie bereits erwähnt, wird im Kontext des Dehnens oft mit vielen Begrifflichkeiten um sich geworfen und gerne das ein oder andere fabuliert. So auch in Bezug auf die unterschiedlichen Dehnungszustände.

Denn man kann sich nicht nur eigenständig dehnen, sondern kann selbstverständlich auch gedehnt werden. Entweder unter Zuhilfenahme von Gerätschaften, wie dem Fight Flex oder auch einem Trainingspartner.

An dieser Stelle sei wieder aus dem Buch „Trainingslehre“ zitiert:

Unter passiver Beweglichkeit verstehen wir die größtmögliche Beweglichkeit in einem Gelenk, die der Sportler mit Nachhilfe (Partner, Gerät, eigenes Körpergewicht) erreichen kann (…). Durch die Veränderung der passiven Beweglichkeit kann also im Wesentlichen der Dehnbarkeitsgrad solcher Muskeln bestimmt werden, die die Amplitude der Bewegung einschränken. Unter aktiver Beweglichkeit verstehen wir die größtmögliche Beweglichkeit in einem Gelenk, die der Sportler selbstständig, ohne andere Nachhilfe, alleine durch die Tätigkeit seiner Muskeln bewerkstelligen kann“ (Harre, 1986).

Der „richtige“ Zeitpunkt zum Dehnen?

Nun, wann ist der richtige Zeitpunkt, um sich zu dehnen? Vor dem Training, nach dem Training, zwischen den Trainings-Sätzen oder gar an einem separaten Tag?

Mit dem Dehnen ist es so eine Sache.

Die unterschiedlichen Anschauungen gleichen diesbezüglich fast schon einem Religionskrieg, in dem jeder Anhänger mit dogmatischem Eifer probiert, die „Ketzer“ zu verfolgen und auf dem „Scheiterhaufen“ zu verbrennen, die einer anderen Ansicht „huldigen als man selbst.

Vielleicht wäre ein besserer Ansatz zunächst einmal überhaupt den Wert des Dehnen zu erkennen und dann die für sich beste Dehnmethode und den besten Zeitpunkt zu wählen.

Anschließend gebe ich MEINE 7 Empfehlung für optimales Dehnen:

  1. Bewegungsanalyse durchführen lassen (Gangbild, Haltung, Augenkoordination etc.)
  2. Möglichst bereits im Kindes- oder Jugendalter damit beginnen
  3. Vor dem eigentlichen (Gewichts)Training und/oder an einem separaten Tag
  4. Wenn mögliche 2x/Tag (Morgens und Abends)
  5. Dehnposition einnehmen und mind. 20 Sek. halten
  6. Maximale Dehnposition serienmäßig* hintereinander einnehmen (10-15 Mal pro Serie), um Höchstgrenze der aktuellen Bewegungsamplitude mehrmals zu erreichen und so schrittweise erhöhen zu können
  7. Weichgewebe-Tool (Heskiers-Tool) nutzen, um Bewegungsamplitude („range of motion“) zu vergrößern

*Mit Serie ist hier ein Dehnungs-Satz gemeint. Man absolviere also z.B. 5 Sätze a 10-15 Wdh, in denen man darauf abzielt, die aktuell maximale Dehnposition/Bewegungsamplitude zu erreichen und diese ggf. ein wenig zu erhöhen.

Mehr Tipps & Tricks zur schnelleren Erhöhung der Dehnfähigkeit erfährst du in meinem Artikel über Posture Pro Brain Coach Performance (erscheint in Kürze) und in meinem Artikel über das Heskiers-Tool.

Des Weiteren empfehle ich, nicht nur in diesem Zusammenhang, ebenfalls meinen Artikel über das Inversions- bzw. Dekompressionstraining der Wirbelsäule.

Statisches vs. dynamisches Dehnen

Statisches versus dynamisches Dehnen wird ebenso kontrovers diskutiert wie alle anderen Parameter des Dehnens. Deshalb sei an dieser Stelle, und zur Vollständigkeit, nur kurz der Unterschied erläutert.

Dynamisches Dehnen bedeutet, dass eine Dehnposition eingenommen und sich dann in diese „hinein“ und wieder „hinausbewegt“ wird. Der Begriff stammt von Griechisch dynamis = Vermögen, Kraft, Fähigkeit, Geschicklichkeit bzw. dem Adjektiv dynamikos = bewegungsbedingt, kraftvoll, wirksam, mächtig (Becher et al., 1995).

Beim statischen Dehnen agiert man dann genau entgegengesetzt zum dynamischen, denn man nimmt eine Dehnposition ein und hält diese für eine gewisse Zeit, ohne zu „federn“ oder sich hin- und her zu bewegen.

Der Begriff stammt von Lateinisch stare = stehen bzw. Griechisch statikos = zum Stehen bringend, das Stehen (Becher et al., 1995).

Was kann die Dehnfähigkeit behindern?

Ein Grund für eingeschränkte Beweglichkeit sind aus meiner Sicht definitiv sogenannte Adhäsionen.

Wie bereits in meinem Artikel über das Heskiers-Tool beschrieben, leitet sich der Begriff Adhäsion  vom lateinischen Präfix ad- = zu, für; und Lateinisch haerere = an etw. festhalten, stecken bleiben ab (Stößlein 2020).


Wer mehr über dieses Thema wissen will, dem empfehle ich, die bereits mehrfach genannten und verlinkten Artikel zu lesen.

Ein flexibler Geist wohnt in einem flexiblen Körper

Was hat eine flexible Geisteshaltung mit einem flexiblen Körper zu tun? Nun, wenn man der Redensart „Ein starker Geist wohnt in einem starken Körper“ Glauben schenken darf, dann sollte es in Sachen Flexibilität, respektive Beweglichkeit ebenso sein, oder?

Wer also eine eingefahrene, rigide Sichtweise auf die Dinge hat, der ist auch meist körperlich relativ starr?!

Könnte man, durch gesteigerte körperliche Flexibilität, zu mehr geistiger Dehnbarkeit gelangen?

Kann Flexibilitätstraining/Dehntraining, wie es z.B. auch bei Pilates und oder Yoga gemacht wird, einer Art Meditation gleichkommen? Meditation durch Mobilität – Mobilität durch Meditation?

Durch die Fähigkeit, eine steife, starre „Komfortzone“ zu verlassen und so durch gesteigerte Beweglichkeit zu mehr geistiger Geschmeidigkeit zu gelangen?

Ein interessanter Aspekt, der in vielen Kulturen, wie z.B. Asien oder Indien sicher mehr Bedeutung zugemessen wird als bei uns in Mitteleuropa.

Warum du Meditieren solltest, kannst du in meinem Artikel nachlesen:

Warum du Meditieren solltest – Deine Gedanken erschaffen deine Realität

Man denke zudem an das Reich der Tiere. Wer kennt es nicht, wenn sich der Stubentiger  nach dem Aufstehen reckt und streckt. Jeder Hund, jede Großkatze oder z.B. auch Vögel strecken sich regelmäßig. Denn wer (zu lange) rastet, der „rostet“ nun mal!

Loslassen – Was man durch Dehnen über das Leben lernen kann

Was ich beim Dehnen über das Leben an sich lernen konnte, ist das Loslassen. Für mich geht es beim Dehntraining – wie bereits erwähnt – nicht nur um den physischen (körperlichen) Aspekt, sondern auch um die Fähigkeit der geistigen Flexibilität, die auch bedeutet, Loslassen zu lernen.

Denn Dehnen ist, aus meiner Sicht, weniger das Aushalten eines Schmerzes über eine bestimmte Dauer als mehr die Fähigkeit, zum Erlernen Spannungen Schritt für Schritt loslassen zu können, um das eigene Wesen zu erweitern.

Dies resultiert dann, ganz physisch, darin, dass man flexibler wird und sich die Bewegungsamplituden erhöhen. Spirituell gesehen bietet es die Möglichkeit, durch das „Loslassen“ der Muskulatur auch emotional Hass, Wut, Ärger, Missgunst, Neid und andere negative Gedanken loszuwerden.

Vielleicht ergeht es dem Leser ebenfalls so? Dies darf in den Kommentaren gerne zur Diskussion gestellt werden!

Fight Flex – der beste Spagat Trainer?

Fight Flex, mit unterschiedlichen Polsterfarben, Quelle: © FightFlex.

Kommen wir nun zum Fight Flex an sich. Ich habe mit dem Erfinder Martin Öxle korrespondiert und er beschreibt seine geniale Erfindung folgendermaßen:

FightFlex setzt als erster mechanischer Spagattrainer auf „geführte Dehnung in senkrechter Körperhaltung“. Dehnen mit FightFlex ist – beginnend ab dem Dehnwinkel von 80Grad bis zum maximalen Dehnwinkel von 200Grad – komplett stufenlos! Kein mechanisches Rastsystem zwingt (…)zu ruckartigen und schmerzhaften Bewegungen. Stretching mit FightFlex steht für stufenloses, dynamisches, effektives und hierbei überdurchschnittlich schmerzfreies Dehnen! Während der Dehnung kann – durch einfaches Drehen der Hüfte –zwischen dem Querspagat und dem Längsspagat gewechselt werden! Dies vollkommen unabhängig vom eingestellten Dehnwinkel. Steigerung der Beweglichkeit „aus der Hüfte heraus“ ist äußert effektiv. Hier liegt der besondere Innovationsstatus von FightFlex!“ (Oexle, 2020).

Aus meiner Sicht kann der Fight Flex allerdings noch weit mehr. Denn ich nutze Ihn nicht nur zum Training der unterschiedlichen Spagat-Arten (Längs- und Querspagat bzw. „Damenspagat“ und „Herrenspagat“, oder auch als Grätsche und Spagat bezeichnet), sondern ebenfalls für andere Dehnpositionen. Doch dazu später mehr.

Auf meine Anfrage, wie genau der Fight Flex funktioniert, schreibt Martin:

Angetrieben durch ein paar einfache Drehungen am Handrad, wechselt der FightFlex automatisch von der platzsparenden Transportstellung (in dieser Stellung wird der FightFlex angeliefert) in die Dehnstellung. FightFlex ist jetzt einsatzbereit (…)! Der Sportler nimmt hierzu auf den gepolsterten Beinauflagen und der Sitzfläche Platz. Die Beine und der Oberkörper bilden während dem Stretching eine Linie. Das Körpergewicht verteilt sich hierbei zum Großteil auf die beiden Beinauflagen. Die Sitzfläche wird hautsächlich beim dynamischen Dehnen (Wechsel zwischen Längs- und Querspagat) belastet. Sobald Ihr auf dem FightFlex Patz genommen habt, lässt sich der FightFlex durch Drehung am Handrad sanft und stufenlos auf jeden Dehnwinkel zwischen 80Grad und 200Grad einstellen. Mit FightFlex ist „Grad für Grad“ und somit „step by step“ eine Steigerung Ihrer persönlichen Dehngrenze möglich.“ (Öxle, 2020).

Ganz abgesehen von den Funktionen des Fight Flex, ist das Gerät eine Ingenieurs-Meisterleistung und für mich wirklich ein modernes Kunstwerk. Der Fight Flex strahlt durch seine bloße Präsenz seine unglaubliche Qualität „Made in Germany“ aus!

Fight Flex, in Endstellung, Quelle: © FightFlex.

Ein echtes Design-Highlight, das die Blicke, nicht nur in jedem Fitnessstudio, auf sich zieht!

Neben dem Design besticht das Gerät, meiner Meinung nach, auch durch seine absolut hochwertige Qualität. Alles hält bombenfest, ist stabil, nichts quietscht, nichts knarzt.

Jede Schraube hält, jedes Rad sitzt, die Polster sind mit ihren Nähten unglaublich schön und sauber verarbeitet!

Ich habe selten so ein extrem hochwertiges Fitness-Produkt gesehen! Jede Feder, der Knauf, das Drehrad, die gesamte Konstruktion sieht einfach unglaublich solide und hochwertig aus!

Nettes „Gimmick“, auf Wunsch kann man sich von der Firma Fight Flex auch sein eigenes Logo in den Fight Flex fräsen lassen! Des Weiteren kann man zwischen unterschiedlichen Polsterfarben wählen.

Die Manufaktur FightFlex bietet einem die Möglichkeit, das eigene Firmenlogo ins Gerät fräsen zu lassen, sehr cool! Quelle: Eigenes Foto.

Jeder Strengt-Coach/Personal-Trainer, Kampfsportler etc., der nicht nur gute, sondern großartige Leistungen anbietet und professionelles Equipment sein Eigen nennt, der sollte dies durch die Investition  in einen  Fight Flex unterstreichen!

Das Training mit dem FightFlex macht Spaß…und sieht toll aus 😉 Quelle: Eigenes Foto.

Fight Flex – mehr als nur ein Spagat-Trainer?

Vom Hersteller wird der Fight Flex als Spagat-Trainer beworben. Doch meiner Meinung nach ist das Gerät in der Lage, noch viel mehr Potential zu entfalten. So kann es auch für eine Vielzahl weiterer Dehnmöglichkeiten eingesetzt werden.

So z.B. für die Dehnung der Oberschenkel, Rück- und Vorderseite, was den Einsatzbereich dieses Gerätes deutlich erhöht!

Folgende Bilder zeigen einige der möglichen Einsatzbereiche des Fight Flex:

Bilder folgen in Kürze!

Fight Flex – Eine Investition!

Natürlich stellt sich für viele das leidliche Thema eines „Preises“. Bevor nach einem Wert gefragt wird, erhält man all zu oft die Frage nach einem „Preis“. Ich habe „Preis“ bewusst in Anführungszeichen gesetzt, um zu zeigen, dass ein Gerät aus einer Manufaktur natürlich auch Geld kostet.

Wer erwartet, er bekäme ein so EXTREM HOCHWERTIGES Trainingsgerät zum „Preis“ eines China-Billigproduktes, der lebt aus meiner Sicht in einer total verquerten Welt!

Fight Flex (mit blauer Polsterung), Quelle: © FightFlex.

Wer den Wert hinter diesem Produkt erkannt hat, und für sich und/oder seine Klienten/Patienten etc. in ein solches investieren möchte, dem bietet Fight Flex grundsätzlich zwei Optionen.

Zum einen den Kauf und zum anderen eine Miete.

Letztere liegt regulär bei 79€/netto je Monat (94,-€/Monat inkl. MwSt.) Weitere Infos diesbezüglich findet man auf der Webseite des Herstellers.

Den „Preis“ zum Kauf gibt der Hersteller mit 2.237,20€/ab Werk (inkl.19% MwSt.) an (Stand 2020). Weitere Informationen können ebenfalls auf der Homepage des Herstellers entnommen werden.

Fazit/Conclusio

Fight Flex, die beste Art zu Dehnen? Aus meiner Sicht, ja! Insbesondere, wenn es sich um das Erlernen des Längs- und Querspagates geht! Ganz salopp gesagt, „stinken“ diesbezüglich alle anderen Trainingsgeräte auf dem Markt ab!

Trainingsgeräte, die den Spagat erlernen sollen, sind meist sehr minderwertige China-Waren, die mehrere hundert Euro kosten und nach ein paar Einsätzen bereits auseinanderfallen.

Außerdem ist mir kein anderer Spagat-Trainer bekannt, der eine vergleichbar hochwertige Verarbeitung und stufenlose Einstellung bietet.

Es existieren zwar vergleichbare Geräte, bei diesen handelt es sich aber, laut Aussage von Fight Flex, um Kopien des Originals! Hier ist also Vorsicht geboten!

Das Original ist aber bekanntlich immer besser als die Kopie!

Fight Flex, meiner Meinung nach, das beste Spagat-Trainingsgerät,
Quelle: © FightFlex.

Wer auf der Suche nach dem besten Spagat-Trainer (in Bezug auf Preis und Leistung) ist, dem empfehle ich ,in den Fight Flex zu investieren!

Wer den Fight Flex gerne einmal ausprobieren möchte, kann dies gerne bei mir im Personal-Training-Studio, in 95326 Kulmbach (Oberhacken 5) tun. Nach vorheriger Terminvereinbarung.

Für jeden Kampfsportler und jeden, der Selbstverteidigungstechniken lernt, ist das Training des Längs- und Querspagates aus meiner Sicht eine sinnvolle Sache. Dies gelingt wohl auf keine Art und Weise so einfach, bequem und fortschrittlich wie mittels Fight Flex!

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© HP Bernd Stößlein MBA in Sportmanagement


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Literatur

Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bde. in 32 Teilbänden. Leipzig 1854-1961. Quellenverzeichnis Leipzig 1971. Online-Version vom 27.05.2020.

Lateinische-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 72.

Lateinische-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 82.

Lateinische-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 138.

Lateinische-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 209 & 210.

Trainingslehre, Grundlagen und Methodik zur Entwicklung der Beweglichkeit, Charakteristik der Beweglichkeit, S. 180 f.

Martin Oexle, FightFlex, 2020.

Enzyme gibt es groß und klein, mögest du reich an Verdauungsenzymen sein!

In diesem Artikel gehe ich auf die, aus meiner Sicht, oft schmerzlich vernachlässigten Verdauungsenzyme ein.

Ich erkläre, warum es für mich absolut sinnvoll, ja gar unabdingbar ist, diese einzigartigen Enzyme in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zuzuführen.

Des Weiteren erläutere ich, welche grundlegenden Formen der Verdauungsenzyme existieren (Proteasen, Lipasen und Amylasen) und gehe auch auf die sinnvolle Kombination mit Hydrochlorid (HCL), respektive Magensäure, ein.

Viel Spaß beim Verdauen 🙂

Enzyme – Was wir mit Sauerteig gemein haben  

Enzyme stammen, wie natürlich (nicht) jeder weiß, von Griechisch zyme, was ursprünglich Sauerteig bedeutet, aber auch i. S. v. Gärung bzw. Gärstoff gebraucht wird (Becher et al., 1995).

Doch was machen diese En/zyme eigentlich? Kurz und knapp: Es sind Wirkstoffe, die die Stoffwechselvorgänge in unseren Zellen steuern. Synonym kann man auch den Begriff Ferment gebrauchen (Becher et al., 1995).

Somit erklärt sich auch die Zusammensetzung des Wortes En/zym, aus dem griechischen Präfix (Vorsilbe) en = in, darin, hinein; und – wie oben bereits erklärt – zyme. (Becher et al., 1995). Somit bedeutet Enzym wörtlich übersetzt: „das, was hineingärt“.

Um herauszufinden, was Enzyme/Fermente nun eigentlich so alles anstellen, werfen wir einfach mal ganz faul und frech einen Blick in die Online-Enzyklopädie Wikipedia (von der man halten darf, was man will).

Die Nasen in die virtuelle Bücherei hineingesteckt, finden wir unter E, wie Enzym, jedenfalls Folgendes geschrieben:

Ein Enzym, früher Ferment, ist ein Stoff, der aus biologischen Riesenmolekülen besteht und als Katalysator eine chemische Reaktion beschleunigen kann. Die meisten Enzyme sind Proteine (Eiweißkörper), (…) Enzyme haben wichtige Funktionen im Stoffwechsel von Organismen: Sie steuern den überwiegenden Teil biochemischer Reaktionen – von der Verdauung bis hin zur Transkription (..) der Erbinformationen.“ (Wikipedia, 2020).

Der Einleitung dieses Wikipedia-Eintrages entnehmen wir also, dass Enzyme sogenannte Katalysatoren sind, deren Aufgabe in der Beschleunigung von chemikalischen Reaktionen liegt. Diese Funktion scheint auch extrem umfangreiche Dimensionen anzunehmen.

Wie man sieht, ist es mit Enzymen also so eine Sache und zwar eine recht komplizierte!

Deshalb klären wir auch hier wieder zunächst die Begrifflichkeiten, als da wären: Kata/lysator und, ganz elementar, chemikalisch.

Denn „was jedermann für ausgemacht hält, gilt es, am genauesten zu hinterfragen!“ (von wem dieses Zitat stammt, ist mir leider entfallen…).

Wie man den lateinisch-griechischen Wortschatz aus der Medizin ganz einfach dekodieren kann, erkläre ich in einem separaten Artikel, hier.

Der Begriff der Kata/lyse bzw. Kata/lysator ist wieder mal eine Wortzusammensetzung aus

der griechischen Vorsilbe kata = herab auf/von, nieder, abwärts gerichtet (Becher et al., 1995) und der ebenfalls griechischen Nachsilbe lyein = lösen, losmachen, auflösen, vernichten (Becher et al., 1995).

Dadurch erhalten wir eine wörtliche Übersetzung von: „abwärtslösen“ oder „herablösen“.

Das Adjektiv „chemisch“ bedeutet übrigens „Säftemischung“ und leitete sich ab, von Griechisch: cheein = schütten, gießen (Becher et al., 1995).

Wenn einem also nicht (mehr) ausreichend Verdauungsenzyme bereit stehen, dann klappt’s nun auch mal nicht mehr so toll mit der Verdauung im Magen-Darmtrakt!

Man ist also eben nicht das, was man isst, sondern das, was man verstoffwechseln kann und wie viel man wieder (an nicht benötigten Substanzen) loswerden kann!

Fraglich bleibt also nicht nur, wie „gut“ oder „schlecht“ die Qualität von Lebensmitteln ist, sondern auch, wie viel ein Organismus davon überhaupt durch Verdauungsenzyme aufspalten und damit dem Körper bereitstellen kann!

Was Lebensmittel mit Biophotonen zu tun haben, kannst du in meinem Artikel nachlesen, hier.

Lange Rede, kurzer Sinn, wenn also Bio irgendwo draufsteht, aber zu wenig „Bio“ im Körper steckt, dann ist im wahrsten Sinne des Wortes „nicht gut (Kirschen) essen“.  

Schließlich bedeutet Griechisch bios = Leben (Becher et al., 1995) und wenn das, was ich esse „tot“ ist, naja…den Rest kann man sich denken…

Demnach klärt sich auch die Frage nach der Sinnhaftigkeit über die Zufuhr von Verdauungsenzymen in Form von Nahrungsergänzungsmitteln.

Diese erachte ich als elementar! Insbesondere heutzutage, in einer Welt, in der der Großteil unserer Nahrung so bearbeitet/behandelt wurde, dass keinerlei/kaum noch Enzyme mehr enthalten sind.

Natürlich birgt das irgendwo auch seinen Sinn, denn sonst könnte man Lebensmittel ja nicht länger haltbar machen, es sei denn man würde sie z.B. pökeln oder mit viel Zucker einwecken.

Denn, wie wir ja nun wissen, sorgen Verdauungsenzyme für eine Zersetzung von Makronährstoffen (Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette), dazu gleich noch mehr.

Auch unsere Milchprodukte sind pasteurisiert, enthalten de facto also keinerlei Enzyme mehr!

Woher sollen die ganzen Verdauungsenzyme also stammen? Eine sinnvolle Supplementierung erscheint mir hier unabdingbar!

Zum Mangel an Verdauungsenzymen gesellt sich, meiner Erfahrung nach, auch noch oft das Problem der mangelnden Magensäure (Hydrochlorid = HCL). Denn diese stellt einen wichtigen Teil der Verdauung im Magen dar!

Wer also einen Mangel an HCL-Produktion hat, der wird Schwierigkeiten bei der Verdauung (vor allem mit Protein) im Magen haben und öffnet Parasiten, Bakterien, Viren, Pilzen etc. „Tür und Tor“.

Denn die Magensäure bildet einen wichtigen Teil des Immunsystems!

Leider werden, aus meiner Sicht, allzu oft Protonenpumpeninhibitoren verschrieben, durch Irrtümer. In diesen Fällen wird meist angenommen, ein Patient leide unter zu viel Magensäure…in Wahrheit ist es oft jedoch zu WENIG HCL!

Interessant ist in diesem Zusammenhang übrigens auch der Konsum von Kaffee auf nüchternen Magen, welche die Magensäureproduktion im Magen anregen kann. Dies ist aber keine Aussage, für die ich 100%ig wissenschaftliche Beweise habe.

Allerdings berichten Patienten, die über Magengeschwüre klagen, auf Nachfrage sehr häufig, dass sie regelmäßig Kaffee auf nüchternen Magen, meist direkt nach dem Aufstehen, trinken!

Meine Überlegungen hierzu sind Folgende:

Viele dieser Patienten und Klienten,  die (Früh) nur Kaffee ihre Kehle  herunterschütten, sind häufig chronisch dehydriert, demzufolge schrumpft ihre muköse (schleimige; Lat. mucus = Schleim, Becher et al., 1995) Membran im Magen, was dazu führt, dass, wenn ihr Magen durch den Kaffee vermehrt HCL produziert, die Magenwand sich im Grunde selbst „angreift“ durch die extrem saure Magensäure (pH-Wert 0,8-2), die nicht mehr „abgepuffert“ werden kann.

Dies ist dann womöglich die Ursache für Magengeschwüre und/oder Duodenalgeschwüre (im Zwölffingerdarm). Eben diese vermehrte Magensäure „ätzt“ also, im wahrsten Sinne des Wortes, diejenigen Zellen weg, die eigentlich für die natürliche Produktion der Magensäure verantwortlich sind, was kurz über lang dann auch noch zu einer verminderten Produktion von Magensäure führt.

Oft höre ich dann, dass diesen Patienten sogenannte Protonenpumpeninhibitoren verschrieben werden, um -wie fälschlicherweise angenommen- ein Übermaß an HCL „abzupuffern“…wobei dadurch, aus meiner Sicht, sprichwörtlich „Öl ins Feuer gegossen“ wird.

Aufgrund der oben genannten Problematik der fehlenden HCL-Produktion, erachte ich es auch als sinnvoll, wenn man sich auf Parasiten testen lässt.

Denn, wie bereits weiter oben erwähnt, ermöglicht ein Mangel an Magensäure möglicherweise ein erleichtertes Eindringen von Parasiten in den Organismus.

Das Wort Para/sit stammt übrigens von Griechisch para = i.S.v. daneben, neben, (vor)bei, gegen, wider, nicht normal; und Griechisch sitos = Speise, Kost, Nahrung. Ein Para/sit ist demnach, wörtlich übersetzt, ein „Tischgenosse“ bzw. „Schmarotzer“ (Becher et al., 1995).

Eine weise & sinnvolle Supplementierung mit HCL erachte ich für mich z.B. als optimale Nahrungsmittelergänzung! Hierfür nutze ich in der Regel folgendes Produkt (affiliate link):

Wer sich für eine individuelle und maßgeschneiderte, ganzheitliche Ernährungsberatung interessiert, der darf mir gerne eine Mail schreiben an: info@heilpraktiker-stoesslein.de

Der HCL-Test nach Poliquin

Kann man eigentlich einfach selbst testen, ob man ausreichend Magensäure produziert? Man kann! Zumindest wenn es nach meinem Mentor Charles R. Poliquin (R.I.P.), alias „Strength Sensei“ geht.

Von diesem habe ich den HCL-Test gelernt, den er wie folgt durchführte:

Man nehme ein HCL-Supplement mit 400-500mg HCL in Kapselform. Man beginne mit einer Kapsel pro Mahlzeit und überprüfe, ob sich nach einiger Zeit ein „Brennen“ einstellt. Ist dies der Fall, dann produziert man ausreichend Magensäure!

Ist dem nicht so, erhöht man die HCL-Zufuhr um eine weitere Kapsel, auf 800-1000mg HCL und achtet erneut auf ein „Brennen“ nach der Mahlzeit. Es wird entsprechend vorgegangen wie oben erläutert.

Tritt kein Brennen auf, wird die Dosis ein weiteres Mal erhöht, auf 1200-1500mg HCL. Das war, laut Charles, dann aber auch die MAXIMALE Dosis! Sollte selbst nach dieser Dosierung kein Brennen auftreten, so empfahl Charles dies als „Erhaltungsdosis“ beizubehalten.

Eine höhere Dosierung empfahl Charles nicht, um nicht zu sehr extern in die Magensäureproduktion des Magens einzugreifen.

Interessant ist im Kontext der Verdauung, respektive der Magensäureproduktion,auch das Kauen von Kaugummi. Dies empfehle ich grundsätzlich nicht, da das Kauen bereits den Speichelfluss auslöst und dem Körper suggeriert, es würde auch etwas zu verdauen geben.

Doch in der Regel folgt dann kein, durch die Zähne mechanisch zermahlener und von Amylase bereits vorverdauter, Speisebrei.

Der Magen bleibt leer, produziert dann aber Magensäure, was, ähnlich dem beschriebenen Fall von Kaffee auf nüchternen Magen, auf Dauer zu Problemen mit/an der mukösen (schleimigen) Magenwand führen könnte.

Warum ich Kaffee nicht trinke, sondern für Kaffee-Einläufe nutze, kannst du in meinem sehr umfangreichen Artikel zu diesem Thema nachlesen: MEIN PERFEKTER KAFFEE-EINLAUF ☕️

Enzyme – Die Sache mit dem Suffix

Was kann man nach dem Lesen dieses Artikels nun „mitnehmen“? Nun, da wären zunächst mal die sagenumwobenen 10%, die, wie es so schön heißt, ja immer „hängen“ bleiben.

Wer sich also zum ersten Mal in die die Welt der Enzyme begeben hat und doch nur den sprichwörtlichen „Bahnhof“ versteht, der kann sich doch zumindest eines merken, das Suffix -ase. Denn dieses kennzeichnet Enzym-Namen!

Wenn der geneigte Leser in Zukunft also von Prote/asen, Lip/asen oder A/myl/asen liest, dann weiß er nun, dass es sich dabei höchstwahrscheinlich um Fermente, respektive Enzyme, handeln muss!

Dies führt uns auch  gleich zum nächsten Streich…bzw. zur nächsten „Dekodierung“. Denn wo ein Suffix den Schluss bildet, steht am Anfang auch meist ein Präfix (Vorsilbe).

Enzyme  gibt es wie Sand am Meer, weshalb ich mich in diesem Artikel auf Verdauungsenzyme beschränke und auch hier nur die drei großen Kategorien aufzeigen werde.

Als da wären:

  • Prote/asen – verdauen Proteine (Eiweiße)
  • A/myl/asen – verdauen Kohlenhydrate
  • Lip/asen – verdauen Lipide (Fette)

Damit alle Begrifflichkeiten wieder möglichst exakt definiert werden, sei noch kurz die jeweilige Wortherkunft erläutert.

Das Präfix protos aus Prote/asen stammt aus dem Griechischen und bedeutet: erster (Becher et al., 1995).

Kohlenhydrate sprachlich zu verdauen ist ein wenig komplexer (super Wortspiel, oder?), denn die A/myl/asen setzen sich zusammen aus dem Präfix (Vorsilbe) a = un-, -los, -losigkeit, Nicht-, Ohne-; dem griechischen Wort für mylos = Mühle, unterer Mahlstein (Becher et al., 1995) und dem Suffix (Nachsilbe) -ase.

Wörtlich übersetzt erhalten wir somit etwa: „Aufspaltung ohne Mühlstein“. Allerdings bedeutet Griechisch myl(o) auch: zu den Mahlzähnen/zum Unterkiefer gehörend (Becher et al., 1995).

Demnach wäre eine weitere wörtliche Übersetzung: „Aufspaltung ohne Mahlzähne/den Unterkiefer“. Diese Übersetzung ist – aus meiner Sicht – dann auch deutlich präziser, wenn man bedenkt, dass Amylase von den Speicheldrüsen in der Mundhöhle produziert wird.


Aufgrund dessen beschreibt die A/myl/ase also, dass Nahrung (auch) zerkleinert wird ohne mechanische Einwirkung der Mahlzähne, nämlich durch enzymatische Tätigkeit! Lateinisch-griechische Wörter in der Medizin sind im Grunde also alle selbsterklärend!

Bleiben noch die lieben Lip/asen…bei denen es sich, logischerweise, ja nur noch um die Zersetzung von Fetten handeln kann. Kurz und knapp erklärt bedeutet die Vorsilbe Lip- in Lip/ase =Fett, Fettigkeit, fettige Substanz und leitet sich von Griechisch lipos ab (Becher et al., 1995).

Enzyme – Einfach, aber nicht simpel!

Enzyme werden im Körper für sämtliche Stoffwechselvorgänge benötigt, von A wie Achselzucken, bis Z wie Zehenzucken. An dieser Stelle sei aber noch einmal ausdrücklich betont, dass wir uns hier „nur“ mit Verdauungsenzymen beschäftigen wollen.

Wer auf das Thema der Verdauungsenzyme stößt und noch weiter in die Materie einsteigen möchte, dem empfehle ich die, aus meiner Sicht, zwei besten Werke zu diesem Thema:

Beide Werke von Autor Edward Howell gibt es, soweit ich weiß, aber bis dato nur auf Englisch. Nicht ganz einfach zu lesen, empfehle ich diese Werke dennoch jedem Ernährungsberater und/oder jedem, der sich in Sachen Ernährung profunderes Wissen aneignen möchte.

Insbesondere dann, wenn es darum geht, intelligentere Entscheidungen für effizientere Ernährungsformen zu treffen. Denn, ich kann es nicht oft genug wiederholen, ist man nicht das, was man isst, sondern das, was man aufnehmen/verstoffwechseln und wieder ausscheiden kann!

Welche Rolle Enzyme sonst noch im Körper spielen, darüber habe ich z.B. in diesem Artikel geschrieben.

Fazit/Conclusio

Enzyme sind wahre Wunderwerke der Natur. Benötigt für sämtliche Stoffwechselvorgänge, werden sie – (nicht nur) aus Sicht der Ernährungsberatung – allzu oft vernachlässigt!

Die Verdauungsenzyme für Makronährstoffe (Fette, Kohlenhydrate, Eiweiße) sind, aus meiner Sicht, essenziell für eine ausreichende Aufspaltung zugeführter Lebensmittel und sorgen für eine optimale Aufnahme im Organismus.

Damit stehen Verdauungsenzyme (Proteasen, Lipasen, Amylasen) für mich lange vor der Wahl geeigneter Lebensmittel. Denn selbst der hochwertigste „Treibstoff“ nützt wenig, wenn der Motor ihn nicht sauber „verbrennen“ kann.

In diesem Zusammenhang bleibt auch zu diskutieren, ob man wirklich so viele Antioxidantien benötigt oder vielleicht sogar mehr Oxydantien, für eine effizientere „Verbrennung“…

Im Kontext der Verdauungsenzyme beziehe ich in die „Verdauungs-Gleichung“ auch gerne Hydrochlorid (HCL) bzw. die Magensäure mit ein.

Diese stellt einen wichtigen Parameter dar für eine optimale Verdauung im Magen (insbesondere für Proteine) und ist ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Immunsystems.

Viele, ebenfalls übersehene Faktoren, können die Magensäureproduktion negativ beeinflussen. Hierzu zählt, meiner Meinung nach, insbesondere das regelmäßige Trinken von Kaffee auf nüchternen Magen.

Vielleicht bekommt man in Ländern wie Italien zu jeder bestellten Tasse Kaffee ja deshalb immer noch ein kleines Glas Wasser dazu, weil man weiß, dass es zu Problemen mit der Magenschleimhaut kommen kann?

Die Erkenntnis über den Nutzen einer extra Zufuhr an Verdauungsenzymen ist nicht neu. Das erste umfassende Werk zu diesem Thema wurde bereits in den 1940er Jahren geschrieben (siehe Link weiter oben). Doch wie das oftmals so ist, geraten „alte“ Dinge in Vergessenheit.

Vermeintlich Neues scheint immer „besser“ zu sein. Umso wichtiger erscheint es mir, dass das Thema der Verdauungsenzyme wieder stärker ins Bewusstsein der Menschen gerückt wird.

Mit diesem Artikel möchte ich meinen Teil hierzu beitragen.

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© HP Bernd Stößlein MBA in Sportmanagement


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Literatur

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 30.

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 47.

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 56.

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 74.

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 108.

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 124.

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 127.

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 141.

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 142.

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 158.

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 180.

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 203.

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 251.

Enzym, Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Enzym, Zugriff v. 5.6.20.

ShouldeRök™️ is a mace, respectively gada-like mobility and strength-tool, developed by Chris Duffin, from Kabuki Strength. I emphasize mace/gada-like, as it is one of a kind when it comes to usability, design, and quality!

To ShouldeRök™️ or not to ShouldeRök™️ ? That’s your question? In this article I‘ll tell you why you definitely should ShouldeRök™️ and how it may benefit you in different ways and sports!

All the info in this article focuses on the use of the ShouldeRök™️ by Kabuki Strength, no matter if you either like to use the tactical version or the standard one!

What is a (Tactical) ShouldeRök™️? – An unusual deconstructing approach!

I really do have a big liking for Latin and Greek terms in medicine. Maybe that‘s because I  also work as what is called a “Heilpraktiker” in Germany.

A literal translation would be “heal practitioner”, but a more appropriate could be “complementary and alternative medicine practitioner” (CAM practitioner).

To get a deeper understanding for what a “Tactical ShouldeRök™️”actually is we should dive a little bit into the meaning of the term itself.

As well as the (Tactical) ShouldeRök™️” is a strength and mobility tool, language is a tool, too. So what both things share in common is, that they can be deconstructed and that you should better know how to use them properly!

Due to that we’re going to start with an actual definition of the term “Tactical Shoulde(r)|Rök”.

The adjective “tactical”, which derives from Greek tattein = to deploy, to erect, to mount sth., in file; respectively the adjective tactical comes from Greek taktikos = to arrange something, skilled, to collocate(Becher et al., 1995).

The Tactical-ShouldeRök™️ comes in a nice carrying case.

The term “shoulder” – of course – describes the lateral parts of your upper body which connect your arms with your trunk.

The shoulder is one of the most agile joints in your body. It is composed of several joints between the bony parts of the shoulder blade, the upper arm and the clavicle. The shoulder’s characteristic shape is above all conferred by the muscle parts of the deltoid muscle.

Being one of the most flexible joints in the human body it is kept in shape and moved by a complex system of different muscles (including the rotator cuff). Due to the large range of motion and the small bony joint surfaces, the shoulder joint is also very vulnerable to injuries.

Since all nerves and blood vessels of the arms run through the shoulder area, shoulder injuries can also lead to pain and functional restrictions (i.e. adhesions, trigger points etc.) of the upper extremity that can lead to structural imbalances and so on.

That’s where proper shoulder training comes into play! Not only whether you are performing on a world elite level of strength training or if you simply want to be a strong mind living in a strong and healthy body!

After having deconstructed the origins of “tactical” and “shoulder” there is only one missing “stone”, the “Rök”. According to Wikipedia:

The Rök runestone (Swedish: Rökstenen (…) is one of the most famous runestones, featuring the longest known runic inscription in stone. (…) It is considered the first piece of written Swedish literature and thus it marks the beginning of the history of Swedish literature”.

The benevolent reader may forgive me my supreme attention to detail but I mentioned earlier being in love with Latin and Greek terms in medicine. Furthermore, when it comes to such an outstanding product like the ShouldeRök™️ I like to pay attention to every little detail!

ShouldeRök™️ – Painkiller or Vitamin?

Now that we have verbally deconstructed all the parts of the ShouldeRök™️ we get a first but already good intention what it was designed for. It‘s not an ancient wizardry but – from my holistic point of view as a strength coach and CAM practitioner –  a true cornerstone for proper shoulder health.

Is it THE best tool for healthy shoulders? Will it cure all your preexisting shoulder issues/injuries? Of course not, don‘t be foolish! There is no such thing as THE best tool, nor will it cure al your shoulder problems, especially if used willy-nilly.

If you ask me, and you kind of do so as you‘re reading my article, I would state that the ShouldeRök™️ acts rather like a “Vitamin” than a “Painkiller”. If you are suffering from serious shoulder pain due to wear and tear, trauma etc. you should first consult a physician before using even the best tool!

When you are looking for a way to build “bullet proof” shoulders, if you are in a rehabilitation/prehab-phase, if you want to efficiently train muscles of your rotator cuffs and shoulders you have never heard and thought of, well THEN you should use a tactical approach, with the ShouldeRök™️!

Deconstructing the use of the ShouldeRök™️!

Where do I see the big benefits of this “cool tool”?

In a nutshell: I use it with patients, clients and athletes to build/increase proper muscular balance and strength in the shoulder girdle, as well as all the muscles that are involved in the movement, too. These are foremost the upper pectoralis muscles, rotator cuff, the arms and the upper back.

Of course there is always the debate concerning a certain exercise to be “sport specific” and/or if it is useful to integrate it in an athletes routine. After having worked not only with a special crowd of self-defense (Krav Maga) practitioners I can tell you that the ShouldeRök™️ definitely IS sport specific but can also be applied in general physical preparation (GPP)!

Now you might ask: “Why is that the case?”. Well on the one side it‘s the unique and transferable movement itself (that makes it sport specific), which we will look at in detail in a moment and on the other hand it is the ability to holistically strengthen your shoulder girdle.

Here you can see a rear view of the swinging movement using the ShouldeRök™️.

You might also wonder: “Cool, Bernd but when in real life do I need to swing a rod with a weight around my head?”. Well, actually you don’t but what you need to do, when it comes to self-defense techniques is the strength and power to release you i.e. from an attack from behind!

That’s where the sport specific component of the ShouldeRök™️ comes into play! Think of this scenario, you are getting attacked from behind, i.e. being chocked, by a taller, much stronger opponent. What are you going to do? Stand there and wait for being faded out?!

Well of course you must have a plan how to react in this special scenario but what you also must have is some decent strength to reach besides or over your head and defend yourself!

So that is exactly a “real life” scenario where you have to apply force, strength and power while reaching over/behind your head and simultaneously gripping and pulling something. And you should better be fast…and strong!

If you deconstruct such movements you surely can train all your muscles that are involved in such a movement. You can do i.e. pull-overs or reverse flies, rows, whatsoever.

But you also need to train a dynamic swinging movement, involving all kinds of weighted rotations. Boom, that‘s where you get a tactical approach with the ShouldeRök™️, regardless if you use the Tactical Rök or the normal one.

Having worked with Krav Maga people for a couple of years now and being a Krav Maga student myself I can tell you how much I see a benefit of introducing the Rök to our training.

There are tons of techniques that involve deflecting attacks from various stands. Whether being already in a fighting position or form a standing position. It‘s grabbing, deflecting, punching on so one.

Literally everything that involves defending and/or attacking with your upper extremities also involves a body defense. That means moving your trunk AND moving your arms.

Strength is never a weakness! So in order to defend yourself you‘d better be strong. Not necessarily big, but strong!

Of course the use of the Rök is by all means not limited to Krav Maga. I’d say that you can apply it to probably any kind of self-defense technique, Martial Art and for all people working in law enforcement!

Should “Average Joe” use a ShouldeRök™️?

To make a long story short: yes, but with some restrictions! Ok, having told you about my example of how to implement the ShouldeRök™️ into Sport Specific Training I will also give you my view how I use it with non-athletes in general physical preparation (GPP).

Living in a society that has to deal with a more and more monotonous lifestyle the ShouldeRök™️ is – from my point of view – a really helpful tool to break free!

What is weak and rigid, that breaks or how we say in German: “wer rastet, der rostet” which means: “the one who rests, gets rusty”!

ShouldeRök™️, use it or lose it. Invest in healthy shoulders.

Let‘s face it, people nowadays are doing jobs where they are sitting all day long. They are sitting while having breakfast, while driving to work, being at work, sitting at lunch, sitting while driving home….just to sit again, while having dinner and while doing “Netflix and Chill”.

Well, don’t get me wrong, there is nothing bad with sitting itself, but it is that overstressed “sterno-symphysial” posture people tend to perform all day long. Holding a steering wheel, typing on a computer keyboard, watching down on a cellphone/tablet etc.

All sorts of things that will not only give you bad posture but also make you “bow to your phone”, enslaving you to “helpful” gadgets.

You bow down to social media etc. While doing that you give away your inner strength. I mean, how can you supposed to be a strong character if you look like the hunchback Quasimodo?!

Unless you don‘t want to get casted as the Hunchback of Notre Dame, you better start working on a strong posture. That‘s where I apply the ShouldeRök™️ with my non athletes clients/patients. The classical office worker, clerk and so one.

First of all the huge benefit of working out with the Rök is that you must perform the exercise while standing. As mentioned above people are simply sitting too much, resulting them in weak gluteus muscles and weak shoulder girdles with especially shi**y external rotation capabilities.

So, if those “average clients/patients” go to a gym, what do they tend to do? Sure, they choose exercises where they can sit! The cool thing though about the Rök is, that you cannot perform the exercise while sitting…well I have learned to never say never as I have seen lots of stupidity in the gym. But, at least you should not perform the exercise while sitting.

That leads us back to an important point, no matter if athlete or not, posture! Just being an elite athlete doesn‘t mean you do an elite training!

While performing the Rök-Swings you have to stand in an upright position, while keeping your core as stable as possible. I also highly recommend my students to only work out with the ShouldeRök™️ while either being barefoot or wearing proper shoes with flat soles.

From my expertise wearing modern training shoes will decrease the efficiency of the work with the Rök to quite some extend!

If you want to learn more about how to strengthen your posture you can check out my articles on one of my blogs (www.bernd-stoesslein.de)

As mentioned above, I also use the ShouldeRök™️ with my rehabilitation patients. The only restriction I would make is if someone has severe contraindications of doing weighted rotations with his shoulders.

So to speak these are (from my expertise): acute/silent trauma (physical/psychological), rupture or partly ruptured tissues in the shoulder girdle, severe shoulder pain of unknown origin, severe cartilage damage, short post operation time and inadequate post operation recovery time and too much scar tissue that has to be removed/softened to enhance flexibility.

If someone hast inappropriate flexibility in the shoulders/rotator cuffs I would recommend integrating the ShouldeRök™️ AFTER having done appropriate soft tissue work, like using Gua Sha, a Heskiers Tool, Acupressure/Acupuncture, Frequency Specific Microcurrent or whatever technique you are skilled in or have access to. Consult a good therapist if you need such treatment!

The ShouldeRök™️ is built to last!

Let’s finally talk about the quality of this piece of equipment. It was my first training tool I got from Kabuki Strength so I was a bit curious if it really puts into practice what it “preaches” online.

Let me tell you, it definitely does! Just like the Rök Runestone, the ShouldeRök™️ is built to last!

I chose the Tactical SholdeRökÔ as I like to travel to clients from time to time and with the cool carry case the 2,5lbs plate and the parts of the Rök are nicely stored and ready to hit the road.

Besides the fact, that the tactical version can be deconstructed in two pieces there is no difference to the “one piece version”.

What I like is that you can use 50mm Olympic Plates with the Rök (a Kabuki Strength labeled 2,5lbs plate already comes with the Tactical Rök) and that you can also use its one end as kind of fascia/soft tissue tool for either working on your own trigger points or on those of clients.  

What else can I say concerning the quality? Well, the finish looks really “bad a**”, (I do have a black oxide version), the knurling is pretty strong to ensure a good grip. You just can feel the love and, like we say in German, “Herzblut” (“heart blood”) they put into this unique piece of equipment!

Conclusion – ShouldeRök™️, the Master of the Universe?(h2)

The ShouldeRök™️ is so much more than an ordinary Macebell or Gada. It’s much more like He-Man‘s sword that metaphorically might help you transform from the cheesy Prinz Adam from Eternia into He-Man, the most powerful man in the universe…just in case you are willing to protect castle Grey Skull form the evil forces of Skeletor 😉

Working out with the ShouldeRök™️ brings back my childhood memory of watching epic Filmation Cartoons, like He-Man!

Unlike He-Man, who only shared his secret with the Sorceress, Man at Arms and Orko, I’m sharing my experience working with the Rök on myself, athletes as well as non-athletes with you all.

Unless clients/patients suffer from some severe condition (see mentioned examples above) I strongly believe that the integration of the ShouldeRök™️ will improve strength, enhance flexibility, strengthen your core and (if done properly) even might enhance your breathing patterns.

More about breathing can be read in my article: “The Oxygen Advantage®”.

With the purchase of a ShouldeRök™️ you do not only get what you pay for (obviously a ShouldeRök™️) but also get granted access to some extra in depth training videos that are not available for public!

Furthermore you have the option to “upgrade” your Rök by purchasing a so called “MyoRök”. An “Instrument Assisted Soft Tissue Mobilization-Tool” (IASTM).

This IASTM tool is made of high-quality surgical steel (stainless steel) and is used (not only) by professional therapists to loosen fascial structures. The fascial “soft tissue” tissue is mobilized.

I’m really keen on getting this cool upgrade for my own Rök!

I’d like to finish my article with my opening and once again answer the question:

“Should you ShouldeRök™️ ?” Yes, you should, as it’s an investment in yourself! As well as for general physical preparation and for specialized physical prepation. Think of it: you invest once, and profit for a lifetime! Get tactical!

The Tactical-Shoulderök™️ comes with a 2,5 lbs (1m25kg) plate form Kabuki Strength.

© HP Bernd Stößlein, Master of Business Administration in Sportmanagement.

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Literature

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S. 220.

Gustafson, Alrik, Svenska litteraturens historia, 2 volums (Stockholm, 1963). First published as A History of Swedish Literature (American-Scandinavian Foundation, 1961). Chapter 1. Forntid och medeltid, Lönnroth, in Lönnroth, Göransson, Delblanc, Den svenska litteraturen, vol 1.Rök runestone, source: https://en.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6k_runestone#cite_note-Gustafson1-1, access: 09.02.20.